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01.04.10
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Vorsicht Aprilscherze!
Als Aprilscherz bezeichnet man den Brauch, am 1. April seine Mitmenschen
durch erfundene oder verfälschte Geschichten hereinzulegen.
Aprilscherze
sind in den meisten westeuropäischen Ländern üblich,
verbürgt sind sie
bereits seit dem 16. Jahrhundert.
Erstmals überliefert ist die Redensart "in den April schicken
in Deutschland 1618 in Bayern. Mit den europäischen Auswanderern
gelangte diese Tradition auch nach Nordamerika. Auch bei Zeitungen,
Zeitschriften, Radio- und Fernsehsendern ist es üblich, die
Leser bzw. Hörer durch glaubhaft klingende, erfundene Artikel,
in denen aber zumeist übertriebene Details den aufmerksamen
Lesern Hinweise auf den fehlenden Wahrheitsgehalt liefern, in
den April zu schicken.
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04.04.10 |
Frohe Ostern
Ostern ist das älteste Fest des Christentums. Gott ließ
seinen gekreuzigten Sohn auferstehen und nährte dadurch die Hoffnung
auf Gottes Treue und darauf, dass jedem Christen zeitliches und ewiges
Leben geschenkt wird.
Seit dem Jahr 325 ist das Osterfest datiert auf den 1. Sonntag nach
dem Frühlingsvollmond.
Neben seiner christlichen Bedeutung ist Ostern heute auch ein Fest,
an dem sich Kinder sehr erfreuen. Wer hat als Kind nicht gern Ostereier
gesucht, die der Osterhase versteckt hatte?
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06.04.10 |
Zum Wochenstart

Foto: Felix Andris - Stühlinger Online
Bedeutend fand ich stets die sanften Träume,
die der Morgen uns ums Haupt bewegt.
Johann Wolfgang von Goethe
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09.04.10 |
Hätten Sie
gewusst woher die Redewendung "alles in Butter" stammt ?
Im Mittelalter diente Butter nicht nur als Brotaufstrich, sondern
auch als Stoßdämpfer. Das kam so: Wenn wertvolles Glas
aus den Maqnufakturen in Venetien über die Alpen transportiert
wurde, ging so einiges zu Bruch.
Die Not machte die Fuhrleute erfinderisch:
Sie packten die Ware in Fässer mit flüssiger Butter -
die wurde fest, hielt so das Glas und dämpfte die Stöße
der Fahrzeuge.
Und so sagt man heute "alles in Butter", wenn's wie geschmiert
läuft.
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12.04.10 |
Zum Nachdenken
"Auf der Bühne der Welt sind wir alle Debütanten."
Siegfried Lenz
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14.04.10 |
April, April, der
macht was er will
dürfte wohl die bekannteste aller Bauernregeln sein. Und genießt
ihren Ruhm mit Recht, beschreibt sie doch das April-Wetter sehr
gut: Einmal klettern die Temperaturen auf sommerliche 20 Grad, ein
paar Tage später wird es schon wieder eisig kalt und es fällt
sogar Schnee.
Der Grund ist die Umstellung des Wetters von Winter auf Sommer,
die unterschiedliche Erwärmung von Wasser und Land. Während
die Landmasse des Kontinents durch die April-Sonne schon recht stark
aufgeheizt wird, sind das Wasser der Meere und die Polargebiete
noch winterlich kalt. Je nach Richtung der Luftströmung setzt
sich dann kalte oder warme Luft durch.
Durch die großen Temperaturunterschiede von Land und Wasser
können sich auch keine Hochs und Tiefs stabil halten, das Wetter
wechselt schneller als im Winter oder Sommer.
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17.04.10 |
Optische Täuschung

Manchmal kann man seinen eigenen Augen nicht trauen.
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20.04.10 |
Etwas zum Lachen
Eine ältere Dame, die erst vor kurzem einen Internet-Anschluss
bekommen hatte, benahm sich höchst seltsam. Sie lief zum Gartentor
und schaute in den Briefkasten und ging ins Haus zurück. Schon
nach wenigen Minuten kam sie wieder und sah nach, und so ging das
eine ganze Weile.
Ein Nachbar hatte das beobachtet und meinte: "Sie erwarten
wohl eine dringende Nachricht, wenn Sie dauernd nach der Post schauen?"
Die Dame, die an diesem Tage zum ersten Mal das Internet benutzt
hatte, erwiderte: "Nein nein, ich sitze bei mir am Computer
und der behauptet immer wieder:
Sie haben Post!"
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22.04.10 |
Schon jede vierte Firma will Bewerbungen lieber online
Bereits jedes vierte Unternehmen erhält Bewerbungen am liebsten
elektronisch. Das ergibt eine Erhebung des Bundesverbandes BITKOM.
Insgesamt 27 Prozent der befragten Firmen bevorzugen eine Kontaktaufnahme
per E-Mail oder Web-Formular. 19 Prozent bevorzugen dabei E-Mails
am meisten, 8 Prozent wünschen sich Bewerbungen über ein
Web-Formular auf der Firmen-Homepage. Nur noch 61 Prozent plädieren
für eine schriftliche Bewerbungsmappe, 12 Prozent haben keine
Präferenz. Die Papiermappe ist auf dem Rückzug,
sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Der
Kontakt zu einem neuen Arbeitgeber entsteht immer öfter online.
Das spart Bewerbern wie Firmen Zeit und Kosten.
Arbeitgeber aus Informationstechnik und Telekommunikation setzen
noch stärker auf Online-Bewerbungen als andere Branchen. Im
Hightech-Sektor bevorzugen 38 Prozent der Verantwortlichen elektronische
Verfahren. Auch hier spielt die E-Mail mit 30 Prozent eine größere
Rolle als Online-Bewerbungsformulare (8 Prozent). Interessenten
sind gut beraten, wenn sie solche Angebote nutzen, erklärt
Prof. Scheer. Online-Verfahren beschleunigen die Bewerbung,
und Job-Interessenten können dabei ihre Kompetenz in den neuen
Medien unterstreichen.
5 Prozent aller Unternehmen in Deutschland schreiben freie Stellen
online aus. Die Anzeigen werden in Online-Jobbörsen, auf der
Firmen-Webseite oder in Internet-Gemeinschaften (Communitys) veröffentlicht.
85 Prozent nutzen Zeitungen und Fachmagazine, um Stellenangebote
zu veröffentlichen. Scheer: Jobsuchende kommen am besten
zum Erfolg, wenn sie parallel im Web und in Printmedien nach Stellen
recherchieren.
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24.04.10 |
Spargelzeit
Ein bisschen früher als Ende April hat sie aufgrund des sommerlichen
Wetters dieses Jahr begonnen: die Spargelzeit. Von vielen Fans des
königlichen Gemüses wurde sie schon lange herbeigesehnt.
Der Spargel ist nicht nur lecker, sondern auch außergewöhnlich
gesund. Er enthält viele Vitamine und Mineralstoffe und wirkt
entwässernd. Und dabei ist er mit nur 16 Kilokalorien pro 100
Gramm ideal für die schlanke Linie. Dabei ist es nicht so wichtig,
ob Sie lieber grünen, weißen oder violetten Spargel essen
Hauptsache es schmeckt. Die Spargelzeit endet traditionell
am 24. Juni (Johannis).
aus dem Volksmund:
" Bis Johanni nicht vergessen: sieben Wochen Spargel essen."
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25.04.10 |
Freiburg wählt heute den neuen Oberbürgermeister
157000 Freiburger haben heute die Chance Ihren neuen Oberbürgermeister
zu wählen. In der Realität sind jedoch meist nur um die
50 Prozent, die an die Urnen gehen. 141 Wohlokale haben von 8 bis
18 Uhr geöffnet.
Auf dem Rathausplatz ist eine Bühne samt Videowand aufgebaut.
Von dort übertragen der Südwestrundfunk und die Stadt
die Auszählung. Zu Hause kann man Sie im Internet unter www.freiburg.de
ebenfalls mitverfolgen.
Weitgehend barrierefrei wird die Oberbürgermeisterwahl am
25. April ablaufen. Dafür wurden Wahlbezirke zusammengelegt
und in Abstimmung mit dem städtischen Behindertenbeirat nicht-barrierefreie
Gebäude durch geeignetere ersetzt. Genaue Auskunft darüber,
wo sich das eigene Wahllokal befindet, gibt die Wahlbenachrichtigungskarte.
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26.04.10 |
Dieter Salomon als Oberbürgermeister im Amt bestätigt
Mit 50,5 Prozent der Stimmen gewinnt Oberbürgermeister Dieter
Salomon bereits im ersten Wahlgang knapp die absolute Mehrheit und
ist damit in seinem Amt bestätigt. Ulrich von Kirchbach kommt
auf 29,2 Prozent, Günter Rausch auf 20,1 Prozent der Stimmen.
Den Unterschied machen wenig mehr als vierhundert Stimmen. Sie
helfen Salomon über die magische 50-Prozent-Hürde, demselben
Salomon, der vor acht Jahren noch mit 64 Prozent triumphal eine
CDU-Rivalin besiegt hat, Lörrachs Oberbürgermeisterin
Gudrun Heute-Bluhm.
Freiburg ist damit auch weiterhin Deutschlands einzige Großstadt,
die von einem Grünen regiert wird.
Die genauen Ergebnisse finden Sie im Internet unter www.freiburg.de.
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29.04.10 |
Mitgliederversammlung
BÜRGERVEREIN
STÜHLINGER
Die Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Stühlinger
findet am heutigen Donnerstag, 29. April um 19 Uhr in der
Cafeteria der Hebelschule (Eschholzstraße) statt, wofür
alle bisherigen Mitglieder und beitritts-interessierte Stühlinger
Bürger eingeladen sind.
Auf der Tagesordnung stehen zunächst die üblichen Regularien
wie Kassenbericht, Entlastungen und turnusgemäße Wahlen,
bei denen ein Teil der Vorstandsmitglieder - auch die/der 2. Vorsitzende,
KassiererIn und BeisitzerInnen - neu zu wählen sind.
Danach erfolgt eine Aussprache über den schriftlichen Tätigkeitsbericht
mit Ausblick auf 2010, der den Mitgliedern bereits verteilt wurde,
und der die vielfältigen Tätigkeiten des Bürgervereins
und wichtige Entwicklungen des Stadtteils im vergangenen und laufenden
Jahr aufzeigt.
Beispiele sind:
- die erfolgreiche Fortführung des an alle Familien im Stühlinger
verteilten Stadtteilmagazins Leben im Stühlinger
- die Mitwirkung an der für den Stühlinger so wichtigen
Genehmigung der Umgestaltung der Hebelschule zu einer eigenständigen,
vollständigen Werkrealschule
- positiv verlaufene Bauprojekte wie die Umgestaltung der Eschholzstraße
und die Wiedereröffnung der Blauen Wiwili-Brücke
- problematische Aspekte im Zusammenhang mit dem Wentzingerhof
mit der Verwendung der gusseisernen ehemaligen Bahnhofssäulen,
die als Eigentum des Bürgervereins das Wäldchen
bei der Blauen Brücke verschönern sollten (bisher aber
als private Biergarten-Dekoration zweckentfremdet wurden)
- der Misserfolg bei der versuchten Verhinderung der Bebauung der
schönen Grünflächen des Lazarettgeländes /ehem.
Kreispflegeanstalt mit einem Studentenwohnheim
- die trotz Widerstands des Bürgervereins zu erwartende erneute
Belastung durch das Public Viewing der kommenden Fußball-WM
im Eschholzpark
Ein besonderer Punkt der Tagesordnung stellt das Programm für
das diesjährige 125-jährige Jubiläum des Bürgervereins
dar, zu dem ein Jubiläumsheft des Leben im Stühlinger
erscheinen wird und wofür als zentrale Jubiläumsfeier
die 16. Nostalgische Messe vom 10.-13. Juni ausgewählt wurde.
Daneben laufen verschiedene Aktivitäten verteilt über
das Jahr, so sind z. B. verschiedene Stadtteilrundgänge für
die Freiburger Bevölkerung im Mai geplant und verschiedene
Stühlinger Organisationen werden interessante Aktionen durchführen.
Als letzter Punkt der Tagesordnung sind Anregungen, Ideen und Vorschläge
aller Anwesenden sehr erwünscht.
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30.04.10 |
Neue Radwegeführung am Friedrich-Ebert-Platz
Pro Einwohner gibt die Stadt jährlich ungefähr zwei Euro
für Radwege und Fahrradstellplätze aus, knapp 470 000
Euro sind es, die das Garten- und Tiefbauamt Jahr für Jahr
in den Radverkehr investiert. Auftakt für die diesjährigen
Vorhaben in Sachen Radverkehrssicherheit waren die Verbesserungen
für Fahrradfahrer rings um den Friedrich-Ebert-Platz nahe der
Uniklinik.
Jeden Tag, so haben Verkehrsmessungen ergeben, queren rund 10 000
Radlerinnen und Radler diese Kreuzung. Bislang kamen sie dorthin
beispielsweise auf der Hohenzollernstraße von Süden her
und wurden vom motorisierten Verkehr gar nicht wahrgenommen:
Der Radweg war quasi die abgeteilte Hälfte des Bürgersteigs.
Zwischen fließendem Autoverkehr und Radlern standen obendrein
die am Straßenrand auf dem Parkstreifen geparkten Autos. Das
ist nun anders: Dem Autoverkehr wurde eine zwei Meter breite Spur
abgenommen, die dort nun Richtung Norden am rechten Rand der Straße
als Radweg markiert ist. So rücken die Fahrradfahrer in der
Blick der Autofahrer.
"Das nutzt beiden", erklärt Frank Uekermann, Leiter
des Garten- und Tiefbauamtes, "denen, die autofahren und denen,
die radeln auch beim Abbiegen nach links in die Hugstetterstraße
in Richtung Uniklinik." Wer will, kann und darf nun mit dem
Fahrrad bei entsprechender Verkehrslage vom Hohenzollernstraßen-Radweg
am rechten Straßenrand über die durchgezogene Markierung
in die Mitte der Straße auf die kurze Linksabbieger-Fahrradspur
rüberziehen. Wem das Einfädeln am Auto-Geradeausverkehr
vorbei zu mühsam ist, der kann weiter auf dem Radweg geradeaus
fahren bis zur nördlichen Fußgänger- und Fahrradampelfurt,
die über die Hohenzollernstraße in die Hugstetterstraße
führt. Hier wurden neue Markierungen angebracht, die eine geänderte
Verkehrsführung für die Radler bedeuten: Die teilen sich
in Zukunft nicht mehr den Überweg mit den Fußgängern,
sondern queren separat links davon ohne über die Verkehrsinsel
holpern zu müssen. Als eine deutliche Verbesserung nennt Peter
Schick von der Verkehrsplanung, dass damit eine ständige Konfliktsituation
einfach gar nicht mehr entsteht. Ein Vorteil, den auch Bernhard
Gutzmer, Fußgänger- und Fahrradbeauftragter im Garten-
und Tiefbauamt, betont.
Gutzmer zählt auf, welche weiteren Projekte in diesem Jahr
auf der Agenda stehen, nachdem dieses erste große Projekt
das Budget immerhin schon um rund 60 000 Euro reduziert. An der
Elsässer Straße, an der St. Georgener Straße, an
Talstraße und Rennweg sind Verbesserungen der jeweiligen Radwegesituation
geplant. Und an der Schnewlinbrücke wird zukünftig eine
Rampe Auf- und Abgang zum Dreisamuferradweg erleichtern. Und mit
Erleichterung quittieren bereits jetzt die vielen Radler, dass sie
am Friedrich-Ebert-Platz neuerdings sogar mit eigener Ampelanzeige
richtig gut über die Straße kommen.
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