Aktuelles

September 2010
 
 
01.09.10

Altweibersommer - die fünfte Jahreszeit

Der Altweibersommer ist bereits bei uns angebrochen und bezeichnet in der Umgangssprache einen Zeitabschnitt gleichmäßiger Witterung im September und Oktober, die sich durch ein Hochdruckgebiet, stabiles Wetter und ein warmes Ausklingen des Sommers auszeichnet.


Foto: Felix Andris - Stühlinger Online

Der Name leitet sich von Spinnfäden her, mit denen junge Spinnen im Herbst duch die Luft segeln. Mit "weiben" wurde im Altdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet. Im Volksglaube wurden diese Spinnweben aber auch für Gespinste von Elfen, Zwergen oder der Jungfrau Maria ("Marienfäden", "Marienseide", "Marienhaar" oder "Unserer Lieben Frauen Gespinnst") gehalten.

In Nordamerika ist diese Jahreszeit als Indian Summer bekannt - in Schweden spricht man vom "Birgitta-Sommer", dort liegt er meist Anfang bis Mitte Oktober.
 

 
04.09.10

45. Todestag von Albert Schweitzer

Am 14. Januar 1875 wurde Albert Schweitzer in Kaysersberg im Elsass geboren. Albert Schweitzer war ein sehr berühmter Arzt, der in Afrika einen sehr erfolgreichen Kampf gegen die schreckliche Lepra-Krankheit geführt hat.


Quelle: Bundesarchiv Bild 183-D0116-0041-019

Schweitzer hat in seinem Leben viele Berufe gelernt und ausgeübt. Er war evangelischer Pfarrer, Musiker, Theologiedozent, Philosoph und Mediziner.
Er schrieb viele Bücher über Religion, Musikgeschichte (zum Beispiel über Johann Sebastian Bach) und Philosophie. Doch seine größte Leidenschaft und das Zentrum seines Lebens war sein Tropenkrankenhaus in dem kleinen Dorf Lambaréné in Gabun in Afrika. Nach seinem Medizinstudium ging er 1913 mit seiner Frau als Missionsarzt nach Lambaréné und baute dort ein Krankenhaus mit einer Leprastation auf. Er finanzierte das Hospital durch Spenden und die Einnahmen, die er bei Vorträgen und Orgelkonzerte und mit seinem Büchern verdiente.

Bis zu seinem Tod am 4. September 1965 in Lambaréné (Republik Gabun) konnte Albert Schweitzer sich seinen größten Wunsch erfüllen:
Den Menschen zu helfen und ihre Krankheiten zu lindern.

Für seinen Einsatz für verfolgte und bedrohte Menschen, Frieden, Wahrheit und Freiheit erhielt Albert Schweitzer im Jahr 1952 in Abwesenheit den Friedensnobelpreis. Weitere Ehrungen waren zum Beispiel der "Goethepreis" der Stadt Frankfurt am Main und der "Friedenspreis des deutschen Buchhandels".

Ein berühmtes Zitat von ihm:

" Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt. “
  

06.09.10

Zum Wochenstart

"Die Wissenschaft war die größte Leidenschaft meines Lebens,
Ich käme mir vor wie ein Dieb, wenn ich einen Tag verlebt hätte,
ohne zu arbeiten."

Louis Pasteur
  

10.09.10

Kein Licht ohne Schatten



Foto: Felix Andris - Stühlinger Online
 

13.09.10

Nächtliches Tempo 30 wird akzeptiert

Weniger Tempo und damit weniger Lärm: Seit etwas mehr als drei Monaten gilt auf den Dreisamuferstraßen, der Kronen- sowie der Eschholzstraße nachts zwischen 22 und 6 Uhr Tempo 30. Nach einer anfänglichen Umstellungsphase halten sich inzwischen rund 85 Prozent der Fahrerinnen und Fahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzung.

"Das ist ein guter Wert und damit haben wir das Ziel der Lärmreduzierung erreicht", erklärt der zuständige Erste Bürgermeister Otto Neideck bei der jetzt vorliegenden ersten Auswertung der Kontrollzahlen.

Weniger Lärm mit einem vergleichsweise einfachen Mittel zu erreichen, das war das erklärte Ziel des Gemeinderats, als er im vergangenen Dezember Tempo 30 zumindest in der Nacht auf den Haupt-Transitstrecken im Rahmen des gesetzlich vorgeschriebenen Lärmaktionsplans für Freiburg beschloss.

Nach der Genehmigung durch das Regierungspräsidium konnte das Garten- und Tiefbauamt (GuT) Ende Mai auf der B31 stadtauswärts zwischen Kronenbrücke und Schützenalleetunnel und der B31 stadteinwärts vom Schützenalleetunnel bis zur Kronenbrücke sowie für die Kronenstraße zwischen Basler Straße und Kronenbrücke und für die Eschholzstraße zwischen Ochsenbrücke und Breisacher Straße entsprechende Schilder aufstellen.

Nach einer Übergangsfrist von rund vier Wochen fing das Amt für öffentliche Ordnung (AfO) ab Anfang Juli an, die Einhaltung der Temporeduzierung zu kontrollieren, und lieferte jetzt eine erste Auswertung der Zahlen.

Für die Kontrolle setzte das AfO mobile Radare auf der B31 und der Eschholzstraße ein, die stundenweise und zu unterschiedlichen Zeiten in über 80 Messeinsätzen und 212 Überwachungsstunden aktiv waren. In der Kronenstraße musste die seit Jahren bestehende stationäre Überwachungsanlage auf das nächtliche Tempolimit ausgerichtet werden.

Nach Auswertung sämtlicher Kontrolleinsätze kann das AfÖ folgende Zahlen vorlegen: Alle Messungen an den vier Straße haben innerhalb der acht Wochen zu einer durchschnittlichen Beanstandungsquote von 14,9 Prozent geführt, das sind in absoluten Zahlen 12.457 Geschwindigkeitsübertretungen.

Die meisten Autofahrer fuhren in der Schwarzwaldstraße stadteinwärts (17,82 Prozent) und auf der Kronenstraße stadteinwärts (17,19 Prozent) zu schnell. Neideck führt hierzu aus, dass man mit dem nächtlichen Tempo 30-Limits auf einer Bundesstraße Neuland betreten habe und somit Vergleiche zu bisherigen Kontrollen nicht möglich seien. „Gerade die Ergebnisse auf der Bundesstraße 31 zeigen aber, dass sich hier erst Gewohnheiten umstellen müssen.

Den Spitzenreiter oder die -reiterin in Sachen Geschwindigkeit weist die Eschholzstraße mit 97 Stundenkilometer auf - ansonsten ist die Straße mit rund 15 Prozent Beanstandungen allerdings im Durchschnitt. Am besten schnitt die Lessingstraße ab: hier gab es nur knapp 6 Prozent Beanstandungen, die schnellste gemessene Geschwindigkeit lag bei 60 Stundenkilometer. Etwas darüber liegt die Schillerstraße - hier gab es etwas über 7 Prozent Beanstandungen und eine Höchstgeschwindigkeit von 74 Stundenkilometern.

In der Dreisamstraße lag die Beanstandungsquote bei knapp 17 Prozent, der oder die schnellste Autofahrerin wurde mit 87 Stundenkilometern geblitzt. In der Schreiberstraße zählten die Kontrolleure etwas über 16 Prozent Beanstandungen und eine Spitzengeschwindigkeit von 89 Stundenkilometern. Die Kronen- und die Schwarzwaldstraße weisen das selbe Phänomen auf: Stadteinwärts wird schneller gefahren als stadtauswärts. So gab es auf der Kronenstraße stadtauswärts rund 13,5 Prozent Beanstandungen, in die Stadt hinein etwas über 17 Prozent. In der Schwarzwaldstraße lag die Quote stadteinwärts bei fast 18 Prozent und einem Spitzenwert von 78 Stundenkilometern, stadtauswärts bei knapp 12 Prozent und 66 Stundenkilometern.

Positiv im Verlauf der letzten acht Wochen ist zu sehen, dass die Beanstandungen drastisch nach unten gegangen sind, wie an den Zahlen in der Kronenstraße stadtauswärts am besten zu sehen ist: Fuhr in der ersten Überwachungswoche noch jeder dritte Verkehrsteilnehmer zu schnell, so war es in der achten Überwachungswoche nur noch jeder zehnte.

Stadteinwärts fiel die Beanstandungsquote von anfänglich rund 30 Prozent auf 16 bis 17 Prozent schon in der dritten Woche, in der achten Wochen waren es 15 Prozent. Hochgerechnet kommen über die Beanstandungen rund 200.000 Euro in die Stadtkasse. Dagegen müssen allerdings die entstandenen Personal- und Sachkosten gerechnet werden.

Insgesamt bilanziert Neideck: „Die Zahlen zeigen, dass es anfangs schwierig war, Tempo 30 in die Köpfe der Autofahrerinnen und -fahrer zu bringen. Aber es ist zu sehen, dass die Regelung inzwischen bekannt ist und eingehalten wird. Zugute kommt dies den Anwohnerinnen und Anwohner, die ja durch die vom Gemeinderat beschlossene Tempobegrenzung entlastet werden sollen.“ Neideck hofft, dass die Beanstandungszahlen mit der Zeit weiter nach unten gehen und die Lärmwerte an den Verkehrsachsen reduziert werden können.

Über die Auswertung der ersten Monate wird die Verwaltung den Gemeinderat in einer Verkehrsausschusssitzung Mitte Oktober ausführlich informieren.
 

17.09.10

Zum Nachdenken

Jeder Tag ist der Anfang eines Lebens,
jedes Leben ist der Anfang der Ewigkeit.

Rainer Maria Rilke
 

20.09.10

Weltkindertag

Die Geburtsstunde des Weltkindertages ist die Vollversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 1954 und wird am 20. September gefeiert. Sie empfiehlt ihren Mitgliedsstaaten, einen weltweiten Kindertag einzurichten, und verbindet damit 3 Ziele:
1. die Rechte der Kinder zu stärken.
2. die Freundschaft aller Kinder und Jugendlichen weltweit zu fördern.
3. sollen sich die Regierungen aller Länder öffentlich verpflichten, die Arbeit des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF zu unterstützen.

Heute begehen mehr als 145 Staaten dieses Ereignis – an unterschiedlichen Tagen im Jahr, denn die UN-Vollversammlung stellte die Datumswahl frei. Deutschland entschied sich für den 20. September. Aber: Weil die sozialistischen Länder den Kindertag stets am 1. Juni begingen, feiern viele Städte in den neuen Bundesländern aus Tradition an diesem Tag.

Je mehr Initiativen, Einrichtungen, Verbände usw. sich vor Ort engagieren, desto mehr wird sich der Weltkindertag in der Öffentlichkeit zu einer festen Größe entwickeln und desto größer sind die Chancen, aus einem Weltkindertag 365 Kindertage im Jahr zu machen.
 

22.09.10 "S’Einlädele" jetzt auch mit Antiquariat

Die gemeinnützige Laden-Initiative "S’Einlädele" hat dieser Tage ein Antiquariat in der Wentzingerstraße 30 (direkt hinter dem Freiburger Hauptbahnhof) eröffnet. Zum Verkauf kommen nach Angabe der Initiatoren neuwertige,
längst vergriffene und antiquarische Bücher aus allen Sparten, wie Belletristik, Sachbücher, Bildbände, Reiseliteratur und Kinderbücher.

Der Verkaufs-Erlös fließt in die humanitären Hilfsprojekte des "S’Einlädele", aktuell für den Aufbau eines Seniorenwohnheimes in der Ukraine.
 

25.09.10

Stühlinger Herbst

Eine Gewerbeschau, aber häppchenweise: In der Reihe "Kulturschnittchen" veranstalten am heutigen Samstag 13 Betriebe aus dem Stadtteil den "Stühlinger Herbst". Kunst, Kitsch und Kulinarisches werden angekündigt – und natürlich die Produkte der Läden.

Von 13 bis 19 Uhr auf dem Lederleplatz mit Bewirtung, Livemusik von der Band Blokosso und der Songwriterin Luisa Robbin, historischen Kutschfahrten und mit Schnittchen.
  

27.09.10

Die Schönheit der Dinge,


Foto: Felix Andris - Stühlinger Online

lebt in der Seele dessen,
der sie betrachtet.

David Hume
 

29.09.10

"Tag der offenen Türen der sozialen Einrichtungen" im Stühlinger

Im Rahmen des Jubiläums "125 Jahre Stühlinger" organisiert die Stadtteilkonferenz auf Initiative des Bürgervereins Stühlinger einen "Tag der offenen Türen der sozialen Einrichtungen" im Stühlinger. Dieser findet am Mittwoch den 29.09.2010 von 14:30-17:30 Uhr statt. Die Stadtteilkonferenz Stühlinger setzt sich aus unterschiedlichen Einrichtungen der Stühlinger Kinder- und Jugendarbeit zusammen. Dazu gehören u.a. Kirchengemeinden, Kindergärten, Schulen, Jugendberatung, Sozial- und Jugendamt, Quartiersladen, Ferdinand-Weiß-Haus. Ziel der Stadtteilkonferenz ist es, sich für die Belange und Wünsche von Kindern und Jugendlichen im Stadtteil einzusetzen und Aktivitäten im Stühlinger zu organisieren.


Mit dem Tag der offenen Tür stellen die verschiedenen sozialen Einrichtungen den Bürgerinnen und Bürgern das breite Angebot im Stühlinger vor und gewähren Einblicke in ihre tägliche Arbeit. Der "Tag der sozialen Einrichtungen" richtet sich an alle Altersgruppen des Stadtteils und heißt
auch andere interessierte BürgerInnen herzlich willkommen.

Die Veranstaltung findet zum ersten Mal statt und insgesamt werden 14 soziale Einrichtungen ihre Türen öffnen. Hierzu gehören das Mütter- und Familienzentrum "Klara", die Suchtberatungsstelle Regio-PSB Freiburg, Kreuzgemeinde "Interkulturelle Teestube", die Kita Kreuzgemeinde, die Vereinigung Freiburger Sozialarbeit "Begegnungsstätte", das Jugendzentrum "Letz Fetz", Ferdinand-Weiss-Haus des Diakonisches Werkes, das S'Einlädele, Kurve e.V., der Schülerhort "Südwind", KontaktNetz StadtteilMobil, die Jugendberatung, die Kita St. Elisabeth und der Abenteuerspielplatz "Rumpelhausen".

Für diesen Tag bieten die Einrichtungen spezielle Aktionen an. So finden u.a. ein Kicker- und Kubbturnier, Filmvorführungen, Torwand schießen, Kisten klettern, Brett- und Tischspiele, Modeschauen, Schminken und viele weitere attraktive Angebote statt. Zudem veranstaltet jede Einrichtung ein kleines hausinternes Quiz. Für die Teilnahme erhält jede/r BesucherInnen einen Stempel auf eine Bonuskarte; nach sechs Stempeln erhält man eine kleine Aufmerksamkeit.

Zur Orientierung wurde ein Stadtteilplan angefertigt, auf dem alle teilnehmenden Einrichtungen verzeichnet sind. Dieser wird in den Tagen vor der Veranstaltung im Stühlinger verteilt werden.

   
 
   

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