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01.05.10
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Zum 1. Mai
Im wunderschönen Monat Mai
Als alle Knospen sprangen,
Da ist in meinem Herzen
Die Liebe aufgegangen.
Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle Vögel sangen,
Da hab ich ihr gestanden
Mein Sehnen und Verlangen.
Heinrich Heine (1797-1856)

Foto: Felix Andris - Stühlinger Online
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03.05.10 |
SC Freiburg bleibt erstklassig
Wir gratulieren dem SC Freiburg zum Klassenerhalt. Nach dem 2:2
am vergangenen Samstag in Köln hat es der Sportclub geschafft
sich im Feld der 18 besten Mannschaften Deutschlands zu halten.
Nach einer eher durchwachsenen Saison, die auch viele Rückschläge
beeinhaltete verdient dieser Klassenerhalt allergrößten
Respekt.
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05.05.10 |
Jahreshauptversammlung des Bürgervereins
Stühlinger
Mitglieder fordern die Bevölkerung auf, deutlicher Druck zu
machen.
Es ging zwar nicht nur um anstrengende Themen bei der Jahreshaupt-versammlung
des Bürgervereins Stühlinger. Aber ein Kritikpunkt kehrte
am Donnerstagabend drei Stunden lang immer wieder und war deutlich:
"Alles, was die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung angeht,
ist äußerst mühselig das macht keinen Spaß",
brachte es die Vorsitzende Daniela Ullrich auf den Punkt. "Der
Bürgerverein wird weggefegt, also müssen wir massiver
werden", forderte Beisitzerin Brigitta Luhr.
Für die Zukunft gilt das unter anderem für die Frage,
was aus dem Technischen Rathaus werden soll. "Wir müssen
Einfluss ausüben aus dem Stadtteil heraus die Verwaltung
kommt nicht auf uns zu", glaubt Beisitzer Reiner Probst. Der
SPD-Ortsverein strebe einen Stadtteilentwicklungsplan an
eine gute Idee, findet Daniela Ullrich. Sie will in einem Brief
bei der Stadtverwaltung nachhaken, ist aber skeptisch: "Bis
in zwei Jahren die Antwort kommt, ist das neue Rathaus wahrscheinlich
schon gebaut."
Immerhin warte der Bürgerverein trotz mehrmaligen Nachhakens
seit einem knappen Jahr vergeblich auf Auskunft zu den sechs Säulen,
die einst im Hauptbahnhof standen und inzwischen über bisher
ungeklärte Wege in den neuen Biergarten "Holla die Waldfee"
des Bauunternehmers Peter Unmüßig gelangten. Auch beim
Thema Public Viewing das gemeinsame Fernsehschauen auf Großleinwand
ist während der Fußball-WM wieder im Eschholzpark geplant
fühlen sich die Mitglieder des Bürgervereins von
der Stadtverwaltung nicht ernst genommen, geschweige denn einbezogen
oder auch nur informiert. "Wir brauchen jetzt Druck aus der
Bevölkerung", folgert darum Schriftführer Jörg
Ritzel.
Erfreulicher entwickeln sich dagegen die Planungen für die
Feiern zum 125-jährigen Bestehen des Stadtteils Stühlinger.
Der Bürgerverein versteht sich dabei als Anlaufstelle für
Aktionen, die den Stadtteil präsentieren. Geplant oder angedacht
sind zum Beispiel Stadtteilrundgänge, ein Tag der sozialen
Einrichtungen, ein Klarastraßenfest, ein verkaufsoffener Sonntag,
ein Tag der offenen Ateliers verschiedener Künstler und Veranstaltungen
zur Geschichte einzelner Häuser. Der Schwerpunkt der Jubiläumsfeiern
liegt auf der Nostalgischen Messe vom 10. bis 13. Juni am Stühlinger
Kirchplatz. In diesem Rahmen wird ein offizieller Festakt mit Gästen
von der Stadtverwaltung stattfinden der Termin steht noch
nicht fest.
Wahlergebnisse: stellvertretende Vorsitzende Roswitha Reinmuth,
Kassierer Andreas Riedel, Schriftführer Jörg Ritzel (alle
wie bisher), Beisitzer: Brigitte Luhr, Angelika Waibel, Willi Ganter,
Reiner Probst (alle wie bisher) sowie Rudolf Luhr und Anne Reyers
(neu).
Termine: 10. bis 13. Juni, Nostalgische Messe am Stühlinger
Kirchplatz.
Mitgliederzahl: 238.
Kontakt: Daniela Ullrich (Vorsitzende), 0761 / 2 39 79
Quelle: Anja Bochtler, BZ
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07.05.10 |
Scherbentelefon
ein Dauerbrenner
Seit Sommer 2007 gibt es mittlerweile das sogenannte Scherbentelefon
der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) und seither
hat sich diese Hotline, bei der Scherben und anderes Ungemach auf
Radwegen gemeldet werden können, bewährt. Pro Monat werden
bis zu 20 Anrufe gezählt.
Info: Scherbentelefon: 0761 / 7 67 07 - 70 oder per Mail an info@abfallwirtschaft-freiburg.de
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09.05.10
10.05.10 |
Gedenken an den deutschen Fliegerangriff vom 10. Mai 1940
In diesem Jahr jährt es sich zum siebzigsten Mal, dass deutsche
Flieger Bomben auf Freiburg geworfen haben. Die Hauptlast der Folgen
hatte der Stadtteil Stühlinger zu tragen. Durch den Angriff
kamen 57 Menschen ums Leben, darunter 22 Kinder.
Der Stühlinger SPD war es nach großen Anstrengungen
gelungen, dass am 10. Mai 1985 auf dem Spielplatz Colmarerstraße
/ Kreuzstraße zur Erinnerung an dieses schreckliche Ereignis
ein Gedenkstein durch den damaligen Oberbürgermeister Dr. Rolf
Böhme enthüllt wurde. Seit dieser Zeit hat die Stühlinger
SPD jedes Jahr am 10. Mai durch eine Kranzniederlegung der Toten
gedacht.
Aus Anlass des siebzigsten Jahrestages veranstaltet die Stühlinger
SPD am Vortag des 10. Mai ein Stühlinger Forum, auf dem der
Historiker Gernot Erler aufzeigen wird, warum es auch heute wichtig
ist, dieses Ereignis im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bewahren.
Die Veranstaltung findet am Sonntag, den 9. Mai 2010 um 10 Uhr
im Cafe Velo statt.
Am Montag, 10. Mai 2010 um 19 Uhr wird die Stühlinger
SPD am Gedenkstein des Spielplatzes Colmarerstraße / Kreuzstraße
einen Kranz niederlegen. Bernhard Leupolz wird das Gedenken musikalisch
umrahmen.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte hier.
außerdem: Muttertag
ist ein Feiertag am 2. Maisonntag zu Ehren der Mutter und wurde
1907 in den USA von Ann Jarvis propagiert ( seit 1914 offizieller
Festtag ). In Deutschland wurde er nach dem 1. Weltkrieg übernommen.
Es sei nebenbei bemerkt, dass sich die Mütter nicht immer nur
über Blumen alleine freuen. Deshalb zum Abschluß noch
ein Gedicht:
Wir wären nie gewaschen und meistens nicht gekämmt,
die Strümpfe hätten Löcher und schmutzig wär
das Hemd,
wir äßen Fisch mit Honig und Blumenkohl mit Zimt,
wenn du nicht täglich sorgtest, dass alles klappt und stimmt.
Wir hätten nasse Füße und Zähne schwarz
wie Ruß
und bis zu beiden Ohren die Haut voll Pflaumenmus.
Wir könnten auch nicht schlafen, wenn du nicht noch mal
kämst
und uns, bevor wir träumen, in deine Arme nähmst.
Und trotzdem! Sind wir alle auch manchmal eine Last:
Was wärst du ohne Kinder? Sei froh, dass du uns hast.
( Eva Rechlin )
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11.05.10 |
Regnet's im Mai
- ist der April vorbei
Diese Bauernregel stimmt garantiert immer - und in diesem Jahr
konnte die Natur schon noch etwas Regen vertragen. Aber kann man
den frostigen Gesellen, den Eisheiligen vom 11. - 15 Mai denn überhaupt
noch trauen ?
Je nach Region werden die "Eisheiligen" Pankratius, Servatius
und Bonifatius auch "die drei Gestrengen", "Eismänner"
oder "gestrenge Herren" genannt. Gemeint ist die letzte
mögliche Kälteperiode mit Nachtfrostgefahr um Mitte
Mai - was der Vorsichtige weiss und den Leichtsinnigen zumindest
nachher ärgert.
."Die Eisheiligen abwarten" sagen erfahrene Gärtner,
das heisst, mit dem Auspflanzen von Sommerblumen und der Aussaat
von empfindlichen Sämereien bis Mitte Mai abzuwarten. Früher
schützte man die Gärten, Äcker und Weingärten
mit zu dieser Zeit entzündeten Feuern, um diese durch den Rauchnebel,
der sich über die Blüten und Triebe legte und die Wärme
vor
Frost zu schützen. Langjährige Wetterbeobachtungen zeigen
jedoch, dass ein Temperatursturz häufig erst um den 20. Mai
auftritt.
Stimmen etwa die Eisheiligen heute nicht mehr ?
Des Rätsels Lösung findet sich in der Geschichte unseres
Kalendersystems: 1582 hat Papst Gregor VIII. eine Kalenderreform
veranlasst, wodurch die Unterschiede des Julianischen Kalenders
zum Sonnenjahr weitgehend korrigiert werden konnten. Der Tag der
"Kalten Sophie" (15. Mai) lag vor der Reform auf dem Tag,
der heute dem 22. Mai entspricht. Mit den Auswirkungen der Eisheiligen
ist deshalb in der Zeit vom 19. bis zum 22. Mai zu rechnen. In Norddeutschland
wird noch Mamertus (11. Mai) und in Süddeutschland Sophia dazugezählt.
Zur weiteren Information: Mamertus war im fünften Jahrhundert
Bischof im französischen Vienne. Pankratius wurde im vierten
Jahrhundert in Rom als Märtyrer hingerichtet. Servatius war
im vierten Jahrhundert Bischof im belgischen Tongern. Bei Bonifatius
handelt es sich um einen sizilianischen Märtyrer aus dem vierten
Jahrhundert. Sophia starb im zweiten Jahrhundert in Rom als Märtyrerin.
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13.05.10 |
Christi
Himmelfahrt - Vatertag
Stühlinger Online wünscht
allen Vätern und all denen, die es noch werden wollen, einen
schönen Tag.
Der volkstümliche Vatertag wird in Deutschland am christlichen
Feiertag "Christi Himmelfahrt gefeiert, dem 40. Tag nach
Ostern. Er wird auch als Männertag oder, vor allem in Ostdeutschland,
als Herrentag bezeichnet. Seit 1936 ist Christi Himmelfahrt in Deutschland
gesetzlicher Feiertag (in der ehemaligen DDR war der Tag nur bis 1966
und im Jahr 1990 ein gesetzlicher Feiertag).
Die heutige Form des Vatertagfeierns ist Ende des 19. Jahrhunderts
in Berlin und Umgebung aufgekommen und erfreut sich bei Männern
immer noch großer Beliebtheit. Kernelement war dabei die Einweihung
der Jüngeren in die Sitten und Unsitten von "Männlichkeit".
Der Herrentag ist vor allem in Ostdeutschland durch die sogenannte
Herrenpartie gekennzeichnet. Die Teilnehmer (traditionell ausschließlich
männlich jung und alt) machen dabei meist eine Wanderung
oder eine gemeinsame Ausfahrt, bei denen oftmals viel Alkohol konsumiert
wird.
Dabei hat man häufig traditionelle Ausflugspunkte als Ziel
oder man tourt von Gaststätte zu Gaststätte. Bei Wanderungen
werden häufig Handwagen, Bollerwagen oder Schubkarren mitgeführt,
um die Getränke besser trans-portieren zu können. Für
die Ausfahrten werden meist Fahrräder (zum Teil mit Hänger),
Kremserwagen (Kutschen) oder ältere Traktoren mit Hänger
genutzt. Die Fahrzeuge oder Wagen werden dabei teilweise nur an
diesem Tag genutzt und dafür speziell umgebaut, z.B. besondere
Fahrradtandems oder Fahrräder mit mehr als einem Dutzend Sitzplätzen.
Häufig werden die Gefährte mit Flieder und Birkenzweigen
geschmückt.
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15.05.10 |
Internationaler
Tag der Familie
Seit 17 Jahren gibt es den Internationalen Tag der Familie, der von
den Vereinten Nationen 1993 ausgerufen wurde, um jedes Jahr an einem
besonderen Tag auf die Bedeutung der Familie für unsere Gesellschaft
und für den Staat aufmerksam zu machen. Was wären wir ohne
Familie, und sei sie noch so klein?
In der Familie lernen wir grundlegende Dinge: wie wichtig es ist,
füreinander Verantwortung zu übernehmen, Rücksicht
aufeinander zu nehmen. Wie schön es sein kann, miteinander
zu feiern und sich wieder zu versöhnen, wenn man gestritten
hat. Wir bekommen viel geschenkt und lernen zu teilen und abzugeben.
Familie ist ein kostbares Unternehmen im wahrsten Sinne des
Wortes. Kinder brauchen Zeit, es kostet Geld, sie groß zu
ziehen. Und oft gibt es auch Probleme. Viele Mütter haben Schwierigkeiten,
Beruf und Familie zu verbinden, Väter und Mutter haben große
Sorgen, wenn sie arbeitslos werden.
In anderen Ländern unserer Welt haben die Familien oft mit
noch schwer-wiegenderen Problemen zu kämpfen. Kindergeld gibt
es nicht überall und viele Kinder werden von ihren verarmten
Eltern ausgesetzt, haben nie "Familie" erlebt.
So gibt es also viele Gründe, sich an einem Tag im Jahr über
die Familie ein paar Gedanken zu machen, an seine Großeltern
zu denken, sie vielleicht zu besuchen, mit den Eltern ein paar Stunden
zu verbringen oder den Ge-schwistern eine kleine Freude zu machen.
Stühlinger Online wünscht
allen Kindern, Jugendlichen, Müttern, Vätern, Großeltern
und allen anderen Verwandten, dass sie Vertrauen, Geborgenheit und
Liebe in ihrer Familie erfahren und möglichst viel Zeit miteinander
verbringen können.
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17.05.10 |
Glanzvoller Start in die Woche
Reinigen Sie Ihren Bildschirm regelmäßig oder gehören
Sie auch zu den eher nachlässigen Computerbenutzern?
Das ist verständlich, zumal die Innenseite des Bildschirms
recht schwer zugänglich ist.
Wir erlauben uns Ihnen hier
ein kleines Geschenk zu präsentieren:
Klicken Sie auf das Wort "hier" im obigen Text, warten
Sie einige Sekunden, und die Innenseite Ihres Bildschirms wird für
Sie gereinigt!
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19.05.10 |
Ein Schuster, der immer bei seinen Leisten blieb
Wer einmal ein Schuhmachergeschäft alter Art und Weise und
eine "Spitzweg-Idylle" mit besonderem Flair erleben will,
der sollte sich in die Blücherstraße 23 begeben. Dort,
in einem kleinen "Werkstättle" im Hof, werkelt seit
50 Jahren Hans Kiefer an der so dringend benötigten Fußbekleidung
seiner vielen Kunden. Er besohlt neue und alte Schuhe, macht noch
"Eisele" auf die Absätze und klebt selbst hoffnungslose
Fälle wieder zusammen.
Zu Kiefers Kundschaft zählen sowohl einfache Bürger aus
dem Stadtteil Stühlinger, wie auch schon mal Sparkassendirektoren,
die sich nicht schämen, ihre alten Latschen wieder herrichten
zu lassen. Ein einfacher "Schlappenklopfer" ist Hans Kiefer
aber trotz allem nicht geblieben, er stellte sich auch der Verantwortung
für seinen Beruf. So übernahm er im Jahre 1970, also vor
genau 40 Jahren, von seinem Vorgänger Friedrich Dold das Amt
des Obermeisters der Freiburger Schuhmacherinnung. Dieses Jubiläum
und auch sein fast gleichzeitiger 70. Geburtstag waren für
seine Schuhmacherkollegen ein willkommener Anlass, ihm herzlich
zu gratulieren.
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22.05.10 |
FADO im Einstein
Das Einstein
möchte Iauf einen ganz besonderen Abend hinweisen.
Am heutigen Samstag um 19 Uhr entführen wir Sie in die typische
Altstadt von Lissabon oder Porto um dort, neben kulinarischen Köstlichkeiten,
den berühmten FADO live zu erleben.Fadista Mariana Correira
bringt Ihnen den klassischen Fado nahe.
Dazu werden zwei Menüs zur Auswahl serviert:
Menü I
Cazpacho, Balsamico,Olivenöl
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geräucherte Entenbrust mit Zitrusfrüchtesalat
* *
Poulardenbrust, Jakobsmuschel, Serrano auf
gebackenen Feigenrisotto
* *
Milchreisroulade
Menü II
Spargelcremesuppe mit Chourizo & Rhabarber
* *
Pulpo con Alio-Leite
* *
Bacalhau à Einstein
gebackenen Feigenrisotto
* *
Creme Caramel, Safran-Vanille-Eis
Guitarra portuguesa : Carlos Machado
Viola de Fado : Adrian Muntean
Viola baixo: Mário Correia
Fadista (VOC) : Mariana Correia
Reservierung für Fado inkl. 4 Gang Menü unter:
Tel.: 0761 / 214 65 00 oder info@einsteinfreiburg.de
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24.05.10 |
Pfingstmontag
In vielen Regionen existieren Pfingstbräuche, so zum Beispiel
das Pfingstbaumpflanzen in der Lüneburger Heide, in Oelde der
Pfingstenkranz, in Mecklenburg das Schmücken des Pfingstochsen,
in Frankfurt am Main der Wäldchestag, in Halle (Saale) der
Knoblauchsmittwoch, die Geißbock-versteigerung in Deidesheim
oder die Heimensteiner Kirmes in Heilbad Heiligenstadt. Viele Jugendgruppen
führen Pfingstzeltlager durch.
In Österreich und Teilen von Deutschland ist in der Nacht
von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag die Unruhnacht (Bosheitsnacht).
Ursprünglich sollten in dieser Nacht böse Geister ausgetrieben
werden, jetzt werden in der Unruhnacht den Mitbürgern
verschiedene Streiche gespielt, zum Beispiel wird die Gartenbank
des Hauseigentümers versteckt, oder seine Haustür wird
mit Blumenstöcken verstellt. Diese Aktivitäten werden
auch als Pfingststehlen bezeichnet. Alles, was nicht durch ein Dach
geschützt ist, darf mitgenommen und versteckt werden.
Ein weiterer Brauch zu Pfingsten, der in Deutschland praktiziert
wird, ist das sogenannte Birkenstecken. In der Pfingstnacht
machen sich Junggesellen auf, um ihrer Liebsten eine Birke an die
Hauswand zu stellen. Dies symbolisiert seine Zuneigung zu ihr. Zudem
ist es in einigen Landstrichen üblich, eine Kalkspur von der
gesteckten Birke bis zum Haus des Junggesellen zu streuen, um die
Herkunft der Birke aufzuklären.
Der Pfingstmontag ist ein gesetzlicher Feiertag in Deutschland,
Österreich, Luxemburg und weiten Teilen der Schweiz. In Deutschland
forderten Wirtschaftsverbände 2005 seine Abschaffung. Sämtliche
im Bundestag vertretenen Parteien mit Ausnahme der FDP sprachen
sich ebenso wie die Kirchen und Gewerkschaften gegen diesen Vorschlag
aus.
In Frankreich ist 2005 der Versuch der Regierung Raffarin, den Pfingstmontag
zum unbezahlten Feiertag zu machen, am Widerstand der Bevölkerung
gescheitert. Ein für die Regierung erstellter Bericht kam allerdings
zu dem Schluss, dass trotz der Abschaffung des Pfingstmontags zuletzt
rund 52 Prozent der Erwerbstätigen an diesem Tag nicht gearbeitet
hätten. Schulen und öffentliche Dienststellen blieben meist
geschlossen. Der Pfingstmontag ist daher seit 2008 wieder Feiertag.
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25.05.10 |
Ab sofort Tempo
30 auf der B 31
Das Regierungspräsidium Freiburg hat vor zwei Wochen dem Antrag
auf eine nächtliche Tempo-30-Beschränkung auf der B31
zwischen Kronenbrücke und Schützenalleetunnel zugestimmt.
Bereits am heutigen Freitag beginnt das Garten- und Tiefbauamt die
Schilder aufzustellen. Ab dann gilt von 22 bis 6 Uhr auf der Strecke
in beiden Fahrtrichtungen Tempo 30. Die Beschilderung wird mit dem
Zusatzzeichen Lärmschutz versehen. Um einen gleichmäßigen
Verkehrsfluss zu gewährleisten, sollen in Kürze auch die
Ampelschaltungen an diese Temporegelung angepasst werden.
Die gleiche Tempo-30-Beschränkung soll ab Mitte Juni auch
in der Kronenstraße zwischen Basler Straße und Kronenbrücke
und in der Eschholzstraße zwischen Ochsenbrücke und
Breisacher Straße gelten.
Auch für diese Straßenabschnitte hat das Regierungspräsidium
einer nächtlichen Tempobegrenzung aus Lärmschutzgründen
zugestimmt.Diese Änderungen sind Teil des städtischen
Lärmaktionsplans, der im Dezember vergangenen Jahres vom Gemeinderat
so beschlossen wurde.
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27.05.10 |
Zum 100. Todestag
von Robert Koch
Schon zu Lebzeiten zählte Robert Koch zu den Superstars der Medizin:
Er entdeckte den Erreger des Milzbrandes und der Tuberkulose, wofür
er 1905 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet wurde. Seine
Arbeit begründete die Bakteriologie, außerdem erkannte
er die Wichtigkeit der Hygiene für die Gesundheit.
Doch die Person des Wissenschaftlers ist nicht unumstritten. So konnte
er bis zu seinem Tod einen gewaltigen medizinischen Irrtum nicht einsehen:
die fehlgeschlagene Entwicklung eines Heilmittels gegen die Tuberkulose.
Dennoch bleiben seine Verdienste im Bereich der Infektionskrankheiten
unbestritten. Am 27. Mai vor 100 Jahren starb Robert Koch.
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30.05.10 |
Ohne Worte ... zum Genießen

Foto: Felix Andris - Stühlinger Online
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31.05.10 |
Lena rockt Europa und gewinnt sensationell Grand Prix
Die Sensation für Deutschland ist perfekt: Lena Meyer-Landrut
hat am Samstagabend den 55. Eurovision Song Contest in Oslo gewonnen.
Mit ihrem Titel "Satellite" sammelte sie insgesamt 246
Punkte. Die aus Hannover stammende Abiturientin war erst vor wenigen
Monaten in einer von TV-Moderator Stefan Raab organisierten Casting-Show
entdeckt worden und feierte kürzlich Ihren 19. Geburtstag.
Für Deutschland ist es in der Geschichte des Wettbewerbs erst
der zweite Sieg nach Nicoles "Ein bisschen Frieden" im
Jahr 1982.
"Verdammte Axt ist das geil!"
Nach ihrem spektakulären Sieg beim 55. Eurovision Song Contest
ist Lena Meyer-Landrut zurück in Deutschland. Nach der Landung
am Flughafen ging
es per Autokorso zum Rathaus der Landeshauptstadt. Oberbürgermeister
Stephan Weil hielt dort das Goldene Buch der Stadt bereit, in das
Lena sich eintrug. Der Text: "Wow! Verdammte Axt ist das geil!
Dankeschönst. Leni."
Auf dem Trammplatz vor dem Rathaus warteten schon 40.000 begeisterte
Fans auf einen weiteren Auftritt der ESC-Siegerin mit ihrem Song
"Satellite". Und Lena ließ sich nicht lange bitten,
sang, gab Autogramme und dankte ihren Unterstützern, die zum
Teil stundenlang im Regen ausgeharrt hatten.
Im nächsten Jahr wird der Eurovision Song Contest in Deutschland
stattfinden. In welcher Stadt, ist noch unklar. Das werde erst nach
sorgfältiger Prüfung der verschiedenen Möglichkeiten
entschieden, sagte Intendant Marmor vom NDR. Sowohl Lenas Heimatstadt
Hannover als auch die ESC-Partymetropole Hamburg haben unter anderem
schon Interesse angemeldet. Für heute ist in Köln eine
Pressekonferenz angesetzt, bei der auch das Thema Austragungsort
angesprochen werden soll.
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