Der Welt-Aids-Tag wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen
und 1988 zum ersten Mal von der Weltgesundheitsorganisation WHO
durchgeführt. Inzwischen haben die Vereinten Nationen eine
eigene Organisation für den Kampf gegen Aids gegründet,
UNAIDS, die auch den Welt-Aids-Tag ausruft.
Das internationale Motto der Welt-Aids-Tag-Kampagnen für die
Jahre 2005 bis 2010 lautet Stop Aids. Keep the Promise!".
Es erinnert daran, dass im Juni 2001 Politikerinnen und Politiker
aus 189 Ländern auf einer Sondersitzung der Vereinten Nationen
das Versprechen gaben, HIV und Aids national und international stärker
zu bekämpfen ein Versprechen, das in großen Teilen
immer noch nicht erfüllt ist.
In Deutschland wird die Welt-AIDS-Tag-Kampagne von der Bundeszentrale
für gesundheitliche Aufklärung durchgeführt. Kooperationspartner
sind die Deutsche AIDS-Hilfe und die Deutsche AIDS-Stiftung.
Viele kleine und große Aids-Organisationen in Deutschland
beteiligen sich mit vielfältigen Aktionen am Welt-Aids-Tag.
Ob mit speziellen Medien zum Motto, Aufklärungsveranstaltungen
in der Fußgängerzone, Benefiz-Sendungen im Fernsehen,
Podiumsdiskussionen auf Konferenzen oder der Ansprache von Journalist/innen
- bei möglichst vielen Gelegenheiten wollen und werden sie
Aids möglichst öffentlich zum Thema machen.
03.12.10
Mahlberg C.I.S.
- Ermitteln leicht gemacht
Seine Spur im Schnee hat einen Räuber an die Polizei verraten.
Der 19-Jährige hatte in Mahlberg (Baden-Württemberg) vergangene
Woche
eine Tank- und Rastanlage überfallen. Mit einem Geschirrtuch
maskiert, bedrohte er die 28-jährige Kassiererin mit einer
täuschend echt aussehenden Schreckschusswaffe, forderte Bargeld
und fünf Päckchen Zigaretten.
Er nahm die Beute, entschuldigte sich für den Überfall und
verschwand mit dem Fahrrad. Die Polizeibeamten mussten nach eigenen
Angaben nur den großen Fuß- und Fahrradspuren im Schnee
folgen und gelangten so direkt zur Wohnung des bislang unbescholtenen
19-Jährigen. Dort fanden sich Beute und Waffe. Der verdutzte
Täter legte sofort ein Geständnis ab.
04.12.10
Freiburger Abfallkalender 2011
An diesem Wochenende wird gemeinsam mit dieser Amtsblatt-Ausgabe
auch der Freiburger Abfallkalender 2011 an alle Haushalte in der
Kernstadt verteilt.
Der Kalender wird von der Stadt Freiburg gemeinsam mit der Abfallwirtschaft
und Stadtreinigung Freiburg GmbH (ASF) herausgegeben. Ausführlich
geht das 12-seitige Heft auf die Regelungen zur Abfallentsorgung
ein und erinnert an die Pflicht zur Sortierung von Wertstoffen wie
Altpapier, Bioabfall und Verpackungen.
Ein vollständiges Straßenverzeichnis liegt dem Abfallkalender
bei und führt die Abfuhrtermine im nächsten Jahr auf.
Der Abfallkalender 2011 liegt ab dem 7. Dezember auch
an der Bürgerberatung im Rathaus, bei vielen städtischen
Einrichtungen und bei den Freiburger Recyclinghöfen aus. Haushalte,
die versehentlich keinen Abfallkalender erhalten haben, können
sich dorthin oder direkt an die ASF wenden.
06.12.10
Nikolaus
Der Heilige Nikolaus wurde im 3. Jahrhundert in einer kleiner Stadt
in der heutigen Türkei geboren. Um das Jahr 350 nach Christi
Geburt wurde er Bischof von Myra. Legenden berichten, dass Nikolaus
viele gute Taten und Wunder vollbracht hat. Er soll nicht nur Seefahrer,
die in ein Unwetter geraten waren, gerettet haben, sondern auch Kinder
und anderen Menschen in Not beschützt haben.
Daher wurde er zum Schutzheiligen der Seeleute, Kaufmänner und
Schulkinder. Weil Nikolaus von Myra so vielen Menschen geholfen hat,
gibt es den Brauch, an seinem Festtag, dem 6.12., Gaben zu verschenken
und auf diese Weise auch anderen Menschen eine Freude zu machen.
Also nicht vergessen, den Stiefel vor die Türe zu stellen.
08.12.10
Zum Nachdenken
Wer das Ziel kennt, kann entscheiden.
Wer entscheidet, findet Ruhe.
Wer Ruhe findet, ist sicher.
Wer sicher ist, kann überlegen.
Wer überlegt, kann verbessern.
Konfuzius
09.12.10
Mann belästigt junge Frau sexuell Polizei sucht
Zeugen
Bei der Stühlingerbrücke in Freiburg hat ein Mann eine
junge Frau körperlich angegangen offenbar in sexueller
Absicht. Jetzt sucht die Polizei mit einem Phantombild nach Zeugen.
Foto: Phantombild PolizeiNach
diesem Mann fahndet die Freiburger Polizei.
Wie die Polizei erst jetzt mitteilte, wurde bereits am Samstag,
30. Oktober, kurz vor 20 Uhr eine 19-Jährige im Bereich der
Stühlingerbrücke, in dem "offenen Treppenhaus"
der Stühlingerbrücke nahe der Wannerstraße Ecke
Klarastraße, von einem unbekannten Mann körperlich angegangen.
Vom Opfer wird der Mann wie folgt beschrieben: 40 bis 50 Jahre
alt, 1,80 Meter groß, normale Statur, helle, zerzauste Haare,
tiefe Geheimratsecken, schmales Gesicht. Die Kriminalpolizei Freiburg
fragt, wer einen Mann kennt, auf den das Phantombild passt.
Hinweise bitte rund um die Uhr an Tel. 0761 / 882-4884 oder anonym
an die
Tel. 0761 / 4 12 62 oder per Mail an kripo.freiburg@polizei.bwl.de.
10.12.10
Merkel und Sarkozy
in Freiburg
Die Stadt Freiburg ist am heutigen Freitag, 10. Dezember, Gastgeberin
für das deutsch-französische Ministerratstreffen mit Bundeskanzlerin
Angela Merkel und dem französischen Staatspräsident Nicolas
Sarkozy. Die Innenstadt ist an diesem Tag nur teilweise erreichbar,
am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad, Ausfallstraßen
und der innerstädtische Ring wird für An- und Abfahrt
kurzzeitig gesperrt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird gemeinsam mit mehreren Bundesministerinnen
und -ministern ihren Amtskollegen, Staatspräsident Nicolas
Sarkozy, sowie Ministerinnen und Minister der französischen
Regierung gegen 11 Uhr auf der Südseite des Münsterplatzes
mit militärischen Ehren empfangen.
Die bisherige Planung sieht vor, dass sich die französischen
und deutschen Regierungsmitglieder danach im Rathaus ins Goldene
Buch der Stadt eintragen werden und dann dort zu bilateralen Gesprächen
und zum Plenum zusammenkommen. Gegen 14 Uhr ist eine Pressekonferenz
geplant, an die sich ein gemeinsames Essen anschließt. Gegen
16 Uhr werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder abfahren.
Ein solches Treffen zieht ein großes öffentliches Interesse
nach sich. Es werden daher zahlreiche Medienvertreterinnen und -vertreter
aus beiden Staaten erwartet. Auch müssen viele Sicherheitsvorkehrungen
getroffen werden, so dass die Innenstadt nur eingeschränkt
erreichbar ist. Bei aller
Ehre und Freude für die Stadt Freiburg bitten wir die Bürgerinnen
und Bürger um Verständnis, wenn sie durch den Besuch mit
Einschränkungen rechnen müssen!, erklärte Erster
Bürgermeister Otto Neideck heute. Leitender Kriminaldirektor
Heiner Amann berichtete, dass zum einen der Besuch
selbst einen großen Einsatz der Polizei nach sich zieht.
Aber durch offiziell angekündigte sowie weitere nicht
angemeldete Demonstrationen müssen wir im noch stärkeren
Maße präsent sein, um die Sicherheit vor Ort garantieren
zu können! Amann versicherte jedoch genauso wie Neideck,
dass Polizei und Stadt mit allen Kräften bemüht sind,
die Einschränkungen für die Bevölkerung so gering
wie möglich zu halten.
Folgende räumliche Einschränkungen und Absperrungen sind
zu erwarten:
Vor allem auf der Südseite des Münsterplatz und vor dem
Hauptportal, auf der Kaiser-Joseph-Straße zwischen Siegesdenkmal
und Bertoldsbrunnen, auf der Rathausgasse und dem Rathausplatz inklusive
Weihnachtsmarkt sowie auf dem Theatervorplatz und dem Rotteckring.
Voraussichtlich müssen wir die genannten Bereiche für
etwa 6 Stunden ganz oder teilweise sperren, allerdings nicht alles
über die gesamte Zeit, erläuterte Amann. Kurzzeitige
Sperrungen und Behinderungen kann es auch auf den Ausfallstraßen
und innerstädtischen Ringen geben.
Am besten wird die Innenstadt in dieser Zeit mit dem Fahrrad oder
zu Fuß erreichbar sein. Wer sich den offiziellen Empfang mit
militärischen Ehren auf dem Münsterplatz anschauen möchte,
kann dies nur von der Münsterstraße oder der Münzgasse
kommend aus. Viel Platz ist leider nicht vorhanden,
bedauert Neideck.
Neideck berichtete weiter, dass die am stärksten von Einschränkungen
betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner von Stadt und Polizei angeschrieben
werden. Einen Teil der betroffenen Haushalte wird die Polizei auch
persönlich besuchen, um so Verständnis für die Einschränkungen
zu gewinnen. Zusätzlich richtet die Polizei ab nächster
Woche Montag ein Bürgertelefon unter 0761 / 882 2777
ein. Weitere Informationen sind auch unter den Internetadressen
von Polizei und Stadt zu erhalten: Polizei: www.polizei-freiburg.de
sowie Stadt Freiburg www.freiburg.de.
Durch die Sperrungen wird auch der Linienverkehr der Freiburger
Verkehrs AG (VAG) beeinträchtigt sein. Die vier Stadtbahnlinien
werden während der Veranstaltung die Innenstadt nicht passieren
können. Die aus Süden kommenden Fahrzeuge der Linien 2,
3 und 5 enden am Holzmarkt. Die von Westen kommenden Linien 1, 3
und 5 wenden voraussichtlich am Bahnhof. Von Norden kommt die Linie
2, sie fährt bis zum Siegesdenkmal. Die Linie 1 aus Littenweiler
wendet in der Schwabentorschleife. Bei den Bussen ist nach aktuellem
Kenntnisstand nur die Linie 27, die aus Herdern kommt, betroffen.
Sie endet dann am Siegesdenkmal. Die VAG weist darauf hin, dass
es wegen möglicher Demonstrationen zu weiteren Betriebsbehinderungen
kommen kann. Weitere Informationen zu Behinderungen im Stadtbahn-
und Omnibusverkehr unter www.vag-freiburg.de.
11.12.10
Warum springen Autos bei Kälte schlecht an?
Im Winter, wenn es draußen eisig ist und man sich auf die
Heizung freut, sollte das Auto flott anspringen. Gerade dann aber
streikt es gern, röchelt und hustet kurz, stellt dann jede
Regung ein. Wieso vertragen besonders altersschwache Autos die Kälte
so schlecht?
Draußen schneit es, nach dem Freikratzen der Scheiben schmerzen
die Hände vor Kälte, eine Drehung des Zündschlüssels
im Schloss - und dann das: ein Röcheln. Ein Spotzen. Ein Husten.
Sonst nichts.
Besonders wer ein Auto älteren Jahrgangs besitzt, hört dieses
hässliche Geräusch im Winter allzu regelmäßig.
Doch warum wollen manche Autos im Winter nicht anspringen?
"Bei Kälte kommen gleich zwei Dinge zusammen: Die Leistung
der Autobatterie lässt nach, aber gleichzeitig steigen die
Anforderungen", sagt Maximilian Prager vom Lehrstuhl für
Verbrennungskraftmaschinen an der Technischen Universität München.
Eine Batterie erzeugt Spannung durch chemische Prozesse, und die
laufen bei niedrigen Temperaturen langsamer ab. Die Batterie ist
zwar nicht unbedingt entladen, aber sie gibt weniger Leistung ab.
"Eine altersschwache Batterie hat generell keine so hohe Speicherkapazität
mehr - wenn der Kälteeffekt dazukommt, reicht die Energie oft
nicht mehr aus, um das Auto zu starten", erklärt Prager.
Zusätzlich zu ihrer Kälte-Schwäche soll die Autobatterie
nämlich auch noch mehr Energie liefern als bei Wärme:
"Die Stromstärke muss ausreichen, um den Motor in Bewegung
zu setzen. Diese Aufgabe übernimmt der Anlasser, ein Elektromotor,
der den eigentlichen Verbrennungsmotor sozusagen 'anschmeißt'",
so Prager. Damit nämlich ein Verbrennungsmotor seine Arbeit
beginnen kann, muss ein erster Ansaug- und Verdichtungsprozess stattfinden.
Bei Oldtimern gab es dazu eine Handkurbel, heute übernimmt
das der Anlasser. Die beweglichen Teile sind jedoch bei Kälte
etwas träger als bei Wärme: Das Motoröl ist zäh,
so kostet es mehr Energie, den Motor in Schwung zu bringen. Eine
altersschwache Autobatterie entlockt dem Auto deshalb eben nur noch
jenes klägliche Geräusch, das Autofahrer fürchten.
12.12.10
3. Advent
Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird;
und lauscht hinaus. Den weissen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.
Rainer Maria Rilke 1875-1926
13.12.10
Räum- und Streupflicht
nicht vergessen
Alle Jahre wieder erinnert die Stadt an die Räum- und Streupflicht
von Anwohnern. Der Grund: Leider geraten die guten Hinweise immer
wieder in Vergessenheit. Pünktlich zum ersten Wintereinbruch
hat das Garten- und Tiefbauamt jetzt noch mal das Wichtigste in
Erinnerung gerufen:
Nach städtischer Satzung sind die Eigentümer und Besitzer
von Grundstücken, die an einer öffentlichen Straße
liegen oder eine Zufahrt oder einen Zugang haben, zum Räumen
und Streuen der Gehwege verpflichtet. Ausgenommen hiervon sind lediglich
die Innenstadtbereiche, in denen Gehwegreinigungsgebühren erhoben
werden. Hier sorgt die ASF für freie Wege.
Die Gehwege müssen werktags bis 7 Uhr und an Sonntagen und
gesetzlichen Feiertagen bis 9 Uhr geräumt sein. Wenn tagsüber
bis 20 Uhr Schnee fällt oder Schnee und Eisglätte auftritt,
ist bis 20 Uhr zu räumen und zu bestreuen.
Beim Schneeräumen ist eine Mindestbreite von 0,70 Meter vorgeschrieben.
Die Streupflicht erstreckt sich auf die für die Sicherheit
des Fußgängerverkehrs erforderliche Breite von mindestens
einem halben Meter.
Aus Gründen des Umweltschutzes sollte nur abstumpfendes Streugut
wie Splitt verwendet werden. Gehwege dürfen nicht mit Auftausalz
oder anderen Mitteln, das sich umweltschädlich auswirken können,
bestreut werden. Insbesondere ist die Verwendung auftauender Chemikalien
untersagt. Diese Produkte schädigen die Bodenstruktur und Gewässer,
weil Chloride und Natrium in den Untergrund sickern. Auch Bäume,
Sträucher sowie die Tierwelt (Vögel, Hunde und Katzen)
können von den Salzen geschädigt werden.
Rhythmus und Sound dieses amerikanischen Genies, das am 1. März
1904 in Iowa geboren wurde, waren einfach grandios.
Er hatte seine eigene Band im Jahr 1937 gegründet die
Glenn-Miller-Band und damit formte er seinen eigenen Stil:
den Swing.
Saxophon-Klänge wie aus einer anderen Welt, die ein Riesenpublikum
in ihren Bann zogen.
Video: YouTube
In den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts gehörte Glenn
Miller zu den populärsten Unterhaltungsmusikern überhaupt.
Eine große Karriere schien vor ihm zu liegen. Doch dann kam
alles anders.
Am Ende des Zweiten Weltkrieges stürzte Miller mit einem Flugzeug
zwischen England und Frankreich ab und starb. Nachdem Paris durch
die Alliierten befreit war, sollte im Dezember 1944 das "Army
Air Force Orchestra" dort im Olympia auftreten. Glenn Miller
starb aber vorher unter bis heute nicht genau geklärten Umständen.
Es wird angenommen, dass das Flugzeug am 15. Dezember 1944, mit
dem er nach Frankreich unterwegs war, über dem Ärmelkanal
wegen dichten Nebels von Bomben britischer Flugzeuge getroffen wurde,
die dort ihre restliche Bombenlast abwarfen.Bis heute sind die Umstände
dieses Unglücks nicht ganz geklärt.
Überlebt aber hat Millers Musik "In The Mood"
(siehe Video) oder die "Moonlight-Serenade" sind Hits,
die Miller in der Erinnerung seiner Fans unsterblich gemacht haben.
17.12.10
Zum Nachdenken
"Eine Mücke kann dem Löwen mehr zu schaffen machen
als der Löwe einer Mücke."
Selma Lagerlöf
19.12.10
4. Advent
Warum entzünden wir eigentlich den Adventskranz?
Hier ist uns die rituelle germanische Totenverehrung erhalten geblieben:
Adventskränze und Grabkränze sind kaum zu unterscheiden.
Die Kreisform
ist Sinnbild für das ewig Zyklische, entweder beim Menschen (Leben
und Tod) oder in der Natur (Zusammenfallen von Anfang und Ende des
Jahres).
Die immergrüne Farbe symbolisiert - wie beim Christbaum - Fruchtbarkeit
und Leben. Und die 4 Kerzen stehen nicht nur für die Adventswochen,
sondern auch für die Jahreszeiten.
Das Kerzenfeuer selbst bedeutet das Sonnenlicht, das zunächst
immer spärlicher wird. Früher zündete man erst 4, dann
3, dann 2 und schließlich
nur 1 Kerze an, als Symbol für die abnehmende Sonnenkraft. Zur
Winter-sonnenwende entzündeten die Menschen dann feierlich wieder
alle Lichter.
Heute beginnen wir mit 1 Kerze, dann kommt jeden Sonntag eine weitere
dazu: ein weiterer Schritt durch den Lebenskreis. Wenn an Weihnachten
schließlich alle 4 Kerzen brennen, haben wir den Kreislauf
von Leben und Tod bis zum Ende durchlaufen und befinden uns nun,
mit der Neugeburt des Lichts, am Anfang eines neuen Zyklus.
21.12.10
Wort des Jahres 2010: Wutbürger
Am 16. Dezember 2010 hat die Gesellschaft für deutsche Sprache
bereits zum 35. Mal die Wörter des Jahres gekürt und damit
wieder einmal aufgezeigt, in welcher Weise diesjährige charakteristische
Themen aus Politik, Wirtschaft und anderen Bereichen des gesellschaftlichen
Alltags sprachlich markiert worden sind.
Ausgewertet wurde eine Sammlung von etwa 2000 Wörtern und
Wendungen, hauptsächlich Belege aus verschiedenen Medien, aber
auch Vorschläge von Außenstehenden. Hieraus wählte
die Jury, die sich aus dem Hauptvorstand der Gesellschaft sowie
den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammensetzt,
zehn Wörter, die die öffentliche Diskussion wesentlich
bestimmt und dieses Jahr besonders geprägt haben.
Für die Auswahl der Wörter des Jahres entscheidend ist
aber nicht die Häufigkeit eines Ausdrucks, sondern vielmehr
seine Signifikanz und Popularität: Die Liste trifft den sprachlichen
Nerv des sich dem Ende neigenden Jahres und stellt auf ihre Weise
einen sprachlichen Jahresrückblick dar.
Als ein solches Zeitzeugnis sind die ausgewählten Wörter
dabei mit keinerlei Wertung oder Empfehlung verbunden.
Wie in den vergangenen Jahren ist zu erwarten, dass auch die diesjährigen
Wörter des Jahres im In- und Ausland mit großem Interesse
wahrgenommen werden:
Als Wort des Jahres wurde Wutbürger gewählt.
Diese Neubildung wurde von zahlreichen Zeitungen und Fernsehsendern
verwendet, um einer Empörung in der Bevölkerung darüber
Ausdruck zu geben, dass politische Entscheidungen über ihren
Kopf hinweg getroffen werden.
Das Wort dokumentiert ein großes Bedürfnis der Bürgerinnen
und Bürger,
über ihre Wahlentscheidung hinaus ein Mitspracherecht bei gesellschaftlich
und politisch relevanten Projekten zu haben.
Auf die zweite Position wählte die Jury den Ausdruck Stuttgart
21.
Die geplante Umwandlung des Stuttgarter Kopfbahnhofs in einen Durchgangsbahnhof
ist Gegenstand von Protesten, die weit über die Region hinausgehen.
Große Debatten gab es in diesem Jahr um das Buch »Deutschland
schafft sich ab« des ehemaligen Berliner Finanzsenators Thilo
Sarrazin, insbesondere um die umstrittenen Argumentationen zur angeblich
genetischen Prägung bestimmter gesellschaftlicher Gruppen,
die des Öfteren teils ironisierend als Sarrazin-Gen bezeichnet
wurde.
Ein als Cyberkrieg bezeichneter Konflikt entspann sich zwischen
den Gegnern und Befürwortern der Internetplattform Wikileaks
(s. Rang 5). Beide Parteien versuchten sich im Netz gegenseitig
zu bekämpfen, indem sie bestimmte Kommunikations- oder Zahlungswege
blockierten.
Wikileaks auf Rang 5 ist eine Internetplattform, die es
sich zur Aufgabe gemacht hat, geheime oder zensierte Dokumente von
öffentlichem Interesse zugänglich zu machen.
Das Verb schottern auf Position 6 lässt sich wiederum
dem wachsenden Protestwillen der Bürgerinnen und Bürger
zuordnen. Es bezieht sich auf die Demonstrationen und Aktionen gegen
die Castor-Transporte, bei denen durch die Entfernung von Schotter
aus dem Gleisbett der Schienenweg sabotiert werden sollte.
Im Frühjahr sorgte ein isländischer Vulkan dafür,
dass in ganz Europa der Flugverkehr praktisch zum Erliegen kam.
Grund war die Aschewolke, in der Liste der Wörter des
Jahres auf Platz 7.
Auf Platz 8 folgt Vuvuzela. Die südafrikanische Plastiktröte
diente den einheimischen Fußballfans dazu, ihrer Begeisterung
für das Sportereignis Ausdruck zu verleihen, wurde vom internationalen
Publikum jedoch eher als störend empfunden. Gleichwohl ein
Thema, das die gesamte Fußball-WM begleitete.
Mit dem Wort Femitainment, von der Jury auf Platz 9 gewählt,
wird eine Debatte umrissen, die zwischen der Feministin Alice Schwarzer
und der amtierenden Bundesfamilienministerin Kristina Schröder
in diesem Jahr ausgetragen wurde. Thema war die Haltung, die verschiedene
Frauen-generationen zu den Themen Frauenbewegung und Geschlechterrollen
einnehmen.
Eine gewisse Kontinuität bei den Themen der letzten Jahre
bildet mit der Wendung unter den Eurorettungsschirm schlüpfen
der Rang 10. Aktuell bezieht sich die Wendung auf Irland, aber die
wirtschaftlichen Rettungsaktionen und Krisen setzen sich nun schon
etliche Jahre fort.
Zur Erinnerung:
Das Wort des Jahres 2009: Abwrackprämie
Das Wort des Jahres 2008: Finanzkrise
Das Wort des Jahres 2007: Klimakatastrophe
Das Wort des Jahres 2006: Fanmeile
Quelle : Gesellschaft
für Deutsche Sprache
24.12.10
Vielen Dank
Foto: Felix Andris - Stühlinger Online
Das Jahr 2010 neigt sich dem Ende entgegen.
Ich möchte mich an dieser Stelle für Ihr Vertrauen bedanken
und wünsche Ihnen allen eine wohlverdiente Alltagspause, ein
frohes Weihnachtsfest und
für das Neue Jahr 2010:
Gesundheit, Erfolg (beruflich wie privat) und vor allem Zufriedenheit.
Im Neuen Jahr sind wir wieder mit neuem Elan für Sie da.
Felix Andris, Wiehre Online
Zufrieden sein ist grosse Kunst,
Zufrieden scheinen blasser Dunst
Zufrieden werden grosses Glück,
Zufrieden bleiben Meisterstück.
Haben Sie keine Lust auf ein steifes 5 Gänge Menue und warten
bis man endlich feiert ?
Lieber in lockerer, gemütlicher Atmosphäre leckere Tapas
genießen und das Jahr ausklingen lassen ?
Ob mit Freunden oder allein, bei uns ist jeder willkomen und feiert
mit uns in das neue Jahr. Ob an der Bar oder zu Tisch, jeder kommt
in portugiesische Feierlaune......
Wir bieten viele kleine Leckereien zum selber zusammenstellen an.
Je nach Wunsch und Hunger. Dazu wie immer Top portugiesische Weine,
Bier und mehr.
Feiern Sie mit uns zusammen bis und ab 24 Uhr das alte und neue
Jahr !!
Wir freuen uns auf Sie ......... das Einstein Team.