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01.10.10
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Herbstbild
Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.
O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was von dem milden Strahl der Sonne fällt.
Friedrich Hebbel

Foto: Felix Andris - Stühlinger Online
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02.10.10 |
Tag der offenen Tür im Stühlinger - Rückblick
14 soziale Einrichtungen hatten sich zusammengetan, um ein besonderes
Bonbon zu bieten: Einen gemeinsamen Tag der offenen Tür am
29.9.2010.
Eine Vielzahl von Angeboten (Kubb-Turnier, Kaffeklatsch, Freiluftschach,
Riesenpuzzle, Besichtigungen, internationale Küche) lockte
die Stühlinger Bevölkerung bei schönem Wetter, sich
die Aktivitäten anzusehen. Eine Rallye für Kinder mit
Fragen zum Stadtteil (uns Eis zur Belohnung) versüßte
den Nachmittag.
Ein gelungenes Unternehmen, bei dem sich Rumpelhausen, Letz Fetz,
Hort der Hebelschule, Südwind, Familienzentrum Klara, Streetworker,
Ferdinand-Weiß-Haus, Altenbegegnungsstätte, S'Einlädele,
Psychosoziale Beratungsstelle und andere zusammengetan haben.

Foto: Klaus Fournell / Der Leiter des Jugendzentrums
"Letz Fetz" sichert Kinder beim Kisten klettern ab
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04.10.10 |
40. Todestag von Janis Joplin
Heute vor 40 Jahren starb Janis Joplin an einer Überdosis
Heroin. Sie wurde nur 27 Jahre alt und ist eines von insgesamt fünf
prominenten Musikern des so genannten Club 27, die alle im Alter
von 27 Jahren verstorben sind. Die vier anderen Mitglieder: Brian
Jones, Jimi Hendrix, Jim Morrison und Kurt Cobain.
Jones, Hendrix, Joplin und Morrison waren in den Jahren 1969 bis
1971 gestorben, ohne dass in der breiten Öffentlichkeit eine
Verbindung zwischen dem gemeinsamen Todesalter gezogen worden wäre.
Erst mit dem Tode Kurt Cobains, knapp zweieinhalb Jahrzehnte nach
den anderen, verbreitete sich die Vorstellung eines Klub 27 in der
öffentlichen Wahrnehmung.
Neben Jimi Hendrix und Jim Morrison war Janis Joplin eine der zentralen
Symbolfiguren der Hippiezeit und der Hippiekultur. Alle drei prägten
einen Lebensstil, der im Nachhinein durch Sex, Drugs and Rock'n'Roll
und Live fast, love hard, die young gekennzeichnet wurde.
Die vergebliche Suche nach der wahren Liebe, Zuneigung und Geborgenheit
ließ sie zuweilen in depressive Phasen fallen, welche sie
durch Heroin, Kokain und Alkohol zu verdrängen suchte. Durch
diese innere Zerrissenheit der Gefühle und ihre Schwierigkeiten,
enge menschliche Kontakte aufzubauen, lässt sich ihre Musik
verstehen, die gleichzeitig Stolz und Verzweiflung (All is Loneliness)
ausdrückt.
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05.10.10 |
Bundesverdienstkreuz
für Jogi
Joachim Löw ist mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. Der
Bundestrainer erhielt die höchste staatliche Auszeichnung am
Dienstag von Bundespräsident Christian Wulff in Berlin für
seine Verdienste bei der Weltmeisterschaft.
Im Schloss Bellevue bekamen die 23 WM-Akteure um Kapitän Philipp
Lahm und Torwart Manuel Neuer von Wulff und Bundeskanzlerin Angela
Merkel zudem das Silberne Lorbeerblatt. Beim WM-Turnier in Südafrika
hatte die Nationalmannschaft im Sommer den dritten Platz erreicht
und dabei besonders bei den Siegen gegen England und Argentinien durch
ihren offensiven Spielstil überzeugt.
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09.10.10 |
Zum Nachdenken
Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen,
sondern möglich machen
Antoine de Saint Exupéry
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11.10.10 |
Zum Wochenstart
Gewonnen hat immer der, der lieben, dulden und verzeihen kann.
Hermann Hesse
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12.10.10 |
12. Oktober 1492:
Christoph Kolumbus entdeckt Amerika
Auf dem Weg nach Indien, entdeckte Christoph Kolumbus Amerika. Bis
zu seinem Tod hat der Seefahrer aber nie von seinem Irrtum erfahren.
Kolumbus wurde 1451 in Genua, Italien, geboren. Anfangs arbeitete
er genau wie sein Vater als Wollweber.
Aber Kolumbus war ein wissbegieriger Abenteurer und das Meer faszinierte
ihn sehr. Deshalb wollte er lieber als Kaufmann zur See zu gehen.
Indien war damals das Land des Goldes und der Gewürze. Daher
entschied sich Kolumbus, dass die Route Portugal-Indien sein Arbeitsweg
sein sollte.
Um nach Indien zu gelangen, musste man mit dem Schiff Richtung Osten
an Afrika vorbei segeln. Kolumbus beabsichtigte, den Weg zu verkürzen.
Er wusste bereits, dass die Erde eine Kugel ist und wollte es einmal
westwärts versuchen.
Das portugiesische Königshaus unterstützte diese Idee
nicht; das spanische dagegen schon. Das Königspaar stellte
Kolumbus drei Schiffe und Mannschaften zur Verfügung. Am 3.
August 1492 es dann soweit. Kolumbus stach in See und ging heute
vor 518 Jahren an Land. Seiner Meinung nach betrat er Indien. Deshalb
nannte er die Einwohner auch Indianer.
Tatsächlich hatte Kolumbus einen neuen Kontinent entdeckt:
Amerika. Er landete damals auf einer Insel der Bahamas. Kolumbus
trat noch drei weitere große Reisen in sein Indien
an.
Weil Christoph Kolumbus nicht die in Indien vermuteten Schätze
nach Spanien brachte, fiel er in Ungnade. Am 20. Mai 1506 starb
der Entdecker Amerikas arm und vergessen in einem elenden Quartier
in Valladolid.
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15.10.10 |
Zum Wochenende
Afugrnud enier Sduite an enier Elingshcen Unvirestiät ist
es eagl, in
wlehcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen, das enizg
wcihitge dbaei ist, dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am rcihgiten
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snid. Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sien, und du knasnt es
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Porbelme lseen. Das ghet dseahlb, wiel wir nchit Bcuhtsbae für
Bcuhtsbae
enizlen lseen, snodren Wröetr als Gnaezs.
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18.10.10 |
Winterwetter vertreibt goldenen Oktober
Ziehen Sie sich warm an! Die Wintersaison hat begonnen. Ob auf
der Zugspitze, im Schwarzwald oder auf dem höchsten Berg Norddeutschlands
- am Wochenende fiel der erste Schnee in deutschen Gebirgen. In
den kommenden Tagen soll es sogar noch kälter werden.
Es ist zwar erst Mitte Oktober - doch der Winter hat es dieses
Jahr offenbar eilig: Zwar reicht es im Harz noch nicht fürs
Rodeln, doch Schneespaziergänge sind bereits in mehreren Gebirgen
möglich. Am Wochenende fielen die ersten Schneeflocken. Auf
dem Brocken, dem höchsten Berg Norddeutschlands (1141 Meter),
lag der Schnee fünf Zentimeter hoch. Wind und Nebel bildeten
auf der Kuppe stellenweise 20 Zentimeter lange Eiszapfen.
Auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze (2962 Meter),
maß der Deutsche Wetterdienst (DWD) mindestens 15 Zentimeter
- zehn davon Neuschnee aus der Nacht. Vom Feldberg im Schwarzwald
wurden vier Zentimeter Schnee gemeldet. Der 1436 Meter hohe Große
Arber im Bayerischen Wald war mit einem Zentimeter Schnee wie überzuckert.
Der erste Schnee kündigt eine eisige Woche an. "Wir werden
mit Polarluft überschüttet. Sie kommt wie auf einer Rennbahn
aus dem Polarmeer nach Deutschland", sagte DWD-Meteorologe
Ansgar Engel in Offenbach. Ab Mittwoch erreichen die Temperaturen
nur noch einstellige Werte. Mancherorts wird es frostig, Straßenglätte
droht. Die Schneefallgrenze soll am Alpenrand bis in die Täler
sinken.
Schnee gehört zu den typischen Wetterphänomen des Übergangsmonats
Oktober. "Der Oktober beginnt mit Sommer und endet mit Winter",
zitierte DWD-Mann Engel eine Wetterregel. Selbst in Berlin habe
es vor Jahren schon mal zu Beginn des Monats geschneit. In den nächsten
Tagen gibt es nur wenig Hoffnung auf goldenes Oktoberwetter. "Meist
dominieren die Wolken, zeitweise fällt Regen, und die Schneefallgrenze
kommt vorübergehend sogar bis in die mittleren Mittelgebirgslagen
herunter, in Alpennähe teils bis in die Niederungen",
teilte der Deutsche Wetterdienst mit.
In der Nacht zum Montag sollte es laut DWD dort, wo die Wolken
auflockern, verbreitet Frost bis örtlich minus drei Grad Celsius
geben. Örtlich musste mit Straßenglätte gerechnet
werden. Im Laufe des Montags kündigte ein weiterer Tiefausläufer
erneut Regen für den Norden an. Auch in den kommenden Tagen
bleibt es wechselhaft, kühl und regnerisch. Zur Wochenmitte
soll es auch noch etwas kälter werden, die Höchstwerte
bleiben meist unter zehn Grad.
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21.10.10 |
Alfred Nobel Geburtstag
Heute vor 177 Jahren wurde der berühmte Chemiker und Industrielle
Alfred Nobel in Schweden geboren.
Auch wenn man sich in Chemie und Industrie nicht so gut auskennst,
ist einem dieser Name sicher schon begegnet. Alfred Nobel ist nämlich
der Namensgeber und Stifter des Nobelpreises. Eine hoch angesehene
und mit
viel Geld verbundene Auszeichnung, die in den Bereichen Frieden,
Literatur, Chemie, Physik und Medizin vergeben wird.
Schon als junger Mann hatte Alfred Nobel viel von der Welt gesehen.
Seine Teenagerjahre verbrachte er in Russland, lebte dann einige
Jahre in Frankreich. Ab 1863 experimentierte er in seiner Geburtsstadt
Stockholm. Vorher hatte er eine Ausbildung im Maschinenbau und in
der Chemie erhalten.
Als Chemiker arbeitete Nobel vor allem mit und an Sprengstoffen.
1866 erfand er einen Sprengstoff, den fast jeder kennt: das Dynamit.
Er ließ sich seine Entdeckung patentieren und gründete
Firmen und Labore in über 20 Ländern auf der ganzen Welt.
Nobel wurde damit sehr reich.
Kurz vor seinem Tod am 10.12.1896 in Italien, schrieb er in sein Testament,
dass sein Vermögen in eine Stiftung fließen soll. Diese
Nobel-Stiftung vergibt seit 1901 die berühmten Nobelpreise.
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23.10.10 |
Kostbarer Gartenschlauch
Das bedeutendste Kunstwerk im öffentlichen Raum in Freiburg,
der haushohe Gartenschlauch des amerikanischen Pop-Art-Künstlers
Claes Oldenburg im Eschholzpark, ist optisch in keinem guten Zustand:
Die markante Skulptur
aus dem Jahr 1983 ist mit Graffiti verschmiert, an vielen Stellen
blättert die
rote Farbe ab. Für die Mormonen, die ehrenamtlich bei "Freiburg
packt an" mitmachen, war dies Anlass, dem Schlauch einen neuen
Anstrich zu verpassen, selbstredend in Absprache mit dem Garten-
und Tiefbauamt.
In letzter Sekunde wurde das Vorhaben gestoppt.
Darf einem Kunstwerk so mir nichts, dir nichts ohne Absprache
mit dem Künstler ein frischer Anstrich verpasst werden?
Diese Frage stellte sich Stadträtin Irene Vogel (Unabhängige
Listen), als sie von der geplanten Aktion im Eschholzpark erfuhr.
Vogel ("ich finde den Gartenschlauch klasse") intervenierte,
woraufhin das für die Pflege der Kunstwerke im Freien zuständige
städtische Garten- und Tiefbauamt (GuT) fürs Erste Abstand
von der Idee nahm, den aus insgesamt 125 Metern Rohr bestehenden
Gartenschlauch anzumalen. Auch Kulturamtsmitarbeiter Rolf Störtzer
und Museumsdirektor Tilmann von Stockhausen, den der stellvertretende
Gartenamtsleiter Martin Leser um Rat fragte, raten davon ab, ohne
Rücksprache mit dem in den USA lebenden Künstler etwas
zu unternehmen. Und Angeli Janhsen, Professorin am Kunstgeschichtlichen
Institut der Universität Freiburg, findet: "Das Kunstwerk
einfach anzumalen geht gar nicht." Ein neuer Anstrich sei keine
Restauration.
Wie sich herausstellte, gibt es bei der Stadtverwaltung keinen Leitfaden,
der vorschreibt, wie in solchen Fällen vorzugehen ist. Auch im
Kaufvertrag die Stadt kostete das Kunstwerk 400 000 Mark (rund
200 000 Euro) ist die Pflege des Kunstwerks nicht geregelt.
Was sich als Versäumnis entpuppte, schließlich gibt es
Werke, die der Pflege bedürfen, und Werke, bei denen vom Künstler
explizit gewünscht wird, dass der Zahn der Zeit an ihnen nagt
dass Farbe verblasst oder abblättert oder das Werk verwittert.
"Die Pflege von Kunstwerken ist echt eine Grauzone", findet
Kunsthistorikerin Janhsen, die sich darüber ärgert, wie
in der Vergangenheit mit dem Oldenburg umgegangen wurde. Beim Public
Viewing sei der S chlauch benutzt worden "wie eine x-beliebige
Fahnenstange": "Das finde ich schier unglaublich."
Dabei sei der Oldenburg "ein Kaliber allererster Güte".
Der 81-jährige gebürtige Schwede, der seit 1956 in New York
lebt, wird häufig in einem Atemzug mit den Pop-Art-Meistern Warhol
und Lichtenstein genannt, seine Werke sind weltweit zu sehen.
Oldenburgs an einen mehr als zehn Meter hohen Hahn angeschlossener
Gartenschlauch mit achterbahnartigem Looping, den er zusammen mit
seiner 2009 verstorbenen Ehefrau Coosje van Bruggen entwarf, geht
auf einen Wettbewerb zurück, an dem weitere namhafte Künstler
wie Jean Tinguely teilgenommen hatten. Der Schlauch sollte eine
Hommage an die Schrebergärten sein, die sich früher dort
befanden. "Wir wollten die Graffiti mit der identischen roten
Farbe überstreichen", rechtfertigt sich Martin Leser:
"Ich bin auch nach wie vor der Meinung, dass das Kunstwerk
zumindest im unteren Bereich einen neuen Farbanstrich braucht."
Für ihn gehe damit keine Veränderung des Kunstwerks einher,
vielmehr handle es sich um eine Instandhaltung. Ansonsten sei die
Skulptur nicht beschädigt. Leser räumt ein, dass er die
Problematik anfangs nicht erkannt habe. Nun will er erst einmal
Kontakt mit Oldenburg oder dessen Agentur aufnehmen. Ohne eine Rückmeldung
will er das Kunstwerk jedenfalls nicht anrühren. "Und
wenn sie sagen, dass es bleiben soll, wie es ist, dann lassen wir
es so."
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25.10.10 |
Zum Schmunzeln
Das betagte Ehepaar feiert goldene Hochzeit. "Weißt du
noch, damals ?" erinnert sie sich. "Du hattest es so eilig,
dass ich nicht mal Zeit hatte, mir die
Strümpfe auszuziehen!" - "Ja, ja", meint der Opa
nachdenklich, "aber heute
hast du genügend Zeit, dir vorher ein Paar zu stricken."
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27.10.10 |
UNESCO-Welttag des
audiovisuellen Erbes
Der 27. Oktober wird als "Tag des audiovisuellen Erbes"
gefeiert. Er erinnert an die "Empfehlung zum Schutz und zur Erhaltung
bewegter Bilder", die die UNESCO am 27. Oktober 1980 verabschiedet
hat.
Der Welttag soll das audiovisuelle Kulturerbe stärker in das
öffentliche Bewusstsein bringen und auf die Notwendigkeit hinweisen,
es zu schützen. Weltweit übernehmen Filmarchive die Aufgabe
des Sammelns, der Sicherung und der Präsentation von filmischen
Werken. In Deutschland koordinieren die wichtigsten Filminstitutionen
ihre Arbeit im Kinematheksverbund. Unter Federführung der Deutschen
Kinemathek Berlin greifen Filmarchive, -museen und Stiftungen den
Welttag bundesweit auf.
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29.10.10 |
Freiburg ist Bundeshauptstadt
im Klimaschutz 2010
Freiburg hat den Titel Bundeshauptstadt im Klimaschutz 2010
gewonnen und ist damit auch Gesamtsieger des Wettbewerbs der Deutschen
Umwelthilfe. Oberbürgermeister Dieter Salomon und Umweltbürgermeisterin
Gerda Stuchlik nahmen am Montag den ersten Preis in Berlin im Rahmen
einer Feier entgegen.
Die Auszeichnung ist das Ergebnis des jahrelangen intensiven und
vielschichtigen Engagements der Stadt und auch vieler Freiburgerinnen
und Freiburger für den Klimaschutz, freut sich Oberbürgermeister
Dieter Salomon. Und er ist eine Bestätigung, dass wir
auf dem richtigen Weg sind. Der Preis ist nicht zuletzt auch Ansporn,
uns weiter zu engagieren!
Die Deutschen Umwelthilfe (DUH) rief zu dem bundesweiten Wettbewerb
auf, in dem Städte und Gemeinden ihre Aktivitäten im Bereich
Klimaschutz präsentieren konnten. Neben dem Titelgewinn bekommt
Freiburg zusätzlich einen Sachpreis, eine 30 kW-Photovoltaikanlage;
ein geeigneter Standort dafür wird momentan von der Verwaltung
gesucht. Die Erlöse aus der Einspeisevergütung der neuen
Photovoltaikanlage werden wiederum dem lokalen Klimaschutz zugute
kommen.
Insgesamt haben 73 Städte und Gemeinden in sechs ausgewählten
Bereichen ihre Klimaschutzkonzepte vorgestellt. Neben Themen wie
Energiesparen, Energieerzeugung, Verkehr sowie Öffentlichkeitsarbeit
und Finanzierung lag der Wettbewerbsschwerpunkt im Bereich Green
IT, energiesparende und energieeffiziente Informations- und Kommunikationstechnik.
an dem aufwändigen Wettbewerb mit mehreren hundert Fragen teilgenommen.
Freiburg gewann die Kategorie Über 100.000 Einwohner
vor Frankfurt am Main und Heidelberg.
Über 100 Projekte werden derzeit von der Stadtverwaltung und
ihren Gesellschaften für den kommunalen Klimaschutz umgesetzt.
Bausteine des städtischen Klimaschutzkonzeptes sind unter anderem
Energiekonzepte für neue Baugebiete unter Berücksichtigung
der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), das Förderprogramm Energieeffizientes
Sanieren, die Förderung von Solaranlagen durch das Projekt
FREESUN, der öffentlicher Nahverkehr und der Fuß-
und Radverkehr. Diese Projekte tragen dazu bei, das Ziel bis 2030
die CO2-Emissionen um 40 Prozent zu reduzieren, erreichen zu können.
Klimaschutz ist weit mehr als die Förderung regenerativer
Energien! Energieeinsparung und Energieeffizienz sind die beiden
anderen wichtigen Handlungsfelder. Nur in diesem Dreiklang ist kommunaler
Klimaschutz wirksam. Unser ambitioniertes Klimaschutzziel wird zu
schaffen sein, aber es ist noch ein weiter Weg und wir kennen auch
die Hürden, erläutert Oberbürgermeister Dieter
Salomon. Die jahrelange restriktive Haltung der Landesregierung
bei der Windkraft hat uns die Suche nach neuen Standorten sehr erschwert.
Was uns aber nicht davon abhält, unsere Möglichkeiten
so weit wie möglich auszuloten, so Salomon weiter. Und
Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik ergänzt: Gerade
im Klimaschutz haben Städte und Kommunen einen größeren
Handlungsspielraum als die nationale Klimaschutzpolitik. Das hat
die Stadt Freiburg schon früh erkannt und für sich vorbildlich
genutzt. Das Thema Klimaschutz ist in Freiburg als Querschnittsaufgabe
etabliert.
Mit der Verleihung des Preises Bundeshauptstadt im Klimaschutz
2010 wird Freiburgs außerordentliches Engagement, welches
in Zukunft noch weiter ausgebaut werden soll, bundesweit gewürdigt
und anerkannt. Diese Ehre gebührt allen Handlungsträgern
im kommunalen Klimaschutz in Freiburg.
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31.10.10 |
Halloween
Halloween ist ursprünglich ein heidnisches Fest, das aus dem
keltischen Brauchtum entstanden ist. Es wird heute am 31. Oktober
gefeiert.
Das Wort "Halloween" leitet sich aus "hallow"
= heilig her; "Halloween" ist
eine Abkürzung für "All Hallow's Evening" und
bezeichnet den Abend vor Allerheiligen. Der Ursprung des Festes geht
auf den kultischen Toten- und Neujahrsritus "Samhain" zurück.
Man glaubt, dass an diesem Abend die Seelen aller in dem vergangenen
Jahr Verstorbenen noch einmal in ihr irdisches Dasein zurückkehren,
bevor sie für immer ins Reich der Toten eingehen. Die Grenze
zwischen realer und irrealer Welt ist in dieser Zeit aufgehoben. Das
Böse ist allgegenwärtig, und in vorchristlicher Zeit versuchte
man, die Geister durch verschiedenste Opfer zu vertreiben oder zu
besänftigen.
Durch die Christianisierung wurde der Geisterglaube verbannt, und
aus "Samhain" wurde "All Hallow's Evening". So
entstand das katholische "Allerheiligen", das Fest, an dem
die Kirche alle Heiligen ehrt. Dennoch konnte auch die katholische
Kirche nicht die alten Halloween-Traditionen auslöschen.
Die zweite Bedeutung des keltischen Halloween hängt mit Erntedank
zusammen und dürfte dagegen schon eher mit dem christlichen Glauben
zu vereinen gewesen sein. Die Druiden dankten an diesem Tag dem Sonnengott
für die eingebrachte Ernte.
Aus beiden Traditionen und Bedeutungen von Halloween haben sich vielfältige
Bräuche entwickelt, die bis heute, besonders in ganz Großbritannien
( v.a. im Ursprungsland Irland ), Skandinavien und den USA ( durch
irische Einwanderer "importiert" ) gepflegt werden. |
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