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01.11.10
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Allerheiligen
Heute feiern die Katholiken das Fest Allerheiligen.
An diesem Tag werden alle Heiligen verehrt. Heilige sind Menschen,
die in besonderer Weise ihr Leben aus dem Glauben geführt haben
und die christliche Botschaft verkündet haben.
Die Kirche hat viele Menschen heilig gesprochen, das heißt,
dass diese
Heilige offiziell in der Kirche verehrt werden. Bevor jemand jedoch
heilig gesprochen wird, gibt es viele Prüfungen und Untersuchungen.
Das Fest Allerheiligen hat seine Wurzeln jedoch im Orient, wo man
bereits
im 4. Jahrhundert die Glaubenszeugen verehrt hat, die für ihren
Glauben gestorben sind (die sog. Märtyrer).
Das heutige Allerheiligenfest am 1. November wurde im 8. Jahrhundert
zuerst in England und Irland gefeiert.
Allerheiligen
Frischer Hügel:
Schmerz und Trauer
heiße Tränen,
herbes Leid;
ebene Erde
leises Sehnen
Weh' entschwunden
durch die Zeit.
Gedanken wandern
zu den Toten
die in kühler
Erde ruh'n
die in Erinnerung
weiterleben
durch ihr Wirken
und ihr Tun.
Es bleibt ein jeder
unvergessen
solange seiner
wird gedacht;
die Zeit, sie wird
von Gott bemessen
zu der selbst man
auf den Weg sich macht.
Josef Albert Stöckl
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02.11.10 |
Zum Wochenstart
"Man sieht oft etwas hundert Mal, tausend Mal,
ehe man es zum allerersten Mal wirklich sieht"
Christian Morgenstern
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06.11.10 |
Was ist Kardamom?
Eigentlich sieht die nicht ganz fingernagelgroße Kapselfrucht
völlig unscheinbar aus. Hinter einer faserigen, spröden
Schale verbergen sich kleine Samen von etwa zwei Millimetern, voll
von exotisch-kräftigem Aroma. Kardamomkapseln wachsen an buschigen
Pflanzen von etwa zwei Metern Höhe. Sie werden noch in unreifem
Zustand geerntet, anschließend getrocknet und können
ganz verwendet werden. Üblich sind bei uns jedoch der Handel
und die Verwendung von gemahlenem Kardamom.
Unterschieden wird zwischen grünem und schwarzem Kardamom.
Sie stammen von verschiedenen Pflanzen, die beide den Ingwer-Gewächsen
angehören. Geschmacklich liegen sie weit auseinander. Während
grüner Kardamom mit einer scharfen Süße an Menthol,
Kampfer oder Eukalyptus erinnert, ist schwarzer Kardamom durch eine
erdige Note von Rauch und aromatischem Pfeifentabak geprägt.
In Mitteleuropa kennt man Kardamom etwa seit 800 Jahren. Beide Varianten
sind in der indischen Küche und Medizin beheimatet, wo sie
schon vor 2000 Jahren wegen ihrer Würze und ihrer positiven
Effekte auf die Gesundheit geschätzt wurden. Kardamom begünstigt
die Verdauung, löst Krämpfe und wirkt Mundgeruch entgegen.
Durchgesetzt hat sich hierzulande vorrangig der grüne Kardamom
aus den tropischen Bergwäldern Südindiens. Diese Region
ist heute noch das Hauptanbaugebiet. Neben weihnachtlichen Backwaren
werden auch der beliebte indische Chai, süßliche Marinaden,
Süß- und Obstspeisen gerne mit grünem Kardamom gewürzt.
Außerdem ist er Bestandteil in vielen Gewürzmischungen.
In arabischen Ländern kennt man noch eine weitere Verwendung:
Dort gilt Kaffee mit einem Hauch von grünem Kardamom als besondere
Spezialität.
Anders die Verwendung von schwarzem Kardamom. Mit seinem herben
Aroma, das auch mit dem Duft von Nadelholz und Kampfer verglichen
wird, rundet man in der indischen Küche gerne deftige Fleischgerichte
ab. Im traditionellen deutschen Gewürzhandel ist er weniger
verbreitet, wird jedoch
von asiatischen oder afrikanischen Lebensmittelgeschäften angeboten.
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08.11.10 |
Zum Wochenstart
Blumen sind an jedem Weg zu finden,
doch nicht jeder weiß, den Kranz zu winden.
Anastasius Grün
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09.11.10 |
Dreifacher Gedenktag
Der heutige 9. November gilt als "Schicksalstag der Deutschen".
Die drei wichtigsten Ereignisse: Am 9. November 1918 wird die Republik
ausgerufen. Der 9. November 1938 schreibt mit der unrühmlichen
Reichspogromnacht Geschichte. Und am 9. November 1989 fällt die
Berliner Mauer.
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12.11.10 |
Was Ingwer alles
bewirkt - alles Tolle aus der Knolle
Ingwer ist weit mehr als nur eine beliebte kulinarische Beigabe
in der asiatischen Küche. Denn in dem unscheinbaren Gewürz
steckt ein wahres Feuerwerk an ätherischen Ölen und Scharfstoffen,
den Gingerolen und Shoagolen. Einer dänischen Studie zufolge
verhindert der tägliche Genuss
von 5 g Ingwer die Anfälligkeit für Thrombose und Schlaganfall.
Richtig kaufen, lagern und verwenden
Wenn Sie Ingwerknollen, genauer die Rhizome der Pflanze, kaufen,
achten Sie darauf, dass sie sich fest anfühlen, die Haut glatt
und prall ist. Schrumpeliges Aussehen deutet darauf hin, dass die
Knolle bereits von innen vertrocknet. Heben Sie frischen, ungeschälten
Ingwer mit Küchenpapier umwickelt in einem luftdicht abgeschlossenen
Behälter im Gemüsefach Ihres Kühlschranks auf (bis
zu 4 Wochen).
Tipp: Direkt unter der Haut sitzen viele gute Wirkstoffe. Benötigen
Sie geschälten Ingwer, nehmen Sie einen stabilen Teelöffel
und schaben Sie die beige Haut damit ab.
Erkältung? Trinken Sie Ingwerwasser
Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit ist Ingwer die Geheimwaffe
gegen inneres Frösteln und die ersten Anzeichen einer Erkältung.
Wohlige Wärme von innen schenkt Ihnen ein einfacher Ingwertee.
Nehmen Sie dazu ein ca. 2 cm großes Stück frischen geschälten
Ingwer, schneiden Sie es in feine Scheiben und geben Sie diese in
eine Teetasse. Mit kochendem Wasser überbrühen, ca. 5
Minuten lang ziehen lassen, mit etwas Zitronensaft und Honig abrunden.
Haben Sie Husten und Schnupfen, trinken Sie alle 2 Stunden 1 Tasse.
Gliederschmerzen? Gehen Sie mit Ingwer baden
Haben Sie Glieder-, Muskel- oder rheumatische Beschwerden, lindern
Sie Ihre Leiden mit einem Ingwerbad. Lassen Sie dazu ein Stück
durchgeschnittene Ingwerknolle in 1 l Wasser ein paar Minuten lang
köcheln. Geben Sie den Sud durch ein Sieb in Ihr Badewasser
und legen Sie sich 15 Minuten in die Wanne. Zwickt Sie Arthrose,
tränken Sie mit dem Sud ein sauberes Geschirrtuch und umwickeln
Sie damit Ihr schmerzendes Gelenk. Nehmen Sie es wieder ab, wenn
es nicht mehr heiß ist.
Ingwer räumt in Ihrem Magen auf
Eine Mahlzeit liegt Ihnen schwer im Magen? Ingwer hilft bei Magendrücken,
Übelkeit und Blähungen. Bereiten Sie sich einen Tee wie
bereits beschrieben zu. Lassen Sie aber die Zitrone und den Honig
weg. Hilft garantiert.
Tipp: Neigen Sie zu Reisekrankheiten, trinken Sie 1 Glas Ingwertee
2 Stunden vor der Abfahrt und knabbern Sie zwischendurch ein Stück
kandierten Ingwer oder Ingwerstäbchen.
Die Kraftknolle garantiert ein gesünderes Leben
In der asiatischen Medizin wird Ingwer seit Jahrtausenden verwendet.
Für Biologen und Ingwerexperten gehört das Gewürz
zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt. Das bewirken
die Inhaltsstoffe der einzigartigen, würzigen Knolle in Ihrem
Körper:
- Sie verringern das Risiko von Blutgefäßverschlüssen
und Arteriosklerose
- Sie beruhigen Magen und Darm
- Sie fördern den Stoffwechsel und die Durchblutung
Seien Sie mit einem regelmäßigen Genuss vorsichtig bei
entzündlichen Magenleiden, Sodbrennen, zu viel Magensäure
und Gallensteinen. Sie sollten Ingwer auch nicht vor einer geplanten
Operation einnehmen, da er wie Aspirin die Blutgerinnung beeinflusst.
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14.11.10 |
Neue Kooperationen
gefragt
Die evangelische Pfarrgemeinde West hatte ihre erste gemeinsame Versammlung.
Vor drei Jahren wurden auf dem sogenannten "Freiburger Weg"
die 17 zuvor eigenständigen Freiburger evangelischen Gemeinden
zu fünf großen Pfarrgemeinden zusammengelegt. In der
Pfarrgemeinde West, zu der heute
die Predigtbezirke Kreuz, Luther, Markus, Matthäus, Zachäus
und Hochdorf gehören, hat in dieser Woche erstmals eine gemeinsame
Gemeinde-versammlung stattgefunden. Berichtet wurde darin über
die Neuerungen,
über Vorteile der Zusammenarbeit, aber auch über Probleme
wie die zu
hohen Gebäudekosten.
"Wir haben uns zu einem tollen Team aus vier Pfarrern und
einem Diakon zusammengerauft. Die neue, fünfte Pfarrerin, die
am Sonntag in der Zachäusgemeinde gewählt wird, kann sich
schon auf uns freuen", meinte der Kreuz-Pfarrer Dieter Habel
bei der Gemeindeversammlung selbstbewusst. Allerdings war die Einschätzung
nicht immer so positiv. Als vor einigen Jahren die Umstrukturierung
der Freiburger Gemeinden nach dem Modell des "Freiburger Weges"
ausgearbeitet wurde, waren gleich drei der sechs Westgemeinden strikt
gegen einen Zusammenschluss. Dennoch wurden sie zur großen
Pfarrgemeinde West vereint. Ihre Predigtstellen blieben jedoch erhalten.
Inzwischen sind drei Jahre vergangen, und es hat sich einiges verändert.
So klappt die Zusammenarbeit zwischen den Pfarrern sehr gut. Jeder
von ihnen soll demnächst eine übergeordnete Aufgabe erhalten.
Der neue Pfarrer der Matthäusgemeinde, Ewald Förschler,
ist zum Beispiel für das Personalwesen der Großgemeinde
zuständig. Obwohl im Vorfeld ein Gegner des Gruppenpfarramts,
hat er sich dieses Jahr sogar ganz bewusst wegen der Teamarbeit
auf die Pfarrstelle in Betzenhausen beworben. "Nicht nur ich
habe mich verändert, sondern auch die Voraussetzungen einer
solchen Zusammenarbeit", so Förschler. Ähnlich gezielt
habe sich die Pfarrkandidatin in der Zachäusgemeinde Landwasser
beworben.
Auch Pfarrer Dieter Habel, der gleichzeitig der neue geschäftsführende
Pfarrer ist, macht die Arbeit im Verbund Spaß. In seinem Amt
betreut er auch das zentral geführte Pfarrbüro, das durch
die Zusammenlegung aller Pfarrbüros an einem Ort jetzt längere
Öffnungszeiten anbieten kann. Was Habel als gelungenes Konzept
lobte, wurde aber nicht von allen Anwesenden in der Gemeindeversammlung
genauso gesehen. Im Anschluss beklagten sich einige Ältere
aus den eher peripheren Predigtbezirken wie Landwasser und Betzenhausen
über die schwierige Erreichbarkeit des Zentralbüros. Sie
müssten jetzt viel weitere Wege für ihre Kirchenangelegenheiten
zurücklegen. Auch sonst fehle der kommunikative Austausch,
sagte eine Seniorin aus Landwasser. Einige Gemeindebezirke wie Markus
und Zachäus bieten deshalb ehrenamtlich Sprechstunden an.
Als ein großes Problem wurde das Defizit von knapp 50 000
Euro angesprochen, das jährlich durch die Gebäudeerhaltung
anfällt. In einem gesamtstädtischen Immobilienkonzept
sei deshalb beschlossen worden, dass der Westen seine gemeindlichen
Flächen halbieren müsse, erklärte die Finanzverantwortliche
für den Westen, Andrea Sprenger: "Allerdings soll nichts
abgerissen oder verkauft werden. Es sollen vielmehr Interessengemeinschaften
gefunden werden, die die Gebäude mitnutzen und mitfinanzieren."
Der Jugendtreff Chummy, der Räume der Matthäusgemeinde
nutzt, sei solch ein Beispiel. Kitas wären eine andere Möglichkeit.
Ins Markuspfarramt ziehe demnächst die Sozialstation Pia mit
ein, sagt Cathrin Steuber, die Verantwortliche für Bauangelegenheiten.
Großes Sorgenkind sei aber das große Areal der Luthergemeinde,
für das eine ähnliche Konzeption wie für die Matthäusgemeinde
gefunden werden muss.
Als einen Erfolg stellte der Diakon Joost Wejwer die gelungene
Jugend- und Konfirmandenarbeit vor: "Dadurch, dass wir den
Jugendlichen ganz flexibel drei verschiedene Unterrichtszeiten anbieten,
gibt es im Moment 80 Jugendliche in vier Gruppen, die im kommenden
Jahr konfirmiert werden." Für ihre Gottesdienstbesuche
müssten die Konfirmanden durch alle Predigtstellen wandern.
Wejwer: "Dadurch lernen sie und ihre Eltern gleich auch den
Westen besser kennen."
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15.11.10 |
Zum Wochenstart
"Der wahrhaft Edle predigt nicht, was er tut,
bevor er nicht getan hat, was er predigt."
Konfuzius
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16.11.10 |
Internationaler
Tag der Toleranz
Am 16. November 1995 haben 185 Mitgliedsstaaten der UNESCO die Erklärung
der Prinzipien zur Toleranz unterzeichnet. Deswegen wird seit 15 Jahren
der heutige Tag der Toleranz gewidmet. Denn Toleranz ist in unserer
Welt der vielen Kulturen, Religionen, und verschiedenen Lebensarten
unglaublich wichtig. Außerdem kann es ohne Toleranz kein friedliches
Zusammenleben geben.
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20.11.10 |
Bücherflohmarkt der Luthergemeinde
Am heutigen Samstag, den 20. November findet im Gemeindsaal der
Luthergemeinde, Lutherkirchstraße 1 a am Friedrich-Ebert-Platz
ein Bücherflohmarkt statt.
Von 10 - 14 Uhr gibt es dort ein großes Angebot an Büchern
aller Art wie Romane, Biographien, Sachbücher, Kinderbücher
etc.
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22.11.10 |
Zum Wochenstart
"Der Optimist erklärt, dass wir in der besten aller möglichen
Welten leben,
und der Pessimist fürchtet, dass dies wahr ist."
James Branch Cabell
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25.11.10 |
Thanksgiving Day
Die Amerikaner feiern heute das Fest Thanksgiving.
Das Fest geht zurück auf die Pilgervater, die es als Dank für
die erste Ernte gefeiert haben.
"Thanksgiving ist heute das wichtigste Familienfest in
den USA und wird immer am vierten Donnerstag im November gefeiert.
Es wird seit 1863 als nationaler Feiertag begangen. Traditionell
wird Truthahn und Kürbisgemüse gekocht und das Sportfernsehen
darf auch nicht fehlen.
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26.11.10 |
Erster Schneefall in diesem Winter
Aus silbergrauen Gründen tritt
ein schlankes Reh
im winterlichen Wald
und prüft vorsichtig Schritt für Schritt,
den reinen, kühlen, frischgefallenen Schnee.
Und deiner denk ich, zierlichste Gestalt.
Christian Morgenstern (1871-1914)

Foto: Felix Andris - Stühlinger Online
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27.11.10 |
Adventsbasar für
die Krebsforschung
Ein großer Adventsbasar zu Gunsten der Krebsforschung findet
am Samstag, den 27. November von 10 bis 17 Uhr im Foyer der
Klinik für Tumorbiologie, Lehener Straße 86 statt.
Das Angebot umfasst selbstgebackenes Bauernbrot und weihnachtliche
Spezialitäten, Advents- und Weihnachtsschmuck, Strickwaren
für kalte Wintertage und vieles mehr. Der Erlös kommt
der Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie e.V. zugute.
Der Adventsbasar findet bereits zum 16. Mal statt und zeichnet sich
auch in diesem Jahr wieder durch ein stimmungsvolles Begleitprogramm
aus. Mit dabei sind die Waldhornbläser der Jugendmusikschule
Freiburg, die Mädchenkantorei der Freiburger Dommusik und die
Chorgemeinschaften aus Rimsingens und Merdingen sowie der Alphornbläser
aus Ihringen.
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30.11.10 |
Tipps gegen den
Winterblues
Bewegen Sie sich im Freien
Gehen Sie spazieren, ganz gleich, wie das Wetter ist. Gerade an
trüben, nassen und grauen Tagen sollten Sie Orte aufsuchen,
an denen Sie möglichst weit sehen können. Denken Sie dabei
daran: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung!
Gehen Sie an einen Platz, an dem Sie noch nie zuvor waren
Verlassen Sie die ausgetretenen Pfade. Gehen Sie davon aus, dass
es immer etwas Neues zu entdecken gibt. Laden Sie sich bei jemandem
ein, bei dem Sie noch nie waren. Besuchen Sie ein Museum, eine Kirche
oder einen Park, den Sie bisher immer nur von außen kannten.
Machen Sie keine Diät
Jetzt nicht! Nichts gegen gesundes Leben und Abnehmen, aber im Herbst
braucht Ihr Körper mehr Nährstoffe und Glückshormone
als im Sommer.
Treffen Sie Menschen
Es ist gut, wenn Sie jetzt mit anderen Menschen zusammen sind, selbst
wenn Sie mit ihnen gar nicht kommunizieren. Gehen Sie aus dem Haus,
in eine Fußgängerzone oder in ein Café. Noch besser
sind natürlich Einladungen und Treffen mit Freunden.
Trinken Sie etwas Warmes
Falls Sie es noch nicht gemacht haben: Einfach heißes Wasser
trinken. Füllen Sie heißes Wasser in eine gut ausgewaschene
Thermoskanne (damit's nicht nach altem Kaffee schmeckt) und trinken
Sie es schluckweise. Das wärmt die Seele - ohne jede schädliche
körperliche Nebenwirkung.
Essen Sie Suppe
Das wussten schon unsere Großmütter: Eine klare Hühnerbrühe
hilft gegen Erkältung, Traurigkeit und Unmotiviertheit. Und
die Suppe nicht zu sparsam salzen. Salz hält Feuchtigkeit in
den Schleimhäuten von Nase und Lunge, das verringert Ihre Anfälligkeit
gegenüber Erkältungskrankheiten.
Hören Sie Musikkonserven
Legen Sie Ihre derzeitige Lieblings-CD ruhig immer wieder auf. Das
ist für die Psyche besser als der ständig wechselnde Mix
aus dem Radio (mit Werbung, Nachrichten und Moderation).
Komponieren Sie sich eine heilsame Musikmischung
Beginnen Sie, wenn Sie traurig sind, mit trauriger" Musik.
Wer den Blues hat, braucht Blues. Als nächstes nehmen Sie eine
CD, an die Sie eine gute Erinnerung haben. Seien Sie dabei hemmungslos
romantisch, nehmen Sie ruhig etwas, was schon viele Jahre alt ist.
Nutzen Sie Ihre Badewanne
Und wenn Sie aus Prinzip an allem sparen - sparen Sie in der trüben
Jahreszeit nicht an heißem Wasser! Entspannen Sie sich mit
einem duftenden Badezusatz, am besten bei Kerzenschein und Ihrer
Lieblingsmusik. Machen Sie es sich schön. Genießen Sie
jede Minute des zauberhaften Übergangs vom späten Abend
zum Schlaf.
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