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September 2006
 
 

 


Stühlinger Online
 
 
01.09.06

Sommer zurück?

Wir freuen uns, dass wir die Sonne wieder einmal für längere Zeit sehen. Und an dieser Stelle deshalb einmal ein paar wissenschaftliche Daten:

Sonne / lateinisch Sol, griechisch Helios
Zentralkörper des Planetensystems (Sonnensystems); mittlere Entfernung von der Erde 149,6 Mio. km, Durchmesser 1,392 Mio. km entsprechend 109 Mal dem Äquatordurchmesser der Erde. Masse = 333 660 Erdmassen.

Mittlere Dichte 1,4 g/cm2. Schwerebeschleunigung an der Oberfläche 28-mal größer als am Erdäquator. Rotationszeit: siderisch 25,38 Tage, synodisch
(von der Erde aus gesehen) 27,3 Tage am Äquator, in höheren Breiten bis zu mehreren Tagen größer. Neigung des Sonnenäquators gegen die Ekliptik 7°15'. Strahlungstemperatur an der Oberfläche (Photosphäre) 5785 K; im Zentrum Temperatur 15 Mio. K, Dichte 134 g/cm3, Druck 22 · 1015 Pa.

Die Sonne ist ein Fixstern vom Spektraltypus G 2 V und gehört im Hertz-sprung-Russell-Diagramm der „Hauptreihe“ an. Sie strahlt am intensivsten im sichtbaren Spektralbereich; das Intensitätsmaximum liegt bei einer Wellenlänge von 450 nm. Das Sonnenspektrum zeigt die Anwesenheit des größten Teils der chemischen Elemente. Nicht nachweisbar sind die Edelgase Neon, Argon, Krypton, Xenon, einige Halogene und viele schwere Metalle; verhältnismäßig häufig sind Natrium, Aluminium, Calcium und Eisen; in den kühleren Sonnenflecken kommen auch chemische Verbindungen (z. B. Titanoxid) vor. Die häufigsten Elemente sind Wasserstoff und Helium mit
einem jeweiligen Anteil von etwa 90 bzw. 8 Gewichtsprozent.
 

 
05.09.06

60 Jahre Freddie Mercury

Freddie Mercury wurde am 05. September 1946 als Farrokh Bulsara auf der ostafrikanischen Insel Sansibar geboren. Den Großteil seiner Kindheit verbrachte der Sohn eines Regierungsbeamten auf einem englischen Internat in Indien. 1964 zogen Freddies Eltern nach Middlesex in England. Freddies erste Band Wreckage spielte Blues und er studierte Grafik-Design am Ealing College of Art. Über einen Studienkumpel traf der Sänger auf Roger Taylor und Brian May, die gerade die Band Smile gegründet hatten. Bei Smile lief es nicht so gut, gab Gitarrist Brian May zu und Freddie kam genau im richtigen Moment. Brian erkannte das unglaubliche Potential des Sängers und engagierte Freddie. Mit John Deacon am Bass waren Queen komplett. 1973 kam das Debütalbum, der Beginn einer der spektakulärsten Bandkarrieren in der Rockgeschichte.

Der große Vorteil von Queen war: alle vier Bandmitglieder waren in der Lage, Hits zu schreiben, erzählte Freddie Mercury 1984 im Interview: „Wir vier waren alle starke Persönlichkeiten, die ihre eigenen Ideen mit ins Studio brachten, dort arbeiteten wir dann gemeinsam an den Songs.“

Am 24. November 1991 starb Freddie Mercury. Nach Freddies Tod ging sein größter Song – die „Bohemian Rhapsody“ erneut auf Platz 1 und auch ein Remix von „Living On My Own“ stand im Sommer 1993 ganz oben in den deutschen Charts. Im November 1995 erschien die letzte Queen-CD „Made In Heaven“, zusammengestellt aus einigen neuen Songs und älteren Aufnahmen. „Mother Love“ war der definitiv letzte Song, den Freddie Mercury im Studio eingesungen hatte. Gitarrist Brian May erinnert sich noch sehr genau an die ganz besondere Aufnahme-Situation: „Freddie ließ nie traurige Stimmung aufkommen, er gab bis zum Schluss alles. Er wusste, dass es vielleicht das letzte Mal sein konnte, er sagte – lass das Band laufen, wir nehmen das jetzt auf.“

Auch 15 Jahre nach dem Tod von Freddie Mercury geht der Kult um einen der größten Rock-Sänger der Geschichte weiter. Queen haben inzwischen mehr Platten verkauft als die Beatles und die Hits der Band sind immer noch präsent. Zu seinem 60. Geburtstag am 05. September 2006 legt die Plattenfirma die Doppel-DVD „Lover Of Life“ mit einer knapp 2-stündigen Freddie-Mercury-Story, den Video-Clips seiner Soloaufnahmen sowie einigen Bonus-Tracks (z.B. Live-Version von „Barcelona“) auf. Außerdem erscheint die Doppel-CD „The Very Best Of Freddie Mercury“ mit einigen Original-Versionen und neuen Remixen wie „Love Kills 2006“.
 

10.09.06 Schumacher gibt Rücktritt bekannt

Seit Wochen gibt es in der Formel 1 kein anderes Thema mehr, doch heute wurde den Spekulationen endlich ein Ende bereitet: Das Ferrari-Team hat nach dem Grand Prix von Italien in Monza wie erwartet bekannt gegeben, dass es 2007 nicht mehr mit Michael Schumacher, sondern mit Felipe Massa und Kimi Räikkönen an den Start gehen wird.

Für Schumacher bedeutet dies nach insgesamt 16 Jahren Abschied nehmen von der Königsklasse des Motorsports - und der in der Schweiz lebende Deutsche kann auf eine stolze Erfolgsbilanz zurückblicken:
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90 Siege, 68 Pole Positions und 75 schnellste Rennrunden in bisher 245 Grands Prix, praktisch alle relevanten Formel-1-Rekorde gehen auf sein Konto. Nur die 256 Rennteilnahmen von Riccardo Patrese wird er nun nicht mehr übertreffen.

Der siebenfache Weltmeister, der natürlich am liebsten als amtierender Champion abtreten würde und in China, Japan und Brasilien alles für den Titel geben wird, gab seinen Rücktritt direkt im Anschluss an das Rennen in Monza bekannt.Diesen Termin hatte Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo vorgegeben, um den Tifosi bei ihrem Heimspiel einen Zukunftsplan präsentieren zu können. Schumacher hätte sich angeblich ja noch mehr Bedenkzeit gewünscht.

Unter Druck geraten ist der 37-Jährige, weil ihn Ferrari zwar einerseits unbedingt halten wollte, andererseits aber natürlich auch langfristig planen musste. Aus eben diesem Grund entschieden sich di Montezemolo und Teamchef Jean Todt dazu, ihre seit Jahren bestehende Option auf Kimi Räikkönen einzulösen, während man sich in Sachen Nummer zwei nie Sorgen machen musste, weil man ja auf Felipe Massa zurückgreifen konnte.
 

11.09.06 USA gedenken der Anschläge vom 11. September 2001

In New York haben die Trauerfeiern zum Gedenken an die knapp 3000 Opfer der Anschläge vom 11. September vor fünf Jahren begonnen.

An der Stelle, an der die zerstörten Türme des World Trade Centers standen, legten US-Präsident George W. Bush und seine Frau Laura Blumengebinde in den Nationalfarben Rot, Weiß und Blau nieder. Im Anschluss besuchten sie einen Gedenkgottesdienst. Heute soll das ganze Land in mehreren Schweige-minuten der Opfer gedenken, bevor sich am Abend der Präsident in einer Rede an die Nation wenden wird.
 
18.09.06 Zum Nachdenken

"Wenn wir all unser Unglück auf einen gemeinsamen Haufen legten und dann jeder davon einen gleich großen Teil wieder an sich nehmen müsste, so würden die meisten Menschen zufrieden ihr eigenes Unglück zurücknehmen und davongehen." Sokrates
 

20.09.06 Heilpflanzen

Der "Verein zur Förderung der Naturheilkunde am Universitätsklinikum" informiert am Mittwoch, den 27. September, von 18 bis etwa 20 Uhr,
im Uni-Zentrum Naturheilkunde, Breisacher Straße 115b, über die als "Knochenheilerin" bekannte Heilpflanze Beinwell, die sich laut Verein bei entzündlich degenerativen Gelenkserkrankungen bewährt hat.

Gemeinsam wird ein heilkräftiger Beinwellbalsam für den Eigenbedarf hergestellt. Die Teilnahme kostet inklusive Material 14 Euro (für Mitglieder 9 €). Anmeldung wird erbeten bei Stephanie Schneider, Tel. 07633 / 802084.
 
22.09.06 Altweibersommer - die fünfte Jahreszeit

Der Altweibersommer ist angebrochen und bezeichnet in der Umgangssprache einen Zeitabschnitt gleichmäßiger Witterung im September und Oktober, die sich durch ein Hochdruckgebiet, stabiles Wetter und ein warmes Ausklingen des Sommers auszeichnet.

Der Name leitet sich von Spinnfäden her, mit denen junge Spinnen im Herbst duch die Luft segeln. Mit "weiben" wurde im Altdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet. Im Volksglaube wurden diese Spinnweben aber auch für Gespinste von Elfen, Zwergen oder der Jungfrau Maria ("Marienfäden", "Marienseide", "Marienhaar" oder "Unserer Lieben Frauen Gespinnst") gehalten.

In Nordamerika ist diese Jahreszeit als Indian Summer bekannt - in Schweden spricht man vom "Birgitta-Sommer", dort liegt er meist Anfang bis Mitte Oktober.
 
28.09.06 Weisheit

"Fragwürdig wie alles, was wir treiben, ist auch die Selbstkritik. Ihre Wonne besteht darin, daß ich mich scheinbar über meine Mängel erhebe, indem ich sie ausspreche und ihnen dadurch das Entsetzliche nehme, das zur Veränderung zwingen würde ..." Max Frisch
   
 
   

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