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01.02.08
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Fastnacht
Als Karneval, Fastnacht oder Fasching und fünfte Jahreszeit
bezeichnet man einen Brauch, nämlich die Zeit der Ausgelassenheit,
Fröhlichkeit und überschäumenden Lebensfreude bis
zum Aschermittwoch.
Regional unterschiedlich gewichtet lassen sich mehrere Gründe
für die Entstehung und die spätere Ausprägung nennen.
Im deutschsprachigen Raum ist durch die historisch christliche Ausprägung
verbreitet von der Zeit vor der Enthaltsamkeit bzw. Fastenzeit die
Rede.
Seit den Achtzigerjahren soll nach neueren Forschungen eine christianisierte
Form der Winteraustreibung zu verwerfen sein. Spätere Einflüsse
nahmen insbesondere der Lokalpatriotismus, die Narretei und die
Verhöhnung der französischen Besatzung.
Ihren Ausdruck findet diese Zeit insbesondere in den Karnevals-,
Fastnachts- und Faschingshochburgen der Welt. Zu diesen drei hochdeutschen
Begriffen sind im Folgenden die zahlreichen mundartlichen Abwandlungen
und weiter unten auch die ebenso zahlreichen verschiedenen Ausprägungen
des Brauchtums an sich aufgeführt.
Im Stühlinger zuhause sind die "Ribblinghieler"
Idee für Häs und Maske entstammt dem Murmelspiel der Kinder,
die in unserer Gegend als "Klicker" oder "Ribbling"
bekannt sind. Wenn nun eines der Kleinen beim Spiel seine runden Kügelchen
verlor gab es oftmals dicke Tränen.
Darum nennt man einen, der viel Geschrei um Nichts macht, bei uns
einen "Ribblinghieler". Häs und Maske zeigen einen
weinenden Schulbuben in blauem Spielkittel und -hose mit weißem
Kragen, roter Schlaufe und weißen Kniestrümpfen. Seit vielen
Jahren veranstaltet die Zunft im Stühlinger einen Kinderumzug.
Besonders engagiert für die Zunft hat sich der verstorbene Malermeister
und OZV Erhard Weiler, auch als "Gaudi-Opa" bekannt.
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04.02.08 |
Rosenmontag
Der Begriff Rosenmontag entstand in Köln. Hier hat man schon
(fast) immer Karneval gefeiert. Aber zu Beginn des 19. Jahrhunderts
(nämlich 1823) hat sich das Festordnende Komitee
gegründet, um dafür zu sorgen, dass der Karneval nun endlich
in geordneten Bahnen abläuft (bis dahin muss es wild zugegangen
sein...). Dieses Komitee hielt jeweils am Montag nach dem dritten
Sonntag vor Ostern seine Sitzung ab.
Dieser Sonntag hieß Rosensonntag, weil an diesem Tag der Papst
eine goldene Rose weihte, die er einer wichtigen Persönlichkeit
überreichte. Nun und dann hat sich das Komitee, das
den Karnevalsumzug organisierte, nach seinem Versammlungstermin
genannt: Rosenmontagsgesellschaft.
Und jetzt heißt also der Tag, an dem die Umzüge stattfinden,
Rosenmontag.
Der erste organisierte Rosenmontagsumzug fand übrigens in Köln
(im Rheinland also) statt! Inzwischen gibt es in vielen Städten
des Rheinlandes und auch anderswo Umzüge. Die Menschen bauen
bunte Wagen, mit denen sie durch die Straßen ziehen. Oft haben
diese Umzüge ein bestimmtes Motto, manchmal ein politisches,
oft aber werden ganz alltägliche Dinge durch den Kakao gezogen.
Musikgruppen spielen Karnevalsmusik, die Menschen am Straßenrand
schunkeln. Meistens gibt es ein Prinzenpaar,
das mit seinem Wagen den Abschluss des Zuges bildet. Und für
die Kinder ganz wichtig: Beim Karnevalszug werden ganz, ganz viele
Kamelle geworfen, Süßigkeiten, Blumensträußchen
und andere schöne Dinge.
Auch in Süddeutschland gibt es an Rosenmontag Umzüge,
aber die sind anders als im Rheinland. Menschen mit Masken, die
oft schaurig aussehen, ziehen durch die Straßen und veranstalten
einen höllischen Lärm. Man nennt diese Umzüge Narrensprünge.
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09.02.08 |
Heute vor 82 Jahren:
Die Spraydose wird erfunden
Am 9. Februar 1926 meldet der Norweger Erik Rotheim das Patent auf
die Erfindung der Spraydose an. Obwohl sie heute aus unserem Alltag
nicht mehr weg zu denken ist, hatte sie damals zunächst keinen
Erfolg.
Erst 1941, als in den USA ein Insektenspray erfunden wurde, hatte
die Sprühdose ihren Durchbruch und kam massenhaft zum Einsatz.
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11.02.08 |
Petite Messe Solennelle
Am Montag, den 11. Februar, singt der Romanische Chor der Universität
Freiburg ab 20 Uhr in der Lutherkirche, Friedrich-Ebert-Platz, die
"Petite Messe Solennelle" von Gioachino Rossini.
Gesangssolisten sind Katharina Klaveness, Uta Hoffmann, Christoph
Waltle und Peter Klaveness. Als Instrumentalisten werden Stefan Pöll
(Klavier) und Georg Hage (Harmonium) zu hören sein, die Leitung
hat Wolfgang Badura.
Eintrittskarten gibt es bei Freiburg-Ticket der BZ (plus Vorverkaufsgebühr),
Bertoldstraße 7, und an der Abendkasse für 10 Euro, ermäßigt
7 Euro.
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14.02.08 |
Valentinstag
Eigentlich beruht alles auf einem Zufall: Hätte Kaiser Claudius
im Jahr 269 nach Christus den Bischof Valentin von Terni nicht ausgerechnet
am 14. Februar, einem beliebten, "Lupercalia" genannten
römischen Festtag, enthaupten lassen, die Liebenden und Liebeshungrigen
hätten heute
vielleicht keinen Feiertag. Und die Blumenhändler, Grußkartenhersteller
und Geschenkartikelgeschäfte wären um ein Datum gebracht,
das ihren Umsatz doch erheblich steigert.
Ein bunter Liebesgruß für die Angebetete ist jedoch
nicht der einzige Brauch zum Valentinstag. So ging einst das Gerücht
um, dass derjenige, den ein Mädchen am 14. Februar als ersten
sah, ihr Zukünftiger werden würde.
Überliefert ist auch ein "Valentins-Orakel": Männer
und Frauen auf Partner-suche schrieben die Namen ihrer potenziellen
Kandidatinnen oder Kandidaten auf ein Zettel, knüllten das
Papier zusammen und umwickelten es mit Lehm. Diese Lehmkügelchen
legten sie in ein Wasserglas, wo sie sich auflösten.
Der Zettel, der als erstes wieder freigegeben wurde, soll - Dank
des Einflusses von St. Valentin - den Namen des oder der Zukünftigen
enthalten haben.
In wie vielen Fällen das Orakel zu einer glücklichen Ehe
geführt hat, ist allerdings nicht bekannt.
Der Usus, am 14. Februar der Angebeteten Blumen zu schenken, geht
tatsächlich auf das besagte Fest "Lupercalia" zurück:
Im antiken Rom wurde damit der Göttin Juno als Schützerin
von Ehe und Familie gedacht. Männer und Frauen opferten der
Göttin Tiere und Getreidekuchen. Die jungen Leute hatten an
diesem Tag noch einen ganz eigenen Brauch: Die Namen von Frauen
wur-den in einem Holzkasten gesammelt, ledige Männer griffen
hinein und hatten so per Los eine erotische Gespielin gezogen, die
sie für ein Jahr - der römische Kalender begann im März
- als ihre Partnerin betrachteten. Gleichberechtigung im heutigen
Sinne war damals freilich noch unbekannt.
Der Brauch der Liebes-Lose wurde vor allem in Frankreich weiter
gepflegt. Dort trafen sich am Vorabend des Valentinstages junge
Frauen und Männer und schrieben ihre Namen auf Zettel. Jedes
Mädchen und jeder Mann zogen dann einen Namen und jeder hatte
somit zwei Valentins, mit denen sich ein kleiner Flirt entspinnen
konnte.
In England entscheidet die erste Begegnung am Morgen des Valentinstags
darüber, wer der Valentin oder die Valentine werden soll.
Das heutige Mekka aller Valentin-Feierlichkeiten aber ist Amerika:
1849 wurde in den USA die erste Grußkarte gedruckt, um sie
an diesem Tag einem gelieb-ten Menschen zukommen zu lassen. Inzwischen
sind jedes Jahr zum 14. Februar rund eine Million romantischer Postgrüße
in den Staaten unterwegs.
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22.02.08 |
Kinder- und Jugendpreis
Der Bürgerverein Stühlinger e. V. lädt ein zur Verleihung
des vom Bürgerverein Stühlinger nun zum zweiten Mal ausgelobten
Kinder- und Jugendpreises aus dem Erlös der Nostalgischen Messe
einladen.
Aus den eingereichten Projektvorschlägen verschiedener Organisationen
werden durch den Vorstand des Bürgervereins 3 Projekte mit
einem Geldpreis ausgezeichnet. Die Projekte werden mit insgesamt
€ 1.600 unterstützt und
die Preise im Beisein der Preisträger am Freitag verteilt.
Verleihung:
Zeit: Freitag, 29. Febr. 2008, 14.30 h
Ort: Kindertagesstätte der Ev. Kreuzgemeinde, Fehrenbachallee
50
Für einen Fototermin stehen die Preisträger mit beteiligten
Kindern zu Beginn der Veranstaltung zur Verfügung.
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25.02.08 |
Neue Kindertagesstätte
im Stühlinger
Vergangene Woche feierte die Kindertagesstätte "Kleine Bären"
im "Haus der Generationen" , in der Rennerstraße 3
und 3a, Eröffnung.
Die gemeinnützige Concept Maternel GmbH hat damit ein weiteres
Betreuungsangebot für 20 Kinder unter drei Jahren geschaffen.
Die neue Einrichtung liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu den im
Herbst 2006 eröffneten "Kleinen Löwen" an der
Klarastraße, die rund 40 Kinder betreut,
und den Seniorenwohnungen im Haus der Generationen.
Ganz viele Kooperationen wünscht sich Concept-Maternel-Geschäftsführer
Peter Fild. So sollen die Senioren Patenschaften übernehmen,
gemeinsam mit den Kleinkindern spazieren gehen oder an kreativen
Projekten teilnehmen. Mit dem Theater Freiburg wird Concept Maternel
in den nächsten zwei Jahren kooperieren, um Theater auch für
Kinder unter drei Jahren zugänglich zu machen. Die größten
Anliegen der Gesellschaft, erläutert Pressesprecherin Iris
Weidemann, seien die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die
Förderung frühkindlicher Erziehung und Bildung. Um diese
Ziele zu erreichen, arbeitet Concept Maernel mit Firmen zusammen,
die für ihre Mitarbeiter Tagesplätze anmieten können.
So nutzen die Fraunhofer-Institute und die Albert-Ludwigs-Universität
diesen Service.
Die Tagesstätten haben elf Stunden am Tag, ganzjährig
geöffnet. Für einen Vollbetreuungsplatz (40 Stunden pro
Woche) zahlen Eltern knapp 700 Euro pro Monat umgerechnet
rund 3,90 Euro pro Stunde. Mindestens ein halbes Jahr sollten sich
interessierte Eltern vorab anmelden, schätzt Weidemann. Bei
den "Kleinen Bären" kommen auf 20 Kinder fünf
Erzieherinnen sowie Praktikanten. Dies gewährleiste, auf den
Bedarf von jedem Kind individuell eingehen zu können.
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29.02.08 |
Schaltjahr - ein
Tag gratis ...
Das Jahr hat 365 Tage. Klar! Naja, nicht ganz: Genau genommen sind
es 365,2422 Tage. Für unsere heutige Kalenderrechnung verwenden
wir genäherte Jahreslängen mit ca. 365,25 Tagen. Und deshalb
bekommen wir auch alle vier Jahre einen Tag geschenkt: den 29. Februar.
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