Aktuelles

Juni 2009
 
 

 


Stühlinger Online
 
 
01.06.09

Pfingstmontag

In vielen Regionen existieren Pfingstbräuche, so zum Beispiel das Pfingstbaumpflanzen in der Lüneburger Heide, in Oelde der Pfingstenkranz, in Mecklenburg das Schmücken des Pfingstochsen, in Frankfurt am Main der Wäldchestag, in Halle (Saale) der Knoblauchsmittwoch, die Geißbock-versteigerung in Deidesheim oder die Heimensteiner Kirmes in Heilbad Heiligenstadt. Viele Jugendgruppen führen Pfingstzeltlager durch.

In Österreich und Teilen von Deutschland ist in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag die Unruhnacht (Bosheitsnacht). Ursprünglich sollten in dieser Nacht böse Geister ausgetrieben werden, jetzt werden in der „Unruhnacht“ den Mitbürgern verschiedene Streiche gespielt, zum Beispiel wird die Gartenbank des Hauseigentümers versteckt, oder seine Haustür wird mit Blumenstöcken verstellt. Diese Aktivitäten werden auch als Pfingststehlen bezeichnet. Alles, was nicht durch ein Dach geschützt ist, darf mitgenommen und versteckt werden.

Ein weiterer Brauch zu Pfingsten, der in Deutschland praktiziert wird, ist das sogenannte „Birkenstecken“. In der Pfingstnacht machen sich Junggesellen auf, um ihrer Liebsten eine Birke an die Hauswand zu stellen. Dies symbolisiert seine Zuneigung zu ihr. Zudem ist es in einigen Landstrichen üblich, eine Kalkspur von der gesteckten Birke bis zum Haus des Junggesellen zu streuen, um die Herkunft der Birke aufzuklären.

Der Pfingstmontag ist ein gesetzlicher Feiertag in Deutschland, Österreich, Luxemburg und weiten Teilen der Schweiz. In Deutschland forderten Wirtschaftsverbände 2005 seine Abschaffung. Sämtliche im Bundestag vertretenen Parteien mit Ausnahme der FDP sprachen sich ebenso wie die Kirchen und Gewerkschaften gegen diesen Vorschlag aus.

In Frankreich ist 2005 der Versuch der Regierung Raffarin, den Pfingstmontag zum unbezahlten Feiertag zu machen, am Widerstand der Bevölkerung gescheitert. Ein für die Regierung erstellter Bericht kam allerdings zu dem Schluss, dass trotz der Abschaffung des Pfingstmontags zuletzt rund 52 Prozent der Erwerbstätigen an diesem Tag nicht gearbeitet hätten. Schulen und öffentliche Dienststellen blieben meist geschlossen. Der Pfingstmontag ist daher seit 2008 wieder Feiertag.
 
 
03.06.09 JAZZ & DOGS

Die Konzertreihe im E-Werk Freiburg wie immer Mittwochs ab 21.15 Uhr
bei freiem Eintritt ab 20.30 Uhr.

weitere Informationen unter: www.jazzanddogs.de

heute:
hellmüller-sisera-renold

Avangard Jazz

„Hellmüllersisera“ hat mit Tony Renold den Schlagzeuger gefunden, der das Duo zum magischen Dreiergespann erweitert. Ein natürlich harmonisierendes Trio, das Spontaneität und Risiko liebt. Stilistisch ist immer alles möglich, von gepflegtem Standardjazz bis zu wilden, energetischen freien Improvisationen. Mann darf also gespannt sein...

Franz Hellmüller - Gitarre
Luca Sisera - Bass
Tony Renold – Schlagzeug
 

06.06.09

Die Schafskälte hat uns im Griff

Ein Witterungsregelfall, der statistisch eine unglaublich hohe Auftretungs-wahrscheinlichkeit von 89 % hat, ist die sogenannte Schafskälte, normaler-weise um den 11. Juni . Damit sind empfindlich kühle, wechselhafte und oft auch regenreiche Tage gemeint, die sich nach einer ersten sommerlich warmen Witterungsperiode Ende Mai meist noch vor Mitte Juni einstellen.
Die Schafskälte ist in weiterem Sinne ein wenig mit dem indischen Sommer-monsun vergleichbar und ist deswegen nach einem Singularitätenkalender für Deutschland in der Tat auch unter dem Begriff "Monsunwelle" bekannt.

Eine typische Schafskälte braucht eine kühle und feuchte Nordwestströmung. Bei einer "richtig echten Schafskälte" , wie sie zum Beispiel im Jahre 1998 aufgetreten ist, fallen die durchschnittlichen Temperaturen auf etwa 5 - 10 Grad ab.

Die Schafskälte kommt so regelmäßig, dass sie sich in langjährigen klimatologischen Durchschnittsdaten nachweisen lässt, wenn man für Juni statt ein Monats- ein kürzeres Pentadenmittel (penta=fünf) der Temperatur bildet. Der Temperaturabfall um den 11. Juni ist auf den Kuppen der Mittelgebirge , die ja naturgemäß einige 100 bis 1000 m vom erwärmten Tiefland weg in die kühle freie Atmosphäre hineinragen, wesentlich schärfer ausgeprägt als im Tiefland.

Der Name "Schafskälte" soll an die frisch geschorenen Schafe erinnern, denen die kühlen Temperaturen um den 11. Juni durchaus gefährlich werden können.

Quelle: www.bauernregeln.net
 

10.06.09 JAZZ & DOGS

Die Konzertreihe im E-Werk Freiburg wie immer Mittwochs ab 21.15 Uhr
bei freiem Eintritt ab 20.30 Uhr.

weitere Informationen unter: www.jazzanddogs.de

heute:
THE ART OF PEPPER
OLI WENDT'S PARADISE CATS

Das heutige Tribute im E-Werk gebührt einem der Großen auf dem
Alto-Sax. Durch seine herausragenden Balladeninterpretationen und
seine virtuose Technik tat sich Art Pepper bereits in den 50er Jahren
im Stan Kenton Orchestra international hervor und reifte bis zu seinem
Tod 1982 als Solist und Bandleader zu Weltformat, was durch zahlreiche
Asientourneen in den späten 70ern auf unzähligen Platten dokumentiert
ist. Die heutige Hommage deckt seine größten Hits ab, von BeBop über
Modal-Jazz, von Mambo über Samba bis Groove- und Soul-Jazz. Und
natürlich wird auch die eine oder andere Ballade nicht fehlen...

Oli Wendt – alto-sax
Dirk Wochner – piano
Arpi Ketterl – bass
Arno Pfunder – drums

P.S.: JAZZ & DOGS geht dann in die Sommerpause - weitere Konzerte folgen ab Oktober 2009.
 

11.06.09 Fronleichnam - Leib des Herrn

Das Fronleichnamsfest gibt es schon seit 1264. Es wurde durch Urban IV. allgemein eingeführt, und fällt immer auf den 2. Donnerstag nach Pfingsten.

Der Name Fronleichnam stammt von dem mittelhochdeutschen Wort "vronlichnam" ab und bedeutet Fron (= Herren) Leichnam (entgegen der modernen Bedeutung nicht toter sondern gerade umgekehrt: lebender Leib). Gemeint ist der (in der geweihten Hostie anwesende) Leib Christi.

Fronleichnam wird allerdings nur in folgenden Bundesländern der BRD als Feiertag begangen: Baden Württemberg, Bayern, Hessen, NRW,
Rheinland-Pfalz, Saarland und in durch Rechtsverordnung bestimmten Gemeinden in Sachsen und Thüringen.

Übrigens gilt das Fronleichnamsfest als eine typisch katholische Einrichtung.
In einer Prozession an diesem Tag wird die Eucharistie, die konsekrierte Hostie ( eine "in Fleisch und Blut Jesu" verwandelte Brotscheibe ), in einer Monstranz feierlich unter Gesang und Gebet durch die Straßen getragen.
 

12.06.09

Geburtstag von Anne Frank

Heute vor 80 Jahren wurde Anne Frank geboren. Sie hatte als 4-Jährige Deutschland mit ihrer Familie verlassen müssen, doch als die Nazis dann das Nachbarland Niederlande überfielen, war die jüdische Familie Frank auch in Amsterdam nicht mehr sicher.

Die Familie versteckte sich gemeinsam mit anderen verfolgten Freunden in einem engen feuchten Hinterhaus, das nur über einen drehbaren Aktenschrank zu betreten ist. Acht Menschen lebten dort auf engstem Raum, immer in Angst, den Nazis in die Hände zu fallen. Anne war ein normales Mädchen, das leben wollte. Später wollte sie als Journalistin oder Schriftstellerin arbeiten, zunächst aber erstmal erwachsen werden. Ärger mit ihrer Mutter und Streit mit ihrer Schwester Margot gehörten ebenso dazu wie ihre erste Liebe.

Mehr als zwei Jahre war das Versteck auch Schutz, doch am 4. August 1944 ist alles aus: Jemand hat das Versteck verraten. Die Familie wurde ins Konzentrationslager verschleppt, das nur der Vater überlebte. Anne und ihre Schwester Margot erkrankten im Lager Bergen-Belsen an Typhus und starben kurz vor der Befreiung.

Das Tagebuch wurde später von Annes Vater veröffentlicht. Inzwischen ist es in mehr als 50 Sprachen übersetzt.
 

16.06.09 Obst aus der Plastikflasche muss nicht sein

In den Regalen der Discounter finden Sie inzwischen immer häufiger kleine Plastikfläschchen für die "Portion Obst für zwischendurch" - so genannte "Smoothies". In einer Zeit, in der viele Menschen der Meinung sind, dass ihnen selbst zum Obstschälen oder für das Gemüseschnipseln die nötige Zeit fehlt, sollen die kleinen Flaschen eine Gesundheitslücke schließen. Das sagt jedenfalls der Hersteller - und die Mutter glaubt ihr Gewissen beruhigen zu können, wenn sie den Kleinen zum Pausenbrot einen "Smoothie" einpackt.

Der Begriff "Smoothies" heißt auf Englisch in etwa "sanft" oder "sämig". So ähnlich soll sich die "kleine Portion Obst für zwischendurch" im Mund anfühlen. "Smoothies" sind kein Saft, sondern eher eine Art Püree. Ihre Wiege steht - wie sollte es anders sein - in den USA. Etwas 50 %, manchmal sogar 100 % des täglichen Obst- und Gemüsebedarfs eines Menschen soll der Inhalt einer kleinen 250-ml-Plastikflasche ersetzen, versprechen die smarten Hersteller.

Von der Vorstellung, dass in den "Smoothies" nun bergeweise frisches Obst und Gemüse landen würden, müssen Sie sich allerdings verabschieden. "In vielen Fällen sieht die Realität ganz anders aus", warnt das bekannte Gesundheitsmagazin "Dr. Spitzbart's Gesundheits-Praxis". Vielmehr würden für derartige Drinks oft ausgepresstes Fruchtfleisch, Orangenzellen, Apfelpektin oder Kokospulver genommen.

Auch die Säfte, die solche "Smoothies" flüssiger machen sollen, seien meist keine frisch gepressten Direktsäfte, sondern mit Wasser verdünnte Konzentrate. "Smoothies" enthielten zudem nicht selten jede Menge Zucker - relativ sogar noch mehr als Cola. Die Werbebotschaft der Hersteller, es handele sich dabei um Fruchtzucker, gehe an der Sache vorbei. In Mengen genossen sei Fruchtzucker keineswegs gesünder als normaler Haushaltszucker. Soweit das Magazin.

Aber noch schlimmer: "Smoothies", die Sie aus den Regalen des Supermarktes kaufen können, müssen selbstverständlich irgendwie haltbar sein und werden deshalb gewöhnlich pasteurisiert, also hocherhitzt. Wenn Obst und Gemüse so behandelt und dazu noch geschält und gepresst werden, verlieren sie viele Vitalstoffe. Etliche Vitamine, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe sind nämlich hitzeempfindlich und überleben das Pasteurisieren nicht.

Was lernen wir daraus? Greifen Sie lieber direkt zum Original und essen Sie Obst und Gemüse. Ein Tipp: Wählen Sie möglichst Naturprodukte in leuchtenden Farben, also knallrote Tomaten und Paprika, herrliche gelbe Aprikosen oder grünen Brokkoli. Je intensiver die Farbe, desto gesunder sollen Obst und Gemüse sein, sagen Fachleute. Und: leuchtendes Obst schmeckt einfach besser.

Sie sollten Obst und Gemüse zudem schnipseln, wenn Ihnen beispielsweise ein ganzer Apfel zu viel erscheint. Mit klein geschnittenem Obst und Gemüse führen Sie auch Ihre Kinder an eine gesunde Ernährung heran. Wenn Sie auf den Geschmack von "Smoothies" nicht verzichten wollen: Warum pürieren Sie Obst und Gemüse nicht selber frisch im Mixer daheim? Ihren Kindern wird das bestimmt gefallen.
 
20.06.09

Wiwili-Brücke

Gute Nachrichten vom Sorgenkind Freiburgs: Radfahrer und Fußgänger können von September an wieder über die Wiwili-Brücke zwischen Innenstadt und Stühlinger fahren. Bereits ab Ende Juni werden die weißen Planen entfernt, die das Freiburger Wahrzeichen seit gut einem Jahr verhüllen. Auch die Kosten lägen im zuletzt vorgesehenen Rahmen, teilte Frank Uekermann, der Leiter des zuständigen Garten- und Tiefbauamts, am Mittwochnachmittag in der Sitzung des Verkehrsausschusses mit.

Mit rund sechs Millionen Euro ist die aufwendige Sanierung der Brücke allerdings inzwischen fast dreimal so teuer wie ursprünglich geplant. In den vergangenen Monaten waren die Kosten immer wieder nach oben geschnellt, da sich die im Jahr 1886 erbaute Brücke nach und nach als wesentlich maroder herausgestellt hatte als ursprünglich angenommen. Manche Stahlträger waren komplett vom Rost zerfressen, außerdem tauchten Asbest und andere Schadstoffe auf. Die Brücke war deshalb nun fast ein Jahr länger gesperrt als geplant. Ursprünglich hätte sie bereits im November 2008 wieder befahrbar sein sollen.
 

21.06.09 Sommeranfang

Zwischen dem 21. Juni und dem 23. September ist auf der Nordhalbkugel die Jahreszeit Sommer, auch wenn es in den vergangenen Tagen zum Teil eher weniger sommerlich war. Gleichzeitig ist heute auch der längste Tag des Jahres mit einem Sonnenaufgang um 05:29 und einem Sonnenuntergang um 21:32 Uhr.
 
23.06.09

Bericht über die Mitgliederversammlung 2009

Rekord bei Neumitgliedern
Harmonisch verlaufene Jahresversammlung des Bürgerverein Stühlinger e. V.


Vorstandstisch von links:

Stvtr. Vors. Roswitha Reinmuth, 1. Vors. Daniela Ullrich, Schriftführer Jörg Ritzel
und Kassierer Andreas Riedel

Zur satzungsgemäßen Mitgliederversammlung des Bürgerverein Stühlinger e. V. wurden kürzlich alle Mitglieder in die Aula der Hebelschule eingeladen. Sie erhielten vorab einen schriftlichen Jahresbericht der Vorsitzenden Daniela Ullrich. Dieser fasst die umfangreichen Tätigkeiten des Vereins und die wichtigsten Entwicklungen im Stadtteil Stühlinger zusammen. Das breite Themenspektrum reicht von der Situation auf dem Stühlinger Kirchplatz, der Sanierung der Eschholzstraße sowie der "Blauen Wiwili-Brücke" über Bauprojekte, wie das heiß diskutierte Studentenwohnheim auf dem Lazarettgelände, die Erstellung einer neuen Broschüre "Leben im Stühlinger" und natürlich die jährliche, vom Bürgerverein veranstaltete "Nostalgische Messe". Diese findet 2009 vom 2. - 5. Juli zum 15. Mal statt.

Zu Beginn der Versammlung konnte die Vorsitzende die Ehrenmitglieder Ursula Grässlin und Franz Junker sowie zwei Mitglieder als frisch gewählte Gemeinderäte aus dem Stühlinger begrüßen: Gabi Rolland (SPD) und Adelheid Hepp (Grüne) hatten es sich trotz Wahlstress der vergangenen Monate nicht nehmen lassen, an der Versammlung teilzunehmen und ihren zukünftigen Einsatz für den Bürgerverein anzubieten.

An eine ausführliche Diskussion des Kassenberichts schlossen sich dann die geheimen Wahlen von drei Vorstandsmitgliedern und sechs Beiräten (jeweils für zwei Jahre) an. Die erste Vorsitzende Daniela Ullrich, der Stellvertreter Hans-Christoph Stork und der Pressesprecher Robert Sättele hatten sich zur Wiederwahl zur Verfügung gestellt und wurden alle mit großer Mehrheit ohne Neinstimmen gewählt. Der bisherige Beisitzer Sebastian Oser schied wegen beruflich bedingtem Wegzugs aus dem Gremium aus und wurde mit großem Dank für seinen Einsatz für den Bürgerverein verabschiedet. An seine Stelle wurde neu Sebastian Coker gewählt und auch den fünf weiteren, bisherigen Beisitzern wurde mit großer Mehrheit ohne Neinstimmen das Vertrauen für eine weitere Amtsperiode ausgesprochen.

Die Vorsitzende bedankte sich bei den Mitgliedern für das Vertrauen und gab bekannt, dass der Verein im vergangenen Jahr einen Rekordzugang von 25 Neu-Mitgliedern erzielte, was nicht zuletzt auf die gelungene Farb-Broschüre über das vielfältige "Leben im Stühlinger" zurückzuführen ist. Diese wurde erstmalig an alle Haushalte im Stühlinger verteilt. Zukünftige Ausgaben hängen allerdings vom Einwerben von Inseraten ab, da der Bürgerverein nicht jedes Jahr einen hohen Zuschuss zu den Druckkosten geben kann.

Als nächstes ergab sich eine eingehende Diskussion über zwei schließlich mehrheitlich verabschiedete Anträge an die Stadtverwaltung. Erstens wird die Stadtverwaltung aufgefordert, den Gaststätten der Eschholzstraße eine Außenbewirtung bis 22.00 Uhr zu erlauben. Und zweitens soll die im Lärmaktionsplan der Stadt Freiburg vorgesehene Geschwindigkeitsbeschränk-ung auf 30 km/h für die Eschholzstraße nun auch zügig umgesetzt werden.

Auf große Zustimmung stieß Rainer Probst mit der Information über die geplante Neugestaltung des Lederle-Brunnens mit einer Brunnenumrandung. Diese soll Schmutzeinwirkungen verhindern und kann auch als Sitzgelegenheit dienen. Die Kosten der Umgestaltung in Höhe von ca. 10.000 Euro sollen durch die Anwohner und den Stadtteil getragen werden. Der Bürgerverein wird dafür ein entsprechendes Spendenkonto einrichten. Erste Spendenzusagen durch Geschäftsleute wurden bereits getätigt, die Firma Pumpen-Lederle unterstützt den Umbau durch den Einsatz einer neuen Pumpe. Die Stadtverwaltung gab die Zusage, die Betriebskosten für den Brunnen für mindestens fünf Jahre zu übernehmen. Das bereits geplanten Herbstfest der Gewerbetreibenden wird zudem mit einer Spendenaktion verknüpft werden.

Weitere anregende Diskussionen ergaben sich unter anderem über Parkmöglichkeiten im Stühlinger, ein mögliches Einweihungsfest der "Blauen Brücke" und der Eschhholzstraße nach deren Umgestaltung, die Information, dass bisher noch kein Antrag für den Biergarten an der Wentzingerstraße an das Bauamt gestellt wurde, und der Antrag von Frau Rolland an den OB, im bevölkerungsreichsten Stadtteil Stühlinger mehr barrierefreie Wahllokale anzubieten. Auf großes Interesse stieß dann auch das Angebot des Ehrenmitglieds Ursula Gräßlin, insbesondere für Neubürger einen "Kunstspaziergang im Alt-Stühlinger" anzubieten.

Zum Abschluss der sehr harmonisch verlaufenen Jahresversammlung kündigte Frau Ullrich dann noch an, dass der Stadtteil Stühlinger im nächsten Jahr sein 125-jähriges Jubiläum feiern kann und im Herbst eine Arbeitsgruppe mit der Planung beginnen wird. Ideen und Mitarbeit der Bevölkerung für die Gestaltung dieses Jubiläums (und wieder für die kommende "Nostalgische Messe") sind sehr willkommen.

Bürgerverein Stühlinger e. V.
Robert Sättele, Pressesprecher
Tel. 0761-274660
 
24.06.09 Zum heutigen Johannistag

präsentieren wir ein paar Bauernregeln, da Johanni als Lostag in der Überlieferung für die Landwirtschaft und Wetter von zentraler Bedeutung ist.

  • Johannis tut dem Winter wieder die Türe auf.
  • Der Kuckuck kündet gar teure Zeit, wenn er nach Johanni schreit.
  • Vor dem Johannistag, keine Gerste man loben mag.
  • Regen am Johannistag, nasse Ernt` man erwarten mag.
  • Sankt Johannis Regengüsse, verderben uns die besten Nüsse.
  • An Sankt Johanni Abend, leg die Zwiebel in ihr kühles Beet.
  • Wenn die Johanniswürmer glänzen, darfst du richten deine Sensen.
  • Vor Johannes bet' um Regen, nachher kommt er ungelegen.
  • Wie's Wetter am Johanni war, so bleibt's wohl 40 Tage gar.
25.06.09

Spielplätze werden auf Vordermann gebracht

Die Stadt Freiburg will ihre Spielplätze auf Vordermann bringen. Ein Entwicklungskonzept für die nächsten zehn Jahre wurde am Mittwoch im Verkehrsausschuss vorgestellt. Demnach haben zwölf der 145 Spielplätze in Freiburg dringendsten Sanierungsbedarf. Bei weiteren 26 Spielplätzen ist die Erneuerung "dringend erforderlich". 3,23 Millionen Euro wird es kosten, die Mängel zu beheben.

"Sicherheitsmängel gibt es auf unseren Spielplätzen keine", versichert Frank Uekermann, Leiter des zuständigen Garten- und Tiefbauamts. Vielmehr gehe es bei den geplanten Sanierungen darum, die Plätze attraktiver zu gestalten. Anfang dieses Jahres haben seine Mitarbeiter alle 145 städtischen Spielplätze unter die Lupe genommen. Geprüft wurde zum Beispiel, ob es genügend Bewegungsmöglichkeiten gibt, ob Rückzugsräume vorhanden sind, Wasser- und Matschbereiche und naturbelassene Flächen, etwa um Beeren oder Nüsse zu sammeln. Relevant war auch die Zahl der Kinder, die im Umfeld jedes Spielplatzes leben.

Im jetzt vorgelegten Entwicklungskonzept sind die Spielplätze je nach Sanierungsbedarf in vier Stufen unterteilt. Die gute Nachricht: 59 Spielplätze sind gut in Schuss, sie wurden der Stufe vier zugeordnet. Hingegen bedürfen zwölf Einrichtungen (Stufe eins) "dringendst" einer Neugestaltung, denn sie haben "keinerlei Spielwert" mehr. Noch in diesem Jahr sollen deswegen die Spielplätze im Eschholzpark (Stühlinger), im Wiesenweg (Günterstal) und in der Arlesheimerstraße (Tiengen) aufgemöbelt werden. Nächstes Jahr sind die auf dem Annaplatz (Wiehre), im Gässle (St. Georgen) und am Einkaufszentrum Weingarten an der Reihe. Der Stufe eins zugeordnet wurden auch die Spielplätze Auf der Hardt (Wiehre), am Englerplatz (Haslach), an der Ferdinand-Weiß-Straße (Stühlinger), Im Kapellenacker (Tiengen), Langenwangen (Opfingen), am Lindenwäldle (Weingarten) sowie in der Mathildenstraße (Stühlinger).

Bislang sind im städtischen Haushalt 250 000 Euro im Jahr für den Neu- und Umbau von Spielplätzen eingeplant. Insgesamt würde es aber 890 000 Euro kosten, alle zwölf Spielplätze der Stufe eins zu sanieren. "Das Geld reicht vorerst für fünf der Hotspots", sagt Frank Uekermann. Die anderen werde man Schritt für Schritt abarbeiten. Er will sich dafür einsetzen, dass im neuen Haushalt mehr Geld für Spielplätze eingeplant wird.

Das braucht es auch, um die 26 der Stufe zwei zugeordneten Spielplätze auf Vordermann zu bringen: Hier werden in den nächsten zehn Jahren 1,84 Millionen Euro benötigt. Weitere 50 000 Euro sind für 48 Spielplätze (Stufe drei) veranschlagt, um dort Spielgeräte auszutauschen. Einhellig begrüßt wurde die Bestandsaufnahme im Verkehrsausschuss. Einige Stadträte kritisierten allerdings, dass Spielplätze im Wald (für die das Forstamt zuständig ist) und Bolzplätze nicht einbezogen wurden.
 

27.06.09

(R)AUSVERKAUF bei grün & bunt



 

30.06.09

Zum Nachdenken

"Die Statistik ist ein spanisches Gasthaus:
Jeder findet darin das, was er sucht."

Jean-Claude Riber

   
 
   

Stühlinger Online Mai 2009

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