Aktuelles

März 2011
 
 
01.03.11


Plagiate Gemeinsamkeiten ?

Die Herren Zucker- und Guttenberg haben übrigens durchaus etwas gemein, mal abgesehen von ihrem Namenshinterteil: Beiden wird Diebstahl geistigen Eigentums vorgeworfen.

Andererseits hören da die Parallelen auch schon auf:
Bei Zuckerberg geht's ja nur um eine Seite.

Außerdem hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der bis 2004 bei dem ebenfalls in Harvard gegründeten Netzwerk ConnectU gearbeitet hat, zugegeben, Ideen der ConnectU Gründer Divya Narendra, Tyler und Cameron Winklevoss gestohlen zu haben. Vor allem die Möglichkeit, dass sich Mitglieder eigene Profilseiten erstellen können, habe Mark Zuckerberg von seinem früheren Arbeitgeber übernommen. Wie US-Medien berichten, zahlte Facebook 65 Millionen Dollar (50 Millionen Euro) an die Social Community ConnectU.

Dr. strg. c. tut sich dagegen noch schwer mit den Zugeständnissen und möglichen Konsequenzen.

Wir wollen uns auch hier nicht als Richter mit dem moralischen Zeigefinger
aufspielen, doch vertrauen wir felsenfest auf die himmlische Buchhaltung.

14:00 Uhr:
Soeben erfahren wir es aus den Medien Karl-Theodor zu Rückgetreten .

Erklärung zum Rücktritt Quelle:http://www.zuguttenberg.de

"Ich habe in einem sehr freundschaftlichen Gespräch die Bundeskanzlerin informiert, dass ich mich von meinen politischen Ämtern zurückziehen werde und um meine Entlassung gebeten.

Es ist der schmerzlichste Schritt meines Lebens.

Ich gehe ihn nicht allein wegen meiner so fehlerhaften Doktorarbeit – wiewohl ich verstehe, dass dies für große Teile der Wissenschaft ein Anlaß wäre.

Der Grund liegt im Besonderen in der Frage, ob ich den höchsten Ansprüchen, die ich selbst an meine Verantwortung anlege, noch nachkommen kann. Ich trage bis zur Stunde Verantwortung in einem fordernden Amt. Verantwortung, die möglichst ungeteilte Konzentration und fehlerfreie Arbeit verlangt:
Mit Blick auf die größte Bundeswehrreform in ihrer Geschichte, die ich angestoßen habe und mit Blick auf eine gestärkte Bundeswehr mit großartigen Truppen im Einsatz, die mir engstens ans Herz gewachsen sind.

Wenn allerdings - wie in den letzten Wochen geschehen - die öffentliche und mediale Betrachtung fast ausschließlich auf die Person Guttenberg und seine Dissertation statt beispielsweise auf den Tod und die Verwundung von 13 Soldaten abzielt, so findet eine dramatische Verschiebung der Aufmerksamkeit zu Lasten der mir Anvertrauten statt.

Unter umgekehrten Vorzeichen gilt Gleiches für den Umstand, dass wochenlang meine Maßnahmen bezüglich der Gorch Fock die weltbewegenden Ereignisse in Nordafrika zu überlagern schienen.

Wenn es auf dem Rücken der Soldaten nur noch um meine Person gehen soll, kann ich dies nicht mehr verantworten.

Und deswegen ziehe ich – da das Amt, die Bundeswehr, die Wissenschaft und auch die mich tragenden Parteien Schaden zu nehmen drohen - die Konsequenz, die ich auch von anderen verlangt habe und verlangt hätte.

Ich habe, wie jeder andere auch, zu meinen Schwächen und Fehlern zu stehen. Zu großen und kleinen im politischen Handeln bis hin zum Schreiben meiner Doktorarbeit. Und mir war immer wichtig, diese vor der Öffentlichkeit nicht zu verbergen. Deswegen habe ich mich aufrichtig bei all jenen entschuldigt, die ich aufgrund meiner Fehler und Versäumnisse verletzt habe und wiederhole dies auch ausdrücklich heute.

Manche mögen sich fragen, weshalb ich erst heute zurücktrete.

Zunächst ein möglicherweise für manche unbefriedigender, aber allzu menschlicher Grund. Wohl niemand wird leicht, geschweige denn leichtfertig das Amt aufgeben wollen, an dem das ganze Herzblut hängt. Ein Amt, das Verantwortung für viele Menschen und deren Leben beinhaltet.
Hinzu kommt der Umstand, dass ich mir für eine Entscheidung dieser Tragweite - jenseits der hohen medialen und oppositionellen Taktfrequenz - die gebotene Zeit zu nehmen hatte. Zumal Vorgänge in Rede stehen, die Jahre vor meiner Amtsübernahme lagen.

Nachdem dieser Tage viel über Anstand diskutiert wurde, war es für mich gerade eine Frage des Anstandes zunächst die drei gefallenen Soldaten mit Würde zu Grabe zu tragen und nicht erneut ihr Gedenken durch Debatten über meine Person überlagern zu lassen. Es war auch ein Gebot der Verantwortung gegenüber diesen, ja gegenüber allen Soldaten.

Und es gehört sich, ein weitgehend bestelltes Haus zu hinterlassen, weshalb letzte Woche noch einmal viel Kraft auf den nächsten, entscheidenden Reformschritt verwandt wurde, der nun von meinem Nachfolger bestens vorbereitet verabschiedet werden kann. Das Konzept der Reform steht.

Angesichts massiver Vorwürfe bezüglich meiner Glaubwürdigkeit ist es mir auch ein aufrichtiges Anliegen, mich an der Klärung der Fragen hinsichtlich meiner Dissertation zu beteiligen. Zum einen gegenüber der Universität Bayreuth, wo ich mit der Bitte um Rücknahme des Dr. Titels bereits Konsequenzen gezogen habe.

Zum anderen habe ich zugleich Respekt vor all jenen, die die Vorgänge
zudem strafrechtlich überprüft sehen wollen. Es würde daher nach meiner Überzeugung im öffentlichen wie in meinem eigenen Interesse liegen, wenn auch die staatsanwaltlichen Ermittlungen etwa bzgl. urheberrechtlicher Fragen nach Aufhebung der parlamentarischen Immunität - sollte dies noch erforderlich sein - zeitnah geführt werden könnten.

Die enorme Wucht der medialen Betrachtung meiner Person – zu der ich viel beigetragen habe – aber auch die Qualität der Auseinandersetzung bleiben nicht ohne Wirkung auf mich selbst und meine Familie.

Es ist bekannt, dass die Mechanismen im politischen und medialen Geschäft zerstörerisch sein können. Wer sich für die Politik entscheidet, darf – wenn dem so ist – kein Mitleid erwarten. Das würde ich auch nicht in Anspruch nehmen. Ich darf auch nicht den „Respekt“ erwarten, mit dem Rücktrittsentscheidungen so häufig entgegengenommen werden.

Nun wird es vielleicht heißen, der Guttenberg ist den Kräften der Politik nicht gewachsen. Das mag sein oder nicht sein. Wenn ich es aber nur wäre, indem ich meinen Charakter veränderte, dann müsste ich gerade deswegen handeln.

Ich danke von ganzem Herzen der großen Mehrheit der Deutschen Bevölkerung, den vielen Mitgliedern der Union, meinem Parteivorsitzenden und insbesondere den Soldatinnen und Soldaten, die mir bis heute den Rücken stärkten, als Bundesminister der Verteidigung nicht zurück zu treten.

Ich danke besonders der Frau Bundeskanzlerin für alle erfahrene Unterstützung, ihr großes Vertrauen und Verständnis.

Es ist mir aber nicht mehr möglich, den in mich gesetzten Erwartungen mit dem mir notwendigen Maß an Unabhängigkeit in der Verantwortung gerecht zu werden.

Insofern gebe ich meinen Gegnern gerne recht, dass ich tatsächlich nicht zum Selbstverteidigungs-, sondern zum Minister der Verteidigung berufen wurde.

Abschließend ein Satz, der für einen Politiker ungewöhnlich sein mag:

Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht."
  

 
05.03.11 Veronika - der Lenz ist da ?


Foto: Felix Andris - Stühlinger Online

Ein kleiner Vorgeschmack.
 

06.03.11

Das Wort zum Sonntag

"Bete so, als würde jedes Arbeiten nichts nützen
und arbeite so, als würde jedes Gebet nichts nützen."

Martin Luther
 

07.03.11

Rosenmontag

Der Begriff Rosenmontag entstand in Köln. Hier hat man schon (fast) immer Karneval gefeiert. Aber zu Beginn des 19. Jahrhunderts (nämlich 1823) hat sich das „Festordnende Komitee“ gegründet, um dafür zu sorgen, dass der Karneval nun endlich in geordneten Bahnen abläuft (bis dahin muss es wild zugegangen sein...). Dieses Komitee hielt jeweils am Montag nach dem dritten Sonntag vor Ostern seine Sitzung ab.

Dieser Sonntag hieß Rosensonntag, weil an diesem Tag der Papst eine goldene Rose weihte, die er einer wichtigen Persönlichkeit überreichte.
Nun – und dann hat sich das Komitee, das den Karnevalsumzug organisierte, nach seinem Versammlungstermin genannt: „Rosenmontagsgesellschaft“.
Und jetzt heißt also der Tag, an dem die Umzüge stattfinden, „Rosenmontag“.

Der erste organisierte Rosenmontagsumzug fand übrigens in Köln (im Rheinland also) statt! Inzwischen gibt es in vielen Städten des Rheinlandes und auch anderswo Umzüge. Die Menschen bauen bunte Wagen, mit denen sie durch die Straßen ziehen. Oft haben diese Umzüge ein bestimmtes Motto, manchmal ein politisches, oft aber werden ganz alltägliche Dinge durch den Kakao gezogen. Musikgruppen spielen Karnevalsmusik, die Menschen am Straßenrand „schunkeln“. Meistens gibt es ein „Prinzenpaar“, das mit seinem Wagen den Abschluss des Zuges bildet. Und für die Kinder ganz wichtig: Beim Karnevalszug werden ganz, ganz viele „Kamelle“ geworfen, Süßigkeiten, Blumensträußchen und andere schöne Dinge.

Auch in Süddeutschland gibt es an Rosenmontag Umzüge, aber die sind anders als im Rheinland. Menschen mit Masken, die oft schaurig aussehen, ziehen durch die Straßen und veranstalten einen höllischen Lärm. Man nennt diese Umzüge „Narrensprünge“.
 

08.03.11 101 Jahre Weltfrauentag

Der 8. März ist der Internationale Frauentag und wurzelt im Kampf der Arbeiterinnen, die in den Jahren 1857 und 1908 in New York gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen protestiert hatten.

Auf einer Frauenkonferenz in Kopenhagen wurde im Jahre 1910 beschlossen, nun jährlich einen Frauentag zu veranstalten, der jetzt regelmäßig am 8. März stattfindet.

Bis heute demonstrieren viele Frauen an diesem Tag für mehr Gleich-berechtigung. Sie fordern die Abschaffung von Diskriminierung, gleichen Lohn für gleiche Arbeit und Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt. Denn – auch wenn die Gleichberechtigung als Grundsatz in unserer Verfassung fest-geschrieben ist - verwirklicht ist sie auch in Deutschland noch keineswegs überall.

Für Freiburg stellte Ursula Knöpfle, seit 25 Jahren Frauenbeauftragte, das Programm für den 8. März vor – und für eine ganze Aktionswoche. Den Auftakt machen alle mehr als 50 beteiligten Frauengruppen am Dienstag, 8. März,
von 11 bis 15 Uhr mit Informationsständen auf dem Rathausplatz.

Zwischen dem 8. und dem 15. März haben Freiburger Frauengruppen, -verbände und -Institutionen ganze 40 Veranstaltungen im Angebot von Ausstellungen über Workshops bis hin zur Yoga-Mittagspause für Frauen (Mittwoch, 9. März, 12 bis 13 Uhr, Fachstelle Sucht des BWLV, Kronenmattenstraße 2a, Kosten: 5 Euro).

Es geht in der Aktionswoche unter anderem um Mädchen, zum Beispiel in Gabi Rollands Vortrag über Mädchenbildung (Mittwoch, 9. März, 17 Uhr, Treffpunkt Hebelschule, Veranstalterin: Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen). Und für die Mädchen selbst findet am Samstag, 12. März, zwischen 14 und 18 Uhr eine GPS-Stadtrallye statt; Anmeldung: Tritta – Verein für feministische Mädchenarbeit, Telefon: 0761 / 292 75 08.
 

10.03.11 Aschermittwoch

Heute ist der Karneval vorbei und es beginnt für die Christen die Fastenzeit,
die dann nach vierzig Tagen in der Osternacht endet.

Der Aschermittwoch hat seinen Namen daher, dass an diesem Tag in der katholischen Kirche den Besuchern des Gottesdienstes das so genannte Aschenkreuz auf die Stirne gezeichnet oder auf den Kopf gestreut wird. Damit sollen die Menschen daran erinnert werden, dass ihr Leben nicht ewig dauern wird und ihr Körper nach ihrem Tod zu Staub zerfallen wird. Während der Fastenzeit sollen sich die Christen besonders mit diesem Gedanken auseinandersetzen und sich fragen: Wie lebe ich, was ist mir wichtig im
Leben, welche Beziehung habe ich zu Gott und zu meinen Mitmenschen?

Nicht nur im Christentum werden die Menschen zu einem solchen Innehalten einmal im Jahr aufgerufen – in fast allen Religionen gibt es solche Zeiten. Im Islam beispielsweise wird die Fastenzeit „Ramadan“ genannt.
 

10.03.11

Abraham Lincoln geht ins Theater bzw. in die Verlängerung

Abraham Lincoln geht ins Theater

"Abraham Lincoln geht ins Theater“ von Larry Tremblay.

1865 wurde Abraham Lincoln im Fords Theatre in Washington von einem wildgewordenen Schauspieler auf offener Bühne erschossen.

2011: Ein verrückter Regisseur und zwei abgehalfterte Fernsehkomiker, Stan Laurel und Oliver Hardy, proben an einem Theaterstück über Lincolns Ermordung. Was dabei herauskommt ist ein Spiel um Identitäten, vor allem aber ein herrlich komischer, unterhaltsamer und spannender Theaterabend.

Begeben Sie sich mit uns hinter die Kulissen des Theaters!

Und das schreibt die Presse:
"Die feine Schauspielkunst von Florian Wetter, Camil Morariu und Jochen Kruß und ein durchdachtes Regiekonzept von Manuel Kreitmeier verbinden sich zu einer Vorstellung mit hohem Unterhaltungswert" (BZ)

Zusatztermine:
11./12./13./14. März, jeweils 20 Uhr

Karten unter www.immoralisten.de, BZ-Ticket und Buchhandlung Schwanhäuser.
 

14.03.11

Frühling läßt sein blaues Band

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.

Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!

Eduard Mörike


Foto: Felix Andris - Stühlinger Online
 

16.03.11

Alt oder jung?

  Alles eine Frage der Perspektive.
 

18.03.11 Was ist Erfolg?

Wenn Du 3 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Nicht in die Hose zu machen.

Wenn Du 12 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Freunde zu haben.

Wenn Du 18 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Einen Führerschein zu haben.

Wenn Du 20 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Sex zu haben.

Wenn Du 35 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Geld zu haben.

Wenn Du 50 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Geld zu haben.

Wenn Du 60 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Sex zu haben.

Wenn Du 70 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Einen Führerschein zu haben.

Wenn Du 75 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Freunde zu haben.

Wenn Du 80 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Nicht in die Hose zu machen.
 

20.03.11 Das tut Hunden und Katzen gar nicht gut

TASSO e.V. gibt Tipps für verantwortungsvolle Tierhalter

Ob etwas für den tierischen Organismus schädlich ist, hängt – wie beim Menschen - vielfach von der Menge ab. So gelten Zwiebeln und Knoblauch durch die enthaltenen Schwefelverbindungen zwar als antibakteriell, doch N-Propyldisulfid und Allylpropylsulfid sind für Hunde giftig. „Schon eine mittelgroße Zwiebel oder eine Knoblauchknolle können eine Zerstörung der roten Blutkörperchen in Gang setzen und einen kleinen Hund ernsthaft schädigen, bis hin zum Nierenversagen“, warnt Dr. med. vet. Anette Fach, Tierärztin im hessischen Oberursel. Ähnlich sieht es bei den so harmlos erscheinenden Weintrauben und Rosinen aus. Das US-amerikanische „Animal Poisons Control Center“ (ASPCA) und das britische Institut „Veterinary Poisons Information“ haben herausgefunden, dass bei einem 20 Kilo schweren Hund rund 232 Gramm Trauben zu Vergiftungserscheinungen führen. Nach Angaben der britischen Wissenschaftler könnte der Verzehr von etwa 14 Gramm Rosinen pro Kilo Körpergewicht einen Hund töten. Das wäre bei
einem 20 Kilo schweren Hund etwas mehr als ein halbes Pfund.

Nicht weniger gefährlich für die Vierbeiner ist das Theobromin in Schokolade, hier sind sogar schon Todesfälle bekannt geworden. „Die giftige Dosis liegt bei kleinen Hunden wie Yorkshire-Terriern bereits bei einer Tafel Zartbitter-schokolade“, erklärt Dr. Fach. Unbedingt zu verhindern sei der Verzehr von rohem Schweinefleisch. Das könne den Aujeszky-Virus enthalten, eine Infektion ende fast immer tödlich.

Katzen sind im Vergleich zu Hunden bekanntlich deutlich wählerischer, was ihr Fressen angeht. Schon der Hauch eines für sie unangenehmen Geruchs kann sie vom Fressnapf vertreiben. Dennoch gelten für sie die gleichen Gefahren-quellen wie für Hunde. Zwiebeln und Knoblauch sind auch für Katzen gefährlich, ebenso Schokolade, Weintrauben, Rosinen und rohes Schweinefleisch. Aufgrund ihres in der Regel geringeren Körpergewichts sind Katzen gegenüber Hunden deutlich gefährdeter bei der Verwendung ätherischer Öle. Das oft gepriesene Teebaumöl beispielsweise ist für Katzen das reinste Gift. Denn im Gegensatz zu Hunden lecken Katzen regelmäßig ihr Fell. Wurde Teebaumöl zum Beispiel zur Bekämpfung von Parasiten aufgetragen, gelangt es so in den Verdauungstrakt der Katze und kann dort zum Tode führen. Gefährlich sind auch Insektizide, die beispielsweise unverschlossen im Keller oder in der Garage aufbewahrt werden. Neugierige Katzen könnten bei ihren Streifzügen daran lecken und sich vergiften. Aber selbst im Haus lauern Gefahren, zum Beispiel Desinfektionsmittel in Bad und Toilette. Verantwortungsvolle Tierhalter sollten aber nicht nur verhindern, dass ihr Tier mit giftigen Stoffen in Berührung kommt, sondern auch ein wachsames Auge auf ihren Liebling haben: Viele Vergiftungen zeigen sich an Symptomen wie Durchfall, Erbrechen, Müdigkeit oder Lethargie. Dann heißt es, sofort zum Tierarzt und die Möglichkeit einer Vergiftung abklären lassen!

Quelle: Tasso e.V.
 

21.03.11

Der Tag des Waldes - Auftakt zum Internationalen Jahr der Wälder

Der heutige 21. März markiert nicht nur den Beginn des Frühlings, es ist auch der Internationale Tag des Waldes. In Deutschland findet der Gedenktag jedoch keine große Beachtung. Dabei gibt es ihn bereits seit Ende der 1970er Jahre. Doch welche Bedeutung hat der Tag des Waldes?

Ausgerufen hat den Internationalen Tag des Waldes die FAO, die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, als Reaktion auf die globale Waldvernichtung. Jährlich verschwinden rund 13 Millionen Hektar Wald von den weltweit insgesamt rund vier Milliarden Hektar. Gerade in tropischen Gebieten nimmt die Fläche des Waldes dramatisch ab. Dabei ist das Öko-system Wald einzigartig für Wasser- und Stoffkreisläufe, das Klima und die biologische Vielfalt. Es bietet Lebensraum für vielfältige Pflanzen- und Tierarten. Dazu gehören auch viele seltene und gefährdete Arten.

Deutschland weist einen positiven Trend auf: Bei uns wächst die Waldfläche.
In den letzten 40 Jahren betrug der Zuwachs rund zehn Prozent, was etwa einer Million Hektar entspricht. Rund 11,1 Millionen Hektar, ein Drittel der Fläche unseres Landes, ist von Wäldern bedeckt. Diese leisten einen elementaren Beitrag zum Klimaschutz: Sie speichern über 1,2 Milliarden Tonnen Kohlenstoff. 17 Millionen Tonnen CO2 werden durch den Wald jährlich aus der Atmosphäre gebunden.

In diesem Jahr bildet der Tag des Waldes in Deutschland den Auftakt zum "Internationalen Jahr der Wälder 2011", den die Vereinten Nationen im Februar ausgerufen haben. Unter dem Motto "Entdecken Sie unser Waldkulturerbe" beteiligen sich Länder, Kommunen und Bundesverbände unter Federführung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz an den vielfältigen Aktionen.
 

23.03.11 Mitgliederversammlung BÜRGERVEREIN STÜHLINGER

Die Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Stühlinger findet
am Mittwoch, 23. März 19 Uhr in der Mensa der Hebelschule (Eschholzstraße) statt, wofür alle bisherigen Mitglieder und beitritts-interessierte Stühlinger Bürger eingeladen sind.

Auf der Tagesordnung stehen zunächst die üblichen Regularien wie Kassenbericht, Entlastungen und turnusgemäße Wahlen, bei denen ein Teil der Vorstandsmitglieder neu für eine 2-Jahresperiode zu wählen sind. Neben einigen Beisitzern betreffen die Neuwahlen insbesondere folgende Positionen bzw. bisher bekannten Kandidaten:

- 1. Vorsitzende: Hier kandidiert Frau Daniela Ullrich erneut (für eine vierte Amtsperiode)
- Stellvertreter: Hierfür kandidiert anstelle des ausscheidenden H.-Chr. Stork der bisherige Schriftführer Jörg Ritzel
- Schriftführerin: Hierfür kandidiert die bisherige Beisitzerin Angelika Waibel
- Pressesprecher: Hierfür kandidiert erneut der bisherige Sprecher Robert Sättele

Zunächst erfolgt auch eine Aussprache über versch. Berichte und den bereits verteilten schriftlichen Tätigkeitsbericht, der insbesondere das breite Programm beschreibt, mit dem der Bürgerverein 2010 das 125-jährige Jubiläum des Stühlingers begleitet hat und viele andere Projekte des vergangenen Jahres, wie z. B.

- Festakt 125 Jahre Stühlinger mit grandiosem Feuerwerk anlässlich der jährlichen Nostalgischen Messe
- Jubiläumsausgabe des Magazins „Leben im Stühlinger“
- Breites Programm verschiedenster Stühlinger Organisationen zum Stadtteiljubiläum
- Unterstützung der erfolgreichen Aktionen für eine eigenständige Werkrealschule an der Hebelschule
- usw.

Weitere Diskussionspunkte sind dann u. A. eine mögliche Änderung des rollierenden Wahlverfahrens des Bürgervereins und ein Ausblick über die geplanten Vereinsaktivitäten für das laufende Jahr (insbesondere die 17. Nostalgische Messe vom 14.-17. Juli 2011).

Als letzter Punkt der Tagesordnung sind Anregungen, Ideen und Vorschläge aller Anwesenden sehr erwünscht.
 
27.03.11

Zeitumstellung

In der Nacht von Samstag auf Sonntag beginnt die Sommerzeit. Genau um
2 Uhr nachts wird die Uhr um eine Stunde - also auf 3 Uhr - vorgestellt.

Das bedeutet für unseren Alltag, dass es am Abend länger hell ist, weil die Sonne später untergeht. Dafür wird uns aber am Morgen eine Stunde „geklaut“. Das heißt, wir müssen eine Stunde früher aufstehen.

Für diejenigen, die schon einmal in der Tanzstunde waren gibt es eine gute Formel für die Zeitumstellung: 3 Stunden vor und 2 Stunden zurück. :-)

P.S.:
"Eine schöne Uhr zeigt die Zeit an, eine schöne Frau läßt sie vergessen."
 

28.03.11

Landtagswahl Baden-Württemberg -
Grüne schaffen historischen Machtwechsel

Zeitenwende in Baden-Württemberg: Der knappe Vorsprung von Grünen und SPD reicht, um die fast 60-jährige Regierungszeit der CDU zu beenden.
Laut vorläufigem amtlichen Ergebnis kommen die Grünen auf triumphale
24,2 Prozent und dürften künftig erstmals den Ministerpräsidenten stellen.
Die SPD verliert leicht. Für die CDU von Ministerpräsident Mappus sowie die FDP endet der Wahlabend eigentlich im Desaster.

Die Ergebnisse in Freiburg, die Grünen kommen hier auf beachtliche 42 %, aufgeteilt auch nach Wahlbezirken erfahren Sie hier.
 
29.03.11

Mitgliederversammlung Bürgerverein Nachlese

Wenig Wechsel im Vorstand des Bürgervereins: Daniela Ullrich bleibt nach der Jahreshauptversammlung Vorsitzende und verabschiedet lediglich Gerd Bachmann aus dem Vorstand des Vereins.

Die Themen für sie und ihre Beisitzer im Vorstand, sowie für den neuen stellvertretenden Vorsitzenden, Jörg Ritzel, bleiben ebenfalls gleich: Nostalgische Messe, Stühlinger Kirchplatz und die neue Bebauung des Stadtteils.

Als goldenes Dreieck beschreiben Baulöwen laut Jörg Ritzel gerne den Stühlinger. Er muss es wissen: Als einer der wenigen Männer im vergleichsweise jungen Bürgervereinsvorstand kümmerte er sich 2010 im
Streit mit dem Bauunternehmer Peter Unmüßig um die Säulen im neuen Biergarten "Holla die Waldfee" hinterm Bahnhof. Zwar dürfen die historischen Bahnhofssäulen jetzt auch aus Sicht des Bürgervereins dort bleiben. Allerdings habe man den Baulöwen dazu verpflichten können, den heruntergekommenen und seit Jahren leer stehenden Kiosk abzureißen, der nur wenige Meter nebenan steht. Er ist Treffpunkt und gleichzeitig Pissoir für die Obdachlosen und Drogenabhängigen, die sich regelmäßig auf dem Stühlinger Kirchplatz treffen.

"Der Kiosk soll endlich weg", fordert Daniela Ullrich seit langem. Dort soll
nie wieder Alkohol verkauft werden. Dass Kunststudenten den Kiosk zwischenzeitlich für eine Ausstellung nutzen wollten, lehnen sie und ihre Vorstandskollegen ab. Sie haben Angst, dass der Kiosk nach der Ausstellung wieder zum Treffpunkt von Alkoholikern werden könnte. Doch auch ohne den Kiosk dürfte der Stühlinger Kirchplatz künftig für Zündstoff sorgen: Einigen Anwohnern ist der neue Boule-Platz ein Ärgernis. Der Bürgerverein will nun Sozialarbeiter zum Gespräch einladen, um deren Arbeit mit den Nutzern des Platzes zu diskutieren.

Quelle: BZ
 

30.03.11 Bau einer Boule-Bahn auf dem Stühlinger Kirchplatz

Seit vielen Jahren ist das kleine Areal am Stühlinger Kirchplatz, Ecke Wentzingerstraße Engelbergerstraße ein beliebter Treffpunkt für BürgerInnen des Stühlinger. Der Platz bietet Raum Freunde und Bekannte zu treffen, sich auszutauschen, gemeinsam Zeit zu verbringen oder der gemeinsamen Leidenschaft nachzugehen: dem Boulespiel. Der französische "Volkssport" gehört schon seit langer Zeit zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten der BesucherInnen des Platzes. In kalten, frostigen Wintertagen oder auch im heißen Sommer, egal zu welcher Jahreszeit, dem Boulespiel wird fast immer nachgegangen.

Im letzten Sommer wurde der Platz neu hergerichtet. Seit langer Zeit bereits wünschen sich die Platznutzerinnen und Platznutzer eine umrandete Boulebahn. Diesen Wunsch hat KontaktNetz StadtteilMobil aufgegriffen und gemeinsam mit dem "Runden Tisch Stühlinger Kirchplatz" entschieden, den Bau einer Boulebahn zu organisieren. Im Garten- und Tiefbauamt Freiburg wurde ein Kooperationspartner gefunden, der zum einen die Finanzierung des Projekts sicherte und zudem in logistischen und fachlichen Fragen mit Rat und Tat zur Seite stand. StadtteilMobil verfolgt einen gemeinwesenorientierten Ansatz; in diesem Sinne wurden die NutzerInnen des Platzes in die Planung und Fertigstellung des Projekts miteinbezogen. Ähnliche in der Vergangenheit durchgeführte Projekte zeigten, dass die Beteiligten sich mehr eingebunden fühlten, sich mit dem Projekt mehr identifizierten, ein höheres Verantwortlichkeitsgefühl entwickelten und eine Kommunikation "auf Augenhöhe" zwischen allen Beteiligten stattfinden konnte.

Am Dienstag den 22. März war es endlich soweit. Gegen 9 Uhr rollten die ersten Arbeitsfahrzeuge des Garten- und Tiefbauamtes auf das kleine Areal. Erfreulicherweise waren viele NutzerInnen des Platzes erschienen, um sich am Bau der der Boulebahn zu beteiligen. Dies kann auch als Zeichen für die hohe Akzeptanz des Projektes gedeutet werden. Die Bauaufsicht und fachliche Betreuung oblag einem Mitarbeiter des Garten- und Tiefbauamts. Mit diesem machte sich die Gruppe gemeinsam daran, die vorgefertigten Kanthölzer zu verlegen und Fundamente zu kennzeichnen. Danach ging es daran, mit Pickeln und Schaufeln die Fundamente auszuheben; dies stellte die langwierigste Arbeit dar, konnte aber aufgrund der vielen MitarbeiterInnen mühelos bewältigt werden. Als alle Fundamente ausgehoben waren, wurden die Kanthölzer verschraubt und die Fundamente gegossen. Nach einer gemeinsamen Mittagspause wurden die Fundamente mit Kies aufgeschüttet, was gleichzeitig auch den Schlusspunkt des Projektes darstellte. Alle Beteiligten zeigten sich erfreut über das entstandene Ergebnis. Die Boulebahn stellt eine Aufwertung und neue Freizeitmöglichkeit für den Stühlinger Kirchplatz dar.

Besonderer Dank gebührt an dieser Stelle allen am Gelingen dieses Projektes Beteiligten. In der Vorbereitungszeit trafen sich mehrmals MitarbeiterInnen des Garten- und Tiefbauamts mit KontaktNetz StadtteilMobil und BesucherInnen des Platzes, um das Projekt zu planen und zu besprechen. Dabei wurden auch Unannehmlichkeiten in Kauf genommen. So berichtete ein Platznutzer, dass
er sich extra für die Vorbereitungstreffen und den Bau der Boulebahn Urlaub genommen habe. Besonderer Dank gilt hier dem Garten- und Tiefbauamt,
ohne welches das Projekt in dieser Form nicht zustande gekommen wäre.

Quelle:
Bastian Lehel, KontaktNetz StadtteilMobil
Sozial- und Jugendamt
Abteilung 2, Sachgebiet 3
KontaktNetz
Straßensozialarbeit Freiburg StadtteilMobil

Jacob-Burckhardt-Str. 1
79098 Freiburg
Tel.: 0761/ 201-3738
 

31.03.11 Vorankündigung
Bauernfrühstück und Bouleturnier
auf dem Stühlinger Kirchplatz

Am Samstag, 2. April, findet von 12 bis 14 Uhr auf dem Stühlinger Kirchplatz zum zweiten Mal das „Bauernfrühstück“ statt. Dazu laden der Bürgerverein, der Kirchengemeinderat der Herz-Jesu-Gemeinde, der Bauernmarkt und KontaktNetz StadtteilMobil herzlich ein.

Das Ferdinand-Weiß-Haus stellt wieder seine Küche zur Verfügung, der Kirchengemeinderat steuert Kaffee und Kuchen bei, der Bürgerverein spendiert Säfte und Beschicker des Bauernmarktes liefern Zutaten für Salate. Der Ape-Kaffee-Stand gibt Kaffee-Gutscheine aus, und ein Anwohner wird vor Ort Drehorgel spielen.

Dieses Frühstück ist der ideale Anlass, den neuen Bouleplatz an der Ecke Wentzinger-/Engelbergerstraße ab 13 Uhr mit einem Bouleturnier feierlich
zu eröffnen. Vergangene Woche hatten KontaktNetz, Garten- und Tiefbauamt (GuT) und engagierte Platznutzer den Bouleplatz gemeinsam eingefasst. Nachdem der Runde Tisch im Stühlinger diese Idee der Straßensozialarbeit befürwortet hatte, stellte das GuT Material und Know-how bereit.

Eingeladen zum späten Frühstück sind alle Nutzerinnen und Nutzer des Stühlinger Kirchplatzes.

Anmeldungen für das Bouleturnier bitte bis zum 1. April bei KontaktNetz,
Tel. 0761 / 201 - 3738.

   
 
   

Stühlinger Online Februar 2011

Stühlinger Online April 2011
   
 

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