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01.10.11
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Früher Altweibersommer - die
fünfte Jahreszeit
Der Altweibersommer ist bereits
angebrochen und bezeichnet in der Umgangssprache einen Zeitabschnitt
gleichmäßiger Witterung normalerweise im September und
Oktober, die sich durch ein Hochdruckgebiet, stabiles Wetter und ein
warmes Ausklingen des Sommers auszeichnet.
Der Name leitet sich von Spinnfäden her,
mit denen junge Spinnen im Herbst duch die Luft segeln. Mit "weiben"
wurde im Altdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet.
Im Volksglaube wurden diese Spinnweben aber auch für Gespinste
von Elfen, Zwergen oder der Jungfrau Maria ("Marienfäden",
"Marienseide", "Marienhaar" oder "Unserer
Lieben Frauen Gespinnst") gehalten.
In Nordamerika ist diese Jahreszeit als
Indian Summer bekannt - in Schweden spricht man vom "Birgitta-Sommer",
dort liegt er meist Anfang bis Mitte Oktober.
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03.10.11 |
Tag der offenen
Moschee
Bundesweiter "Tag der offenen Moschee": Auch Freiburger
Musliminnen und Muslime laden ein.
Am heutigen Montag ist es wieder so weit: Bundesweit laden, wie
an jedem 3. Oktober, Musliminnen und Muslime zum Tag der offenen
Moschee ein auch in Freiburg. Wie viele Muslime leben hier
eigentlich? Mindestens zwischen 8000 und 10 000, schätzt das
Islamische Zentrum in der Hugstetter Straße 36. Dort ist mit
500 Mitgliedern und bis zu 600 Besuchern beim Freitagsgebet die
größte muslimische Gemeinde. Doch weder die Zahl der
Gläubigen noch der Moscheen wird irgendwo registriert, ein
genauer Überblick ist nicht möglich.
Wenn freitags gegen 14.45 Uhr der Muezzin zum Gebet ruft, schließt
der Koch Ehdem Göl für 20 Minuten das Lokal im Islamischen
Zentrum, das um die Mittagszeit auch viele Nicht-Muslime zum Essen
nutzen zum Beispiel Mitarbeiter der nahen Uniklinik. Wie
alle Männer, die hier noch vor kurzem an den Tischen saßen
oder in Gruppen draußen standen, geht Ehdem Göl nach
nebenan in die Moschee. Das Freitagsgebet ist Pflicht für Muslime
nicht aber für Musliminnen. Manchmal kommen Frauen,
die beten wollen, obwohl sie dazu nicht verpflichtet seien, erzählt
Reza Begas, 30, Freiburger mit algerisch-irakischen Eltern, Jura-
und Sozialarbeit-Student und zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit.
Dann wird für sie ein Raum gesucht. Denn Frauen und Männer
dürfen auf keinen Fall zusammen beten. Doch auch ohne Frauen
ist es hier freitags überfüllt: Die Männer versammeln
sich zusätzlich eine Etage tiefer, manchmal stehen sie draußen,
bis zur Straße.
Allmählich werden die Jahre alten Pläne konkreter, das
Gebäude abzureißen und größer neu zu bauen.
Es laufen Gespräche mit der Stadtverwaltung, das Gelände
ist städtisch. Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach
rät der Gemeinde, zusätzlich zur Moschee Wohnungen zu
bauen dann käme über die Mieten Geld herein. Die
Finanzierung nämlich ist ein ungelöstes Dauerproblem:
Das Lokal und ein Lebensmittelgeschäft sorgen für Einnahmen,
aber auch für Kosten. Neben den Gehältern von vier Mitarbeitern
muss der Imam bezahlt werden. Bei Muslimen gibt es keine Kirchensteuern,
nur freiwillige Beiträge die liegen beim Islamischen
Zentrum zwischen 5 und 100 Euro im Monat. Obwohl fast alles ehrenamtlich
läuft, ist viel los: Viele kommen zu den täglichen fünf
Pflichtgebeten, außerdem treffen sich Jugendliche, Frauen
und Männer in mehr als 30 Gruppen.
Inzwischen stammen 40 Prozent der Mitglieder der früher türkisch
geprägten Gemeinde aus arabischen Ländern oder sind
in wachsender Zahl europäische Konvertiten. Der Imam
Muhammet Arslan betet seit einigen Jahren auf Arabisch, Türkisch
und Deutsch. Das Islamische Zentrum will bewusst für Muslime
aller Länder und Richtungen da sein. Trotzdem bilden sich immer
wieder neue Gemeinden. Die 2006 gegründete Moschee "Faith
Camii" in der Habsburgerstraße 79 hat bisher 82 Mitglieder,
die meisten sind türkischstämmig. Hier gibt es einen eigenen
Frauenbereich über den Männerräumen im Erdgeschoss,
doch genau wie im Islamischen Zentrum stehen nur Männer als
Ansprechpartner zur Verfügung. Auch hier wird das Gehalt des
Imams Bayram Akduman vorrangig über die Monatsbeiträge
der Mitglieder zwischen 5 und 100 Euro finanziert. Feste bringen
zusätzliches Geld in die Kassen. Die Moschee versteht sich
als "Kulturzentrum für Bildung und Integration",
Träger ist der bundesweite Verband der islamischen Kulturzentren.
Ziel sei, die Bildung von Kindern möglichst gut zu unterstützen,
sagt der Vorsitzende Cemil Ünver. Bisher gibt es aber nicht
genug Ehrenamtliche,
um regelmäßig Nachhilfe anbieten zu können.
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07.10.11 |
In Gedenken an meinen Bruder Thomas ...

... auch er ruht in Frieden.
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08.10.11 |
Guinness-Buch
Sir Hugh Beaver, Geschäftsführer der Guinness-Brauerei,
geriet mit Freunden in einen Streit darüber, welches europäische
Federwild das schnellste ist.
Die Frage konnte auch mithilfe einer Bibliothek nicht beantwortet
werden. Bei der Diskussion über den Vogel kam Beaver der Gedanke,
dass wohl ständig Fragen nach dem Schnellsten, Höchsten
oder Ältesten zu Streit führten. Die Idee eines Lexikons
der Rekorde wurde geboren.
Zusammen mit den Zwillingen Norris und Ross McWhirter verwirklichte
Beaver seine Idee. Die erste Ausgabe des 'Guinness-Buch der Rekorde'
erschien in Großbritannien am 27. August 1955 also
vor 56 Jahren.
Bis Weihnachten des Jahres wurde es bereits zum Bestseller. Mittlerweile
erscheint das 'Guinness-Buch der Rekorde' regelmäßig
in 28 Sprachen und kann sogar eigene Rekorde verzeichnen. Es ist
übrigens das meistverkaufte copyright-geschützte Buch
und wird am häufigsten aus amerikanischen Bibliotheken gestohlen.
Das verwundert natürlich ein wenig, denn da gibt es bestimmt
andere wichtige Pflichtlektüre.
Im 'Guinness-Buch der Rekorde' werden sowohl Superlative der Natur
als auch von Menschen aufgestellte Rekorde verzeichnet. Im 'Guinness-Buch
der Rekorde' genannt zu werden, ist heute häufig die Motivation
für das Brechen einer Rekordmarke. Dafür treten Personen
immer wieder in verrückten Kategorien an..
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10.10.11
11.10.11 |
Montag und Dienstag: ver.di bestreikt die VAG
Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) wird voraussichtlich von Betriebsbeginn
am Montag, 10. Oktober, bis Betriebsschluss am Dienstag, 11.
Oktober,
durch die Gewerkschaft ver.di bestreikt. Betroffen vom Streik sind
auch auch die Schauinslandbahn sowie das Kundenzentrum pluspunkt.
Im Omnibusbusbereich bleiben lediglich die Linie 31, die Linie 32
(beide am Tuniberg) und die Linie 16 (Gundelfingen) in vollem Umfang
in Betrieb. Die Omnibuslinie 15 wird unregelmäßig bedient.
Die VAG weist darauf hin, dass die trotz des Streiks verkehrenden
Buslinien keinen Anschluss an andere Stadtbahn- oder Buslinien der
VAG bieten.
Vom Streik betroffen ist auch das VAG-Fundbüro und die Abteilung
für
das erhöhte Beförderungsentgelt im VAG-Zentrum.
Zudem wird darauf hingewiesen, dass mit den beiden Linien der Breisgau-S-Bahn
sowie über die innerstädtischen Haltepunkte des Regionalverkehrs
der Deutschen Bahn und mit einigen Linien.
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12.10.11 |
Stadtbau kündigt
Vertrag mit Mobile
Fahrradstation im Stühlinger, Wentzingerstraße 15 bleibt
aber erhalten.
Auch nach der Kündigung des bisherigen Betreibers Mobile
soll die Fahrradstation am Hauptbahnhof ein Servicezentrum und sicherer
Abstellplatz für Fahrräder bleiben. Außerdem soll
die Station zum Dreh- und Angelpunkt
für Radverkehr und den ÖPNV werden.
Das kündigte die Freiburger Stadtbau als Eigentümerin
des markanten runden Baus auf der Westseite des Hauptbahnhofs an.
Der bisherige Betreiber Mobile, der mit rund 1000 gesicherten
Abstellplätzen und Ladenflächen auf 400 Quadratmetern
den größten Teil des Hauses gepachtet hatte, muss jedoch
ausziehen, nachdem erhebliche Pachtrückstände angelaufen
waren
und kein Konzept für einen zukunftsfähigen Betrieb vorgelegt
werden konnte.
Die übrigen Mieter sind davon nicht betroffen.
Bereits 2008 war der Mobile gGmbH die ursprüngliche
Rolle als alleinige Betreiberin des 1999 fertiggestellten Hauses
entzogen worden, nachdem schon damals Pachtschulden aufgelaufen
waren. Die FSB war Mobile damals durch eine Reduzierung
der Pacht entgegen gekommen; die übrigen Mieter zahlten seitdem
direkt an die Stadtbau als Eigentümerin und Verpächterin.
In ihrer Grundkonzeption soll die Fahrradstation erhalten bleiben.
Die Stadtbau plant, die weitgehend automatisierte Abstellanlage
von ihrer eigenen Leitstelle der Parkhausbetriebe aus zu steuern.
Auf Dauer soll das Haus in eine gesamtstädtische Konzeption
für umweltfreundliche Mobilität
mit Fahrrad- und öffentlichem Nahverkehr eingebunden werden.
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17.10.11 |
Mann belästigt
Frau sexuell
Ein Unbekannter hat eine Frau in der Nähe der Herz-Jesu-Kirche
am Stühlingerplatz in Freiburg sexuell belästigt. Die Polizei
sucht Zeugen.
Die Tat ereignete sich am Freitagmorgen, kurz vor 7 Uhr in Freiburg.
Ein Mann hatte eine Frau in eindeutig sexueller Absicht angegangen.
Nahe der Herz-Jesu-Kirche am Stühlingerplatz näherte sich
der Unbekannte von hinten der Frau und bedrängte sie. Er war
aus Richtung Eschholzstraße gekommen und nach dem Angriff
auch in diese Richtung geflüchtet.
Das Opfer beschrieb den Mann wie folgt: 170 bis 175 Zentimeter
groß, dunkel gekleidet und hatte eine Kapuze übergezogen.
Näheres liegt zur Zeit noch nicht vor. Die Polizei fahndet
nach dem Täter.
Wer Hinweise zum Tatablauf oder zu dieser Person geben kann, wird
dringend gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Freiburg, Telefon
0761 / 882 - 4884, oder jeder anderen Dienststelle in Verbindung
zu setzen.
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20.10.11 |
Die neue Premiere der IMMORALISTEN
"SPLENDID'S" Theaterstück von Jean Genet

Die Verbrecherbande "La Rafale" nimmt im Luxushotel "Splendids"
eine Millionenerbin als Geisel und verschanzt sich daraufhin in
der Siebten Etage. Draußen rüstet sich ein riesiges Polizeiaufgebot
für den Showdown.
Ein übergelaufener Polizist schießt aus den Hotelfenstern
auf die eigenen Kameraden. Innerhalb der verschworenen Gangster
entbrennt nun ein rücksichtsloser Machtkampf, bei dem die Situation
immer mehr außer Kontrolle zu geraten droht ...
Jean Genet, Zuchthäusler, Dichter und Entfant terrible der
französischen Literatur knüpft mit diesem Kriminalstück
im Stil des Film Noir an seine beiden Welterfolgen "Die Zofen"
und "Querelle" an. Erneut beschreibt er menschliche Grenzerfahrung
in einer von Erotik und Spannung aufgeladenen Ausnahmesituation.
Die Immoralisten bringen dieses fast vergessene Meisterwerk in
einer bestechenden Raumkonzeption endlich wieder neu auf die Bühne.
PREMIERE: 20. Oktober um 20 Uhr
Weitere Termine: 21. / 22. / 27. / 28. Oktober
10. / 11. / 12. / 17 ./ 18. / 19. / 24. / 25. / 26. November jeweils
um 20 Uhr
KARTEN unter
www.immoralisten.de,
BZ-Ticket und Buchhandlung Schwanhäuser
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21.10.11 |
Gartenpavillon im Jugendzentrum
Stühlinger
Obwohl vergangene Woche eingeweiht, kann er doch nicht so richtig
genutzt werden und wird vermutlich erst im nächsten Frühling
und Sommer, wenn es wieder dauerhaft warm ist seiner eigentlichen
Bestimmung zukommen.
Dann wird der neue Pavillon im Garten des Jugendzentrums "Letz
Fetz" Schutz vor Sonne und Regen bieten. Und auch nach Jahren
noch an die rund 140 Kinder und Jugendlichen zwischen elf und 16
Jahren erinnern, die das Bauwerk in den vergangenen zwei Jahren
mit der Unterstützung von Erwachsenen selbst geschaffen haben.
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26.10.11 |
Neue Wasserleitungen
in der Ferdinand-Weiß-Straße
Die Anwohner der westlichen Ferdinand-Weiß-Straße müssen
sich noch zwei bis drei Monate gedulden, bis die Verlegung von 330
Meter neuer Wasserleitungen abgeschlossen ist.
Besonders aufwändig sei der Austausch von drei Hausanschlüssen
für die großen Wohnblocks südlich der Straße,
so Yvonne Schweickhardt von der Badenova-Pressestelle. Durch das zuletzt
schlechte Wetter liege man derzeit etwas hinter dem Zeitplan.
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28.10.11 |
Unternehmen recherchieren im Web über Bewerber
Informationsquellen sind Suchmaschinen und soziale Netzwerke. Jeder
zweite Personaler informiert sich online über Job-Interessenten.
Bei der Auswahl neuer Mitarbeiter informiert sich gut die Hälfte
(52 %) aller Unternehmen im Internet über Bewerber. Das hat
eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands
BITKOM unter 1.500 Geschäftsführern und Personal-verantwortlichen
ergeben. Im Vergleich zur Befragung im Vorjahr ist der Anteil leicht
um 3 Prozentpunkte gestiegen.
Laut der BITKOM-Umfrage nutzen 49 Prozent der Firmen Internetsuch-maschinen,
um Informationen über Bewerber zu gewinnen. Ein Fünftel
(21 Prozent) recherchiert in sozialen Online-Netzwerken, die einen
beruflichen Schwerpunkt haben, zum Beispiel Xing oder LinkedIn.
19 % aller Unternehmen suchen auch in sozialen Online-Netzwerken
wie Facebook oder StudiVZ, die eher für die Kontaktpflege im
privaten Umfeld genutzt werden.
Rechtlich ist es weiterhin zulässig, im Internet nach Bewerbern
zu suchen.
Ein Gesetz der Bundesregierung zum Mitarbeiterdatenschutz, das auch
diesen Punkt regeln sollte, befindet sich bereits seit längerer
Zeit in parlamentarischen Beratungen. Laut Entwurf soll die Recherche
über Bewerber künftig nur noch mit Suchmaschinen sowie
in sozialen Online-Netzwerken mit eindeutig beruflichem Charakter
erlaubt sein.
Die Online-Suche nach Informationen mit eher privatem Charakter
hätte dann zu unterbleiben. Wie die Internet-Recherchen
der Personalabteilungen in der Praxis überprüft werden
sollen, ist aber unklar, sagte BITKOM-Präsident Prof.
Dieter Kempf. Das neue Datenschutzgesetz für Beschäftigte
muss noch den Bundestag passieren und könnte im kommenden Jahr
in Kraft treten.
Quelle: Bundesverband Informationswirtschaft,
Telekommunikation und neue Medien e.V. - BITKOM
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30.10.11 |
Sommerzeit endet
In der Nacht zum Sonntag werden die Uhren wieder eine Stunde zurück
gestellt. Damit wird es abends noch früher dunkel, morgens
ist es dafür schon etwas heller. Um 3 Uhr werden die Uhren auf
2 Uhr zurückgestellt.
In Deutschland wurde die jetzt gültige Zeitumstellung von
der Normalzeit - oder der "Winterzeit", wie sie von vielen
bezeichnet wird - auf die Sommerzeit im Jahre 1980 eingeführt.
Ein wichtiger Grund war zum Einen die Anpassung an viele Nachbarländer,
die diese Regelung bereits früher eingeführt hatten, und
zum Anderen war man der Überzeugung mit dieser Regelung durch
eine bessere Nutzung des Tageslichts Energie sparen zu können.
Diese Überlegung war insbesondere noch eine Nachwirkung aus
der Zeit der Ölkrise in Deutschland 1973.
Von 1950 - 1980 gab es in Deutschland keine Sommerzeit, jedoch
existierten vor diesem Zeitraum bereits mehrere Sommerzeiten, so
gab es 1947 neben der Sommerzeit sogar eine Hochsommerzeit. Eingeführt
wurde die Zeitumstellung aber erstmals 1916 in Irland.
Die Zeitumstellung ist in Deutschland durch das Zeitgesetz vom
25. Juli 1978 in der geänderten Fassung vom 13. September 1994
geregelt.
Bis zum Jahr 2001 einschließlich, gab es regelmäßig
Verordnungen, die die Zeitumstellung für die folgenden Jahre
geregelt hat (z.B. ZeitVo von 1997).
Seit dem Jahr 2002 gilt diese neue Regelung.
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31.10.11 |
Halloween
Halloween ist ursprünglich ein heidnisches Fest, das aus dem
keltischen Brauchtum entstanden ist. Es wird heute am 31. Oktober
gefeiert.
Das Wort "Halloween" leitet sich aus "hallow"
= heilig her; "Halloween" ist
eine Abkürzung für "All Hallow's Evening" und
bezeichnet den Abend vor Allerheiligen. Der Ursprung des Festes geht
auf den kultischen Toten- und Neujahrsritus "Samhain" zurück.
Man glaubt, dass an diesem Abend die Seelen aller in dem vergangenen
Jahr Verstorbenen noch einmal in ihr irdisches Dasein zurückkehren,
bevor sie für immer ins Reich der Toten eingehen. Die Grenze
zwischen realer und irrealer Welt ist in dieser Zeit aufgehoben. Das
Böse ist allgegenwärtig, und in vorchristlicher Zeit versuchte
man, die Geister durch verschiedenste Opfer zu vertreiben oder zu
besänftigen.
Durch die Christianisierung wurde der Geisterglaube verbannt, und
aus "Samhain" wurde "All Hallow's Evening". So
entstand das katholische "Allerheiligen", das Fest, an dem
die Kirche alle Heiligen ehrt. Dennoch konnte auch die katholische
Kirche nicht die alten Halloween-Traditionen auslöschen.
Die zweite Bedeutung des keltischen Halloween hängt mit Erntedank
zusammen und dürfte dagegen schon eher mit dem christlichen Glauben
zu vereinen gewesen sein. Die Druiden dankten an diesem Tag dem Sonnengott
für die eingebrachte Ernte.
Aus beiden Traditionen und Bedeutungen von Halloween haben sich vielfältige
Bräuche entwickelt, die bis heute, besonders in ganz Großbritannien
( v.a. im Ursprungsland Irland ), Skandinavien und den USA ( durch
irische Einwanderer "importiert" ) gepflegt werden. |
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