Aktuelles

Januar 2009
 
 

 


Stühlinger Online
 
 
01.01.09

Neujahr 2009


Foto: Felix Andris - Stühlinger Online
 
 
05.01.09 Banküberfall im Stühlinger

Ein maskierter Mann hat am heutigen Montag Nachmittag gegen 16.30 Uhr eine Bankfiliale an der Eschholzstraße im Stadtteil Stühlinger unweit der Straßenbahnhaltestelle Eschholzstraße überfallen.

Der Räuber hat laut Polizei mehrere hundert Euro Bargeld erbeutet und flüchtetet nach bisherigen Erkenntnissen zu Fuß. Verletzt wurde bei dem Überfall vermutlich niemand. Der Mann ist etwa 1,90 Meter groß und von normaler Statur. Er war schwarz maskiert und trug ein schwarzes oder dunkelblaues Regencape. Darunter hielt er vermutlich eine Waffe. Auf dem Kopf hatte er eine Schildmütze oder Basecap, darüber die Kapuze des Regencape. Am Rand der Kapuze und am Rücken des Cape waren Reflektoren sichtbar. Der Mann sprach laut Polizei hiesigen Dialekt.
Die Fahndung der Polizei läuft auf Hochtouren.

Hinweise bitte an die Kripo Freiburg, Tel. 0761 / 882 - 4884 oder das so genannte anonyme Telefon unter Tel. 07861 / 4 12 62.
 

06.01.09

Heilige Drei Könige

Am Dreikönigstag erinnert man sich an die Heiligen Drei Könige, die der Legende nach aus dem Morgenland kamen und einem Stern gefolgt sind,
um in Bethlehem das Jesuskind im Stall zu ehren.

Der Dreikönigstag oder das Dreikönigsfest beendet bei uns üblicherweise die Weihnachtszeit. (In vielen östlichen Ländern, zum Beispiel in Russland, wird am 6. Januar erst das Weihnachtsfest gefeiert).

Heute bauen viele Familien ihren Weihnachtsbaum ab und Kinder und Jugendliche ziehen als Sternsinger von Tür zu Tür, um Spenden für Bedürftige in der ganzen Welt zu sammeln.

Die Sternsinger verkleiden sich als Caspar, Melchior und Balthasar - die Heiligen Drei Könige. Die Sternsinger erzählen die Geschichte der Heiligen Drei Könige, singen Lieder, wünschen Segen für das neue Jahr und schreiben die Schutzformel C+M+B mit der Jahreszahl mit Kreide auf die Haustür.

Wissen Sie eigentlich, was dieses C+M+B bedeutet?

Viele Menschen glauben, dass es die Abkürzung für "Caspar, Melchior und Balthasar" ist. Die Kirche versteht darunter jedoch die Formel "Christus Mansionem Benedicat", was zu deutsch heißt: Christus segne die Wohnung.
 

11.01.09

Stühlinger Neujahrsempfang


 

13.01.09

Winterblues

Gerade in den Wintermonaten klagen viele Menschen über schlechte Laune und Müdigkeit. Heißhunger auf Süßes verbessert die gedrückte Stimmung auch nicht mehr: Der Winterblues hat sie erwischt! Warum wir überhaupt unter dieser saisonabhängigen Depression leiden und was wir dagegen tun können, erfahren Sie hier.


Foto: Felix Andris - Stühlinger Online

Der Grund für den Winterblues ist der Mangel an natürlichem Licht in der kalten Jahreszeit. So wird statt des Glücksbotenstoffs Serotonin an den kürzer werdenden Tagen vermehrt das Schlafhormon Melatonin produziert. Sie benötigen täglich 3000 bis 4000 Lux Lichtintensität, um sich im seelischen Gleichgewicht zu halten. Im Winter erreichen Sie im Freien jedoch nur 1500,
in Ihrer Wohnung sogar nur 500.

Sie sollten sich am besten ein paar Tage Ihres Jahresurlaubs für die Wintermonate aufsparen und die Sonne anderer Länder ausnutzen.

Wenn diese Alternative für Sie nicht in Frage kommt, hier ein paar Tipps für Daheimgebliebene:

  • Gehen Sie täglich an die frische Luft, da die Lichtintensität dort noch
    am höchsten ist. Bewegung in der Kälte ist außerdem gut für den Organismus und versorgt Sie ausreichend mit Sauerstoff.
  • Sorgen Sie für eine gute Beleuchtung in Ihrer Umgebung. Es gibt in Apotheken oder Warenhäusern spezielle Vollspektrumlampen, die natürliche Lichtverhältnisse nachahmen. Da diese preislich bei ca.
    200 € liegen, können Sie sich auch mit Ihren eigenen Lampen weiterhelfen und sich einen hellen Arbeits- und Wohnbereich schaffen.
  • Achten Sie auf vitaminreiche Ernährung. Durch die Einnahme von Kohlenhydraten sorgen für einen höheren Serotoninhaushalt.

Frauen und ältere Menschen reagieren besonders empfindlich auf die dunkle Jahreszeit, aber Sie sind mit diesem Problem nicht allein. Erhellen Sie Ihren Alltag !
 

16.01.09

Zum Nachdenken

Das Weinen ist dem Menschen angeboren,
aber das Lachen will gelernt sein.

Max Pallenberg

P.S.:
Lachen in der KTB im Stühlinger - Termine siehe Kultur & Veranstaltungen
nächster Termin ist der 28.01.2009
 

17.01.09

Heute vor 67 Jahren

wurde der der US-amerikanische Boxer wurde unter dem Namen Cassius Marcellus Clay Jr. in Louisville, Kentucky, geboren. Als Zwölfjähriger begann er mit dem Boxsport und nach 6 Jahren und vielen gewonnenen Amateursiegen stieg er in die Profiliga auf. Im Jahre 1964 nutzte er seine erste Gelegenheit, Weltmeister zu werden und besiegte Sonny Liston. Nach diesem Kampf, bei dem Clay nur Außenseiterchancen zugesprochen wurden, schrie er in die Mikrophone den noch heute bekannten Spruch 'I'm the greatest'.

Sein Weltmeisterschaftstitel wurde ihm jedoch 1967 aberkannt, weil er sich öffentlich weigerte im Vietnam-Krieg zu kämpfen. Im legendären Kampf gegen George Foreman holte er sich letztendlich noch den Titel des Schwergewichts-weltmeisters zurück.

Im Jahre 1975 konvertierte er zum Islam und nannte sich von da an Muhammad Ali. Heute hat sich der durch eine Parkinsonerkrankung gekennzeichnete Ex-Weltmeister weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und bleibt vielen somit vor allem als bester Boxer aller Zeiten in Erinnerung.
 

21.01.09

Der neue amerikanische Präsident ist im Amt

Barack Obama hält zur Amtseinführung die Ruckrede, auf die die USA und die Welt gewartet haben. Eine große Krise braucht große Lösungen - nicht Zank ums Kleinklein: Das ist seine Botschaft. Und ein Seitenhieb auf Vorgänger George W. Bush, dessen Politik er messerscharf seziert.

Als sein Name gestern um kurz vor zwölf Uhr mittags vor dem Westportal des Kapitol angekündigt wird, jubeln auf der National Mall fast zwei Millionen Menschen und schwenken Fähnchen. Obama kennt diesen Moment, bei Wahlkampfreden ist er oft durch den Applaus zum Podium getänzelt, fast wie ein Boxer vor seinem Kampf. Jetzt schreitet der designierte mächtigste Mann der Welt langsam durch den Gang auf die Ehrentribüne vor dem Kapitol. Er hat ein Lächeln auf den Lippen, doch es wirkt abwesend, nach innen gekehrt.

Selten wurde die Rede eines neuen US-Präsidenten mit so viel Spannung erwartet wie die Barack Obamas. Nach Ansicht fast aller Beobachter meisterte der Präsident seine erste Herausforderung.

Der neue US-Präsident Obama zeigt sich auch gleich an seinem ersten Arbeitstag entschlossen, neue Akzente zu setzen. Als eine seiner ersten Amtshandlungen ließ er alle noch laufenden Verfahren im Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba aussetzen, um deren Rechtmäßigkeit zu überprüfen.

Politische Führer aus aller Welt haben sich zur Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Barack Obama positiv geäußert. Viele erwarten außerdem eine Verbesserung der bilateralen Beziehungen. Zudem wird ein neuer Kurs in der US-Außenpolitik erwartet.

Die deutsche Bundesregierung erhofft sich nach dem Führungswechsel in den Vereinigten Staaten eine noch engere Zusammenarbeit und ein schnelles Ende amerikanischer Alleingänge. Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet eine neue Ära in der internationalen Zusammenarbeit. Auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hofft auf einen engeren Schulterschluss zwischen Europa und den USA.
 

24.01.09

Zum Nachdenken

Das Ziel des Schreibens ist es, andere sehen zu machen.

Joseph Conrad
 

27.01.09

Zum Lachen - Barack Obama auf schwäbisch


Quelle: You Tube
 

31.01.09

Stühlinger Gewerbehof

Die schlechte Wirtschaftslage hat sich auch beim Projekt "Stühlinger Gewerbehof" bemerkbar gemacht: Vergangenen Herbst schien der Baubeginn für den Neubau unmittelbar bevorzustehen, getan hat sich bislang jedoch nichts. Zwei entscheidende Mitglieder der Baugruppe seien abgesprungen, berichtet Roswitha Reinmuth vom Stühlinger Gewerbeverein. Dieser will die alten Baracken Ecke Eschholzstraße und Ferdinand-Weiß-Straße durch einen vom Architekturbüro Amann Burdenski geplanten Bau aus Glas und Stahl ersetzen.

Immer noch gehört das Grundstück dem Energieversorger Badenova. Dieser hatte dem Stühlinger Gewerbeverein das Grundstück bis Jahresende 2008
zum vergleichsweise günstigen Preis von 1,1 Millionen Euro reserviert. Die Vereinsmitglieder führen auf der 3165 Quadratmeter großen Fläche bereits seit Beginn der 1980er Jahre kleine Handwerksbetriebe mit alternativer Note. Jetzt wurden sowohl die Kaufoption wie auch der Mietvertrag noch bis kommenden Herbst verlängert, bestätigt eine Sprecherin des Unternehmens der BZ: "Wir konnten die Gründe für die Verzögerung gut nachvollziehen." Roswitha Reinmuth vom Gewerbeverein nennt die Gründe: "Die beiden Investoren, die abgesprungen sind, wollten zusammen mehr als 1000 Quadratmeter nutzen. Sie hatten wohl zu viel Angst vor den derzeitigen wirtschaftlichen Entwick-lungen."

Der neue Gewerbehof soll von der ersten gewerblichen Baugruppe in Deutschland gebaut werden. "Eine Baugruppe, das bedeutet, dass mehrere bauwillige Haushalte – zum Beispiel Familien oder wie in diesem Fall Betriebe – sich zusammenschließen, um gemeinsam ein Grundstück zu erwerben und darauf ein Haus mit mehreren Einheiten zu errichten", erklärt Architekt Hubert Burdenski. Entscheidend sei, dass jeder nach Bauende eine Einheit besitze, als hätte er eine herkömmliche Eigentumswohnung gekauft. Sprich: Jeder finanziert mit seinem eigenen Bankkredit letztlich nur den Bau der Fläche, die er später erwerben will und haftet nicht für andere Mitglieder. Die gesamte Nutzfläche des geplanten Glaspalastes soll einmal 3200 Quadratmeter betragen. Angesichts dessen und der mit 7,6 Millionen Euro kalkulierten Gesamtkosten machte der Absprung von Interessenten für ein Drittel der Fläche den für November 2008 angekündigten Baubeginn unmöglich, so Reinmuth. Aber sie ist optimistisch: "Das Projekt ist nicht gestorben." Derzeit befinde sich der Gewerbeverein in der heißen Verhandlungsphase mit neuen Interessenten, weshalb Reinmuth zu diesen nichts weiter sagen möchte. "Wir wollen aber noch diesen Frühsommer beginnen zu bauen", so Reinmuth.

   
 
   

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