Aktuelles

Dezember 2009
 
 

 


Stühlinger Online
 
 
01.12.09

Welt-Aids-Tag 2009

Der Welt-Aids-Tag wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und 1988 zum ersten Mal von der Weltgesundheitsorganisation WHO durchgeführt. Inzwischen haben die Vereinten Nationen eine eigene Organisation für den Kampf gegen Aids gegründet, UNAIDS, die auch den Welt-Aids-Tag ausruft.

Das internationale Motto der Welt-Aids-Tag-Kampagnen für die Jahre 2005 bis 2010 lautet „Stop Aids. Keep the Promise!". Es erinnert daran, dass im Juni 2001 Politikerinnen und Politiker aus 189 Ländern auf einer Sondersitzung der Vereinten Nationen das Versprechen gaben, HIV und Aids national und international stärker zu bekämpfen – ein Versprechen, das in großen Teilen immer noch nicht erfüllt ist.

In Deutschland wird die Welt-AIDS-Tag-Kampagne von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung durchgeführt. Kooperationspartner sind die Deutsche AIDS-Hilfe und die Deutsche AIDS-Stiftung.

Viele kleine und große Aids-Organisationen in Deutschland beteiligen sich mit vielfältigen Aktionen am Welt-Aids-Tag. Ob mit speziellen Medien zum Motto, Aufklärungsveranstaltungen in der Fußgängerzone, Benefiz-Sendungen im Fernsehen, Podiumsdiskussionen auf Konferenzen oder der Ansprache von Journalist/innen - bei möglichst vielen Gelegenheiten wollen und werden sie Aids möglichst öffentlich zum Thema machen.
 

 
03.12.09

Zum Nachdenken

"Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann."

Ralph Waldo Emerson
 

05.12.09

Chor- und Orchester-Konzert "Singing Voices Hüfingen e.V."

Am heutigen Samstag um 19 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche.

Dieses Jahr steht von Mozart das "Regina Coeli" und das "Te Deum" auf unserem Programm, verbunden mit einigen weihnachtichen Chorstücken. Beide Stücke sind mit Chor, Orchester und Sopransolistin und wirklich eine freudige Einstimmung auf die Weihnachtszeit hin.
 

07.12.09 Geburt der Litfaß-Säule

Woher hat die Anzeigen-Säule ihren Namen?

Vom Druckereibesitzer Ernst Litfaß (1816-1874). Der Berliner hatte die Idee, Säulen in der ganzen Stadt aufzustellen, um die damalige Wildplakatierung in geordnete Bahnen zu lenken. Die Stadt war zunächst nicht sehr begeistert von diesem Vorschlag, erteilte Herrn Litfaß am 5. Dezember 1854 dann aber letztendlich doch eine Genehmigung. Ein Jahr später standen bereits 100 Säulen in Berlin. Heute gibt es in ganz Deutschland etwa 50.000 Exemplare der Litfaßsäule.
 
09.12.09 Metro-Auszubildende spenden für "Letz Fetz"

Die Auszubildenden der Firma Metro haben sich in diesem Jahr entschlossen, ihren Erlös aus dem Verkauf von Flammkuchen und neuem Wein dem Stühlinger Jugendzentrum "Letz Fetz" zu spenden. Der laut Jugendtreffleiter Norman Glaeser "überraschend hohe Betrag von 1391 Euro" soll für "schon lange ersehnte Anschaffungen für die Kinder und Jugendliche" verwendet werden.
 

11.12.09

Weihnachtsbaum auf dem Stühlinger Kirchplatz

Der Stühlinger Bürgerverein hat wie jedes Jahr einen Weihnachtsbaum auf dem Stühlinger Kirchplatz (gegenüber Auffahrt Blaue Brücke/ Eingang Mobile) aufgestellt. Letztes Jahr haben Kinder der Hebelschule den Baum geschmückt.

In diesem Jahr soll der Baum gemeinsam von Kindern des Schülerhorts, von Südwind und den "NutzerInnen" des Kirchplatzes mit ihren Streetworkern geschmückt werden. Dies soll heute am Freitag, den 11.12.09 um 15 Uhr geschehen.
 

13.12.09

3. Advent

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird;

und lauscht hinaus. Den weissen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

Rainer Maria Rilke 1875-1926
 
14.12.09

Zum Nachdenken

"Die einzige Methode gesund zu bleiben,
besteht darin,
zu essen, was man nicht mag,
zu trinken, was man verabscheut,
und zu tun, was man lieber nicht täte."

Mark Twain (1835-1910)
  

15.12.09

Weihnachtsbäume im Jugendzentrum Stühlinger

Im "LetzFetz", dem Jugendzentrum im Stühlinger findet ab Dienstag,
de5 15 Dezember ein Weihnachtsbaumverkauf statt.

Mit dem Kauf der frisch geschlagenen Bäume aus dem Schwarzwald unterstützt man das Jugendzentrum und die Jugendlichen, die aktiv beim Verkauf mitarbeiten.

Die Bäume können von Dienstag den 15.12 bis Freitag den 18.12. von 16 bis 19 Uhr, von Samstag, den 19.12. bis Mittwoch, den 23.12. von 11 bis 18 Uhr und an Heiligabend von 9 bis 12 Uhr erworben werden. Außerdem ist auch eine Lieferung möglich.
 

17.12.09

Neuer Besitzer des Gewerbehofs im Stühlinger

Nach jahrelangem Hickhack soll nun bis Ende des Jahres alles unter Dach und Fach sein: Der Gewerbehof Stühlinger – ein alternativ angehauchtes Projekt mit rund einem Dutzend Kleinbetrieben – wird dem Energieversorger Badenova das Grundstück an der Ecke Eschholzstraße/Ferdinand-Weiß-Straße für 1,1 Millionen Euro abkaufen.

Erneut verzögern wird sich jedoch der Bau von drei neuen Gewerbegebäuden auf dem Gelände. Das Projekt sollte eigentlich durch eine "gewerbliche Baugruppe" gestemmt werden, die Betriebe wollten sich die 7,6 Millionen Euro Gesamtkosten teilen. Doch die Gruppe gibt es inzwischen in der ursprünglichen Form gar nicht mehr. Durch die Wirtschaftskrise sind etliche Betriebe abgesprungen.

Da Badenova jedoch eine Frist für den Verkauf festgesetzt hatte, wird nun stattdessen ein einzelner Geschäftsmann des Gewerbehofs den Kaufvertrag unterzeichnen. Wer dies ist, möchte Roswitha Reinmuth vom Stühlinger Gewerbehofverein noch nicht verraten. Gestorben seien die Pläne für die Neubauten dadurch jedoch nicht, betont Reinmuth. Es gebe bereits andere Betriebe, die sich für das Projekt interessierten.

Zunächst hat der Verein die bereits frei gewordenen Geschäftsräume in den Baracken jedoch noch einmal neu vermietet. Mit dem Baubeginn der neuen Gebäude rechnet Reinmuth erst in "ein bis drei Jahren".

Quelle: BZ
 

19.12.09

Wort des Jahres 2009: Abwrackprämie

Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat am 17. Dezember 2009 die Wörter des Jahres 2009 gewählt. Der Jury gehörten der Hauptvorstand und die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sprachgesellschaft an. Ausgewählt wurden wie in der Vergangenheit Wörter und Ausdrücke, die die öffentliche Diskussion des Jahres besonders bestimmt haben, die für wichtige Themen stehen oder sonst als charakteristisch erscheinen. Es geht nicht um Worthäufigkeiten, sondern um eine sprachliche Chronik des zu Ende gehenden Jahres. Auch ist mit der Wortauswahl keine Wertung bzw. Empfehlung verbunden.

Zugrunde lag eine Sammlung von Wörtern und Wendungen, bei der Zuschriften an die GfdS berücksichtigt wurden.

Als Wort des Jahres wurde Abwrackprämie gewählt. Dieser Ausdruck war seit Anfang des Jahres in der öffentlichen Diskussion präsent und verbreitete sich weit über die von der Bundesregierung beschlossene Maßnahme in zahlreichen Zusammenhängen.

Auf die zweite Position wählte die Jury den Ausdruck kriegsähnliche Zustände. Dieser Ausdruck ist ein vorläufiges Ergebnis einer schon länger andauernden Debatte darüber, wie der Einsatz deutscher Bundeswehrsoldaten in Afghanistan bezeichnet werden sollte. Lange Zeit war trotz bewaffneter Gefechte und Todesopfern von einem »Stabilisierungseinsatz« die Rede, nun wurde die Nähe zu einem Krieg in die genannte Wendung gefasst.

Die Schweinegrippe auf Rang 3 hat sich bislang als weniger bedrohlich erwiesen als befürchtet, war aber gleichwohl – auch im Zusammenhang mit Impfaktionen und dem damit verbundenen Pro und Contra – im Laufe des Jahres dauerhaft im Gespräch.

Auf Rang 4 steht die Bad Bank, auch eingedeutscht als schlechte Bank belegt, die es den durch die Finanzkrise in Schwierigkeit geratenen Geldinstituten erlauben soll, ihre Bilanzen durch Auslagerung schlechter Papiere in eine Bad Bank zu bereinigen.

Mit dem Weltklimagipfel in Kopenhagen findet sich auf Rang 5 ein Wort aus dem Bereich Ökologie, der zum Jahresende in der öffentlichen Wahrnehmung wieder an Bedeutung gewonnen hat.

Bereits im frühen Herbst ergab sich der Anlass, den Satz Deutschland ist Europameisterin (Rang 6) zu prägen. Damit würdigte ein Sponsor der Frauenfußballnationalmannschaft den Erfolg bei der Europameisterschaft im September.

Auf Rang 7 wurde das Verb twittern gewählt, also die Kommunikation über die Internetplattform Twitter, eine Tätigkeit, die mehr und mehr an Bedeutung gewinnt und im Jahr 2009 auch wiederholt in der breiteren Öffentlichkeit diskutiert wurde, als Prognosen und Wahlergebnisse über diese Plattform vorzeitig gemeldet wurden.

Mit dem Ausdruck Studium Bolognese (Rang 8) soll auf die Missstände aufmerksam gemacht werden, denen Studierende an deutschen Universitäten durch die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge (Stichwort: Bologna-Prozess) ausgesetzt sind.

Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz (Rang 9) soll dazu dienen, nach der Krise einen wirtschaftlichen Aufschwung zu fördern.

Gewissermaßen eine Brücke zwischen der Zeit vor der Krise und der danach schlägt die Wendung, die den Abschluss der diesjährigen Rangliste bildet: Haste mal ’ne Milliarde? In ironischer Weise wird hier das im Rahmen der Finanzkrise üblich gewordene Reden über Geldbeträge von Milliarden mit der in Fußgängerzonen oder Bahnhofseingängen häufig zu hörenden Frage verschmolzen, die bereits in Zeiten der D-Mark in der Form »Haste mal ’ne Mark?« bekannt war und in der Form »Haste mal ’nen Euro?« später noch Verbreitung fand.

1. Abwrackprämie
2. kriegsähnliche Zustände
3. Schweinegrippe
4. Bad Bank
5. Weltklimagipfel
6. Deutschland ist Europameisterin
7. twittern
8. Studium Bolognese
9. Wachstumsbeschleunigungsgesetz
10. Haste mal ’ne Milliarde?

Zur Erinnerung:
Das Wort des Jahres 2008: Finanzkrise
Das Wort des Jahres 2007: Klimakatastrophe
Das Wort des Jahres 2006: Fanmeile

Quelle : Gesellschaft für Deutsche Sprache
 

23.12.09

"Kunsthartz" im Stühlinger

Am heutigen Mittwoch, den 23.12. wird um 15.30 Uhr die Künstlergruppe
"Kunsthartz" von und mit Künstlern in Hartz IV auf dem Stühlinger Kirchplatz eine kleine Weihnachtsmusik zum Besten geben.
 

24.12.09

Vielen Dank


Foto: Felix Andris - Stühlinger Online

Das Jahr 2009 neigt sich dem Ende entgegen.

Ich möchte mich an dieser Stelle für Ihr Vertrauen bedanken und wünsche Ihnen allen eine wohlverdiente Alltagspause, ein frohes Weihnachtsfest und
für das Neue Jahr 2010:

Gesundheit, Erfolg (beruflich wie privat) und vor allem Zufriedenheit.

Im Neuen Jahr sind wir wieder mit neuem Elan für Sie da.

Felix Andris, Stühlinger Online

   
 
   

Stühlinger Online November 2009

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