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01.03.11
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Plagiate Gemeinsamkeiten ?
Die Herren Zucker- und Guttenberg haben übrigens durchaus etwas
gemein, mal abgesehen von ihrem Namenshinterteil: Beiden wird Diebstahl
geistigen Eigentums vorgeworfen.
Andererseits hören da die Parallelen auch schon auf:
Bei Zuckerberg geht's ja nur um eine Seite.
Außerdem hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der bis
2004 bei dem ebenfalls in Harvard gegründeten Netzwerk ConnectU
gearbeitet hat, zugegeben, Ideen der ConnectU Gründer Divya
Narendra, Tyler und Cameron Winklevoss gestohlen zu haben. Vor allem
die Möglichkeit, dass sich Mitglieder eigene Profilseiten erstellen
können, habe Mark Zuckerberg von seinem früheren Arbeitgeber
übernommen. Wie US-Medien berichten, zahlte Facebook 65 Millionen
Dollar (50 Millionen Euro) an die Social Community ConnectU.
Dr. strg. c. tut sich dagegen noch schwer mit den Zugeständnissen
und möglichen Konsequenzen.
Wir wollen uns auch hier nicht als Richter mit dem moralischen Zeigefinger
aufspielen, doch vertrauen wir felsenfest auf die himmlische Buchhaltung.
14:00 Uhr:
Soeben erfahren wir es aus den Medien Karl-Theodor zu Rückgetreten
.
Erklärung zum Rücktritt Quelle:http://www.zuguttenberg.de
"Ich habe in einem sehr freundschaftlichen Gespräch die
Bundeskanzlerin informiert, dass ich mich von meinen politischen
Ämtern zurückziehen werde und um meine Entlassung gebeten.
Es ist der schmerzlichste Schritt meines Lebens.
Ich gehe ihn nicht allein wegen meiner so fehlerhaften Doktorarbeit
wiewohl ich verstehe, dass dies für große Teile
der Wissenschaft ein Anlaß wäre.
Der Grund liegt im Besonderen in der Frage, ob ich den höchsten
Ansprüchen, die ich selbst an meine Verantwortung anlege, noch
nachkommen kann. Ich trage bis zur Stunde Verantwortung in einem
fordernden Amt. Verantwortung, die möglichst ungeteilte Konzentration
und fehlerfreie Arbeit verlangt:
Mit Blick auf die größte Bundeswehrreform in ihrer Geschichte,
die ich angestoßen habe und mit Blick auf eine gestärkte
Bundeswehr mit großartigen Truppen im Einsatz, die mir engstens
ans Herz gewachsen sind.
Wenn allerdings - wie in den letzten Wochen geschehen - die öffentliche
und mediale Betrachtung fast ausschließlich auf die Person
Guttenberg und seine Dissertation statt beispielsweise auf den Tod
und die Verwundung von 13 Soldaten abzielt, so findet eine dramatische
Verschiebung der Aufmerksamkeit zu Lasten der mir Anvertrauten statt.
Unter umgekehrten Vorzeichen gilt Gleiches für den Umstand,
dass wochenlang meine Maßnahmen bezüglich der Gorch Fock
die weltbewegenden Ereignisse in Nordafrika zu überlagern schienen.
Wenn es auf dem Rücken der Soldaten nur noch um meine Person
gehen soll, kann ich dies nicht mehr verantworten.
Und deswegen ziehe ich da das Amt, die Bundeswehr, die Wissenschaft
und auch die mich tragenden Parteien Schaden zu nehmen drohen -
die Konsequenz, die ich auch von anderen verlangt habe und verlangt
hätte.
Ich habe, wie jeder andere auch, zu meinen Schwächen und Fehlern
zu stehen. Zu großen und kleinen im politischen Handeln bis
hin zum Schreiben meiner Doktorarbeit. Und mir war immer wichtig,
diese vor der Öffentlichkeit nicht zu verbergen. Deswegen habe
ich mich aufrichtig bei all jenen entschuldigt, die ich aufgrund
meiner Fehler und Versäumnisse verletzt habe und wiederhole
dies auch ausdrücklich heute.
Manche mögen sich fragen, weshalb ich erst heute zurücktrete.
Zunächst ein möglicherweise für manche unbefriedigender,
aber allzu menschlicher Grund. Wohl niemand wird leicht, geschweige
denn leichtfertig das Amt aufgeben wollen, an dem das ganze Herzblut
hängt. Ein Amt, das Verantwortung für viele Menschen und
deren Leben beinhaltet.
Hinzu kommt der Umstand, dass ich mir für eine Entscheidung
dieser Tragweite - jenseits der hohen medialen und oppositionellen
Taktfrequenz - die gebotene Zeit zu nehmen hatte. Zumal Vorgänge
in Rede stehen, die Jahre vor meiner Amtsübernahme lagen.
Nachdem dieser Tage viel über Anstand diskutiert wurde, war
es für mich gerade eine Frage des Anstandes zunächst die
drei gefallenen Soldaten mit Würde zu Grabe zu tragen und nicht
erneut ihr Gedenken durch Debatten über meine Person überlagern
zu lassen. Es war auch ein Gebot der Verantwortung gegenüber
diesen, ja gegenüber allen Soldaten.
Und es gehört sich, ein weitgehend bestelltes Haus zu hinterlassen,
weshalb letzte Woche noch einmal viel Kraft auf den nächsten,
entscheidenden Reformschritt verwandt wurde, der nun von meinem
Nachfolger bestens vorbereitet verabschiedet werden kann. Das Konzept
der Reform steht.
Angesichts massiver Vorwürfe bezüglich meiner Glaubwürdigkeit
ist es mir auch ein aufrichtiges Anliegen, mich an der Klärung
der Fragen hinsichtlich meiner Dissertation zu beteiligen. Zum einen
gegenüber der Universität Bayreuth, wo ich mit der Bitte
um Rücknahme des Dr. Titels bereits Konsequenzen gezogen habe.
Zum anderen habe ich zugleich Respekt vor all jenen, die die Vorgänge
zudem strafrechtlich überprüft sehen wollen. Es würde
daher nach meiner Überzeugung im öffentlichen wie in meinem
eigenen Interesse liegen, wenn auch die staatsanwaltlichen Ermittlungen
etwa bzgl. urheberrechtlicher Fragen nach Aufhebung der parlamentarischen
Immunität - sollte dies noch erforderlich sein - zeitnah geführt
werden könnten.
Die enorme Wucht der medialen Betrachtung meiner Person
zu der ich viel beigetragen habe aber auch die Qualität
der Auseinandersetzung bleiben nicht ohne Wirkung auf mich selbst
und meine Familie.
Es ist bekannt, dass die Mechanismen im politischen und medialen
Geschäft zerstörerisch sein können. Wer sich für
die Politik entscheidet, darf wenn dem so ist kein
Mitleid erwarten. Das würde ich auch nicht in Anspruch nehmen.
Ich darf auch nicht den Respekt erwarten, mit dem Rücktrittsentscheidungen
so häufig entgegengenommen werden.
Nun wird es vielleicht heißen, der Guttenberg ist den Kräften
der Politik nicht gewachsen. Das mag sein oder nicht sein. Wenn
ich es aber nur wäre, indem ich meinen Charakter veränderte,
dann müsste ich gerade deswegen handeln.
Ich danke von ganzem Herzen der großen Mehrheit der Deutschen
Bevölkerung, den vielen Mitgliedern der Union, meinem Parteivorsitzenden
und insbesondere den Soldatinnen und Soldaten, die mir bis heute
den Rücken stärkten, als Bundesminister der Verteidigung
nicht zurück zu treten.
Ich danke besonders der Frau Bundeskanzlerin für alle erfahrene
Unterstützung, ihr großes Vertrauen und Verständnis.
Es ist mir aber nicht mehr möglich, den in mich gesetzten
Erwartungen mit dem mir notwendigen Maß an Unabhängigkeit
in der Verantwortung gerecht zu werden.
Insofern gebe ich meinen Gegnern gerne recht, dass ich tatsächlich
nicht zum Selbstverteidigungs-, sondern zum Minister der Verteidigung
berufen wurde.
Abschließend ein Satz, der für einen Politiker ungewöhnlich
sein mag:
Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen
meiner Kräfte erreicht."
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05.03.11 |
Veronika - der Lenz
ist da ?

Foto: Felix Andris - Stühlinger Online
Ein kleiner Vorgeschmack.
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06.03.11 |
Das Wort zum Sonntag
"Bete so, als würde jedes Arbeiten nichts nützen
und arbeite so, als würde jedes Gebet nichts nützen."
Martin Luther
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07.03.11 |
Rosenmontag
Der Begriff Rosenmontag entstand in Köln. Hier hat man schon
(fast) immer Karneval gefeiert. Aber zu Beginn des 19. Jahrhunderts
(nämlich 1823) hat sich das Festordnende Komitee
gegründet, um dafür zu sorgen, dass der Karneval nun endlich
in geordneten Bahnen abläuft (bis dahin muss es wild zugegangen
sein...). Dieses Komitee hielt jeweils am Montag nach dem dritten
Sonntag vor Ostern seine Sitzung ab.
Dieser Sonntag hieß Rosensonntag, weil an diesem Tag der Papst
eine goldene Rose weihte, die er einer wichtigen Persönlichkeit
überreichte.
Nun und dann hat sich das Komitee, das den Karnevalsumzug
organisierte, nach seinem Versammlungstermin genannt: Rosenmontagsgesellschaft.
Und jetzt heißt also der Tag, an dem die Umzüge stattfinden,
Rosenmontag.
Der erste organisierte Rosenmontagsumzug fand übrigens in Köln
(im Rheinland also) statt! Inzwischen gibt es in vielen Städten
des Rheinlandes und auch anderswo Umzüge. Die Menschen bauen
bunte Wagen, mit denen sie durch die Straßen ziehen. Oft haben
diese Umzüge ein bestimmtes Motto, manchmal ein politisches,
oft aber werden ganz alltägliche Dinge durch den Kakao gezogen.
Musikgruppen spielen Karnevalsmusik, die Menschen am Straßenrand
schunkeln. Meistens gibt es ein Prinzenpaar,
das mit seinem Wagen den Abschluss des Zuges bildet. Und für
die Kinder ganz wichtig: Beim Karnevalszug werden ganz, ganz viele
Kamelle geworfen, Süßigkeiten, Blumensträußchen
und andere schöne Dinge.
Auch in Süddeutschland gibt es an Rosenmontag Umzüge,
aber die sind anders als im Rheinland. Menschen mit Masken, die
oft schaurig aussehen, ziehen durch die Straßen und veranstalten
einen höllischen Lärm. Man nennt diese Umzüge Narrensprünge.
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08.03.11 |
101 Jahre Weltfrauentag
Der 8. März ist der Internationale Frauentag und wurzelt im
Kampf der Arbeiterinnen, die in den Jahren 1857 und 1908 in New
York gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen protestiert hatten.
Auf einer Frauenkonferenz in Kopenhagen wurde im Jahre 1910 beschlossen,
nun jährlich einen Frauentag zu veranstalten, der jetzt regelmäßig
am 8. März stattfindet.
Bis heute demonstrieren viele Frauen an diesem Tag für mehr
Gleich-berechtigung. Sie fordern die Abschaffung von Diskriminierung,
gleichen Lohn für gleiche Arbeit und Gleichberechtigung auf
dem Arbeitsmarkt. Denn auch wenn die Gleichberechtigung als
Grundsatz in unserer Verfassung fest-geschrieben ist - verwirklicht
ist sie auch in Deutschland noch keineswegs überall.
Für Freiburg stellte Ursula Knöpfle, seit 25 Jahren Frauenbeauftragte,
das Programm für den 8. März vor und für eine
ganze Aktionswoche. Den Auftakt machen alle mehr als 50 beteiligten
Frauengruppen am Dienstag, 8. März,
von 11 bis 15 Uhr mit Informationsständen auf dem Rathausplatz.
Zwischen dem 8. und dem 15. März haben Freiburger Frauengruppen,
-verbände und -Institutionen ganze 40 Veranstaltungen im Angebot
von Ausstellungen über Workshops bis hin zur Yoga-Mittagspause
für Frauen (Mittwoch, 9. März, 12 bis 13 Uhr, Fachstelle
Sucht des BWLV, Kronenmattenstraße 2a, Kosten: 5 Euro).
Es geht in der Aktionswoche unter anderem um Mädchen, zum Beispiel
in Gabi Rollands Vortrag über Mädchenbildung (Mittwoch,
9. März, 17 Uhr, Treffpunkt Hebelschule, Veranstalterin: Arbeitsgemeinschaft
sozialdemokratischer Frauen). Und für die Mädchen selbst
findet am Samstag, 12. März, zwischen 14 und 18 Uhr eine GPS-Stadtrallye
statt; Anmeldung: Tritta Verein für feministische Mädchenarbeit,
Telefon: 0761 / 292 75 08.
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10.03.11 |
Aschermittwoch
Heute ist der Karneval vorbei und es beginnt für die Christen
die Fastenzeit,
die dann nach vierzig Tagen in der Osternacht endet.
Der Aschermittwoch hat seinen Namen daher, dass an diesem Tag in der
katholischen Kirche den Besuchern des Gottesdienstes das so genannte
Aschenkreuz auf die Stirne gezeichnet oder auf den Kopf gestreut wird.
Damit sollen die Menschen daran erinnert werden, dass ihr Leben nicht
ewig dauern wird und ihr Körper nach ihrem Tod zu Staub zerfallen
wird. Während der Fastenzeit sollen sich die Christen besonders
mit diesem Gedanken auseinandersetzen und sich fragen: Wie lebe ich,
was ist mir wichtig im
Leben, welche Beziehung habe ich zu Gott und zu meinen Mitmenschen?
Nicht nur im Christentum werden die Menschen zu einem solchen Innehalten
einmal im Jahr aufgerufen in fast allen Religionen gibt es
solche Zeiten. Im Islam beispielsweise wird die Fastenzeit Ramadan
genannt.
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10.03.11 |
Abraham Lincoln geht ins Theater bzw. in die Verlängerung

"Abraham Lincoln geht ins Theater von Larry
Tremblay.
1865 wurde Abraham Lincoln im Fords Theatre in Washington von einem
wildgewordenen Schauspieler auf offener Bühne erschossen.
2011: Ein verrückter Regisseur und zwei abgehalfterte Fernsehkomiker,
Stan Laurel und Oliver Hardy, proben an einem Theaterstück
über Lincolns Ermordung. Was dabei herauskommt ist ein Spiel
um Identitäten, vor allem aber ein herrlich komischer, unterhaltsamer
und spannender Theaterabend.
Begeben Sie sich mit uns hinter die Kulissen des Theaters!
Und das schreibt die Presse:
"Die feine Schauspielkunst von Florian Wetter, Camil Morariu
und Jochen Kruß und ein durchdachtes Regiekonzept von Manuel
Kreitmeier verbinden sich zu einer Vorstellung mit hohem Unterhaltungswert"
(BZ)
Zusatztermine:
11./12./13./14. März, jeweils 20 Uhr
Karten unter www.immoralisten.de,
BZ-Ticket und Buchhandlung Schwanhäuser.
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14.03.11 |
Frühling läßt sein
blaues Band
Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!
Eduard Mörike

Foto: Felix Andris - Stühlinger Online
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16.03.11 |
Alt oder jung?
Alles eine Frage der Perspektive.
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18.03.11 |
Was ist Erfolg?
Wenn Du 3 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Nicht in die Hose zu
machen.
Wenn Du 12 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Freunde zu haben.
Wenn Du 18 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Einen Führerschein
zu haben.
Wenn Du 20 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Sex zu haben.
Wenn Du 35 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Geld zu haben.
Wenn Du 50 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Geld zu haben.
Wenn Du 60 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Sex zu haben.
Wenn Du 70 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Einen Führerschein
zu haben.
Wenn Du 75 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Freunde zu haben.
Wenn Du 80 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Nicht in die Hose zu
machen.
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20.03.11 |
Das tut Hunden und
Katzen gar nicht gut
TASSO e.V. gibt Tipps für verantwortungsvolle Tierhalter
Ob etwas für den tierischen Organismus schädlich ist, hängt
wie beim Menschen - vielfach von der Menge ab. So gelten Zwiebeln
und Knoblauch durch die enthaltenen Schwefelverbindungen zwar
als antibakteriell, doch N-Propyldisulfid und Allylpropylsulfid sind
für Hunde giftig. Schon eine mittelgroße Zwiebel
oder eine Knoblauchknolle können eine Zerstörung der roten
Blutkörperchen in Gang setzen und einen kleinen Hund ernsthaft
schädigen, bis hin zum Nierenversagen, warnt Dr. med. vet.
Anette Fach, Tierärztin im hessischen Oberursel. Ähnlich
sieht es bei den so harmlos erscheinenden Weintrauben und Rosinen
aus. Das US-amerikanische Animal Poisons Control Center
(ASPCA) und das britische Institut Veterinary Poisons Information
haben herausgefunden, dass bei einem 20 Kilo schweren Hund rund 232
Gramm Trauben zu Vergiftungserscheinungen führen. Nach Angaben
der britischen Wissenschaftler könnte der Verzehr von etwa 14
Gramm Rosinen pro Kilo Körpergewicht einen Hund töten. Das
wäre bei
einem 20 Kilo schweren Hund etwas mehr als ein halbes Pfund.
Nicht weniger gefährlich für die Vierbeiner ist das Theobromin
in Schokolade, hier sind sogar schon Todesfälle bekannt
geworden. Die giftige Dosis liegt bei kleinen Hunden wie Yorkshire-Terriern
bereits bei einer Tafel Zartbitter-schokolade, erklärt
Dr. Fach. Unbedingt zu verhindern sei der Verzehr von rohem Schweinefleisch.
Das könne den Aujeszky-Virus enthalten, eine Infektion ende
fast immer tödlich.
Katzen sind im Vergleich zu Hunden bekanntlich deutlich wählerischer,
was ihr Fressen angeht. Schon der Hauch eines für sie unangenehmen
Geruchs kann sie vom Fressnapf vertreiben. Dennoch gelten für
sie die gleichen Gefahren-quellen wie für Hunde. Zwiebeln und
Knoblauch sind auch für Katzen gefährlich, ebenso Schokolade,
Weintrauben, Rosinen und rohes Schweinefleisch. Aufgrund ihres in
der Regel geringeren Körpergewichts sind Katzen gegenüber
Hunden deutlich gefährdeter bei der Verwendung ätherischer
Öle. Das oft gepriesene Teebaumöl beispielsweise ist für
Katzen das reinste Gift. Denn im Gegensatz zu Hunden lecken Katzen
regelmäßig ihr Fell. Wurde Teebaumöl zum Beispiel
zur Bekämpfung von Parasiten aufgetragen, gelangt es so in
den Verdauungstrakt der Katze und kann dort zum Tode führen.
Gefährlich sind auch Insektizide, die beispielsweise unverschlossen
im Keller oder in der Garage aufbewahrt werden. Neugierige Katzen
könnten bei ihren Streifzügen daran lecken und sich vergiften.
Aber selbst im Haus lauern Gefahren, zum Beispiel Desinfektionsmittel
in Bad und Toilette. Verantwortungsvolle Tierhalter sollten aber
nicht nur verhindern, dass ihr Tier mit giftigen Stoffen in Berührung
kommt, sondern auch ein wachsames Auge auf ihren Liebling haben:
Viele Vergiftungen zeigen sich an Symptomen wie Durchfall, Erbrechen,
Müdigkeit oder Lethargie. Dann heißt es, sofort zum Tierarzt
und die Möglichkeit einer Vergiftung abklären lassen!
Quelle: Tasso e.V.
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21.03.11 |
Der Tag des Waldes - Auftakt zum Internationalen Jahr der Wälder
Der heutige 21. März markiert nicht nur den Beginn des Frühlings,
es ist auch der Internationale Tag des Waldes. In Deutschland findet
der Gedenktag jedoch keine große Beachtung. Dabei gibt es
ihn bereits seit Ende der 1970er Jahre. Doch welche Bedeutung hat
der Tag des Waldes?
Ausgerufen hat den Internationalen Tag des Waldes die FAO, die Ernährungs-
und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, als Reaktion
auf die globale Waldvernichtung. Jährlich verschwinden rund
13 Millionen Hektar Wald von den weltweit insgesamt rund vier Milliarden
Hektar. Gerade in tropischen Gebieten nimmt die Fläche des
Waldes dramatisch ab. Dabei ist das Öko-system Wald einzigartig
für Wasser- und Stoffkreisläufe, das Klima und die biologische
Vielfalt. Es bietet Lebensraum für vielfältige Pflanzen-
und Tierarten. Dazu gehören auch viele seltene und gefährdete
Arten.
Deutschland weist einen positiven Trend auf: Bei uns wächst die
Waldfläche.
In den letzten 40 Jahren betrug der Zuwachs rund zehn Prozent, was
etwa einer Million Hektar entspricht. Rund 11,1 Millionen Hektar,
ein Drittel der Fläche unseres Landes, ist von Wäldern bedeckt.
Diese leisten einen elementaren Beitrag zum Klimaschutz: Sie speichern
über 1,2 Milliarden Tonnen Kohlenstoff. 17 Millionen Tonnen CO2
werden durch den Wald jährlich aus der Atmosphäre gebunden.
In diesem Jahr bildet der Tag des Waldes in Deutschland den Auftakt
zum "Internationalen Jahr der Wälder 2011", den die
Vereinten Nationen im Februar ausgerufen haben. Unter dem Motto
"Entdecken Sie unser Waldkulturerbe" beteiligen sich Länder,
Kommunen und Bundesverbände unter Federführung des Bundesministeriums
für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz an
den vielfältigen Aktionen.
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23.03.11 |
Mitgliederversammlung
BÜRGERVEREIN STÜHLINGER
Die Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Stühlinger
findet
am Mittwoch, 23. März 19 Uhr in der Mensa der Hebelschule
(Eschholzstraße) statt, wofür alle bisherigen Mitglieder
und beitritts-interessierte Stühlinger Bürger eingeladen
sind.
Auf der Tagesordnung stehen zunächst die üblichen Regularien
wie Kassenbericht, Entlastungen und turnusgemäße Wahlen,
bei denen ein Teil der Vorstandsmitglieder neu für eine 2-Jahresperiode
zu wählen sind. Neben einigen Beisitzern betreffen die Neuwahlen
insbesondere folgende Positionen bzw. bisher bekannten Kandidaten:
- 1. Vorsitzende: Hier kandidiert Frau Daniela Ullrich erneut (für
eine vierte Amtsperiode)
- Stellvertreter: Hierfür kandidiert anstelle des ausscheidenden
H.-Chr. Stork der bisherige Schriftführer Jörg Ritzel
- Schriftführerin: Hierfür kandidiert die bisherige Beisitzerin
Angelika Waibel
- Pressesprecher: Hierfür kandidiert erneut der bisherige Sprecher
Robert Sättele
Zunächst erfolgt auch eine Aussprache über versch. Berichte
und den bereits verteilten schriftlichen Tätigkeitsbericht,
der insbesondere das breite Programm beschreibt, mit dem der Bürgerverein
2010 das 125-jährige Jubiläum des Stühlingers begleitet
hat und viele andere Projekte des vergangenen Jahres, wie z. B.
- Festakt 125 Jahre Stühlinger mit grandiosem Feuerwerk anlässlich
der jährlichen Nostalgischen Messe
- Jubiläumsausgabe des Magazins Leben im Stühlinger
- Breites Programm verschiedenster Stühlinger Organisationen
zum Stadtteiljubiläum
- Unterstützung der erfolgreichen Aktionen für eine eigenständige
Werkrealschule an der Hebelschule
- usw.
Weitere Diskussionspunkte sind dann u. A. eine mögliche Änderung
des rollierenden Wahlverfahrens des Bürgervereins und ein Ausblick
über die geplanten Vereinsaktivitäten für das laufende
Jahr (insbesondere die 17. Nostalgische Messe vom 14.-17. Juli 2011).
Als letzter Punkt der Tagesordnung sind Anregungen, Ideen und Vorschläge
aller Anwesenden sehr erwünscht.
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27.03.11 |
Zeitumstellung
In der Nacht von Samstag auf Sonntag beginnt die Sommerzeit. Genau
um
2 Uhr nachts wird die Uhr um eine Stunde - also auf 3 Uhr - vorgestellt.
Das bedeutet für unseren Alltag, dass es am Abend länger
hell ist, weil die Sonne später untergeht. Dafür wird
uns aber am Morgen eine Stunde geklaut. Das heißt,
wir müssen eine Stunde früher aufstehen.
Für diejenigen, die schon einmal in der Tanzstunde waren gibt
es eine gute Formel für die Zeitumstellung: 3 Stunden vor und
2 Stunden zurück. :-)
P.S.:
"Eine schöne Uhr zeigt die Zeit an, eine schöne Frau
läßt sie vergessen."
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28.03.11 |
Landtagswahl Baden-Württemberg -
Grüne schaffen historischen Machtwechsel
Zeitenwende in Baden-Württemberg: Der knappe Vorsprung von
Grünen und SPD reicht, um die fast 60-jährige Regierungszeit
der CDU zu beenden.
Laut vorläufigem amtlichen Ergebnis kommen die Grünen
auf triumphale
24,2 Prozent und dürften künftig erstmals den Ministerpräsidenten
stellen.
Die SPD verliert leicht. Für die CDU von Ministerpräsident
Mappus sowie die FDP endet der Wahlabend eigentlich im Desaster.
Die Ergebnisse in Freiburg, die Grünen kommen hier auf beachtliche
42 %, aufgeteilt auch nach Wahlbezirken erfahren Sie hier.
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29.03.11 |
Mitgliederversammlung Bürgerverein Nachlese
Wenig Wechsel im Vorstand des Bürgervereins: Daniela Ullrich
bleibt nach der Jahreshauptversammlung Vorsitzende und verabschiedet
lediglich Gerd Bachmann aus dem Vorstand des Vereins.
Die Themen für sie und ihre Beisitzer im Vorstand, sowie für
den neuen stellvertretenden Vorsitzenden, Jörg Ritzel, bleiben
ebenfalls gleich: Nostalgische Messe, Stühlinger Kirchplatz
und die neue Bebauung des Stadtteils.
Als goldenes Dreieck beschreiben Baulöwen laut Jörg Ritzel
gerne den Stühlinger. Er muss es wissen: Als einer der wenigen
Männer im vergleichsweise jungen Bürgervereinsvorstand
kümmerte er sich 2010 im
Streit mit dem Bauunternehmer Peter Unmüßig um die Säulen
im neuen Biergarten "Holla die Waldfee" hinterm Bahnhof.
Zwar dürfen die historischen Bahnhofssäulen jetzt auch
aus Sicht des Bürgervereins dort bleiben. Allerdings habe man
den Baulöwen dazu verpflichten können, den heruntergekommenen
und seit Jahren leer stehenden Kiosk abzureißen, der nur wenige
Meter nebenan steht. Er ist Treffpunkt und gleichzeitig Pissoir
für die Obdachlosen und Drogenabhängigen, die sich regelmäßig
auf dem Stühlinger Kirchplatz treffen.
"Der Kiosk soll endlich weg", fordert Daniela Ullrich
seit langem. Dort soll
nie wieder Alkohol verkauft werden. Dass Kunststudenten den Kiosk
zwischenzeitlich für eine Ausstellung nutzen wollten, lehnen
sie und ihre Vorstandskollegen ab. Sie haben Angst, dass der Kiosk
nach der Ausstellung wieder zum Treffpunkt von Alkoholikern werden
könnte. Doch auch ohne den Kiosk dürfte der Stühlinger
Kirchplatz künftig für Zündstoff sorgen: Einigen
Anwohnern ist der neue Boule-Platz ein Ärgernis. Der Bürgerverein
will nun Sozialarbeiter zum Gespräch einladen, um deren Arbeit
mit den Nutzern des Platzes zu diskutieren.
Quelle: BZ
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30.03.11 |
Bau einer Boule-Bahn
auf dem Stühlinger Kirchplatz
Seit vielen Jahren ist das kleine Areal am Stühlinger Kirchplatz,
Ecke Wentzingerstraße Engelbergerstraße ein beliebter
Treffpunkt für BürgerInnen des Stühlinger. Der Platz
bietet Raum Freunde und Bekannte zu treffen, sich auszutauschen, gemeinsam
Zeit zu verbringen oder der gemeinsamen Leidenschaft nachzugehen:
dem Boulespiel. Der französische "Volkssport" gehört
schon seit langer Zeit zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten
der BesucherInnen des Platzes. In kalten, frostigen Wintertagen oder
auch im heißen Sommer, egal zu welcher Jahreszeit, dem Boulespiel
wird fast immer nachgegangen.
Im letzten Sommer wurde der Platz neu hergerichtet. Seit langer Zeit
bereits wünschen sich die Platznutzerinnen und Platznutzer eine
umrandete Boulebahn. Diesen Wunsch hat KontaktNetz StadtteilMobil
aufgegriffen und gemeinsam mit dem "Runden Tisch Stühlinger
Kirchplatz" entschieden, den Bau einer Boulebahn zu organisieren.
Im Garten- und Tiefbauamt Freiburg wurde ein Kooperationspartner gefunden,
der zum einen die Finanzierung des Projekts sicherte und zudem in
logistischen und fachlichen Fragen mit Rat und Tat zur Seite stand.
StadtteilMobil verfolgt einen gemeinwesenorientierten Ansatz; in diesem
Sinne wurden die NutzerInnen des Platzes in die Planung und Fertigstellung
des Projekts miteinbezogen. Ähnliche in der Vergangenheit durchgeführte
Projekte zeigten, dass die Beteiligten sich mehr eingebunden fühlten,
sich mit dem Projekt mehr identifizierten, ein höheres Verantwortlichkeitsgefühl
entwickelten und eine Kommunikation "auf Augenhöhe"
zwischen allen Beteiligten stattfinden konnte.
Am Dienstag den 22. März war es endlich soweit. Gegen 9 Uhr rollten
die ersten Arbeitsfahrzeuge des Garten- und Tiefbauamtes auf das kleine
Areal. Erfreulicherweise waren viele NutzerInnen des Platzes erschienen,
um sich am Bau der der Boulebahn zu beteiligen. Dies kann auch als
Zeichen für die hohe Akzeptanz des Projektes gedeutet werden.
Die Bauaufsicht und fachliche Betreuung oblag einem Mitarbeiter des
Garten- und Tiefbauamts. Mit diesem machte sich die Gruppe gemeinsam
daran, die vorgefertigten Kanthölzer zu verlegen und Fundamente
zu kennzeichnen. Danach ging es daran, mit Pickeln und Schaufeln die
Fundamente auszuheben; dies stellte die langwierigste Arbeit dar,
konnte aber aufgrund der vielen MitarbeiterInnen mühelos bewältigt
werden. Als alle Fundamente ausgehoben waren, wurden die Kanthölzer
verschraubt und die Fundamente gegossen. Nach einer gemeinsamen Mittagspause
wurden die Fundamente mit Kies aufgeschüttet, was gleichzeitig
auch den Schlusspunkt des Projektes darstellte. Alle Beteiligten zeigten
sich erfreut über das entstandene Ergebnis. Die Boulebahn stellt
eine Aufwertung und neue Freizeitmöglichkeit für den Stühlinger
Kirchplatz dar.
Besonderer Dank gebührt an dieser Stelle allen am Gelingen dieses
Projektes Beteiligten. In der Vorbereitungszeit trafen sich mehrmals
MitarbeiterInnen des Garten- und Tiefbauamts mit KontaktNetz StadtteilMobil
und BesucherInnen des Platzes, um das Projekt zu planen und zu besprechen.
Dabei wurden auch Unannehmlichkeiten in Kauf genommen. So berichtete
ein Platznutzer, dass
er sich extra für die Vorbereitungstreffen und den Bau der Boulebahn
Urlaub genommen habe. Besonderer Dank gilt hier dem Garten- und Tiefbauamt,
ohne welches das Projekt in dieser Form nicht zustande gekommen wäre.
Quelle:
Bastian Lehel, KontaktNetz StadtteilMobil
Sozial- und Jugendamt
Abteilung 2, Sachgebiet 3
KontaktNetz
Straßensozialarbeit Freiburg StadtteilMobil
Jacob-Burckhardt-Str. 1
79098 Freiburg
Tel.: 0761/ 201-3738
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31.03.11 |
Vorankündigung
Bauernfrühstück und Bouleturnier auf dem Stühlinger
Kirchplatz
Am Samstag, 2. April, findet von 12 bis 14 Uhr auf dem Stühlinger
Kirchplatz zum zweiten Mal das Bauernfrühstück
statt. Dazu laden der Bürgerverein, der Kirchengemeinderat
der Herz-Jesu-Gemeinde, der Bauernmarkt und KontaktNetz StadtteilMobil
herzlich ein.
Das Ferdinand-Weiß-Haus stellt wieder seine Küche zur
Verfügung, der Kirchengemeinderat steuert Kaffee und Kuchen
bei, der Bürgerverein spendiert Säfte und Beschicker des
Bauernmarktes liefern Zutaten für Salate. Der Ape-Kaffee-Stand
gibt Kaffee-Gutscheine aus, und ein Anwohner wird vor Ort Drehorgel
spielen.
Dieses Frühstück ist der ideale Anlass, den neuen Bouleplatz
an der Ecke Wentzinger-/Engelbergerstraße ab 13 Uhr
mit einem Bouleturnier feierlich
zu eröffnen. Vergangene Woche hatten KontaktNetz, Garten- und
Tiefbauamt (GuT) und engagierte Platznutzer den Bouleplatz gemeinsam
eingefasst. Nachdem der Runde Tisch im Stühlinger diese Idee
der Straßensozialarbeit befürwortet hatte, stellte das
GuT Material und Know-how bereit.
Eingeladen zum späten Frühstück sind alle Nutzerinnen
und Nutzer des Stühlinger Kirchplatzes.
Anmeldungen für das Bouleturnier bitte bis zum 1. April bei
KontaktNetz,
Tel. 0761 / 201 - 3738.
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