Aktuelles

Februar 2009
 
 

 


Stühlinger Online
 
 
01.02.09

Wir gratulieren der Badsichen Zeitung zum 63.


In der ersten Ausgabe der Badischen Zeitung, die heute vor 63 Jahren erschien, gab es auch einen kleinen Lokalteil. Der vermeldete unter anderem:

Die Zahl der öffentlichen Uhren in Freiburg, die noch in Betrieb sind, ist gegenüber früher stark zurückgegangen. Um so erfreulicher ist es, daß man bemüht ist, die noch ziemlich intakt gebliebenen öffentlichen Uhren wieder in Gang zu bringen. So wurde in diesen tagen die Rathausuhr wieder in Betrieb gesetzt und mit einem weißen, allerdings nur provisorischen Ziffernblatt versehen. Die Rathausuhr wie auch die städtischen Uhren am Martins- und Schwabentor, an der Franziskanerkirche, in Zähringen, Betzenhausen und St. Georgen haben eigene Werke, sind also nicht an das elektrische Uhrennetz angeschlossen. Von den elektrischen Uhren, die von der Feuermeldezentrale aus gesteuert werden, wurde vor kurzem auch die öffentliche Uhr an der Hindenburgschule (heute Goethe-Gymnasium) wieder in Gang gesetzt. Alle öffentlichen Uhren in Freiburg erhalten ihre Zeit durch die aus dem alten Rathaus gerettete Normaluhr, die ihrerseits allwöchentlich durch die Rundfunkzeit reguliert wird. Ein Wunsch sei hier noch ausgesprochen: Wäre es nicht möglich, am Hauptbahnhof wieder eine öffentliche Uhr anzubringen? Die Reisenden würden das sehr begrüßen.

Doch es ging nicht nur um die Zeit, sondern auch um die Zuteilung von Lebensmitteln für den Februar 1946:

Daraus ist ersichtlich, daß die Brotrationen kleiner sind als im vorhergehenden Monat. Diese Maßnahme ist für die ganze französisch besetzte Zone einheitlich getroffen worden, weil die Zufuhr des amerikanischen Mehles langsamer als vorgesehen sich vollzieht. Dagegen ist die Qualität des Brotes besser geworden, da nunmehr Weißmehl verwendet wird.
 

 
04.02.09

JAZZ & DOGS

Die Konzertreihe im E-Werk Freiburg wie immer Mittwochs ab 21 Uhr
bei freiem Eintritt ab 20.30 Uhr..

weitere Informationen unter: www.jazzanddogs.de

heute:
DIE SWINGER - Swing

DIE SWINGER: klingt unanständig - ist auch so! Unanständig viel musika-lisches Treiben, unverschämter, unbändiger Spielspaß., ungezügelte, schwingende Tanzlust, gefühlsechte, leidenschaftliche Stimmen. DIE SWINGER: sechs junge Musiker, die sich in die Öffentlichkeit drängen, um alte und neue, aktuelle und fast schon vergessene Songs auf eine unterhalt-same, einzigartige und charmante Art zu präsentieren. Im Gepäck haben sie swingenden Jazz und ihren über alles geliebten Soul. Sie huldigen den Größen des Bossa, Rhythm'n'Blues, verziert mit einfühlsamen Balladen.
DIE SWINGER: swing for your soul! www.dieswinger.de
Geschwister Andrea und Werner Möschle: voc
Georg Eichhorn: rhodes / voc
Max Trieß: git
Jochen Reß: bass / voc
Thomas Bürkelbach: dr
 

09.02.09

Neueröffnung im Einstein

Das Café Einstein wird jetzt eine Bar. Neue Pächter, neues Glück: Alexander Hanusch und Rita Macedo eröffnen am heutigen Montag im früheren Café Einstein an der Klarastraße eine Bar. Entsprechend heißt das Lokal nicht mehr Café, sondern nur noch Einstein – auch wenn der alte Name noch an der Fassade prangt. Essen soll es weiterhin geben: Tapas und je zwei Tages-gerichte. Außer portugiesischem Bier gibt’s Spezialitäten, die für eine Bar
eher untypisch sind: selbstgemachte Torten, Pralinen und Schokolade. Im Familienbetrieb ist Hanuschs Vater, ein Konditor, für die Süßwaren zuständig.

Es sei Zufall gewesen, dass seine Freundin und er das Einstein übernommen hätten, sagt Alexander Hanusch (37). Die Idee, ein eigenes Lokal mit deutschen und portugiesischen Spezialitäten zu eröffnen, hätten sie schon länger gehabt. Sie sei in Portugal geboren, lebe aber schon seit 35 Jahren in Deutschland, erzählt Rita Macedo (40). "Wir hatten auch schon Pläne, nach Portugal zu gehen und uns dort etwas aufzubauen", sagt Hanusch. Dann aber habe seine Freundin erfahren, dass der Pächter des Einstein aufhören wolle.

Mit seinem Konzept habe er gute Chancen, glaubt Hanusch. "Ich kenne bisher niemanden hier in Süddeutschland, der portugiesisches Bier ausschenkt", sagt er. Er will außerdem so oft wie möglich selbst für seine Gäste da sein und hinter der Theke stehen: "Ich finde es wichtig, dass der Wirt die Bar selbst betreibt und die Leute ihn kennen." Erfahrung in der Gastronomie haben Hanusch und Macedo jedenfalls: Sie betreiben auch die Theke im Foyer des Kulturzentrums E-Werks an der Eschholzstraße.

Das Einstein hat eine bewegte Geschichte hinter sich: Ursprünglich als Tagescafé vorgesehen, durfte das Lokal laut Bebauungsplan von 1985 nur
bis 20 Uhr öffnen. Ab 1995 stand es acht Jahre lang leer, bis 2003 der Gemeinderat entschied, Öffnungszeiten bis 24 Uhr zu genehmigen – einige Anwohner hatten sich für eine Verlängerung der Öffnungszeiten eingesetzt. Der Bebauungsplan wurde entsprechend geändert.

Eröffnung ist am heutigen Montag um 19 Uhr (pro Gast ein Gratisgetränk). Öffnungszeiten: Von Sonntag bis Donnerstag 9 bis 24 Uhr, freitags und samstags bis 1 Uhr.
 
09.02.09 Heute vor 83 Jahren: Die Spraydose wird erfunden

Am 9. Februar 1926 meldet der Norweger Erik Rotheim das Patent auf die Erfindung der Spraydose an. Obwohl sie heute aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken ist, hatte sie damals zunächst keinen Erfolg.

Praktische Anwendung fand die Sprühdose erst, als zwei US-Amerikaner 1941 ein Insektenspray entwickelten. Sie stiegen in die kommerzielle Produktion ein, und in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg trat die Sprühdose von den USA aus ihren Siegeszug an, einen gewaltigen Siegeszug.

Aus zwei Gründen jedoch ist die Erfolgsgeschichte der Spraydose auch kritisch zu werten, und beide haben mit der Umwelt zu tun: Zunächst ist da das Treibmittel. Seit den frühen 1950er-Jahren verwendete man gerne das sogenannte Freon und verwandte Stoffe aus der Klasse der fluorierten Chlorkohlenwasserstoffe, kurz FCKW. Freon ist eine Flüssigkeit mit vielen günstigen Eigenschaften: Sie ist billig, geruchlos und chemisch neutral.

Am wichtigsten ist aber, dass sie schon bei sehr tiefen Temperaturen (etwa Minus 20 Grad) verdampft. Nur wenn man Freon unter starken Druck setzt, bleibt es auch bei höheren Temperaturen noch flüssig. Und das nutzt man in der Sprühdose aus: Mit Freon als Treibmittel kann man eine Flüssigkeit in die Dose einfüllen, hat also mehr Platz für den eigentlichen Inhalt der Sprühdose. Und weil das Freon sofort verdampft, wenn es die Dose verlässt, wird der Inhalt durch das Treibmittel nicht verunreinigt.

Jahrzehntelang waren Freon und verwandte Stoffe im Einsatz, bis man entdeckte, dass diese Stoffe die Ozonschicht der Erde beschädigen und den Treibhauseffekt verstärken. Erst nach langen internationalen Verhandlungen und gegen den Widerstand der Industrie wurde 1995 die Verwendung von FCKW in der EU verboten.

Mittlerweile hat die Industrie auch das zweite Ökoproblem der Sprühdose technisch im Griff, die riesigen Müllmengen: Für viele industrielle Anwendungen gibt es inzwischen Mehrweg-Sprühdosen. Bis zu zehn Mal lassen sich die Dosen befüllen, ehe sie verschrottet werden müssen.

Nur bei Sprühdosen für Haushaltsanwendungen - vom Deospray bis zur Sprühsahne - hat sich die Wiederbefüllung noch nicht durchsetzen können.
Umweltbewusste Verbraucher können darauf jedoch sicherlich verzichten.
 

11.02.09

JAZZ & DOGS

Die Konzertreihe im E-Werk Freiburg wie immer Mittwochs ab 21 Uhr
bei freiem Eintritt ab 20.30 Uhr..

weitere Informationen unter: www.jazzanddogs.de

heute:
Kali Trio - Fusion Guitar Trio

Die Musik des Kali Trios bewegt sich zwischen Fusion und Rockmsik, wobei jedoch immer die Improvisation und die Interaktion zwischen den drei Bandmitgliedern eine wichtige Rolle spielt. Gespielt werden hauptsächlich Eigenkompositionen, aber auch Interpretationen bekannter Songs. Gitarrist Kalle Zeier und Bassist Thomas Stieger sind zur Zeit in Berlin wohnhaft, wo
sie derzeit Jazz-und Popularmusik studieren, während Klaudiusz Zylinski dasselbe in Stuttgart macht. Die Band kennt sich jedoch schon seit mehreren Jahren und hat sich vor ca. 6 Jahren in Freiburg zusammengefunden. Nach längerer Pause will das "Kali-Trio" nun ein neues Programm vorstellen. Drei Persönlichkeiten, drei Einflüsse, ein Bandsound... auf jeden Fall erwartet Sie ein powervoller Abend, gefüllt mit treibenden Grooves, spannenden Momenten und viel Spielfreude, denn keiner der Spieler scheut sich davor, auch mal Risiken einzugehen...

Kalle Zeier - guit
Thomas Stieger - bass
Klaudiusz "Kali" Zylinski - dr
 

12.02.09

"Black Gospel Stars" in der Herz-Jesu-Kirche.

Gospel-Konzert am Donnerstag, den 12. Februar um 20 Uhr.

Der Chor Black Gospel Stars führt seine Besucher durch die atemberaubende Welt der Spirituals & Traditionals. Das Ensemble besteht aus einer sagenhaften Auswahl von Künstlern, die bereits Erfolge auf den größten Bühnen Amerikas und Europas zu verzeichnen haben.

Neben der Chorleiterin Donna Brown wird Deutschlands bekanntester Gospel-Star Miss Queen Yahna das 10-köpfige Ensemble mit ihrer kraftvollen Stimme bereichern. Ihre Verkündung von Gottes Botschaft der „Guten Nachricht“ wird nicht nur eingefleischte Gospelfans verzaubern.

Das Programm der afroamerikanischen Sänger und Sängerinnen ist vielfältig:
Einige der weltbekannten Songs erzählen Geschichten von Freude und stecken voller Rhythmus und Fröhlichkeit („Oh, happy day“) während andere innig und ruhig schwierige Zeiten beschreiben und den Zuhörern Träume vom Himmel näherbringen („Kumbaya, my lord“, „Amazing grace“). Die Künstler schaffen es, die Qual der Sklaven, die sich mit den Spirituals Mut machten ebenso authentisch darzustellen wie die hoffnungsvolle und frohe Botschaft,
die Mittelpunkt der Gospelmusik ist.

Die einzigartige Kirchenatmosphäre unterstreicht die wundervolle Darbietung des Ensembles und garantiert, dass dieses Konzert unvergesslich bleibt.

Erleben Sie ein kraftvolles und energiegeladenes Feuerwerk aus Rhythmus und Leidenschaft und genießen Sie einen Abend voller Wärme und Emotionalität mit den bekanntesten und schönsten Gospelliedern aller Zeiten.

Karten sind zum Preis von 23 € unter der Telefonnummer 01805 / 55 66 56
erhältlich.
 
13.02.09 E-Werk: Der Wille ist da, das Geld noch nicht

Gemeinderat einstimmig für Erhalt und Sanierung / Sofortmaßnahmen für 117000 Euro bewilligt

Lange Zeit war im E-Werk nur eines gewiss: Der Bedarf für Sanierung und Brandschutz ist riesig. Doch wie groß er genau ist und wie es insgesamt weitergehen soll, war weniger klar. Nach der jüngsten Gemeinderatssitzung lichtet sich der Nebel: Das E-Werk, so der einstimmige Wille aller Ratsmit-glieder, soll erhalten werden. Abriss, Umzug oder Teilbebauung des Park-platzes sind hingegen aus dem Rennen.

2,8 Millionen Euro sind nötig, um das von der Badenova gemietete Gebäude zu sanieren und den aktuellen Brandschutzvorschriften Genüge zu leisten. Besonders dringend ist der Bedarf im Untergeschoss: Hier musste aufgrund der Brandschutzmängel zwischenzeitlich eine Nutzungsuntersagung ausgesprochen werden. Diese könnte nach Aussagen des Baurechtsamts aber wieder zurückgenommen werden, da die Verwaltung nach einer Ortsbegehung mit allen Nutzergruppen entschieden hat, die dringendsten Brandschutz-maßnahmen sofort umzusetzen. Hierfür wurden überplanmäßig 117 000 Euro bereitgestellt.

Am vergangenen Dienstag legte die Verwaltung dem Gemeinderat eine umfassende Aufstellung über die derzeitigen Mietverhältnisse, den Sanierungsbedarf sowie die verschiedenen, in der Vergangenheit auch schon öffentlich diskutierten Handlungsvarianten vor. In Kurzform: Der derzeitige Mietvertrag mit der Badenova läuft noch bis Ende 2013 und überträgt der Stadt alle Kosten für Instandsetzung und -haltung. Der Mietpreis beträgt rund 42 000 Euro pro Jahr und beinhaltet auch das ehemalige Direktionsgebäude, in dem das Jugendzentrum „Letz Fetz” untergebracht ist. Der Wert des E-Werks wurde 2004 auf 1,3 Millionen Euro taxiert. Allerdings wurden mittlerweile Altlasten auf dem Gelände gefunden, sodass der Kaufpreis deutlich niedriger ausfallen dürfte.

Die untersuchten Handlungsvarianten zeigen auf, dass es für die Stadt (und damit die Nutzergruppen im E-Werk) mit Abstand am günstigsten ist, entweder den bestehenden Mietvertrag langfristig fortzuführen oder das Gebäude zu kaufen. Der jährliche Aufwand für Zins und Tilgung entspräche in etwa der heutigen Miete. Die in jedem Fall fälligen Sanierungsarbeiten wären dann aber Investitionen in eine eigene Immobilie. Der Verkauf eines Teils der Freifläche an einen Investor käme insgesamt deutlich teurer, da dann eine Altlasten-sanierung unumgänglich wäre. Gleiches gilt für Abriss und Neubau, was aber vermutlich ohnehin am Denkmalschutz scheitern würde.

Angesichts der vorgelegten Fakten sprachen sich alle Gemeinderatsmitglieder dafür aus, die Sanierung möglichst rasch anzugehen. An die Verwaltung ging der Auftrag, gemeinsam mit den E-Werk-Nutzern nach Möglichkeiten zu suchen, den Brandschutz- und Sanierungsaufwand zu verringern, und darüber hinaus Verhandlungen mit der Badenova aufzunehmen, das Gebäude entweder zu kaufen oder langfristig zu mieten. Noch vor der Sommerpause sollen diese Ergebnisse dem Gemeinderat vorliegen.

Quelle: Amtsblatt Freiburg
 

14.02.09

Valentinstag

Eigentlich beruht alles auf einem Zufall: Hätte Kaiser Claudius im Jahr 269 nach Christus den Bischof Valentin von Terni nicht ausgerechnet am 14. Februar, einem beliebten, "Lupercalia" genannten römischen Festtag, enthaupten lassen, die Liebenden und Liebeshungrigen hätten heute vielleicht keinen Feiertag. Und die Blumenhändler, Grußkartenhersteller und Geschenkartikelgeschäfte wären um ein Datum gebracht, das ihren Umsatz doch erheblich steigert.

Ein bunter Liebesgruß für die Angebetete ist jedoch nicht der einzige Brauch zum Valentinstag. So ging einst das Gerücht um, dass derjenige, den ein Mädchen am 14. Februar als ersten sah, ihr Zukünftiger werden würde.
Überliefert ist auch ein "Valentins-Orakel": Männer und Frauen auf Partnersuche schrieben die Namen ihrer potenziellen Kandidatinnen oder Kandidaten auf ein Zettel, knüllten das Papier zusammen und umwickelten es mit Lehm. Diese Lehmkügelchen legten sie in ein Wasserglas, wo sie sich auflösten. Der Zettel, der als erstes wieder freigegeben wurde, soll - Dank des Einflusses von St. Valentin - den Namen des oder der Zukünftigen enthalten haben. In wie vielen Fällen das Orakel zu einer glücklichen Ehe geführt hat, ist allerdings nicht bekannt.

Der Usus, am 14. Februar der Angebeteten Blumen zu schenken, geht tatsächlich auf das besagte Fest "Lupercalia" zurück: Im antiken Rom wurde damit der Göttin Juno als Schützerin von Ehe und Familie gedacht. Männer und Frauen opferten der Göttin Tiere und Getreidekuchen. Die jungen Leute hatten an diesem Tag noch einen ganz eigenen Brauch: Die Namen von Frauen wurden in einem Holzkasten gesammelt, ledige Männer griffen hinein und hatten so per Los eine erotische Gespielin gezogen, die sie für ein Jahr - der römische Kalender begann im März - als ihre Partnerin betrachteten. Gleichberechtigung im heutigen Sinne war damals freilich noch unbekannt.

Der Brauch der Liebes-Lose wurde vor allem in Frankreich weiter gepflegt. Dort trafen sich am Vorabend des Valentinstages junge Frauen und Männer und schrieben ihre Namen auf Zettel. Jedes Mädchen und jeder Mann zogen dann einen Namen und jeder hatte somit zwei Valentins, mit denen sich ein kleiner Flirt entspinnen konnte.

In England entscheidet die erste Begegnung am Morgen des Valentinstags darüber, wer der Valentin oder die Valentine werden soll.

Das heutige Mekka aller Valentin-Feierlichkeiten aber ist Amerika: 1849
wurde in den USA die erste Grußkarte gedruckt, um sie an diesem Tag einem geliebten Menschen zukommen zu lassen. Inzwischen sind jedes Jahr zum 14. Februar rund eine Million romantischer Postgrüße in den Staaten unterwegs.

16.02.09 Zum Schmunzeln

"Alles, was mir der Pfarrer noch erlaubt hat, hat mir nun der Doktor verboten."
 

18.02.09 JAZZ & DOGS

Die Konzertreihe im E-Werk Freiburg wie immer Mittwochs ab 21 Uhr
bei freiem Eintritt ab 20.30 Uhr..

weitere Informationen unter: www.jazzanddogs.de

heute:
MAG - Matthais Anton Group – Pop Jazz

Nach dem phänomenalen Auftritt im Oktober 2008 bei Jazz & Dogs, kommt hier das mehrfach angefragte Folgekonzert. Matthias Anton (1979) gilt trotz seines jungen Alters als einer der hoffnungsvollsten Nachwuschssaxofonisten Deutschlands. Er studierte bei Prof. Jürgen Seefelder und bei Prof. Bernd Konrad und steht für eine neue Generation junger deutscher Saxofonisten: verwurzelt in der Tradition und gleichzeitig individuell und zeitgemäß in seinem Spiel. Wichtig ist ihm die Grenzüberschreitung verschiedener Stilistiken. Mit seiner aktuellen Group hat er eine Besetzung die „zeitgenössischen Jazz“, „Groove –Jazz“ ,„traditionellen Jazz“ und vor allem auch Popmusik gekonnt miteinander verbinden. Man kann ihren Musikstiel also als “Pop-Jazz” bezeichnen. Das große Ziel von Matthias Anton besteht darin, sowohl Jazzfans zu begeistern, als auch ein Publikum zu gewinnen , das vielleicht normalerweise keinen Jazz hört. Die Hauptcharakteristik seiner Band ist die unglaubliche Energie die sie mit ihrer Musik erzeugen, sodass jeder der die Band bereits gehört hat bestätigen kann, dass er etwas davon nach dem Konzert mit nach Hause nehmen konnte. Absolute Spontanität und ein enormes Zusammenspiel innerhalb der Gruppe sind genauso chatrakteristisch wie außerordentliche solistische Leistungen. Wer die Band noch nicht gehört hat kann sich auf einen energiegeladenen Abend freuen bei dem moderner Jazz auf internationalem Niveau geboten wird.

Matthias Anton – Sax
Philipp Moehrke – Klavier
Rares Popsa – Gitarre
Patrick „Paco“ Müller – Bass
Matthias Füchsle - Schlagzeug
 
20.02.09 Trotz Computer und Internet bleiben Kinder dem Fernseher treu

KIM-Studie 2008 veröffentlicht.

Für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren bleibt der Fernseher das wichtigste Medium. Wenn auch Computer und Internet eine große Rolle spielen - zwei Drittel sitzen regelmäßig am Computer - so bleibt das Fernsehen doch die häufigste Medienbeschäftigung der Kinder. Dies gilt auch hinsichtlich des Zeitbudgets. Mit dem Fernseher verbringen Kinder noch immer doppelt so viel Zeit wie mit dem Computer.

Dies sind zentrale Ergebnisse der KIM-Studie (Kinder und Medien, Computer und Internet) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs), die diese Woche anlässlich des safer internet day im SWR-Funkhaus in Mainz der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Für die repräsentative KIM-Studie wurden 1.200 Kinder und deren Haupterzieher im Frühsommer 2008
zu ihrem Mediennutzungsverhalten befragt.

Trotz der Dominanz des Fernsehens kommt dem Computer im Alltag der Kinder eine wichtige Rolle zu. Jedes zweite Kind im Alter von 6 und 7 Jahren hat bereits Erfahrungen am PC gesammelt. Insgesamt betrachtet nutzen drei Viertel der Kinder zwischen 6 und 13 Jahren zumindest selten einen Computer. Inhaltlich bedeutet der Computer für Kinder vor allem Computerspiele, Arbeiten für die Schule und das Surfen im Internet. Drei Viertel der Computernutzer haben bereits Interneterfahrung, zwei Drittel gehen regelmäßig ins Netz und
ein Sechstel der Internetnutzer ist jeden oder fast jeden Tag online. Mit zunehmendem Alter werden auch häufiger die kommunikativen Möglichkeiten des Netzes wie E-Mail und Chat genutzt.

Ein Schwerpunkt der KIM-Studie 2008 ist das Thema „Computer und Schule“. Hierbei zeigt sich, dass der Computer weniger in der Grundschule sondern
erst in der weiterführenden Schule eingesetzt wird. Kinder in höheren Klassen nutzen verstärkt das Internet, schreiben Texte und lernen den Umgang mit Programmen.

Quelle: Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK)
 

23.02.09

Rosenmontag

Der Begriff Rosenmontag entstand in Köln. Hier hat man schon (fast) immer Karneval gefeiert. Aber zu Beginn des 19. Jahrhunderts (nämlich 1823) hat sich das „Festordnende Komitee“ gegründet, um dafür zu sorgen, dass der Karneval nun endlich in geordneten Bahnen abläuft (bis dahin muss es wild zugegangen sein...). Dieses Komitee hielt jeweils am Montag nach dem dritten Sonntag vor Ostern seine Sitzung ab.

Dieser Sonntag hieß Rosensonntag, weil an diesem Tag der Papst eine goldene Rose weihte, die er einer wichtigen Persönlichkeit überreichte. Nun – und dann hat sich das Komitee, das den Karnevalsumzug organisierte, nach seinem Versammlungstermin genannt: „Rosenmontagsgesellschaft“.
Und jetzt heißt also der Tag, an dem die Umzüge stattfinden, „Rosenmontag“.

Der erste organisierte Rosenmontagsumzug fand übrigens in Köln (im Rheinland also) statt! Inzwischen gibt es in vielen Städten des Rheinlandes und auch anderswo Umzüge. Die Menschen bauen bunte Wagen, mit denen sie durch die Straßen ziehen. Oft haben diese Umzüge ein bestimmtes Motto, manchmal ein politisches, oft aber werden ganz alltägliche Dinge durch den Kakao gezogen. Musikgruppen spielen Karnevalsmusik, die Menschen am Straßenrand „schunkeln“. Meistens gibt es ein „Prinzenpaar“, das mit seinem Wagen den Abschluss des Zuges bildet. Und für die Kinder ganz wichtig: Beim Karnevalszug werden ganz, ganz viele „Kamelle“ geworfen, Süßigkeiten, Blumensträußchen und andere schöne Dinge.

Auch in Süddeutschland gibt es an Rosenmontag Umzüge, aber die sind anders als im Rheinland. Menschen mit Masken, die oft schaurig aussehen, ziehen durch die Straßen und veranstalten einen höllischen Lärm. Man nennt diese Umzüge „Narrensprünge“.
 

25.02.09 JAZZ & DOGS

Die Konzertreihe im E-Werk Freiburg wie immer Mittwochs ab 21 Uhr
bei freiem Eintritt ab 20.30 Uhr..

weitere Informationen unter: www.jazzanddogs.de

heute:
Maggie Marget - Jazz, Pop, Funk

'Maggie' Margret Horrer präsentiert ihre Bands: Ende 2007 stellte sie ihre Band für die Abschlussprüfungen an der J&RS zusammen. Sie entschied sich schnell für eine Rhythmusgruppe aus vier talentierten und befreundeten Musikern. Die vielseitige Band spielt eine Mischung aus Jazz und Pop, mit einem groovigen Fundament und dem eloquenten Wechselspiel von Gitarre und Piano. Ebenfalls an diesem Abend spielt das Ausnahmetrio "Threet": Schon länger hegte Maggie die Überlegung ihren ehemaligen Nachbarn, Beatboxer Julian Knörzer, für den einen oder anderen Song einzuladen. Doch erst im Sommer 2008 finden Maggie und Julian musikalisch zusammen - nach einer JamSession bei Freunden entsteht das Trio mit Julian an den Human „Drum Machines“ und Boris an den "Digital Sounds". Die Gruppe spielt weltbekannte Songs und Leckerbissen von Funk über Disco und Soul. In bester Musikermanie(r) teilen sich diese zwei Bands die Jazz & Dogs Bühne nach- und miteinander, verwoben durch das magische Timbre von Maggies warmer Soul-Stimme. Weitere Informationen: www.maggiemusic.de

Maggie Horrer: voc
Boris Lau: keys
Julian Knörzer: human beatboxing
Benjamin Eisel: git
Dong Ho Sul: bass
Moritz Weissinger: dr
 

   
 
   

Stühlinger Online Januar 2009

Stühlinger Online März 2009
   
 

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