Aktuelles

Mai 2010
 
 
01.05.10

Zum 1. Mai

Im wunderschönen Monat Mai
Als alle Knospen sprangen,
Da ist in meinem Herzen
Die Liebe aufgegangen.

Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle Vögel sangen,
Da hab ich ihr gestanden
Mein Sehnen und Verlangen.

Heinrich Heine (1797-1856)


Foto: Felix Andris - Stühlinger Online
 

 
03.05.10

SC Freiburg bleibt erstklassig

Wir gratulieren dem SC Freiburg zum Klassenerhalt. Nach dem 2:2 am vergangenen Samstag in Köln hat es der Sportclub geschafft sich im Feld der 18 besten Mannschaften Deutschlands zu halten.

Nach einer eher durchwachsenen Saison, die auch viele Rückschläge beeinhaltete verdient dieser Klassenerhalt allergrößten Respekt.
 

05.05.10

Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Stühlinger

Mitglieder fordern die Bevölkerung auf, deutlicher Druck zu machen.

Es ging zwar nicht nur um anstrengende Themen bei der Jahreshaupt-versammlung des Bürgervereins Stühlinger. Aber ein Kritikpunkt kehrte am Donnerstagabend drei Stunden lang immer wieder und war deutlich: "Alles, was die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung angeht, ist äußerst mühselig – das macht keinen Spaß", brachte es die Vorsitzende Daniela Ullrich auf den Punkt. "Der Bürgerverein wird weggefegt, also müssen wir massiver werden", forderte Beisitzerin Brigitta Luhr.

Für die Zukunft gilt das unter anderem für die Frage, was aus dem Technischen Rathaus werden soll. "Wir müssen Einfluss ausüben aus dem Stadtteil heraus – die Verwaltung kommt nicht auf uns zu", glaubt Beisitzer Reiner Probst. Der SPD-Ortsverein strebe einen Stadtteilentwicklungsplan an – eine gute Idee, findet Daniela Ullrich. Sie will in einem Brief bei der Stadtverwaltung nachhaken, ist aber skeptisch: "Bis in zwei Jahren die Antwort kommt, ist das neue Rathaus wahrscheinlich schon gebaut."

Immerhin warte der Bürgerverein trotz mehrmaligen Nachhakens seit einem knappen Jahr vergeblich auf Auskunft zu den sechs Säulen, die einst im Hauptbahnhof standen und inzwischen über bisher ungeklärte Wege in den neuen Biergarten "Holla die Waldfee" des Bauunternehmers Peter Unmüßig gelangten. Auch beim Thema Public Viewing – das gemeinsame Fernsehschauen auf Großleinwand ist während der Fußball-WM wieder im Eschholzpark geplant – fühlen sich die Mitglieder des Bürgervereins von der Stadtverwaltung nicht ernst genommen, geschweige denn einbezogen oder auch nur informiert. "Wir brauchen jetzt Druck aus der Bevölkerung", folgert darum Schriftführer Jörg Ritzel.

Erfreulicher entwickeln sich dagegen die Planungen für die Feiern zum 125-jährigen Bestehen des Stadtteils Stühlinger. Der Bürgerverein versteht sich dabei als Anlaufstelle für Aktionen, die den Stadtteil präsentieren. Geplant oder angedacht sind zum Beispiel Stadtteilrundgänge, ein Tag der sozialen Einrichtungen, ein Klarastraßenfest, ein verkaufsoffener Sonntag, ein Tag der offenen Ateliers verschiedener Künstler und Veranstaltungen zur Geschichte einzelner Häuser. Der Schwerpunkt der Jubiläumsfeiern liegt auf der Nostalgischen Messe vom 10. bis 13. Juni am Stühlinger Kirchplatz. In diesem Rahmen wird ein offizieller Festakt mit Gästen von der Stadtverwaltung stattfinden – der Termin steht noch nicht fest.
Wahlergebnisse: stellvertretende Vorsitzende Roswitha Reinmuth, Kassierer Andreas Riedel, Schriftführer Jörg Ritzel (alle wie bisher), Beisitzer: Brigitte Luhr, Angelika Waibel, Willi Ganter, Reiner Probst (alle wie bisher) sowie Rudolf Luhr und Anne Reyers (neu).

Termine: 10. bis 13. Juni, Nostalgische Messe am Stühlinger Kirchplatz.
Mitgliederzahl: 238.
Kontakt: Daniela Ullrich (Vorsitzende), 0761 / 2 39 79

Quelle: Anja Bochtler, BZ
 

07.05.10 Scherbentelefon ein Dauerbrenner

Seit Sommer 2007 gibt es mittlerweile das sogenannte Scherbentelefon der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) und seither hat sich diese Hotline, bei der Scherben und anderes Ungemach auf Radwegen gemeldet werden können, bewährt. Pro Monat werden bis zu 20 Anrufe gezählt.

Info: Scherbentelefon: 0761 / 7 67 07 - 70 oder per Mail an info@abfallwirtschaft-freiburg.de
   

09.05.10
10.05.10

Gedenken an den deutschen Fliegerangriff vom 10. Mai 1940

In diesem Jahr jährt es sich zum siebzigsten Mal, dass deutsche Flieger Bomben auf Freiburg geworfen haben. Die Hauptlast der Folgen hatte der Stadtteil Stühlinger zu tragen. Durch den Angriff kamen 57 Menschen ums Leben, darunter 22 Kinder.

Der Stühlinger SPD war es nach großen Anstrengungen gelungen, dass am 10. Mai 1985 auf dem Spielplatz Colmarerstraße / Kreuzstraße zur Erinnerung an dieses schreckliche Ereignis ein Gedenkstein durch den damaligen Oberbürgermeister Dr. Rolf Böhme enthüllt wurde. Seit dieser Zeit hat die Stühlinger SPD jedes Jahr am 10. Mai durch eine Kranzniederlegung der Toten gedacht.

Aus Anlass des siebzigsten Jahrestages veranstaltet die Stühlinger SPD am Vortag des 10. Mai ein Stühlinger Forum, auf dem der Historiker Gernot Erler aufzeigen wird, warum es auch heute wichtig ist, dieses Ereignis im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bewahren. Die Veranstaltung findet am Sonntag, den 9. Mai 2010 um 10 Uhr im Cafe Velo statt.

Am Montag, 10. Mai 2010 um 19 Uhr wird die Stühlinger SPD am Gedenkstein des Spielplatzes Colmarerstraße / Kreuzstraße einen Kranz niederlegen. Bernhard Leupolz wird das Gedenken musikalisch umrahmen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte hier.

außerdem: Muttertag

ist ein Feiertag am 2. Maisonntag zu Ehren der Mutter und wurde 1907 in den USA von Ann Jarvis propagiert ( seit 1914 offizieller Festtag ). In Deutschland wurde er nach dem 1. Weltkrieg übernommen.

Es sei nebenbei bemerkt, dass sich die Mütter nicht immer nur über Blumen alleine freuen. Deshalb zum Abschluß noch ein Gedicht:

Wir wären nie gewaschen und meistens nicht gekämmt,
die Strümpfe hätten Löcher und schmutzig wär das Hemd,
wir äßen Fisch mit Honig und Blumenkohl mit Zimt,
wenn du nicht täglich sorgtest, dass alles klappt und stimmt.

Wir hätten nasse Füße und Zähne schwarz wie Ruß
und bis zu beiden Ohren die Haut voll Pflaumenmus.

Wir könnten auch nicht schlafen, wenn du nicht noch mal kämst
und uns, bevor wir träumen, in deine Arme nähmst.

Und trotzdem! Sind wir alle auch manchmal eine Last:
Was wärst du ohne Kinder? Sei froh, dass du uns hast.

( Eva Rechlin )
  

11.05.10 Regnet's im Mai - ist der April vorbei

Diese Bauernregel stimmt garantiert immer - und in diesem Jahr konnte die Natur schon noch etwas Regen vertragen. Aber kann man den frostigen Gesellen, den Eisheiligen vom 11. - 15 Mai denn überhaupt noch trauen ?

Je nach Region werden die "Eisheiligen" Pankratius, Servatius und Bonifatius auch "die drei Gestrengen", "Eismänner" oder "gestrenge Herren" genannt. Gemeint ist die letzte mögliche Kälteperiode mit Nachtfrostgefahr um Mitte
Mai - was der Vorsichtige weiss und den Leichtsinnigen zumindest nachher ärgert.

."Die Eisheiligen abwarten" sagen erfahrene Gärtner, das heisst, mit dem Auspflanzen von Sommerblumen und der Aussaat von empfindlichen Sämereien bis Mitte Mai abzuwarten. Früher schützte man die Gärten, Äcker und Weingärten mit zu dieser Zeit entzündeten Feuern, um diese durch den Rauchnebel, der sich über die Blüten und Triebe legte und die Wärme vor
Frost zu schützen. Langjährige Wetterbeobachtungen zeigen jedoch, dass ein Temperatursturz häufig erst um den 20. Mai auftritt.

Stimmen etwa die Eisheiligen heute nicht mehr ?

Des Rätsels Lösung findet sich in der Geschichte unseres Kalendersystems: 1582 hat Papst Gregor VIII. eine Kalenderreform veranlasst, wodurch die Unterschiede des Julianischen Kalenders zum Sonnenjahr weitgehend korrigiert werden konnten. Der Tag der "Kalten Sophie" (15. Mai) lag vor der Reform auf dem Tag, der heute dem 22. Mai entspricht. Mit den Auswirkungen der Eisheiligen ist deshalb in der Zeit vom 19. bis zum 22. Mai zu rechnen. In Norddeutschland wird noch Mamertus (11. Mai) und in Süddeutschland Sophia dazugezählt.

Zur weiteren Information: Mamertus war im fünften Jahrhundert Bischof im französischen Vienne. Pankratius wurde im vierten Jahrhundert in Rom als Märtyrer hingerichtet. Servatius war im vierten Jahrhundert Bischof im belgischen Tongern. Bei Bonifatius handelt es sich um einen sizilianischen Märtyrer aus dem vierten Jahrhundert. Sophia starb im zweiten Jahrhundert in Rom als Märtyrerin.
 

13.05.10 Christi Himmelfahrt - Vatertag

Stühlinger Online wünscht allen Vätern und all denen, die es noch werden wollen, einen schönen Tag.

Der volkstümliche Vatertag wird in Deutschland am christlichen Feiertag "Christi Himmelfahrt“ gefeiert, dem 40. Tag nach Ostern. Er wird auch als Männertag oder, vor allem in Ostdeutschland, als Herrentag bezeichnet. Seit 1936 ist Christi Himmelfahrt in Deutschland gesetzlicher Feiertag (in der ehemaligen DDR war der Tag nur bis 1966 und im Jahr 1990 ein gesetzlicher Feiertag).

Die heutige Form des Vatertagfeierns ist Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin und Umgebung aufgekommen und erfreut sich bei Männern immer noch großer Beliebtheit. Kernelement war dabei die „Einweihung“ der Jüngeren in die Sitten und Unsitten von "Männlichkeit".

Der Herrentag ist vor allem in Ostdeutschland durch die sogenannte Herrenpartie gekennzeichnet. Die Teilnehmer (traditionell ausschließlich männlich – jung und alt) machen dabei meist eine Wanderung oder eine gemeinsame Ausfahrt, bei denen oftmals viel Alkohol konsumiert wird.

Dabei hat man häufig traditionelle Ausflugspunkte als Ziel oder man tourt von Gaststätte zu Gaststätte. Bei Wanderungen werden häufig Handwagen, Bollerwagen oder Schubkarren mitgeführt, um die Getränke besser trans-portieren zu können. Für die Ausfahrten werden meist Fahrräder (zum Teil mit Hänger), Kremserwagen (Kutschen) oder ältere Traktoren mit Hänger genutzt. Die Fahrzeuge oder Wagen werden dabei teilweise nur an diesem Tag genutzt und dafür speziell umgebaut, z.B. besondere Fahrradtandems oder Fahrräder mit mehr als einem Dutzend Sitzplätzen. Häufig werden die Gefährte mit Flieder und Birkenzweigen geschmückt.
  

15.05.10 Internationaler Tag der Familie

Seit 17 Jahren gibt es den Internationalen Tag der Familie, der von den Vereinten Nationen 1993 ausgerufen wurde, um jedes Jahr an einem besonderen Tag auf die Bedeutung der Familie für unsere Gesellschaft und für den Staat aufmerksam zu machen. Was wären wir ohne Familie, und sei sie noch so klein?

In der Familie lernen wir grundlegende Dinge: wie wichtig es ist, füreinander Verantwortung zu übernehmen, Rücksicht aufeinander zu nehmen. Wie schön es sein kann, miteinander zu feiern und sich wieder zu versöhnen, wenn man gestritten hat. Wir bekommen viel geschenkt und lernen zu teilen und abzugeben.

Familie ist ein kostbares Unternehmen – im wahrsten Sinne des Wortes. Kinder brauchen Zeit, es kostet Geld, sie groß zu ziehen. Und oft gibt es auch Probleme. Viele Mütter haben Schwierigkeiten, Beruf und Familie zu verbinden, Väter und Mutter haben große Sorgen, wenn sie arbeitslos werden.

In anderen Ländern unserer Welt haben die Familien oft mit noch schwer-wiegenderen Problemen zu kämpfen. Kindergeld gibt es nicht überall und viele Kinder werden von ihren verarmten Eltern ausgesetzt, haben nie "Familie" erlebt.

So gibt es also viele Gründe, sich an einem Tag im Jahr über die Familie ein paar Gedanken zu machen, an seine Großeltern zu denken, sie vielleicht zu besuchen, mit den Eltern ein paar Stunden zu verbringen oder den Ge-schwistern eine kleine Freude zu machen.

Stühlinger Online wünscht allen Kindern, Jugendlichen, Müttern, Vätern, Großeltern und allen anderen Verwandten, dass sie Vertrauen, Geborgenheit und Liebe in ihrer Familie erfahren und möglichst viel Zeit miteinander verbringen können.
 

17.05.10

Glanzvoller Start in die Woche

Reinigen Sie Ihren Bildschirm regelmäßig oder gehören Sie auch zu den eher nachlässigen Computerbenutzern?

Das ist verständlich, zumal die Innenseite des Bildschirms recht schwer zugänglich ist.

Wir erlauben uns Ihnen hier ein kleines Geschenk zu präsentieren:

Klicken Sie auf das Wort "hier" im obigen Text, warten Sie einige Sekunden, und die Innenseite Ihres Bildschirms wird für Sie gereinigt!
 

19.05.10

Ein Schuster, der immer bei seinen Leisten blieb

Wer einmal ein Schuhmachergeschäft alter Art und Weise und eine "Spitzweg-Idylle" mit besonderem Flair erleben will, der sollte sich in die Blücherstraße 23 begeben. Dort, in einem kleinen "Werkstättle" im Hof, werkelt seit 50 Jahren Hans Kiefer an der so dringend benötigten Fußbekleidung seiner vielen Kunden. Er besohlt neue und alte Schuhe, macht noch "Eisele" auf die Absätze und klebt selbst hoffnungslose Fälle wieder zusammen.

Zu Kiefers Kundschaft zählen sowohl einfache Bürger aus dem Stadtteil Stühlinger, wie auch schon mal Sparkassendirektoren, die sich nicht schämen, ihre alten Latschen wieder herrichten zu lassen. Ein einfacher "Schlappenklopfer" ist Hans Kiefer aber trotz allem nicht geblieben, er stellte sich auch der Verantwortung für seinen Beruf. So übernahm er im Jahre 1970, also vor genau 40 Jahren, von seinem Vorgänger Friedrich Dold das Amt des Obermeisters der Freiburger Schuhmacherinnung. Dieses Jubiläum und auch sein fast gleichzeitiger 70. Geburtstag waren für seine Schuhmacherkollegen ein willkommener Anlass, ihm herzlich zu gratulieren.
 

22.05.10

FADO im Einstein

Das Einstein möchte Iauf einen ganz besonderen Abend hinweisen.

Am heutigen Samstag um 19 Uhr entführen wir Sie in die typische Altstadt von Lissabon oder Porto um dort, neben kulinarischen Köstlichkeiten, den berühmten FADO live zu erleben.Fadista Mariana Correira bringt Ihnen den klassischen Fado nahe.

Dazu werden zwei Menüs zur Auswahl serviert:

Menü I

Cazpacho, Balsamico,Olivenöl
* *
geräucherte Entenbrust mit Zitrusfrüchtesalat
* *
Poulardenbrust, Jakobsmuschel, Serrano auf
gebackenen Feigenrisotto
* *
Milchreisroulade

Menü II

Spargelcremesuppe mit Chourizo & Rhabarber
* *
Pulpo con Alio-Leite
* *
Bacalhau à Einstein
gebackenen Feigenrisotto
* *
Creme Caramel, Safran-Vanille-Eis

Guitarra portuguesa : Carlos Machado
Viola de Fado : Adrian Muntean
Viola baixo: Mário Correia
Fadista (VOC) : Mariana Correia

Reservierung für Fado inkl. 4 Gang Menü unter:
Tel.: 0761 / 214 65 00 oder info@einsteinfreiburg.de
 

24.05.10 Pfingstmontag

In vielen Regionen existieren Pfingstbräuche, so zum Beispiel das Pfingstbaumpflanzen in der Lüneburger Heide, in Oelde der Pfingstenkranz, in Mecklenburg das Schmücken des Pfingstochsen, in Frankfurt am Main der Wäldchestag, in Halle (Saale) der Knoblauchsmittwoch, die Geißbock-versteigerung in Deidesheim oder die Heimensteiner Kirmes in Heilbad Heiligenstadt. Viele Jugendgruppen führen Pfingstzeltlager durch.

In Österreich und Teilen von Deutschland ist in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag die Unruhnacht (Bosheitsnacht). Ursprünglich sollten in dieser Nacht böse Geister ausgetrieben werden, jetzt werden in der „Unruhnacht“ den Mitbürgern verschiedene Streiche gespielt, zum Beispiel wird die Gartenbank des Hauseigentümers versteckt, oder seine Haustür wird mit Blumenstöcken verstellt. Diese Aktivitäten werden auch als Pfingststehlen bezeichnet. Alles, was nicht durch ein Dach geschützt ist, darf mitgenommen und versteckt werden.

Ein weiterer Brauch zu Pfingsten, der in Deutschland praktiziert wird, ist das sogenannte „Birkenstecken“. In der Pfingstnacht machen sich Junggesellen auf, um ihrer Liebsten eine Birke an die Hauswand zu stellen. Dies symbolisiert seine Zuneigung zu ihr. Zudem ist es in einigen Landstrichen üblich, eine Kalkspur von der gesteckten Birke bis zum Haus des Junggesellen zu streuen, um die Herkunft der Birke aufzuklären.

Der Pfingstmontag ist ein gesetzlicher Feiertag in Deutschland, Österreich, Luxemburg und weiten Teilen der Schweiz. In Deutschland forderten Wirtschaftsverbände 2005 seine Abschaffung. Sämtliche im Bundestag vertretenen Parteien mit Ausnahme der FDP sprachen sich ebenso wie die Kirchen und Gewerkschaften gegen diesen Vorschlag aus.

In Frankreich ist 2005 der Versuch der Regierung Raffarin, den Pfingstmontag zum unbezahlten Feiertag zu machen, am Widerstand der Bevölkerung gescheitert. Ein für die Regierung erstellter Bericht kam allerdings zu dem Schluss, dass trotz der Abschaffung des Pfingstmontags zuletzt rund 52 Prozent der Erwerbstätigen an diesem Tag nicht gearbeitet hätten. Schulen und öffentliche Dienststellen blieben meist geschlossen. Der Pfingstmontag ist daher seit 2008 wieder Feiertag.
 
25.05.10 Ab sofort Tempo 30 auf der B 31

Das Regierungspräsidium Freiburg hat vor zwei Wochen dem Antrag auf eine nächtliche Tempo-30-Beschränkung auf der B31 zwischen Kronenbrücke und Schützenalleetunnel zugestimmt. Bereits am heutigen Freitag beginnt das Garten- und Tiefbauamt die Schilder aufzustellen. Ab dann gilt von 22 bis 6 Uhr auf der Strecke in beiden Fahrtrichtungen Tempo 30. Die Beschilderung wird mit dem Zusatzzeichen „Lärmschutz“ versehen. Um einen gleichmäßigen Verkehrsfluss zu gewährleisten, sollen in Kürze auch die Ampelschaltungen an diese Temporegelung angepasst werden.

Die gleiche Tempo-30-Beschränkung soll ab Mitte Juni auch in der Kronenstraße zwischen Basler Straße und Kronenbrücke und in der Eschholzstraße zwischen Ochsenbrücke und Breisacher Straße gelten.
Auch für diese Straßenabschnitte hat das Regierungspräsidium einer nächtlichen Tempobegrenzung aus Lärmschutzgründen zugestimmt.Diese Änderungen sind Teil des städtischen Lärmaktionsplans, der im Dezember vergangenen Jahres vom Gemeinderat so beschlossen wurde.
 

27.05.10 Zum 100. Todestag von Robert Koch

Schon zu Lebzeiten zählte Robert Koch zu den Superstars der Medizin: Er entdeckte den Erreger des Milzbrandes und der Tuberkulose, wofür er 1905 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet wurde. Seine Arbeit begründete die Bakteriologie, außerdem erkannte er die Wichtigkeit der Hygiene für die Gesundheit.

Doch die Person des Wissenschaftlers ist nicht unumstritten. So konnte er bis zu seinem Tod einen gewaltigen medizinischen Irrtum nicht einsehen: die fehlgeschlagene Entwicklung eines Heilmittels gegen die Tuberkulose. Dennoch bleiben seine Verdienste im Bereich der Infektionskrankheiten unbestritten. Am 27. Mai vor 100 Jahren starb Robert Koch.
 
30.05.10

Ohne Worte ... zum Genießen


Foto: Felix Andris - Stühlinger Online
 

31.05.10

Lena rockt Europa und gewinnt sensationell Grand Prix

Die Sensation für Deutschland ist perfekt: Lena Meyer-Landrut hat am Samstagabend den 55. Eurovision Song Contest in Oslo gewonnen.

Mit ihrem Titel "Satellite" sammelte sie insgesamt 246 Punkte. Die aus Hannover stammende Abiturientin war erst vor wenigen Monaten in einer von TV-Moderator Stefan Raab organisierten Casting-Show entdeckt worden und feierte kürzlich Ihren 19. Geburtstag.

Für Deutschland ist es in der Geschichte des Wettbewerbs erst der zweite Sieg nach Nicoles "Ein bisschen Frieden" im Jahr 1982.

"Verdammte Axt ist das geil!"

Nach ihrem spektakulären Sieg beim 55. Eurovision Song Contest ist Lena Meyer-Landrut zurück in Deutschland. Nach der Landung am Flughafen ging
es per Autokorso zum Rathaus der Landeshauptstadt. Oberbürgermeister Stephan Weil hielt dort das Goldene Buch der Stadt bereit, in das Lena sich eintrug. Der Text: "Wow! Verdammte Axt ist das geil! Dankeschönst. Leni."

Auf dem Trammplatz vor dem Rathaus warteten schon 40.000 begeisterte Fans auf einen weiteren Auftritt der ESC-Siegerin mit ihrem Song "Satellite". Und Lena ließ sich nicht lange bitten, sang, gab Autogramme und dankte ihren Unterstützern, die zum Teil stundenlang im Regen ausgeharrt hatten.

Im nächsten Jahr wird der Eurovision Song Contest in Deutschland stattfinden. In welcher Stadt, ist noch unklar. Das werde erst nach sorgfältiger Prüfung der verschiedenen Möglichkeiten entschieden, sagte Intendant Marmor vom NDR. Sowohl Lenas Heimatstadt Hannover als auch die ESC-Partymetropole Hamburg haben unter anderem schon Interesse angemeldet. Für heute ist in Köln eine Pressekonferenz angesetzt, bei der auch das Thema Austragungsort angesprochen werden soll.

   
 
   

Stühlinger Online April 2010

Stühlinger Online Juni 2010
   
 

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