| |
01.06.09
|
Pfingstmontag
In vielen Regionen existieren Pfingstbräuche, so zum Beispiel
das Pfingstbaumpflanzen in der Lüneburger Heide, in Oelde der
Pfingstenkranz, in Mecklenburg das Schmücken des Pfingstochsen,
in Frankfurt am Main der Wäldchestag, in Halle (Saale) der
Knoblauchsmittwoch, die Geißbock-versteigerung in Deidesheim
oder die Heimensteiner Kirmes in Heilbad Heiligenstadt. Viele Jugendgruppen
führen Pfingstzeltlager durch.
In Österreich und Teilen von Deutschland ist in der Nacht
von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag die Unruhnacht (Bosheitsnacht).
Ursprünglich sollten in dieser Nacht böse Geister ausgetrieben
werden, jetzt werden in der Unruhnacht den Mitbürgern
verschiedene Streiche gespielt, zum Beispiel wird die Gartenbank
des Hauseigentümers versteckt, oder seine Haustür wird
mit Blumenstöcken verstellt. Diese Aktivitäten werden
auch als Pfingststehlen bezeichnet. Alles, was nicht durch ein Dach
geschützt ist, darf mitgenommen und versteckt werden.
Ein weiterer Brauch zu Pfingsten, der in Deutschland praktiziert
wird, ist das sogenannte Birkenstecken. In der Pfingstnacht
machen sich Junggesellen auf, um ihrer Liebsten eine Birke an die
Hauswand zu stellen. Dies symbolisiert seine Zuneigung zu ihr. Zudem
ist es in einigen Landstrichen üblich, eine Kalkspur von der
gesteckten Birke bis zum Haus des Junggesellen zu streuen, um die
Herkunft der Birke aufzuklären.
Der Pfingstmontag ist ein gesetzlicher Feiertag in Deutschland,
Österreich, Luxemburg und weiten Teilen der Schweiz. In Deutschland
forderten Wirtschaftsverbände 2005 seine Abschaffung. Sämtliche
im Bundestag vertretenen Parteien mit Ausnahme der FDP sprachen
sich ebenso wie die Kirchen und Gewerkschaften gegen diesen Vorschlag
aus.
In Frankreich ist 2005 der Versuch der Regierung Raffarin, den Pfingstmontag
zum unbezahlten Feiertag zu machen, am Widerstand der Bevölkerung
gescheitert. Ein für die Regierung erstellter Bericht kam allerdings
zu dem Schluss, dass trotz der Abschaffung des Pfingstmontags zuletzt
rund 52 Prozent der Erwerbstätigen an diesem Tag nicht gearbeitet
hätten. Schulen und öffentliche Dienststellen blieben meist
geschlossen. Der Pfingstmontag ist daher seit 2008 wieder Feiertag.
|
|
|
03.06.09 |
JAZZ & DOGS
Die Konzertreihe im E-Werk Freiburg wie immer Mittwochs ab 21.15 Uhr
bei freiem Eintritt ab 20.30 Uhr.
weitere Informationen unter: www.jazzanddogs.de
heute:
hellmüller-sisera-renold
Avangard Jazz
Hellmüllersisera hat mit Tony Renold den Schlagzeuger
gefunden, der das Duo zum magischen Dreiergespann erweitert. Ein
natürlich harmonisierendes Trio, das Spontaneität und
Risiko liebt. Stilistisch ist immer alles möglich, von gepflegtem
Standardjazz bis zu wilden, energetischen freien Improvisationen.
Mann darf also gespannt sein...
Franz Hellmüller - Gitarre
Luca Sisera - Bass
Tony Renold Schlagzeug
|
|
|
06.06.09 |
Die Schafskälte hat uns im Griff
Ein Witterungsregelfall, der statistisch eine unglaublich hohe
Auftretungs-wahrscheinlichkeit von 89 % hat, ist die sogenannte
Schafskälte, normaler-weise um den 11. Juni . Damit sind empfindlich
kühle, wechselhafte und oft auch regenreiche Tage gemeint,
die sich nach einer ersten sommerlich warmen Witterungsperiode Ende
Mai meist noch vor Mitte Juni einstellen.
Die Schafskälte ist in weiterem Sinne ein wenig mit dem indischen
Sommer-monsun vergleichbar und ist deswegen nach einem Singularitätenkalender
für Deutschland in der Tat auch unter dem Begriff "Monsunwelle"
bekannt.
Eine typische Schafskälte braucht eine kühle und feuchte
Nordwestströmung. Bei einer "richtig echten Schafskälte"
, wie sie zum Beispiel im Jahre 1998 aufgetreten ist, fallen die
durchschnittlichen Temperaturen auf etwa 5 - 10 Grad ab.
Die Schafskälte kommt so regelmäßig, dass sie sich
in langjährigen klimatologischen Durchschnittsdaten nachweisen
lässt, wenn man für Juni statt ein Monats- ein kürzeres
Pentadenmittel (penta=fünf) der Temperatur bildet. Der Temperaturabfall
um den 11. Juni ist auf den Kuppen der Mittelgebirge , die ja naturgemäß
einige 100 bis 1000 m vom erwärmten Tiefland weg in die kühle
freie Atmosphäre hineinragen, wesentlich schärfer ausgeprägt
als im Tiefland.
Der Name "Schafskälte" soll an die frisch geschorenen
Schafe erinnern, denen die kühlen Temperaturen um den 11. Juni
durchaus gefährlich werden können.
Quelle: www.bauernregeln.net
|
|
|
10.06.09 |
JAZZ & DOGS
Die Konzertreihe im E-Werk Freiburg wie immer Mittwochs ab 21.15 Uhr
bei freiem Eintritt ab 20.30 Uhr.
weitere Informationen unter: www.jazzanddogs.de
heute:
THE ART OF PEPPER
OLI WENDT'S PARADISE CATS
Das heutige Tribute im E-Werk gebührt einem der Großen
auf dem
Alto-Sax. Durch seine herausragenden Balladeninterpretationen und
seine virtuose Technik tat sich Art Pepper bereits in den 50er Jahren
im Stan Kenton Orchestra international hervor und reifte bis zu
seinem
Tod 1982 als Solist und Bandleader zu Weltformat, was durch zahlreiche
Asientourneen in den späten 70ern auf unzähligen Platten
dokumentiert
ist. Die heutige Hommage deckt seine größten Hits ab,
von BeBop über
Modal-Jazz, von Mambo über Samba bis Groove- und Soul-Jazz.
Und
natürlich wird auch die eine oder andere Ballade nicht fehlen...
Oli Wendt alto-sax
Dirk Wochner piano
Arpi Ketterl bass
Arno Pfunder drums
P.S.: JAZZ & DOGS geht dann in die Sommerpause - weitere Konzerte
folgen ab Oktober 2009.
|
|
|
11.06.09 |
Fronleichnam - Leib
des Herrn
Das Fronleichnamsfest gibt es schon seit 1264. Es wurde durch Urban
IV. allgemein eingeführt, und fällt immer auf den 2. Donnerstag
nach Pfingsten.
Der Name Fronleichnam stammt von dem mittelhochdeutschen Wort "vronlichnam"
ab und bedeutet Fron (= Herren) Leichnam (entgegen der modernen
Bedeutung nicht toter sondern gerade umgekehrt: lebender Leib).
Gemeint ist der (in der geweihten Hostie anwesende) Leib Christi.
Fronleichnam wird allerdings nur in folgenden Bundesländern
der BRD als Feiertag begangen: Baden Württemberg, Bayern, Hessen,
NRW,
Rheinland-Pfalz, Saarland und in durch Rechtsverordnung bestimmten
Gemeinden in Sachsen und Thüringen.
Übrigens gilt das Fronleichnamsfest als eine typisch katholische
Einrichtung.
In einer Prozession an diesem Tag wird die Eucharistie, die konsekrierte
Hostie ( eine "in Fleisch und Blut Jesu" verwandelte Brotscheibe
), in einer Monstranz feierlich unter Gesang und Gebet durch die
Straßen getragen.
|
|
|
12.06.09 |
Geburtstag von Anne Frank
Heute vor 80 Jahren wurde Anne Frank geboren. Sie hatte als 4-Jährige
Deutschland mit ihrer Familie verlassen müssen, doch als die
Nazis dann das Nachbarland Niederlande überfielen, war die
jüdische Familie Frank auch in Amsterdam nicht mehr sicher.
Die Familie versteckte sich gemeinsam mit anderen verfolgten Freunden
in einem engen feuchten Hinterhaus, das nur über einen drehbaren
Aktenschrank zu betreten ist. Acht Menschen lebten dort auf engstem
Raum, immer in Angst, den Nazis in die Hände zu fallen. Anne
war ein normales Mädchen, das leben wollte. Später wollte
sie als Journalistin oder Schriftstellerin arbeiten, zunächst
aber erstmal erwachsen werden. Ärger mit ihrer Mutter und Streit
mit ihrer Schwester Margot gehörten ebenso dazu wie ihre erste
Liebe.
Mehr als zwei Jahre war das Versteck auch Schutz, doch am 4. August
1944 ist alles aus: Jemand hat das Versteck verraten. Die Familie
wurde ins Konzentrationslager verschleppt, das nur der Vater überlebte.
Anne und ihre Schwester Margot erkrankten im Lager Bergen-Belsen
an Typhus und starben kurz vor der Befreiung.
Das Tagebuch wurde später von Annes Vater veröffentlicht.
Inzwischen ist es in mehr als 50 Sprachen übersetzt.
|
|
|
16.06.09 |
Obst aus der Plastikflasche
muss nicht sein
In den Regalen der Discounter finden Sie inzwischen immer häufiger
kleine Plastikfläschchen für die "Portion Obst für
zwischendurch" - so genannte "Smoothies". In einer
Zeit, in der viele Menschen der Meinung sind, dass ihnen selbst
zum Obstschälen oder für das Gemüseschnipseln die
nötige Zeit fehlt, sollen die kleinen Flaschen eine Gesundheitslücke
schließen. Das sagt jedenfalls der Hersteller - und die Mutter
glaubt ihr Gewissen beruhigen zu können, wenn sie den Kleinen
zum Pausenbrot einen "Smoothie" einpackt.
Der Begriff "Smoothies" heißt auf Englisch in etwa
"sanft" oder "sämig". So ähnlich soll
sich die "kleine Portion Obst für zwischendurch"
im Mund anfühlen. "Smoothies" sind kein Saft, sondern
eher eine Art Püree. Ihre Wiege steht - wie sollte es anders
sein - in den USA. Etwas 50 %, manchmal sogar 100 % des täglichen
Obst- und Gemüsebedarfs eines Menschen soll der Inhalt einer
kleinen 250-ml-Plastikflasche ersetzen, versprechen die smarten
Hersteller.
Von der Vorstellung, dass in den "Smoothies" nun bergeweise
frisches Obst und Gemüse landen würden, müssen Sie
sich allerdings verabschieden. "In vielen Fällen sieht
die Realität ganz anders aus", warnt das bekannte Gesundheitsmagazin
"Dr. Spitzbart's Gesundheits-Praxis". Vielmehr würden
für derartige Drinks oft ausgepresstes Fruchtfleisch, Orangenzellen,
Apfelpektin oder Kokospulver genommen.
Auch die Säfte, die solche "Smoothies" flüssiger
machen sollen, seien meist keine frisch gepressten Direktsäfte,
sondern mit Wasser verdünnte Konzentrate. "Smoothies"
enthielten zudem nicht selten jede Menge Zucker - relativ sogar
noch mehr als Cola. Die Werbebotschaft der Hersteller, es handele
sich dabei um Fruchtzucker, gehe an der Sache vorbei. In Mengen
genossen sei Fruchtzucker keineswegs gesünder als normaler
Haushaltszucker. Soweit das Magazin.
Aber noch schlimmer: "Smoothies", die Sie aus den Regalen
des Supermarktes kaufen können, müssen selbstverständlich
irgendwie haltbar sein und werden deshalb gewöhnlich pasteurisiert,
also hocherhitzt. Wenn Obst und Gemüse so behandelt und dazu
noch geschält und gepresst werden, verlieren sie viele Vitalstoffe.
Etliche Vitamine, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe
sind nämlich hitzeempfindlich und überleben das Pasteurisieren
nicht.
Was lernen wir daraus? Greifen Sie lieber direkt zum Original und
essen Sie Obst und Gemüse. Ein Tipp: Wählen Sie möglichst
Naturprodukte in leuchtenden Farben, also knallrote Tomaten und
Paprika, herrliche gelbe Aprikosen oder grünen Brokkoli. Je
intensiver die Farbe, desto gesunder sollen Obst und Gemüse
sein, sagen Fachleute. Und: leuchtendes Obst schmeckt einfach besser.
Sie sollten Obst und Gemüse zudem schnipseln, wenn Ihnen beispielsweise
ein ganzer Apfel zu viel erscheint. Mit klein geschnittenem Obst und
Gemüse führen Sie auch Ihre Kinder an eine gesunde Ernährung
heran. Wenn Sie auf den Geschmack von "Smoothies" nicht
verzichten wollen: Warum pürieren Sie Obst und Gemüse nicht
selber frisch im Mixer daheim? Ihren Kindern wird das bestimmt gefallen.
|
|
|
20.06.09 |
Wiwili-Brücke
Gute Nachrichten vom Sorgenkind Freiburgs: Radfahrer und Fußgänger
können von September an wieder über die Wiwili-Brücke
zwischen Innenstadt und Stühlinger fahren. Bereits ab Ende
Juni werden die weißen Planen entfernt, die das Freiburger
Wahrzeichen seit gut einem Jahr verhüllen. Auch die Kosten
lägen im zuletzt vorgesehenen Rahmen, teilte Frank Uekermann,
der Leiter des zuständigen Garten- und Tiefbauamts, am Mittwochnachmittag
in der Sitzung des Verkehrsausschusses mit.
Mit rund sechs Millionen Euro ist die aufwendige Sanierung der
Brücke allerdings inzwischen fast dreimal so teuer wie ursprünglich
geplant. In den vergangenen Monaten waren die Kosten immer wieder
nach oben geschnellt, da sich die im Jahr 1886 erbaute Brücke
nach und nach als wesentlich maroder herausgestellt hatte als ursprünglich
angenommen. Manche Stahlträger waren komplett vom Rost zerfressen,
außerdem tauchten Asbest und andere Schadstoffe auf. Die Brücke
war deshalb nun fast ein Jahr länger gesperrt als geplant.
Ursprünglich hätte sie bereits im November 2008 wieder
befahrbar sein sollen.
|
|
|
21.06.09 |
Sommeranfang
Zwischen dem 21. Juni und dem 23. September ist auf der Nordhalbkugel
die Jahreszeit Sommer, auch wenn es in den vergangenen Tagen zum Teil
eher weniger sommerlich war. Gleichzeitig ist heute auch der längste
Tag des Jahres mit einem Sonnenaufgang um 05:29 und einem Sonnenuntergang
um 21:32 Uhr.
|
|
|
23.06.09 |
Bericht über die Mitgliederversammlung 2009
Rekord bei Neumitgliedern
Harmonisch verlaufene Jahresversammlung des Bürgerverein
Stühlinger e. V.

Vorstandstisch
von links:
Stvtr. Vors. Roswitha Reinmuth, 1. Vors. Daniela Ullrich, Schriftführer
Jörg Ritzel
und Kassierer Andreas Riedel
Zur satzungsgemäßen Mitgliederversammlung des Bürgerverein
Stühlinger e. V. wurden kürzlich alle Mitglieder in die
Aula der Hebelschule eingeladen. Sie erhielten vorab einen schriftlichen
Jahresbericht der Vorsitzenden Daniela Ullrich. Dieser fasst die
umfangreichen Tätigkeiten des Vereins und die wichtigsten Entwicklungen
im Stadtteil Stühlinger zusammen. Das breite Themenspektrum
reicht von der Situation auf dem Stühlinger Kirchplatz, der
Sanierung der Eschholzstraße sowie der "Blauen Wiwili-Brücke"
über Bauprojekte, wie das heiß diskutierte Studentenwohnheim
auf dem Lazarettgelände, die Erstellung einer neuen Broschüre
"Leben im Stühlinger" und natürlich die jährliche,
vom Bürgerverein veranstaltete "Nostalgische Messe".
Diese findet 2009 vom 2. - 5. Juli zum 15. Mal statt.
Zu Beginn der Versammlung konnte die Vorsitzende die Ehrenmitglieder
Ursula Grässlin und Franz Junker sowie zwei Mitglieder als
frisch gewählte Gemeinderäte aus dem Stühlinger begrüßen:
Gabi Rolland (SPD) und Adelheid Hepp (Grüne) hatten es sich
trotz Wahlstress der vergangenen Monate nicht nehmen lassen, an
der Versammlung teilzunehmen und ihren zukünftigen Einsatz
für den Bürgerverein anzubieten.
An eine ausführliche Diskussion des Kassenberichts schlossen
sich dann die geheimen Wahlen von drei Vorstandsmitgliedern und
sechs Beiräten (jeweils für zwei Jahre) an. Die erste
Vorsitzende Daniela Ullrich, der Stellvertreter Hans-Christoph Stork
und der Pressesprecher Robert Sättele hatten sich zur Wiederwahl
zur Verfügung gestellt und wurden alle mit großer Mehrheit
ohne Neinstimmen gewählt. Der bisherige Beisitzer Sebastian
Oser schied wegen beruflich bedingtem Wegzugs aus dem Gremium aus
und wurde mit großem Dank für seinen Einsatz für
den Bürgerverein verabschiedet. An seine Stelle wurde neu Sebastian
Coker gewählt und auch den fünf weiteren, bisherigen Beisitzern
wurde mit großer Mehrheit ohne Neinstimmen das Vertrauen für
eine weitere Amtsperiode ausgesprochen.
Die Vorsitzende bedankte sich bei den Mitgliedern für das
Vertrauen und gab bekannt, dass der Verein im vergangenen Jahr einen
Rekordzugang von 25 Neu-Mitgliedern erzielte, was nicht zuletzt
auf die gelungene Farb-Broschüre über das vielfältige
"Leben im Stühlinger" zurückzuführen ist.
Diese wurde erstmalig an alle Haushalte im Stühlinger verteilt.
Zukünftige Ausgaben hängen allerdings vom Einwerben von
Inseraten ab, da der Bürgerverein nicht jedes Jahr einen hohen
Zuschuss zu den Druckkosten geben kann.
Als nächstes ergab sich eine eingehende Diskussion über
zwei schließlich mehrheitlich verabschiedete Anträge
an die Stadtverwaltung. Erstens wird die Stadtverwaltung aufgefordert,
den Gaststätten der Eschholzstraße eine Außenbewirtung
bis 22.00 Uhr zu erlauben. Und zweitens soll die im Lärmaktionsplan
der Stadt Freiburg vorgesehene Geschwindigkeitsbeschränk-ung
auf 30 km/h für die Eschholzstraße nun auch zügig
umgesetzt werden.
Auf große Zustimmung stieß Rainer Probst mit der Information
über die geplante Neugestaltung des Lederle-Brunnens mit einer
Brunnenumrandung. Diese soll Schmutzeinwirkungen verhindern und
kann auch als Sitzgelegenheit dienen. Die Kosten der Umgestaltung
in Höhe von ca. 10.000 Euro sollen durch die Anwohner und den
Stadtteil getragen werden. Der Bürgerverein wird dafür
ein entsprechendes Spendenkonto einrichten. Erste Spendenzusagen
durch Geschäftsleute wurden bereits getätigt, die Firma
Pumpen-Lederle unterstützt den Umbau durch den Einsatz einer
neuen Pumpe. Die Stadtverwaltung gab die Zusage, die Betriebskosten
für den Brunnen für mindestens fünf Jahre zu übernehmen.
Das bereits geplanten Herbstfest der Gewerbetreibenden wird zudem
mit einer Spendenaktion verknüpft werden.
Weitere anregende Diskussionen ergaben sich unter anderem über
Parkmöglichkeiten im Stühlinger, ein mögliches Einweihungsfest
der "Blauen Brücke" und der Eschhholzstraße
nach deren Umgestaltung, die Information, dass bisher noch kein
Antrag für den Biergarten an der Wentzingerstraße an
das Bauamt gestellt wurde, und der Antrag von Frau Rolland an den
OB, im bevölkerungsreichsten Stadtteil Stühlinger mehr
barrierefreie Wahllokale anzubieten. Auf großes Interesse
stieß dann auch das Angebot des Ehrenmitglieds Ursula Gräßlin,
insbesondere für Neubürger einen "Kunstspaziergang
im Alt-Stühlinger" anzubieten.
Zum Abschluss der sehr harmonisch verlaufenen Jahresversammlung
kündigte Frau Ullrich dann noch an, dass der Stadtteil Stühlinger
im nächsten Jahr sein 125-jähriges Jubiläum feiern
kann und im Herbst eine Arbeitsgruppe mit der Planung beginnen wird.
Ideen und Mitarbeit der Bevölkerung für die Gestaltung
dieses Jubiläums (und wieder für die kommende "Nostalgische
Messe") sind sehr willkommen.
Bürgerverein Stühlinger e. V.
Robert Sättele, Pressesprecher
Tel. 0761-274660
|
|
|
24.06.09 |
Zum heutigen Johannistag
präsentieren wir ein paar Bauernregeln, da Johanni als Lostag
in der Überlieferung für die Landwirtschaft und Wetter
von zentraler Bedeutung ist.
- Johannis tut dem Winter wieder die Türe auf.
- Der Kuckuck kündet gar teure Zeit, wenn er nach Johanni
schreit.
- Vor dem Johannistag, keine Gerste man loben mag.
- Regen am Johannistag, nasse Ernt` man erwarten mag.
- Sankt Johannis Regengüsse, verderben uns die besten Nüsse.
- An Sankt Johanni Abend, leg die Zwiebel in ihr kühles Beet.
- Wenn die Johanniswürmer glänzen, darfst du richten
deine Sensen.
- Vor Johannes bet' um Regen, nachher kommt er ungelegen.
- Wie's Wetter am Johanni war, so bleibt's wohl 40 Tage gar.
|
|
|
25.06.09 |
Spielplätze werden auf Vordermann gebracht
Die Stadt Freiburg will ihre Spielplätze auf Vordermann bringen.
Ein Entwicklungskonzept für die nächsten zehn Jahre wurde
am Mittwoch im Verkehrsausschuss vorgestellt. Demnach haben zwölf
der 145 Spielplätze in Freiburg dringendsten Sanierungsbedarf.
Bei weiteren 26 Spielplätzen ist die Erneuerung "dringend
erforderlich". 3,23 Millionen Euro wird es kosten, die Mängel
zu beheben.
"Sicherheitsmängel gibt es auf unseren Spielplätzen
keine", versichert Frank Uekermann, Leiter des zuständigen
Garten- und Tiefbauamts. Vielmehr gehe es bei den geplanten Sanierungen
darum, die Plätze attraktiver zu gestalten. Anfang dieses Jahres
haben seine Mitarbeiter alle 145 städtischen Spielplätze
unter die Lupe genommen. Geprüft wurde zum Beispiel, ob es
genügend Bewegungsmöglichkeiten gibt, ob Rückzugsräume
vorhanden sind, Wasser- und Matschbereiche und naturbelassene Flächen,
etwa um Beeren oder Nüsse zu sammeln. Relevant war auch die
Zahl der Kinder, die im Umfeld jedes Spielplatzes leben.
Im jetzt vorgelegten Entwicklungskonzept sind die Spielplätze
je nach Sanierungsbedarf in vier Stufen unterteilt. Die gute Nachricht:
59 Spielplätze sind gut in Schuss, sie wurden der Stufe vier
zugeordnet. Hingegen bedürfen zwölf Einrichtungen (Stufe
eins) "dringendst" einer Neugestaltung, denn sie haben
"keinerlei Spielwert" mehr. Noch in diesem Jahr sollen
deswegen die Spielplätze im Eschholzpark (Stühlinger),
im Wiesenweg (Günterstal) und in der Arlesheimerstraße
(Tiengen) aufgemöbelt werden. Nächstes Jahr sind die auf
dem Annaplatz (Wiehre), im Gässle (St. Georgen) und am Einkaufszentrum
Weingarten an der Reihe. Der Stufe eins zugeordnet wurden auch die
Spielplätze Auf der Hardt (Wiehre), am Englerplatz (Haslach),
an der Ferdinand-Weiß-Straße (Stühlinger),
Im Kapellenacker (Tiengen), Langenwangen (Opfingen), am Lindenwäldle
(Weingarten) sowie in der Mathildenstraße (Stühlinger).
Bislang sind im städtischen Haushalt 250 000 Euro im Jahr für
den Neu- und Umbau von Spielplätzen eingeplant. Insgesamt würde
es aber 890 000 Euro kosten, alle zwölf Spielplätze der
Stufe eins zu sanieren. "Das Geld reicht vorerst für fünf
der Hotspots", sagt Frank Uekermann. Die anderen werde man
Schritt für Schritt abarbeiten. Er will sich dafür einsetzen,
dass im neuen Haushalt mehr Geld für Spielplätze eingeplant
wird.
Das braucht es auch, um die 26 der Stufe zwei zugeordneten Spielplätze
auf Vordermann zu bringen: Hier werden in den nächsten zehn
Jahren 1,84 Millionen Euro benötigt. Weitere 50 000 Euro sind
für 48 Spielplätze (Stufe drei) veranschlagt, um dort
Spielgeräte auszutauschen. Einhellig begrüßt wurde
die Bestandsaufnahme im Verkehrsausschuss. Einige Stadträte
kritisierten allerdings, dass Spielplätze im Wald (für
die das Forstamt zuständig ist) und Bolzplätze nicht einbezogen
wurden.
|
|
|
30.06.09 |
Zum Nachdenken
"Die Statistik ist ein spanisches Gasthaus:
Jeder findet darin das, was er sucht."
Jean-Claude Riber
|
|
|
|