Aktuelles

September 2009
 
 

 


Stühlinger Online
 
 
01.09.09

Altweibersommer - die fünfte Jahreszeit

Der Altweibersommer ist bereits bei uns angebrochen und bezeichnet in der Umgangssprache einen Zeitabschnitt gleichmäßiger Witterung im September und Oktober, die sich durch ein Hochdruckgebiet, stabiles Wetter und ein warmes Ausklingen des Sommers auszeichnet.


Foto: Felix Andris - Stühlinger Online

Der Name leitet sich von Spinnfäden her, mit denen junge Spinnen im Herbst duch die Luft segeln. Mit "weiben" wurde im Altdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet. Im Volksglaube wurden diese Spinnweben aber auch für Gespinste von Elfen, Zwergen oder der Jungfrau Maria ("Marienfäden", "Marienseide", "Marienhaar" oder "Unserer Lieben Frauen Gespinnst") gehalten.

In Nordamerika ist diese Jahreszeit als Indian Summer bekannt - in Schweden spricht man vom "Birgitta-Sommer", dort liegt er meist Anfang bis Mitte Oktober.

Aktuelle Sonnen- und Mondzeiten:

Sonnenaufgang 06:45 Uhr
Sonnenuntergang 20:11 Uhr
Mondaufgang 18:20 Uhr
Monduntergang 02:06 Uhr
 

 
03.09.09 Zum Nachdenken

"Wenn wir all unser Unglück auf einen gemeinsamen Haufen legten und dann jeder davon einen gleich großen Teil wieder an sich nehmen müsste, so würden die meisten Menschen zufrieden ihr eigenes Unglück zurücknehmen und davongehen."
 
Sokrates
 

04.09.09

Teilweise Sperrung der Escholzstraße

Wegen Sanierungsarbeiten in der Eschholzstraße wird ab dem heutigen Freitag, den 4. September der östliche Kreuzungsbereich der Lehener Straße gesperrt.

Durch die Sperrung ist ein Zu- bzw. Abfahrt in die östliche Lehenerstraße für ca. 2 Wochen nicht möglich. Die Zu- und Abfahrt erfolgt in dieser Zeit über die Egonstraße oder die Fedderstraße.

Der Linienbus Richtung Zubringer Mitte wird ind dieser zeit über die Fehrenbachallee abgeleitet.
 

05.09.09

Hätten Sie's gewusst?

Ein Student wurde 1783 wegen eines mysteriösen Umstands von der Universität Salzburg verwiesen und führte daraufhin ein Vagabundenleben. In welchem Sprichwort bzw.geflügeltem Wort lebt dieser erste "Aussteiger" noch heute weiter?

Die Lösung lautet: Mein lieber Scholli!

Beim "Scholli" handelt es sich eigentlich um Ferdinand Joly (1765 - 1823), der nach seinem Universitätsverweis ein Vagabundenleben führte. Was der Grund für seinen Verweis war, ist nicht überliefert, allerdings scheint Herr Joly oft ausgefallene Gedanken gehabt zu haben. Wohl deshalb drückt mancher mit "mein lieber Scholli" noch heute seine Verwunderung aus.
 

08.09.09 Glück oder Unglück?

Eine chinesische Parabel

Ein alter Mann lebte in einem Dorf, auf den selbst Könige neidisch waren.
Denn er besaß ein wunderschönes weißes Pferd.
Die Könige boten phantastische Summen für das Pferd, aber er verkaufte es nicht.

Eines Morgens fand er sein Pferd nicht im Stall. Das ganze Dorf versammelte sich und die Leute sagten: "Du dummer alter Mann, was haben wir dir gesagt?
Wir haben es immer gewusst, dass das Pferd eines Tages gestohlen würde.
Es wäre besser gewesen, es zu verkaufen. Welch ein Unglück ist jetzt geschehen."

Der alte Mann aber sagte: "Glück, Unglück, was ist das?
Ich sehe nur, das Pferd ist nicht im Stall." Die Leute lachten den Alten aus.
Sie hatten schon immer gewusst, dass er ein bisschen verrückt war.

Aber nach 14 Tagen kehrte das Pferd plötzlich aus der Wildnis zurück.
Mit sich brachte es 12 wilde Pferde mit. Wieder versammelten sich die Leute und sagten: "Alter Mann, du hattest doch Recht. Was für ein Segen!"
Der alte Mann entgegnete: "Glück, Unglück, was ist das?.
Ich sehe nur, das Pferd ist mit 12 weiteren Pferden zurückgekommen.
Ihr lest nur ein einziges Wort in einem Satz. Wie könnt ihr das ganze Buch beurteilen?" Wieder lachten die Leute ihn aus.

Der alte Mann hatte einen einzigen Sohn, der nun begann, die Wildpferde zuzureiten. Schon eine Woche später fiel er vom Pferd und brach sich beide Beine. Wieder versammelten sich die Leute: "Was für ein Unglück!
Dein einziger Sohn kann nun seine Beine nicht mehr gebrauchen;
und er war die Stütze deines Alters. Jetzt bist du ärmer als je zuvor!"
Der Alte antwortete: "Glück, Unglück, was ist das?. Ich sehe nur, mein Sohn hat sich die Beine gebrochen." Die Menschen wunderten sich.

Es begab sich, dass das Land nach ein paar Wochen einen Krieg begann.
Alle jungen Männer des Ortes wurden zwangsweise zum Militär eingezogen.
Nur der Sohn des alten Mannes blieb zurück, weil er gebrochene Beine hatte.
Der ganze Ort war vom Wehgeschrei erfüllt, weil man wusste, dass die Meisten nicht nach Hause zurückkehren würden. Sie kamen zu dem alten Mann und sagten: "Du hattest recht, es hat sich als Segen erwiesen.
Dein Sohn ist zwar verkrüppelt, aber immerhin ist er noch bei dir."
Der alte Mann antwortete wieder: "Glück, Unglück, was ist das?.
Ich sehe nur, mein Sohn ist noch bei mir."

Denn nur Gott, der das Ganze überblickt,
weiß, ob dies ein Segen oder ein Unglück ist.
 

12.09.09

Wiedereröffnung der Blauen Brücke

Mit einem Einweihungsfest wir die Stadt Freiburg die Wiedereröffnung der Wiwili-Brücke feiern. Nach nunmehr 18-monatiger Generalsanierung wird am Samstag, den 12. September von 14 bis 16 Uhr gefeiert.

Um 14 Uhr gibt es einen Fassanstich duch Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon und dem Ersten Bürgermeister Otto Neideck vor dem "mobile".

Danach gibt es eine erste Begehung in Richtung Konzerthaus um danach in umgekehrter Richtung mit dem Rad zu fahren.

Als Kirchenbaumeister Max Meckel 1886 die blaue Brücke erbaute, hätte er sich wohl nicht träumen lassen, wie sehr der stählerne Koloss der Freiburger Bürgerschaft einmal ans Herz wachsen würde. Und wahrscheinlich wäre er gerührt, mit welch hohem Aufwand die Stadt sein Meisterwerk rund 120 Jahre später saniert hat. Denn, so stellte es sich schon kurz nach dem Sanierungsbeginn im Februar 2008 heraus, die Brücke war zum Teil so morsch, dass es den Verantwortlichen bei dem Gedanken an hüpfende Menschenmassen wie weiland bei der Tour-Etappe 2000 nachträglich ganz bang wurde.

Traurige Folge des unvorhergesehen schlechten Zustands der Brücke sowie der zuvor nicht bekannten Asbestbelastung war eine enorme Kostensteigerung von 2,5 auf 6,3 Millionen Euro und eine Verdopplung der Bauzeit von 9 auf 18 Monate. Das Ergebnis dieser Sisyphusarbeit ist überraschend – oder auch wohltuend – unspektakulär. Weiterhin erstrahlt die Brücke in dem tiefen Blau, das ihr den Namen gab. Unauffällig, dafür um so wirksamer ist die neue Entwässerung, die im Verbund mit einem vom Garten- und Tiefbauamt angefertigten Wartungs- und Unterhaltungskonzept die Nutzung für weitere 100 Jahre ermöglichen soll. Neu ist hingegen, dass die Rampen der Brücke nun rund 0,5 Prozent steiler stehen, um etwas mehr Abstand zur Bahnlinie zu schaffen. Doch das dürften nur äußerst sensible der täglich bis zu 13 000 Radlerinnen und Radler bemerken.
 

15.09.09

Stadtteil wehrt sich gegen Bebauung

Es war der geplante Bau des Studentenwohnheims an der Engelbergerstraße, der bei ihnen das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Denn schon lange ärgern sie sich darüber, dass im sowieso schon dicht bebauten Stadtteil Stühlinger eine Grünfläche nach der anderen zugunsten neuer Häuser verschwindet. Fünf Frauen und Männer haben deshalb jetzt eine Bürgerinitiative gegründet, 10 000 Flugblätter verteilt und Stadträte und Oberbürgermeister angeschrieben. Erstes Ziel ist den Bau des Studentenwohnheims doch noch zu verhindern.

Dass die unmittelbaren Anwohner protestieren, wenn in ihrer Nachbarschaft ein neues Gebäude geplant wird, ist keine Seltenheit. "Aber diesmal kommt der Protest aus allen Teilen der Bevölkerung, sogar von Menschen, die gar nicht im Stühlinger leben", sagt Ursula Grässlin, von der die Idee für die "Stühlinger Initiative für den Erhalt von Grün- und Erholungsflächen" (Stiege) stammt. Genau wie die anderen Gründungsmitglieder gehört sie auch dem Bürgerverein Stühlinger an, der sich ebenfalls gegen das neue Studentenwohnheim ausspricht. "Aber durch die Bürgerinitiative wollen wir noch einmal mehr verdeutlichen, wie wichtig uns das Anliegen ist", sagt Ursula Grässlin. Denn obwohl es seit Monaten Protest von allen Seiten gebe: "In der Stadtverwaltung interessiert das bislang niemanden."

Das Baureferat hat dem Studentenwerk inzwischen grünes Licht für den Bau des Wohnheims an der Engelbergerstraße gegeben (die BZ berichtete). Dort gibt es bereits drei Studentenwohnheime, das neue Gebäude soll auf der Freifläche im Innenbereich des Geländes entstehen. Die Wiese wird jedoch nicht nur von den Studierenden, sondern auch von anderen Bewohnern des Stühlingers als Naherholungsgebiet genutzt. Außerdem werde durch den Neubau das historische Ensemble der früheren Kreispflegeanstalt unwiederbringlich zerstört, sagt Ursula Grässlin.

Aber der Bürgerinitiative geht es nicht nur um das geplante Studentenwohnheim. "Der Stühlinger darf ganz generell nicht noch weiter verdichtet werden", sagt Robert Sättele. In den vergangenen Jahren habe es "eine Bausünde nach der anderen" gegeben: "Das Maß ist voll." Statt immer nur "häppchenweise" zu planen, müsse es endlich ein Gesamtkonzept für den Stühlinger geben, fordert Anne Reyers. Sie hat sich der Initiative aber auch deshalb angeschlossen, weil sie sich so sehr darüber ärgert, "mit welcher Arroganz die Stadtverwaltung mit den Protesten der Bürger umgeht". Zudem hält sie es für unverantwortlich, bei Bauprojekten nur danach zu schauen, was rechtlich möglich ist – und dabei die Gestaltung aus den Augen zu verlieren.

In den nächsten Wochen möchte die Bürgerinitiative deshalb alles daran setzen, den neu gewählten Gemeinderat davon zu überzeugen, das geplante Studentenwohnheim doch noch zu verhindern und für den Bereich rund um die Engelbergerstraße einen Bebauungsplan aufzustellen. Dies hatte der bisherige Gemeinderat abgelehnt. Doch selbst wenn dies nicht gelingen sollte: "Stiege" will auf jeden Fall weitermachen. "Vielleicht", so hofft Robert Sättele, "können wir zumindest die Stadträte so weit für das Thema sensibilisieren, dass sie bei zukünftigen Projekten anders entscheiden."

Kontakt zu "Stiege": Jörg Ritzel, Tel. 0761/ 276492

Quelle: BZ
 
20.09.09 Weltkindertag

Der Weltkindertag wird in Deutschland am 20. September gefeiert. Seitdem das erste bundeszentrale Weltkindertagsfest 1989 in Bonn gefeiert wurde, hat sich dieses Datum zu einem festen Termin in den Kalendern vieler Städte und Gemeinden entwickelt. Alle gemeinsam wollen sie dazu beitragen, dass die Kinderrechte in Deutschland bekannt gemacht werden, ihre Durchsetzung vorangetrieben wird und so Stück für Stück die Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen in Deutschland verbessert werden.

Je mehr Initiativen, Einrichtungen, Verbände usw. sich vor Ort engagieren, desto mehr wird sich der Weltkindertag in der Öffentlichkeit zu einer festen Größe entwickeln und desto größer sind die Chancen, aus einem Weltkindertag 365 Kindertage im Jahr zu machen.
 
24.09.09

Das Gewicht eines Wasserglases

Ein Referent, der einem Publikum Stressbewältigung erklärte, hob ein Glas Wasser und fragte: „Wie schwer ist dieses Wasser?“

Die ausgerufenen Antworten reichten von 200 bis 700 Gramm.

Der Referent antwortete: „Das absolute Gewicht ist nicht von Bedeutung. Es hängt davon ab, wie lang Sie versuchen, es zu halten. Wenn ich es für eine Minute halte, ist das kein Problem, wenn ich es eine Stunde lang halte, habe ich Schmerzen in meinem rechten Arm. Wenn ich es für einen Tag halte, müssen Sie einen Krankenwagen rufen. In jedem Fall, ist es das gleiche Gewicht, aber, je länger ich es halte, desto schwerer wird es.“

Er fuhr fort, „Und so ist es auch beim Stressmanagement. Wenn wir unsere Belastungen ständig tragen, während die Belastung früher oder später in zunehmendem Maße schwerer wird, sind wir nicht in der Lage weiterzumachen.

Wie mit dem Glas Wasser, müssen Sie es für eine Weile abstellen und ausruhen, bevor Sie es wieder hochhalten. Wenn wir uns erholt haben, können wir mit der Belastung weitermachen.

Bevor Sie also heute Abend zurück nach Hause gehen, legen Sie die Belastungen ihrer Arbeit und ihres Lebens ab. Tragen Sie sie nicht nach Hause. Sie können sie morgen wieder abholen.

Egal welche Belastungen Sie jetzt tragen, wenn Sie können legen Sie sie für einen Moment ab. Entspannen Sie sich und nehmen Sie sie wieder auf, nachdem Sie sich ausgeruht haben.

Das Leben ist kurz. Genießen Sie es!
 

28.09.09

Zum Nachdenken

" Das Böse, das wir tun, wird uns vielleicht verziehen werden.
Aber unverziehen bleibt das Gute, das wir nicht getan haben. "

K.H. Waggerl
 

30.09.09

JAZZ & DOGS startet wieder

Die Konzertreihe im E-Werk Freiburg ab heute wieder immer Mittwochs
ab 21 Uhr bei freiem Eintritt ab 20.30 Uhr.

heute:

Lindsey Tyler Blount Quartett

Die US-Amerikanerin Lindsey Tyler Blount erhielt dieses Jahr den Major in Jazz Vocal Performance am renommierten Berklee College of Music in Boston, Massachusetts. Die talentierte 22 jährige Sängerin begann schon in jungen Jahren professionell Musik zu machen. So nahm sie bereits mit 15 Jahren ihr erstes erfolgreiches Soloalbum "Always Here with Me" auf.


Lindsey Tyler Blount

2008 machte sie das erste Mal Station in Deutschland und verliebte sich sofort in Land und Leute. Nach einigen erfolgreichen Shows mit ihrem deutschen Quartett beschlossen die 4 jungen Musiker diese Beziehung aufrecht zu erhalten um 2009 erneut durch die Clubs und Bars zu swingen.

Lindsey Blount schafft es immer wieder mit ihrer Stimme das Publikum in ihren Bann zu ziehen und die Herzen zu berühren. Das abwechslungsreiche Repertoire reicht über Ella Fitzgerald bis hin zu Chet Baker. Coole eigene Arrangements und die persönliche Note der vier Künstler versprechen einen wunderschönen atmosphärischen Abend.

Lindsey Tyler Quartett:

Lindsey Tyler Blount- voc
Sebastian Pietrowiak- git
Dong-Ho Sul- Bass
Jan Lange- drum

   
 
   

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