Aktuelles

Dezember 2007
 
 

 


Stühlinger Online
 
 
01.12.07

Heute ist Welt-Aids-Tag

Der Welt-Aids-Tag wurde 1988 von der WHO ins Leben gerufen. Seitdem erinnern am 1. Dezember zahlreiche Organisationen an das Thema AIDS
und rufen dazu auf, aktiv zu werden. Der Tag soll darauf aufmerksam machen, dass das HI-Virus noch lange nicht besiegt ist und jeder in der Verantwortung steht, etwas zu unternehmen.

Die Aids-Schleife: ein rotes Bekenntnis

Sie ist das prägnante Zeichen des Welt-Aids-Tags. Schön, alarmierend, offen und schick. Die rote Schleife, englisch: red ribbon, auch als „Aids-Schleife“ bekannt. Sie ist weltweit das Symbol der Solidarität, für Mitmenschlichkeit.

Die Schleife ist Ausdruck für Verlust, Trauer, Leid, Angst, Krankheit – und für verständnisvolle Zuwendung und tatkräftige Unterstützung.

Rot ist die Farbe der Liebe, des Herzens, des Blutes – und der Gefahr. Rot ist die Warnung vor den Gefahren von Aids und den damit verbundenen sozialen Folgen: Armut, Stigmatisierung und Ausgrenzung.

Ob bei der Oscar-Verleihung oder auf der Straße, ob am Blouson von Elisabeth Taylor und Sharon Stone, an der Jacke von Richard Gere oder Lady Di oder dem Pullover von Lieschen Müller: Wer die Aids-Schleife trägt, zeigt Flagge.

Die Entstehung der Aidsschleife

Anfang der 80er Jahre wurde das Red Ribbon in den USA von Frank Moore und der New Yorker Gruppe Visual Aids als Reaktion auf die ersten Todesfälle und die Bedrohung durch Aids entwickelt. Die amerikanische Tradition, eine Stoffschleife um einen Baum zu binden, um Liebe und Zuneigung zu einem weit entfernten Menschen zu zeigen, war der Ausgangspunkt. Der Evergreen "Tie a Yellow Ribbon Round the Old Oak Tree" (Tony Orlando and Dawn) hat diese Tradition weltweit bekannt gemacht.

siehe auch www.welt-aids-tag.de und www.aids-stiftung.de
 
 
03.12.07

Die Trinkwasserqualität ...

... in Freiburg und Umgebung ist herausragend gut.

Die Freiburger Wasserversorgung war schon im frühen Mittelalter als sehr mustergültig bekannt und kann auf eine lange Tradition zurückschauen.
Für die öffentliche Wasserversorgung stellt Grundwasser langfristig die
beste und sicherste Quelle dar.

Der menschliche Körper besteht im übrigen zu 75 % aus Wasser, das
Gehirn sogar zu 85 bis 90 %. Trinkwasser ist die Quelle unseres Lebens. Unverzichtbar und kostbar zugleich. Ohne Wasser ist überhaupt kein Leben möglich.

Hauseigentümer haben ihre Mieter nach der aktuellen TrinkwV genau über die Trinkwasserbeschaffenheit zu informieren und über Veränderungen, die sie am Trinkwasser vornehmen, zum Beispiel durch Wasserenthärtungsanlagen oder Korrosionsschutz. In der neuen TrinkwV gibt es auch verschärfte Grenzwerte zu Blei im Wasser. Kein Thema in den Freiburger badenova-Wassernetzen:

Bereits 1809 hat der Großherzog von Baden einen Erlass verordnet, der den Einsatz von Bleirohren in der Wasserversorgung verbot. Neu ist aber auch, dass Hauseigentümer verpflichtet sind, Regenwasseranlagen – alte und neue – dem Landratsamt bzw. Gesundheitsamt als zuständiger Behörde zu melden.

Mit freundlicher Unterstützung der badenova stellen wir Ihnen die aktuelle
Trinkwasseranalyse zur Verfügung stellen.

Hier können Sie das PDF ( 203 KB ) herunterladen ( Stand 05/2004) Hier können Sie das PDF (134 KB) herunterladen ( Stand 02/2007 )
 

07.12.07 Wort des Jahres: Die Klimakatastrophe

"Alles wird Knut" nur auf Platz zehn: Das Wort des Jahres ist "Klimakatastrophe".

Diese Wahl gab die Gesellschaft für deutsche Sprache heute in Wiesbaden bekannt.

"Klimakatastrophe zeigt die Richtung, die der Klimawandel annimmt", sagte der GfdS-Experte Gerhard Müller. Auf Platz zwei setzte die Jury Herdprämie, einen Schlüsselbegriff der Diskussion um die Kinderbetreuung.

Die Debatte um den Nichtraucherschutz brachte Raucherkneipe auf Platz drei. Der Rummel um den Berliner Eisbären Knut fand seinen Ausdruck zum Abschluss der Zehnerliste: Alles wird Knut.

Die Wörter des Jahres 2007:

1. Klimawandel
2. Herdprämie
3. Raucherkneipe
4. arm durch Arbeit
5. Dopingbeichte
6. Lustreisen
7. Second Life
8. Bundestrojaner
9. spritdurstig
10. Alles wird Knut

Ausgewählt wurden Wörter und Ausdrücke, die die öffentliche Diskussion des Jahres besonders bestimmt haben. Bei der Wahl geht es der Gesellschaft nicht um Worthäufigkeiten.

Im vergangenen Jahr hatten die Sprachwissenschaftler Fanmeile zum Wort
des Jahres gekürt, weil es am besten die Begeisterung bei der Fußball-Weltmeisterschaft ausdrückte.

2005, als Angela Merkel an die Regierung kam, war Bundeskanzlerin Wort des Jahres. Das Gegenstück, das Unwort des Jahres, wird erst im Frühjahr bekanntgegeben.
 

10.12.07 Jesus in Bibel und Koran

Islam und Christentum kommen in Freiburg regelmäßig ins Gespräch,
diesmal — initiiert durch Albert Lampe und Patrick Brooks — über die Kindheitsgeschichten Jesu in Bibel und Koran am kommenden Montag,
den 10. Dezember, ab 20 Uhr im Islamischen Zentrum in der Hugstetter
Straße 36.

Veranstalter sind das Erzbischöfliche Seelsorgeamt, das Islamische Zentrum, das Bildungswerk der Erzdiözese und die Evangelische Erwachsenenbildung Freiburg.

Der Eintritt ist frei.
  
11.12.07

Zum Nachdenken

"Die einzige Methode gesund zu bleiben,
besteht darin,
zu essen, was man nicht mag,
zu trinken, was man verabscheut,
und zu tun, was man lieber nicht täte."

Mark Twain (1835-1910)
  

16.12.07 3. Advent



mit einem schönen Gedicht von Elli Michler:

Laßt uns nicht nur Kränze binden,
aufgeputzt zu äußerlicher Pracht,
laßt uns zueinander finden,
so wie einst das Fest gedacht.

Laßt uns nicht nur Lieder singen,
zur Musik, die laut ertönt,
Frieden lasset in uns dringen,
welcher Freund und Feind versöhnt.

Laßt uns nicht nur Sterne schneiden,
goldgezackt, aus Glanzpaier,
lieber jenen Weg beschreiten,
fort vom Ich zum Wir.

Laßt uns nicht beim Licht-Anzünden
nur bewundern Glanz und Schein,
laßt uns endlich wieder ganz -
in der Liebe sein !
  
23.12.07

4. Advent



Krönungsmesse

Ab 10 Uhr, wird im Gottesdienst der evangelischen Kreuzgemeinde, in der Fehrenbachallee 50, die Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart zur Aufführung kommen. Unter der Leitung von Hee-Jung Min werden Solisten, Orchester und der Chor der Kreuzgemeinde zu hören sein.

Warum entzünden wir eigentlich den Adventskranz?

Hier ist uns die rituelle germanische Totenverehrung erhalten geblieben: Adventskränze und Grabkränze sind kaum zu unterscheiden. Die Kreisform
ist Sinnbild für das ewig Zyklische, entweder beim Menschen (Leben und Tod) oder in der Natur (Zusammenfallen von Anfang und Ende des Jahres).

Die immergrüne Farbe symbolisiert - wie beim Christbaum - Fruchtbarkeit und Leben. Und die 4 Kerzen stehen nicht nur für die Adventswochen, sondern auch für die Jahreszeiten.

Das Kerzenfeuer selbst bedeutet das Sonnenlicht, das zunächst immer spärlicher wird. Früher zündete man erst 4, dann 3, dann 2 und schließlich
nur 1 Kerze an, als Symbol für die abnehmende Sonnenkraft. Zur Wintersonnenwende entzündeten die Menschen dann feierlich wieder alle Lichter.

Heute beginnen wir mit 1 Kerze, dann kommt jeden Sonntag eine weitere dazu: ein weiterer Schritt durch den Lebenskreis. Wenn an Weihnachten schließlich alle 4 Kerzen brennen, haben wir den Kreislauf von Leben und Tod bis zum Ende durchlaufen und befinden uns nun, mit der Neugeburt des Lichts, am Anfang eines neuen Zyklus.
 

24.12.07

Dankeschön


Photo: Felix Andris - Stühlinger Online

Das Jahr 2007 neigt sich dem Ende entgegen.

Ich möchte mich an dieser Stelle für Ihr Vertrauen bedanken und wünsche Ihnen allen eine wohlverdiente Alltagspause, ein frohes Weihnachtsfest und
für das Neue Jahr 2008:

Gesundheit, Erfolg (beruflich wie privat) und vor allem Zufriedenheit.

Im Neuen Jahr sind wir wieder mit neuem Elan für Sie da.

Felix Andris, Stühlinger Online

   
 
   

Stühlinger Online November 2007

Stühlinger Online Januar 2008
   
 

Zur Hauptseite Stühlinger Online