Aktuelles

Dezember 2010
 
 
01.12.10

Welt-Aids-Tag 2010

Der Welt-Aids-Tag wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und 1988 zum ersten Mal von der Weltgesundheitsorganisation WHO durchgeführt. Inzwischen haben die Vereinten Nationen eine eigene Organisation für den Kampf gegen Aids gegründet, UNAIDS, die auch den Welt-Aids-Tag ausruft.

Das internationale Motto der Welt-Aids-Tag-Kampagnen für die Jahre 2005 bis 2010 lautet „Stop Aids. Keep the Promise!". Es erinnert daran, dass im Juni 2001 Politikerinnen und Politiker aus 189 Ländern auf einer Sondersitzung der Vereinten Nationen das Versprechen gaben, HIV und Aids national und international stärker zu bekämpfen – ein Versprechen, das in großen Teilen immer noch nicht erfüllt ist.

In Deutschland wird die Welt-AIDS-Tag-Kampagne von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung durchgeführt. Kooperationspartner sind die Deutsche AIDS-Hilfe und die Deutsche AIDS-Stiftung.

Viele kleine und große Aids-Organisationen in Deutschland beteiligen sich mit vielfältigen Aktionen am Welt-Aids-Tag. Ob mit speziellen Medien zum Motto, Aufklärungsveranstaltungen in der Fußgängerzone, Benefiz-Sendungen im Fernsehen, Podiumsdiskussionen auf Konferenzen oder der Ansprache von Journalist/innen - bei möglichst vielen Gelegenheiten wollen und werden sie Aids möglichst öffentlich zum Thema machen.
 

 
03.12.10 Mahlberg C.I.S. - Ermitteln leicht gemacht

Seine Spur im Schnee hat einen Räuber an die Polizei verraten.
Der 19-Jährige hatte in Mahlberg (Baden-Württemberg) vergangene Woche
eine Tank- und Rastanlage überfallen. Mit einem Geschirrtuch maskiert, bedrohte er die 28-jährige Kassiererin mit einer täuschend echt aussehenden Schreckschusswaffe, forderte Bargeld und fünf Päckchen Zigaretten.

Er nahm die Beute, entschuldigte sich für den Überfall und verschwand mit dem Fahrrad. Die Polizeibeamten mussten nach eigenen Angaben nur den großen Fuß- und Fahrradspuren im Schnee folgen und gelangten so direkt zur Wohnung des bislang unbescholtenen 19-Jährigen. Dort fanden sich Beute und Waffe. Der verdutzte Täter legte sofort ein Geständnis ab.
 
04.12.10

Freiburger Abfallkalender 2011

An diesem Wochenende wird gemeinsam mit dieser Amtsblatt-Ausgabe auch der Freiburger Abfallkalender 2011 an alle Haushalte in der Kernstadt verteilt.

Der Kalender wird von der Stadt Freiburg gemeinsam mit der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH (ASF) herausgegeben. Ausführlich geht das 12-seitige Heft auf die Regelungen zur Abfallentsorgung ein und erinnert an die Pflicht zur Sortierung von Wertstoffen wie Altpapier, Bioabfall und Verpackungen.

Ein vollständiges Straßenverzeichnis liegt dem Abfallkalender bei und führt die Abfuhrtermine im nächsten Jahr auf.

Der „Abfallkalender 2011“ liegt ab dem 7. Dezember auch an der Bürgerberatung im Rathaus, bei vielen städtischen Einrichtungen und bei den Freiburger Recyclinghöfen aus. Haushalte, die versehentlich keinen Abfallkalender erhalten haben, können sich dorthin oder direkt an die ASF wenden.
 

06.12.10 Nikolaus

Der Heilige Nikolaus wurde im 3. Jahrhundert in einer kleiner Stadt in der heutigen Türkei geboren. Um das Jahr 350 nach Christi Geburt wurde er Bischof von Myra. Legenden berichten, dass Nikolaus viele gute Taten und Wunder vollbracht hat. Er soll nicht nur Seefahrer, die in ein Unwetter geraten waren, gerettet haben, sondern auch Kinder und anderen Menschen in Not beschützt haben.

Daher wurde er zum Schutzheiligen der Seeleute, Kaufmänner und Schulkinder. Weil Nikolaus von Myra so vielen Menschen geholfen hat, gibt es den Brauch, an seinem Festtag, dem 6.12., Gaben zu verschenken und auf diese Weise auch anderen Menschen eine Freude zu machen.

Also nicht vergessen, den Stiefel vor die Türe zu stellen.
 
08.12.10

Zum Nachdenken

Wer das Ziel kennt, kann entscheiden.
Wer entscheidet, findet Ruhe.
Wer Ruhe findet, ist sicher.
Wer sicher ist, kann überlegen.
Wer überlegt, kann verbessern.

Konfuzius
 
09.12.10

Mann belästigt junge Frau sexuell – Polizei sucht Zeugen

Bei der Stühlingerbrücke in Freiburg hat ein Mann eine junge Frau körperlich angegangen – offenbar in sexueller Absicht. Jetzt sucht die Polizei mit einem Phantombild nach Zeugen.


Foto: Phantombild Polizei Nach diesem Mann fahndet die Freiburger Polizei.

Wie die Polizei erst jetzt mitteilte, wurde bereits am Samstag, 30. Oktober, kurz vor 20 Uhr eine 19-Jährige im Bereich der Stühlingerbrücke, in dem "offenen Treppenhaus" der Stühlingerbrücke nahe der Wannerstraße Ecke Klarastraße, von einem unbekannten Mann körperlich angegangen.

Vom Opfer wird der Mann wie folgt beschrieben: 40 bis 50 Jahre alt, 1,80 Meter groß, normale Statur, helle, zerzauste Haare, tiefe Geheimratsecken, schmales Gesicht. Die Kriminalpolizei Freiburg fragt, wer einen Mann kennt, auf den das Phantombild passt.

Hinweise bitte rund um die Uhr an Tel. 0761 / 882-4884 oder anonym an die
Tel. 0761 / 4 12 62 oder per Mail an kripo.freiburg@polizei.bwl.de.
 

10.12.10 Merkel und Sarkozy in Freiburg

Die Stadt Freiburg ist am heutigen Freitag, 10. Dezember, Gastgeberin für das deutsch-französische Ministerratstreffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Staatspräsident Nicolas Sarkozy. Die Innenstadt ist an diesem Tag nur teilweise erreichbar, am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad, Ausfallstraßen und der innerstädtische Ring wird für An- und Abfahrt kurzzeitig gesperrt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird gemeinsam mit mehreren Bundesministerinnen und -ministern ihren Amtskollegen, Staatspräsident Nicolas Sarkozy, sowie Ministerinnen und Minister der französischen Regierung gegen 11 Uhr auf der Südseite des Münsterplatzes mit militärischen Ehren empfangen.

Die bisherige Planung sieht vor, dass sich die französischen und deutschen Regierungsmitglieder danach im Rathaus ins Goldene Buch der Stadt eintragen werden und dann dort zu bilateralen Gesprächen und zum Plenum zusammenkommen. Gegen 14 Uhr ist eine Pressekonferenz geplant, an die sich ein gemeinsames Essen anschließt. Gegen 16 Uhr werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder abfahren.

Ein solches Treffen zieht ein großes öffentliches Interesse nach sich. Es werden daher zahlreiche Medienvertreterinnen und -vertreter aus beiden Staaten erwartet. Auch müssen viele Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, so dass die Innenstadt nur eingeschränkt erreichbar ist. „Bei aller
Ehre und Freude für die Stadt Freiburg bitten wir die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, wenn sie durch den Besuch mit Einschränkungen rechnen müssen!“, erklärte Erster Bürgermeister Otto Neideck heute. Leitender Kriminaldirektor Heiner Amann berichtete, dass zum einen der Besuch
selbst einen großen Einsatz der Polizei nach sich zieht.

„Aber durch offiziell angekündigte sowie weitere nicht angemeldete Demonstrationen müssen wir im noch stärkeren Maße präsent sein, um die Sicherheit vor Ort garantieren zu können!“ Amann versicherte jedoch genauso wie Neideck, dass Polizei und Stadt mit allen Kräften bemüht sind, die Einschränkungen für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten.

Folgende räumliche Einschränkungen und Absperrungen sind zu erwarten:
Vor allem auf der Südseite des Münsterplatz und vor dem Hauptportal, auf der Kaiser-Joseph-Straße zwischen Siegesdenkmal und Bertoldsbrunnen, auf der Rathausgasse und dem Rathausplatz inklusive Weihnachtsmarkt sowie auf dem Theatervorplatz und dem Rotteckring. „Voraussichtlich müssen wir die genannten Bereiche für etwa 6 Stunden ganz oder teilweise sperren, allerdings nicht alles über die gesamte Zeit,“ erläuterte Amann. Kurzzeitige Sperrungen und Behinderungen kann es auch auf den Ausfallstraßen und innerstädtischen Ringen geben.

Am besten wird die Innenstadt in dieser Zeit mit dem Fahrrad oder zu Fuß erreichbar sein. Wer sich den offiziellen Empfang mit militärischen Ehren auf dem Münsterplatz anschauen möchte, kann dies nur von der Münsterstraße oder der Münzgasse kommend aus. „Viel Platz ist leider nicht vorhanden,“ bedauert Neideck.

Neideck berichtete weiter, dass die am stärksten von Einschränkungen betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner von Stadt und Polizei angeschrieben werden. Einen Teil der betroffenen Haushalte wird die Polizei auch persönlich besuchen, um so Verständnis für die Einschränkungen zu gewinnen. Zusätzlich richtet die Polizei ab nächster Woche Montag ein Bürgertelefon unter 0761 / 882 – 2777 ein. Weitere Informationen sind auch unter den Internetadressen von Polizei und Stadt zu erhalten: Polizei: www.polizei-freiburg.de sowie Stadt Freiburg www.freiburg.de.

Durch die Sperrungen wird auch der Linienverkehr der Freiburger Verkehrs AG (VAG) beeinträchtigt sein. Die vier Stadtbahnlinien werden während der Veranstaltung die Innenstadt nicht passieren können. Die aus Süden kommenden Fahrzeuge der Linien 2, 3 und 5 enden am Holzmarkt. Die von Westen kommenden Linien 1, 3 und 5 wenden voraussichtlich am Bahnhof. Von Norden kommt die Linie 2, sie fährt bis zum Siegesdenkmal. Die Linie 1 aus Littenweiler wendet in der Schwabentorschleife. Bei den Bussen ist nach aktuellem Kenntnisstand nur die Linie 27, die aus Herdern kommt, betroffen. Sie endet dann am Siegesdenkmal. Die VAG weist darauf hin, dass es wegen möglicher Demonstrationen zu weiteren Betriebsbehinderungen kommen kann. Weitere Informationen zu Behinderungen im Stadtbahn- und Omnibusverkehr unter www.vag-freiburg.de.
 

11.12.10

Warum springen Autos bei Kälte schlecht an?

Im Winter, wenn es draußen eisig ist und man sich auf die Heizung freut, sollte das Auto flott anspringen. Gerade dann aber streikt es gern, röchelt und hustet kurz, stellt dann jede Regung ein. Wieso vertragen besonders altersschwache Autos die Kälte so schlecht?

Draußen schneit es, nach dem Freikratzen der Scheiben schmerzen die Hände vor Kälte, eine Drehung des Zündschlüssels im Schloss - und dann das: ein Röcheln. Ein Spotzen. Ein Husten. Sonst nichts.

Besonders wer ein Auto älteren Jahrgangs besitzt, hört dieses hässliche Geräusch im Winter allzu regelmäßig. Doch warum wollen manche Autos im Winter nicht anspringen?

"Bei Kälte kommen gleich zwei Dinge zusammen: Die Leistung der Autobatterie lässt nach, aber gleichzeitig steigen die Anforderungen", sagt Maximilian Prager vom Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen an der Technischen Universität München. Eine Batterie erzeugt Spannung durch chemische Prozesse, und die laufen bei niedrigen Temperaturen langsamer ab. Die Batterie ist zwar nicht unbedingt entladen, aber sie gibt weniger Leistung ab.

"Eine altersschwache Batterie hat generell keine so hohe Speicherkapazität mehr - wenn der Kälteeffekt dazukommt, reicht die Energie oft nicht mehr aus, um das Auto zu starten", erklärt Prager.

Zusätzlich zu ihrer Kälte-Schwäche soll die Autobatterie nämlich auch noch mehr Energie liefern als bei Wärme: "Die Stromstärke muss ausreichen, um den Motor in Bewegung zu setzen. Diese Aufgabe übernimmt der Anlasser, ein Elektromotor, der den eigentlichen Verbrennungsmotor sozusagen 'anschmeißt'", so Prager. Damit nämlich ein Verbrennungsmotor seine Arbeit beginnen kann, muss ein erster Ansaug- und Verdichtungsprozess stattfinden.

Bei Oldtimern gab es dazu eine Handkurbel, heute übernimmt das der Anlasser. Die beweglichen Teile sind jedoch bei Kälte etwas träger als bei Wärme: Das Motoröl ist zäh, so kostet es mehr Energie, den Motor in Schwung zu bringen. Eine altersschwache Autobatterie entlockt dem Auto deshalb eben nur noch jenes klägliche Geräusch, das Autofahrer fürchten.
 

12.12.10

3. Advent

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird;

und lauscht hinaus. Den weissen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

Rainer Maria Rilke 1875-1926
 
13.12.10 Räum- und Streupflicht nicht vergessen

Alle Jahre wieder erinnert die Stadt an die Räum- und Streupflicht von Anwohnern. Der Grund: Leider geraten die guten Hinweise immer wieder in Vergessenheit. Pünktlich zum ersten Wintereinbruch hat das Garten- und Tiefbauamt jetzt noch mal das Wichtigste in Erinnerung gerufen:

Nach städtischer Satzung sind die Eigentümer und Besitzer von Grundstücken, die an einer öffentlichen Straße liegen oder eine Zufahrt oder einen Zugang haben, zum Räumen und Streuen der Gehwege verpflichtet. Ausgenommen hiervon sind lediglich die Innenstadtbereiche, in denen Gehwegreinigungsgebühren erhoben werden. Hier sorgt die ASF für freie Wege.

Die Gehwege müssen werktags bis 7 Uhr und an Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen bis 9 Uhr geräumt sein. Wenn tagsüber bis 20 Uhr Schnee fällt oder Schnee und Eisglätte auftritt, ist bis 20 Uhr zu räumen und zu bestreuen.
Beim Schneeräumen ist eine Mindestbreite von 0,70 Meter vorgeschrieben.
Die Streupflicht erstreckt sich auf die für die Sicherheit des Fußgängerverkehrs erforderliche Breite von mindestens einem halben Meter.

Aus Gründen des Umweltschutzes sollte nur abstumpfendes Streugut wie Splitt verwendet werden. Gehwege dürfen nicht mit Auftausalz oder anderen Mitteln, das sich umweltschädlich auswirken können, bestreut werden. Insbesondere ist die Verwendung auftauender Chemikalien untersagt. Diese Produkte schädigen die Bodenstruktur und Gewässer, weil Chloride und Natrium in den Untergrund sickern. Auch Bäume, Sträucher sowie die Tierwelt (Vögel, Hunde und Katzen) können von den Salzen geschädigt werden.

Weitere Information: Satzung der Stadt Freiburg über das Reinigen, Schneeräumen und Streuen auf den Gehwegen unter www.freiburg.de/gehwegreinigungssatzung.
 

15.12.10 66. Todestag von Glenn Miller

Rhythmus und Sound dieses amerikanischen Genies, das am 1. März 1904 in Iowa geboren wurde, waren einfach grandios.

Er hatte seine eigene Band im Jahr 1937 gegründet – die Glenn-Miller-Band – und damit formte er seinen eigenen Stil: den Swing.

Saxophon-Klänge wie aus einer anderen Welt, die ein Riesenpublikum in ihren Bann zogen.

Video: YouTube

In den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts gehörte Glenn Miller zu den populärsten Unterhaltungsmusikern überhaupt. Eine große Karriere schien vor ihm zu liegen. Doch dann kam alles anders.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges stürzte Miller mit einem Flugzeug zwischen England und Frankreich ab und starb. Nachdem Paris durch die Alliierten befreit war, sollte im Dezember 1944 das "Army Air Force Orchestra" dort im Olympia auftreten. Glenn Miller starb aber vorher unter bis heute nicht genau geklärten Umständen.

Es wird angenommen, dass das Flugzeug am 15. Dezember 1944, mit dem er nach Frankreich unterwegs war, über dem Ärmelkanal wegen dichten Nebels von Bomben britischer Flugzeuge getroffen wurde, die dort ihre restliche Bombenlast abwarfen.Bis heute sind die Umstände dieses Unglücks nicht ganz geklärt.

Überlebt aber hat Millers Musik – "In The Mood" (siehe Video) oder die "Moonlight-Serenade" sind Hits, die Miller in der Erinnerung seiner Fans unsterblich gemacht haben.
 

17.12.10

Zum Nachdenken

"Eine Mücke kann dem Löwen mehr zu schaffen machen
als der Löwe einer Mücke."

Selma Lagerlöf
 
19.12.10 4. Advent



Warum entzünden wir eigentlich den Adventskranz?

Hier ist uns die rituelle germanische Totenverehrung erhalten geblieben: Adventskränze und Grabkränze sind kaum zu unterscheiden. Die Kreisform
ist Sinnbild für das ewig Zyklische, entweder beim Menschen (Leben und Tod) oder in der Natur (Zusammenfallen von Anfang und Ende des Jahres).

Die immergrüne Farbe symbolisiert - wie beim Christbaum - Fruchtbarkeit und Leben. Und die 4 Kerzen stehen nicht nur für die Adventswochen, sondern auch für die Jahreszeiten.

Das Kerzenfeuer selbst bedeutet das Sonnenlicht, das zunächst immer spärlicher wird. Früher zündete man erst 4, dann 3, dann 2 und schließlich
nur 1 Kerze an, als Symbol für die abnehmende Sonnenkraft. Zur Winter-sonnenwende entzündeten die Menschen dann feierlich wieder alle Lichter.

Heute beginnen wir mit 1 Kerze, dann kommt jeden Sonntag eine weitere dazu: ein weiterer Schritt durch den Lebenskreis. Wenn an Weihnachten schließlich alle 4 Kerzen brennen, haben wir den Kreislauf von Leben und Tod bis zum Ende durchlaufen und befinden uns nun, mit der Neugeburt des Lichts, am Anfang eines neuen Zyklus.
 

21.12.10

Wort des Jahres 2010: Wutbürger

Am 16. Dezember 2010 hat die Gesellschaft für deutsche Sprache bereits zum 35. Mal die Wörter des Jahres gekürt und damit wieder einmal aufgezeigt, in welcher Weise diesjährige charakteristische Themen aus Politik, Wirtschaft und anderen Bereichen des gesellschaftlichen Alltags sprachlich markiert worden sind.

Ausgewertet wurde eine Sammlung von etwa 2000 Wörtern und Wendungen, hauptsächlich Belege aus verschiedenen Medien, aber auch Vorschläge von Außenstehenden. Hieraus wählte die Jury, die sich aus dem Hauptvorstand der Gesellschaft sowie den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammensetzt, zehn Wörter, die die öffentliche Diskussion wesentlich bestimmt und dieses Jahr besonders geprägt haben.

Für die Auswahl der Wörter des Jahres entscheidend ist aber nicht die Häufigkeit eines Ausdrucks, sondern vielmehr seine Signifikanz und Popularität: Die Liste trifft den sprachlichen Nerv des sich dem Ende neigenden Jahres und stellt auf ihre Weise einen sprachlichen Jahresrückblick dar.
Als ein solches Zeitzeugnis sind die ausgewählten Wörter dabei mit keinerlei Wertung oder Empfehlung verbunden.

Wie in den vergangenen Jahren ist zu erwarten, dass auch die diesjährigen Wörter des Jahres im In- und Ausland mit großem Interesse wahrgenommen werden:

Als Wort des Jahres wurde Wutbürger gewählt.
Diese Neubildung wurde von zahlreichen Zeitungen und Fernsehsendern verwendet, um einer Empörung in der Bevölkerung darüber Ausdruck zu geben, dass politische Entscheidungen über ihren Kopf hinweg getroffen werden.
Das Wort dokumentiert ein großes Bedürfnis der Bürgerinnen und Bürger,
über ihre Wahlentscheidung hinaus ein Mitspracherecht bei gesellschaftlich und politisch relevanten Projekten zu haben.

Auf die zweite Position wählte die Jury den Ausdruck Stuttgart 21.
Die geplante Umwandlung des Stuttgarter Kopfbahnhofs in einen Durchgangsbahnhof ist Gegenstand von Protesten, die weit über die Region hinausgehen.

Große Debatten gab es in diesem Jahr um das Buch »Deutschland schafft sich ab« des ehemaligen Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin, insbesondere um die umstrittenen Argumentationen zur angeblich genetischen Prägung bestimmter gesellschaftlicher Gruppen, die des Öfteren teils ironisierend als Sarrazin-Gen bezeichnet wurde.

Ein als Cyberkrieg bezeichneter Konflikt entspann sich zwischen den Gegnern und Befürwortern der Internetplattform Wikileaks (s. Rang 5). Beide Parteien versuchten sich im Netz gegenseitig zu bekämpfen, indem sie bestimmte Kommunikations- oder Zahlungswege blockierten.

Wikileaks auf Rang 5 ist eine Internetplattform, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, geheime oder zensierte Dokumente von öffentlichem Interesse zugänglich zu machen.

Das Verb schottern auf Position 6 lässt sich wiederum dem wachsenden Protestwillen der Bürgerinnen und Bürger zuordnen. Es bezieht sich auf die Demonstrationen und Aktionen gegen die Castor-Transporte, bei denen durch die Entfernung von Schotter aus dem Gleisbett der Schienenweg sabotiert werden sollte.

Im Frühjahr sorgte ein isländischer Vulkan dafür, dass in ganz Europa der Flugverkehr praktisch zum Erliegen kam. Grund war die Aschewolke, in der Liste der Wörter des Jahres auf Platz 7.

Auf Platz 8 folgt Vuvuzela. Die südafrikanische Plastiktröte diente den einheimischen Fußballfans dazu, ihrer Begeisterung für das Sportereignis Ausdruck zu verleihen, wurde vom internationalen Publikum jedoch eher als störend empfunden. Gleichwohl ein Thema, das die gesamte Fußball-WM begleitete.

Mit dem Wort Femitainment, von der Jury auf Platz 9 gewählt, wird eine Debatte umrissen, die zwischen der Feministin Alice Schwarzer und der amtierenden Bundesfamilienministerin Kristina Schröder in diesem Jahr ausgetragen wurde. Thema war die Haltung, die verschiedene Frauen-generationen zu den Themen Frauenbewegung und Geschlechterrollen einnehmen.

Eine gewisse Kontinuität bei den Themen der letzten Jahre bildet mit der Wendung unter den Eurorettungsschirm schlüpfen der Rang 10. Aktuell bezieht sich die Wendung auf Irland, aber die wirtschaftlichen Rettungsaktionen und Krisen setzen sich nun schon etliche Jahre fort.

Zusammenfassung:

1. Wutbürger
2. Stuttgart 21
3. Sarrazin-Gen
4. Cyberkrieg
5. Wikileaks
6. schottern
7. Aschewolke
8. Vuvuzela
9. Femitainment
10. unter den Eurorettungsschirm schlüpfen

Zur Erinnerung:
Das Wort des Jahres 2009: Abwrackprämie
Das Wort des Jahres 2008: Finanzkrise
Das Wort des Jahres 2007: Klimakatastrophe
Das Wort des Jahres 2006: Fanmeile

Quelle : Gesellschaft für Deutsche Sprache
 

24.12.10

Vielen Dank

Vielen Dank und frohe Weihnachten !
Foto: Felix Andris - Stühlinger Online

Das Jahr 2010 neigt sich dem Ende entgegen.

Ich möchte mich an dieser Stelle für Ihr Vertrauen bedanken und wünsche Ihnen allen eine wohlverdiente Alltagspause, ein frohes Weihnachtsfest und
für das Neue Jahr 2010:

Gesundheit, Erfolg (beruflich wie privat) und vor allem Zufriedenheit.

Im Neuen Jahr sind wir wieder mit neuem Elan für Sie da.

Felix Andris, Wiehre Online

Zufrieden sein ist grosse Kunst,
Zufrieden scheinen blasser Dunst
Zufrieden werden grosses Glück,
Zufrieden bleiben Meisterstück.
 

31.12.10

Silvester im Einstein

Feliz Ano Novo ... und wo feiern Sie ?



Haben Sie keine Lust auf ein steifes 5 Gänge Menue und warten bis man endlich feiert ?

Lieber in lockerer, gemütlicher Atmosphäre leckere Tapas genießen und das Jahr ausklingen lassen ?

Ob mit Freunden oder allein, bei uns ist jeder willkomen und feiert mit uns in das neue Jahr. Ob an der Bar oder zu Tisch, jeder kommt in portugiesische Feierlaune......

Wir bieten viele kleine Leckereien zum selber zusammenstellen an. Je nach Wunsch und Hunger. Dazu wie immer Top portugiesische Weine, Bier und mehr.

Feiern Sie mit uns zusammen bis und ab 24 Uhr das alte und neue Jahr !!

Wir freuen uns auf Sie ......... das Einstein Team.

   
 
   

Stühlinger Online November 2010

Stühlinger Online Januar 2011
   
 

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