Aktuelles

September 2008
 
 

 


Stühlinger Online
 
 
01.09.08

8. Freiburger KinderKunstDorf geht zu Ende

Das vom Verein Spielmobil organisierte Kinderkunstdorf endete gestern bei traumhaftem Wetter mit farbenfrohen Feierlichkeiten und einer Scheck- übergabe.

"Achtung Kunst" lautete das Motto des Kinderkunstdorfs 2008, das gestern im Eschholzpark zu Ende ging. Rund 1800 Kinder nahmen seit dem 26. August die täglichen Angebote in dem Zeltdorf wahr, die der Verein Spielmobil Freiburg mit rund 40 Mitarbeiterinnnen und Mitarbeitern und unterstützt von neun Kooperationspartnern umgesetzt hatte.

Eingerichtet waren zahlreiche Kunsthandwerkstätten, ein großer Malbereich, in dem die Kinder verschiedene Techniken individuell ausprobieren konnten, aber auch Gemeinschaftswerke wie ein Wunschnetz, das mit Wollfäden gesponnen wurde und in das Kinder ihre persönlichen Wünsche auf einen Zettel schreiben und installieren konnten. Außerdem wurden zahlreiche Müllskulpturen gebaut und es gab Workshops für Theater und Musik; die eingeübten Stücke wurden umgehend auf der Bühne präsentiert.

Die Übergabe eines Schecks in Höhe von 2000 Euro gestern beleuchtet ein Problem des Kinderkunstdorfes: die Finanzierung. Norbert Stockert vom Spielmobil merkt an, dass erst Anfang August das letzte Geld für die dies-jährige Veranstaltung eingetroffen sei. Er hofft, dass das Geld für das nächste Dorf, das in zwei Jahren stattfinden soll, früher bereitsteht und verweist auf das positive Echo, das die Veranstaltung auch in diesem Jahr fand.
 

 
03.09.08 Zum Nachdenken und Schmunzeln

Einer der Vorteile der Unordentlichkeit liegt darin,
dass man dauernd tolle Entdeckungen macht.

Alan Alexander Milne
 

06.09.08

Zum Wochenende



Photo: Felix Andris - Stühlinger Online

Kein Licht - ohne Schatten.
  

09.09.08

25 Jahre Stühlinger Magazin - Veranstaltungsankündigung

Seit 1983 erscheint die Stadtteilzeitung der Stühlinger SPD das
Stühlinger MAGAZIN heraus. 2516 Seiten, 70 Ausgaben jeweils in einer
Auflage von 8500 Exemplaren an alle Haushalte verteilt, Stadtteilnachrichten und Stadtpolitik - das sind 25 Jahre Stühlinger MAGAZIN.

Die Stühlinger Sozialdemokraten sind stolz darauf und freuen sich. Diese
Freude möchte die Stühlinger SPD mit allen Freundinnen und Freunden des
Stühlinger Magazins teilen und lädt alle Interessierten zu einer Feier
"25 Jahre Stühlinger Magazin" am Samstag, den 13. September 2008,
um 18.00 Uhr, in die Mensa der Hebelschule ein.

Jubiläumsfest 25 Jahre Stühlinger Magazin

Den Gästen wird ein kleines Programm geboten und Sie kommen mit
interessanten Gästen ins Gespräch: Bürgermeister Ulrich von Kirchbach,
Ex-Stadträtin Petra Ochsenfahrt, dem Gründer des Stühlinger MAGAZIN
Wolfgang Schröder, Bürgermeister a. D. Hansjörg Seeh, dem Leiter JVA
Brandenburg Hermann Wachter sowie dem Staatssekretär im branden-burgischen Finanzministerium Rudi Zeeb. Für die die musikalische
Unterhaltung Anita Morasch.
 
Zur optimalen Vorbereitung der Feier bittet die Stühlinger SPD um
Anmeldung: telefonisch ( 27 47 42 – Anrufbeantworter ), per Fax 292 59 82,
per Email Gabi.Rolland@t-online.de, oder schriftlich an: Gabi Rolland,
Guntramstraße 43, 79 106 Freiburg.
 

15.09.08

Amalie-Gramm-Weg

Nachtrag zur Einweihung am 20. Juli 2008 - Text Frau Gerti Müller


Maria Katharina Amalie Gramm wurde am 1. Februar 1841 in Freiburg geboren und am selben Tag in der Dompfarrei getauft. Sie war das dritte Kind und die einzige Tochter von Johann Baptist Gramm und Walburga Amalie geb. Phrr. Die Eltern stammten aus bekannten Freiburger Familien.

Über Kindheit und Schulausbildung von Amalie ist bisher nichts Genaueres bekannt. Sie wuchs sicherlich als sogenannte "höhere Tochter" auf und bekam die damals übliche Ausbildung. Ihrem Wunsch ins Kloster einzutreten, wurde nicht stattgegeben, wohl auch, weil der älteste Sohn Johann Ignaz August in den Jesuitenorden eintrat. Der zweite Bruder Johann Baptist gründete mit Emma Filling eine Familie.

Nach dem Tod der Eltern war Amalie eine wohlhabende Frau. Gemeinsam mit ihrem Bruder und dessen Familie lebte sie im elterlichen Haus in der Kaiserstraße 13, heute Habsburgerstraße/Ecke Bernhardstraße. Das Anwesen muss sich bis an die Karlstraße erstreckt haben. Das heutige neue Stadthotel Kolping ist auf dem ehemaligen Gramm'schen Garten errichtet.

Ins Kloster durfte Amalie nicht eintreten, aber mit ihrem Erbe wollte sie Gutes tun. Und das tat sie reichlich. Sie hinterlegte aus ihrem Erbe von mindestens 1 Million in Aktien 150.000 Goldmark bei der damaligen Gewerbebank und bestimmte, dass das Geld nur dann zur Verfügung stand, wenn noch im selben Jahr (1892) mit dem Bau einer dritten Kirche in Freiburg begonnen würde. 1897 konnte die Herz-Jesu-Kirche feierlich eröffnet werden. In der Festschrift ist sie namentlich nicht erwähnt, es ist nur die Rede von einer ungenannten großherzigen Stifterin.

Im Testament von Amalie Gramm aus dem Jahre 1893 sind als Vermächtnis weitere 200.000 Mark für die Herz-Jesu-Kirche genannt, mit der Bitte einmal im Monat eine Messe für die Stifterin und alle Wohltäter zu lesen.

Dieses testamentarisch festgesetzte Vermächtnis war das Kapital, aus dessen Zinsen der Unterhalt des Pfarrers und der Vikare bestritten werden sollte. Mit diesem Kapital wurden die Herz-Jesu-Pfarrpfründe und der Vikariatsfonds gegründet. Bereits zu Lebzeiten überlies Amalie Gramm der Pfarrei Grundstücke in Kenzingen.

Die Gesamtausgaben für den Bauplatz, den Bau, die Einrichtung und Ausschmückung der Kirche im Stühlinger beliefen sich damals auf etwa 1 Million Mark. Genau diese Summe musste heute in Euro für die Innensanierung und Renovierung aufgebracht werden und auch da hat Amalie Gramm, die großherzige Stifterin und Gönnerin der Herz-Jesu-Kirche wieder geholfen.

Mehr als 100 Jahre nach dem Tod der am 2. Januar 1906 verstorbenen Gönnerin konnte die Pfarrei aus dem Erlös des Verkaufs von Baugrundstücken in Kenzingen ein Drittel der Renovierungskosten, die sich auf 1 Million Euro belaufen, erlösen.

Amalie Gramm war die Vorsitzende des Paramentenvereins, der liturgische Gewänder herstellte und bestickte. In der Stiftungsakte von Herz-Jesu, die sich im Erzbischöflichen Archiv befindet, gibt es eine Urkunde die zeit, dass sie auch für liturgische Gewänder und liturgische Geräte für die Kirche, wie Messkelche und dergleichen spendete.

Jeden Sonntag lud Amalie Gramm in Freiburg tätige Dienstmädchen in ihr Haus ein. Sie stellte Stoffe und Garn zur Verfügung und sorgte dafür, dass sich die Mädchen an ihrem freien Nachmittag ihre Aussteuer nähen konnte.

Für die St. Ursula-Schule, die wir wohl alle kennen, war sie die große Gönnerin. Amalie Gramm kaufte das Haus in der Eisenbahnstraße 45 und stellte es den Ursulinen für eine konfessionelle Schule zur Verfügung. Um nicht die alleinige Gesellschafterin zu sein hat sie Anteile an andere Personen abgetreten. Genannt im Gesellschaftervertrag ist sie als Geschäftsführerin der Schule.

In ihrem 1893 errichteten Testament hat sie zunächst ihre Geschwister, dann die Herz-Jesu-Kirche und an dritter Stelle die Schule bedacht. Darüber hinaus erhielten viele andere Einrichtungen und Personen unterschiedliche Beträge aus ihrem Nachlass.

Es war mir eine Herzensangelegenheit mich dafür einzusetzen, dass nach Amalie Gramm, dieser großherzigen Stifterin und Wohltäterin eine Straße, ein Weg oder ein Platz benannt wird. Froh und stolz bin ich, dass es mir gelungen ist, in Zusammenarbeit mit Bürgermeister von Kirchbach die Benennung dieses Weges recht schnell und unbürokratisch zu erreichen. Allen, die mir dabei behilflich waren und mich auf der Suche nach Unterlagen über das Leben und Wirken von Amalie Gramm unterstützt haben, danke ich ganz, ganz herzlich.
 

16.09.08 Hebelschule erinnert an die Deportation der Juden 1940

Die vor drei Jahren angebrachte Holztafel war morsch, jetzt ist sie durch eine Messingplatte ersetzt worden: Am Haupteingang der Hebelschule an der Eschholzstraße wurde am Samstag eine neue Gedenktafel enthüllt, die an die Verschleppung der badischen Juden am 22. und 23. Oktober 1940 durch die Nazis erinnert. Der Schulhof zwischen der Hebel- und der benachbarten Hansjakob-Schule war zentraler Sammelpunkt in Freiburg.

Von diesem Schulhof aus, sowie vom Löwenbräukeller, wurden die Menschen zum Güterbahnhof gebracht und mit Viehwaggons in das südfranzösische Internierungslager Gurs nahe den Pyrenäen transportiert. Für viele war es die Zwischenstation vor den Vernichtungslagern wie Auschwitz und Treblinka.
Die nun von Schülern entworfene Messingplatte wurde von der Stadt Freiburg bezahlt.

"Dieser entsetzliche Tag darf sich nie wiederholen" , sagte Rektorin Christina Dörjer, "nie wieder dürfen Menschen auf diese Weise wieder ihre Heimat, ihre Sicherheit, ihre Menschenwürde verlieren." Die Hebelschule, eine Grund- und Hauptschule, an der Kinder und Jugendliche aus 17 Nationen unterrichtet werden, wolle ein deutliches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung setzen.

"Gerade junge Menschen müssen sich bereits in der Schule mit dem düstersten Kapitel deutscher Geschichte befassen" , betonte Bürgermeister Ulrich von Kirchbach. Die Stadt Freiburg unterstütze es, wenn "Anfängen immer rechtzeitig entgegengetreten wird." Die Vorsitzende des Bürgervereins Stühlinger, Daniela Ullrich, bedankte sich bei Lehrer Hanjo Glatting, der mit seinen Schülerinnen und Schülern das "Loch" in der Geschichte der Hebelschule erforscht und den Anstoß für die Erinnerungstafel gegeben hat. Die Gedenktafel wurde von Altstadtrat Adolf Wintermantel enthüllt.
 

17.09.08 JAZZ & DOGS

Die Konzertreihe im E-Werk Freiburg geht ins 5. Jahr !
Immer Mittwochs ab 21.00 Uhr bei freiem Eintritt.

weitere Informationen unter: www.jazzanddogs.de

am Mi, den 17.09.Jazz & Dogs Special im Rahmen des Jazzfestivals
Netzer - Guitar Trio Jazz

Spielfreude und Risiko sind der Motor, elektronische Musik in eine mit Jazz angereicherte Live-Sprache zu übersetzen ist das Programm von NETZER. Ähnlich unkonventionell wie die eigenmächtige Einwechslung ihres Namenspatrons, verbindet das Gitarrentrio Improvisation und Interaktion mit der Ästhetik zeigemäßer DJ Kultur. Gitarrist Markus Birkle ist berühmt berüchtigt für sein klangbewusstes Spiel. Er traktiert die verschiedensten Saiteninstrumente, kreiert Effekte jeglicher Couleur, und füttert schließlich sein Loop-Gerät damit. Mr. Bodenseh steht am Kontrabass und Moog. Er ist gleichermaßen gnadenloses Fundament und freischwingendes Pendel. Oli Rubow beschäftigt sich seit Jahren mit der Ästhetik elektronischer Beats. Bei Netzer lässt er dem angestauten Wissen freien Lauf und jagt mit Vorliebe sein minimales Drumkit durch ein Echo-Gerät.

Oli Rubow: drums | Markus Bodenseh: bass | Markus Birkle: guitar
  
20.09.08

Stühlinger Herbst

im Rahmen der Stühlinger Kulturschnittchen, von 10 - 18 Uhr

Stühlinger HerbstStühlinger Herbst

bei strahlendem Sonnenschein ...

Stühlinger Herbst
Stühlinger HerbstStühlinger Herbst
Photos: Felix Andris - Stühlinger Online
  

22.09.08

Herbstgeruch

Wieder hat ein Sommer uns verlassen,
Starb dahin in einem Spätgewitter.
Regen rauscht geduldig, und im nassen
Walde duftet es so bang und bitter.

Herbstzeitlose starrt im Grase blässlich
Und der Pilze wucherndes Gedränge.
Unser Tal noch gestern unermeßlich
Weit und licht, verhüllt sich und wird enge.

Enge wird und duftet bang und bitter
Diese Welt, dem Licht abgewendet.
Rüsten wir und auf das Spätgewitter,
Das des Lebens Sommertraum beendet!

Hermann Hesse
 

27.09.08
28.09.08

Großer Kirchenbasar der Luthergemeinde

Wie jedes Jahr findet der traditionelle Kirchenbasar der Luthergemeinde am 27./28. September rund um die Lutherkirche statt. Wir bieten einen großen Flohmarkt, in dem nach Herzenslust gestöbert werden kann, eine tolle Tombola mit attraktiven Sachpreisen, ein ansprechendes Kinderprogramm
und auch etwas für den Gaumen. Ein großes Küchenbuffet erwartet unsere Besucher am Samstag und am Sonntag laden wir zusätzlich nach dem Festgottesdienst zu einem schmackhaften Mittagessen ein.

Zusätzlicher Höhepunkt des Basars ist am Samstag der riesige Kindersachenmarkt auf dem Kirchenvorplatz. Erneut bieten wir ein großes Angebot an Herbst- und Winterkleidung, Spielzeug aller Art, Kinderbücher, Fahrgeräte, Puzzle, Autositze, Kinderwagen, Kaufladen, Skizubehör und
vieles mehr.

Kindersachenflohmarkt
Bild aus dem letzten Jahr - Felix Andris - Stühlinger Online

Am Sonntag bietet ein schöner Hobbykunstmarkt unseren Besuchern ein zusätzliches Angebot an individuellen Gruß- und Anlasskarten, Filz- und Näharbeiten, Schmuck, herbstliche Deko-Arbeiten und einiges mehr.

Organisatorisches:

Kindersachenmarkt, Sa 27.09.08 von 10 -17 Uhr
Hobbykunstmarkt, So 28.09.08 von 10 -17 Uhr
Standanmeldung unter Tel. 0761 / 897 22 04
Standgebühr Kindersachenmarkt: 6 Euro pro Stand + Kuchenspende
Standgebühr Hobbykunstmarkt: 5 Euro pro lfm. Meter + Kuchenspende
 

29.09.08

Blaues Wunder bei der Blauen Brücke

Sie ist eines der prägenden Bauwerke der Stadt Freiburg und als Verbindungs-sachse zwischen Stühlinger und der Innenstadt für Radfahrer und Fußgänger nicht wegzudenken: die Blaue Brücke, die seit 2003 nach der mit Freiburg befreundeten Stadt Wiwili in Nicaragua benannt ist.

Kürzlich gab es jedoch schlechte Nachrichten die Sanierung der Wiwilli-Brücke betreffend. In der ersten Sitzung des Bauausschusses nach dem Ende der Sommerferien musste Oberbürgermeister Dieter Salomon den Ausschuss-mitgliedern eröffnen, dass die Sanierung der Wiwilli-Brücke wohl erheblich teurer als ursprünglich geplant wird.

Die Arbeiten an der denkmalgeschützten "Blauen Brücke" könnten nach jüngsten Schätzungen statt 2,4 rund 4,8 Millionen Euro kosten. Seit dem
25. Februar wird die Brücke extrem aufwendig instandgesetzt aufgrund des Schadensbildes und der vorhandenen Bahngleise und Oberleitungen der Bahn.

Die Mehrkosten kommen dadurch zustande, dass sich beim Anheben der Brücke herausgestellt hat, dass die Brücke 20 % schwerer ist, als in den alten Unterlagen angegeben und es somit zu zusätzlichen Aufwendungen bei Hydraulikpressen und den Gerüsten kam. Außerdem zeigte sich beim Abbruch der Fahrbahndecke, dass wesentlich mehr tragende Stahlträger durch Rost beschädigt sind als ursprünglich angenommen wurde. Am schlimmsten war es jedoch, das die bislang als "sauber" geltende schwarze Stahlbeschichtung durch hochgiftige Asbest- und Kohlenwasserstoffverbindungen kontaminiert sind. Allein diese Schutzschicht zu entfernen und zu entsorgen, verteuert die Sanierung um etwa 700.000 Euro. Die Stadt hat mittlwerweile ihr Projektteam verstärkt, um die Kostenvermehrung in Grenzen zu halten und die Bauab-wicklung zu verbessern.

Da es sich bei der Wiwilli-Brücke jedoch um eine verkehrstechnisch wichtige Verbindung zwishcen der Altstadt und dem Stühlinger handelt, auf der täglich bis zu 10.000 Radlerinnen und Radler unterwegs waren sind die Mehrausgaben zwar bitter aber wohl unumgänglich, da die einzige Alternative, nämlich der Abriss, Entsorgung und Neubau aus 2 Gründen ebenfalls ausscheidet: Die Kosten würden sich auf etwa 10 Millionen Euro belaufen und die Stadt würde außerdem ein markantes und stadtbildprägendes Bauwerk verlieren.

Daten zur Historie der Wiwili-Brücke:

1886: Bau im Auftrag der Großherzoglichen Badischen Staatseisenbahn durch den Kirchenbaumeister Max Meckel (u.a. Herz-Jesu- Kirche), Brücke wurde anfänglich im Volksmund „d’ hoh Brick“ genannt
1909: erste datierte Straßenbahnüberfahrt
1963: nur noch Busse befahren die Brücke
1978: aufgrund des Eisenbahnkreuzungsgesetzes geht die Brücke von der Bahn in Eigentum der Stadt Freiburg über
1980: der Name „Stühlinger Brücke“ geht nach deren Bau an die Stadtbahnbrücke am Hauptbahnhof
1996: nach Umbau des Widerlager am Konrad-Adenauer Platz dürfen nur noch Radfahrer die Brücke befahren
2003:Die Blaue Brücke wird nach der nicaraguanischen Freundschaftsstadt Wiwili benannt
2003: Einweihung des Mahnmals zur Erinnerung an die Deportation der badischen Juden nach Gurs (wie ein in großer Eile vergessener Mantel mit Judenstern aus Bronze als Symbol)

Technische Daten:

  • 5 Fachwerkbögen in genieteter Stahlbauweise
  • Länge: 161,80 Meter
  • max. Höhe der Bögen: 3,34 m, 4,13 m, 3,88 m, 3,55m, 2,79 m
  • Breite (incl. Geländer und Bogenkonstruktionen): 10,30 m
  • Aufteilung nach Nutzern: Radweg: 5,20 m, Gehweg: je 1,90 Meter
  • Gewicht: ca.1720 t (Bögen/Tragwerk ca. 1050 t, Betonplatten ca. 670 t)
  • Tragfähigkeit: ursprünglich 12 Tonnen zulässige Belastung,
    1972 reduziert auf 9 Tonnen
30.09.08 Eltern werden - Eltern sein

Das Herbst-/Winterprogramm des Arbeitskreises "Eltern werden — Eltern sein" in der Rennerstraße 4 (Telefon: 0761 / 28 99 55) im Stühlinger liegt nun wieder an verschiedenen Stellen in der Stadt aus.

Außer den Kursen vor der Geburt (Geburtsvorbereitung und Yoga für Schwangere) gibt es zahlreiche Seminare für Eltern (Erste Hilfe am Kind, Wickel und Auflagen für Kinder, Kess-Erziehen, Triple P) und Kurse für Eltern mit ihren Kindern (Babymassage, Pekip, Spielraum, Spiel- und Musikgruppen).
   
 
   

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