Aktuelles

Oktober 2006
 
 

 


Stühlinger Online
 
 
01.10.06


Erntedankfest

ist ein kirchliches Fest zum Abschluss der Ernte; seit der Reformationszeit bekannt. Kennzeichen des meist am 1. Sonntag im Oktober gefeierten Erntedankfests ist der mit Feldfrüchten geschmückte Altar.

Der Ursprung des Erntedankfests liegt nicht in biblischen Ereignissen - es ist ein Fest, das die Natur durch den Jahreszeitenwandel bestimmt.
So wird Gott an diesem Tag nicht nur für seine Vorsorge und Liebe dem Menschen gegenüber gedankt (Eucharistie), sondern hauptsächlich für das Gedeihenlassen der geernteten Früchte.

Darüber hinaus sollte sich der Mensch seiner Aufgabe als Bewahrer der Schöpfung bewusst werden.
 

 
03.10.06
Tag der Offenen Moschee 2006

im Islamischen Zentrum e.V. in der Hugstetter Straße 36 mit folgendem Programm:
11.30 Uhr Führung durch die Moschee, Einführung in den Islam mit anschließender Diskussion
13.15 Uhr Mittagsgebet. Gelegenheit, das muslimische Gebet zu erleben
14.30 Uhr Führung durch die Moschee, Einführung in den Islam mit anschließender Diskussion
16.15 Uhr Nachmittagsgebet. Gelegenheit, das muslimische Gebet zu erleben Programmende: 17 Uhr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Bedingt durch den Fastenmonat Ramadan können dieses Jahr leider keine Speisen angeboten werden. Es besteht aber die Möglichkeit, im Vereinslokal Getränke zu bestellen.

Tag der deutschen Einheit

Seit 1990 ist der 3. Oktober deutscher Nationalfeiertag. An diesem Tag wird die Vereinigung von Bundesrepublik Deutschland und DDR gefeiert. Von 1954 bis 1989 wurde in der Bundesrepublik Deutschland der 17. Juni als Nationalfeiertag begangen. Man erinnerte sich an diesem Tag an den Aufstand vieler Arbeiter in der DDR, die für mehr Freiheit demonstriert hatten, aber von Polizei und Armee niedergeschlagen wurden. In der DDR wurde von 1949 bis 1989 der 7. Oktober als „Tag der Republik“ gefeiert, weil an diesem Tag 1949 die DDR gegründet worden war.
 

07.10.06 Weintour durch den Stühlinger

Acht Geschäfte an der Klarastraße im Stadtteil Stühlinger haben sich zusammengeschlossen, um auf sich und die Einkaufsmöglichkeiten dort aufmerksam zu machen.

Als erste gemeinsame Aktion gibt es am heutigen Samstag, den 7. Oktober, von 10 bis 14 Uhr, verschiedene Weine des Weinladens, Egonstraße 16, zu kosten — außer im Weingeschäft auch bei Katz und Maus (Internetcafé), Klarastraße 40, bei Nicol Kämmerer (Schmuck, Skulpturen), Klarastraße 50, bei Inspiration (Duftkerzen, Räucherstäbchen), Klarastraße 55, bei Avanti (Reisebüro), Klarastraße 56, im Brillenladen, Klarastraße 39, im Antiquaritariat, Klarastraße 20, und bei Huitzilopochtli (Allerlei), Egonstraße / Ecke Klarastraße.
 
11.10.06 Spielenachmittag im Stühlinger

Am kommenden Freitag, den 13.Oktober, veranstaltet die Stadtteilkonferenz Stühlinger gemeinsam mit dem Verein Spielmobil Freiburg in der Ferdinand-Weiß-Straße 72-88 einen Spielenachmittag für Kinder.

Zwischen 14.30 und 17 Uhr sind alle Kinder aus dem Stadtteil eingeladen, sich bei diversen Spielangeboten zu vergnügen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
 
14.10.06 Flohmarkt

Zu Gunsten der Orgelrenovierung veranstaltet die Pfarrei St. Josef in der Breisacher Straße 119, am Samstag, den 14. Oktober, von 8 bis 19 Uhr einen Floh- und Kleidermarkt mit Kaffee und Kuchen.
 
17.10.06

Zum Nachdenken

"Wer einen guten Braten macht, hat auch ein gutes Herz." Wilhelm Busch
 

21.10.06 Märchen von Mörike

Roswitha A. Feder erzählt und rezitiert Märchen von Mörike am Montag, den 23. Oktober, 20 Uhr, im Geschäft "Inspiration" , Klarastraße 55.
Der Eintritt ist frei.
 

23.10.06 Michael Schumacher geht in Rente

Rekord-Champion, Super-Star, Werbe-Ikone, Multi-Millionär, Idol für Millionen: Michael Schumacher ist nicht nur einer der erfolgreichsten deutsche Sportprofis. Auch weltweit stehen nur wenige auf einer Stufe mit dem Rennfahrer.

Am gestrigen 22. Oktober beendet der siebenmalige Formel-1-Weltmeister seine Karriere. Beim Großen Preis von Brasilien drehte der 37-Jährige seine letzte Runde.

"Ich habe nicht mehr die Energie und Kraft gesehen, um in Zukunft vorne mitzufahren", hatte er am 10. September in Monza zu seinem denkwürdigen Rücktritt gesagt. "Ich habe mich selbst in Frage gestellt. Deswegen habe ich diese Entscheidung getroffen."

Nach dem Saisonfinale in Sao Paulo, seinem 250. Grand Prix, zieht Schumacher den Schlussstrich unter über 30 Jahre Motorsport. "Es war eine ganz, ganz außergewöhnliche Zeit für mich", räumte der künftige Renn-Rentner ein. "Ich habe jeden Moment geliebt. Es freut mich, dass ich so viel habe bewegen können im Motorsport."

Sieben WM-Titel, 91 Grand-Prix-Siege, 68 Pole Positionen, 73 schnellste Rennrunden, 13 Saisonsiege und so weiter - die Rekordliste des Rekord-sammlers der Königsklasse ist lang. Kein Rennfahrer in der 57-jährigen Grand-Prix-Geschichte kommt an Schumacher heran. Formel-1-Chef Bernie Ecclestone adelte ihn als "Super-Super-Superstar".

Dabei konnten selbst Experten nicht mit dieser kometenhaften Karriere rechnen. Als vierjähriger Knirps machte Schumacher auf der Kartbahn in Kerpen, die sein Vater Rolf und seine am Osterwochenende 2003 gestorbene Mutter Elisabeth betrieben, seine ersten Versuche auf vier Rädern.

Mit 14 bestritt das am 3. Januar 1969 in Hürth- Hermühlheim geborene Talent sein erstes Rennen und holte ein Jahr später seinen ersten Titel als deutscher Junioren-Kartmeister. Dank finanzieller Unterstützung verschiedener Gönner schaffte Schumacher den Sprung in diverse Formel-Nachwuchsklassen. Auf Anhieb überzeugte der gelernte Kfz-Mechaniker durch Siege und Titel.

Entscheidend für seinen Werdegang war die Begegnung mit Willi Weber in der Formel 3. Der erkannte 1989 das außergewöhnliche Talent und nahm den damals 20-Jährigen als Manager gleich für zehn Jahre unter Vertrag. "Ich fahre, den Rest macht Willi", beschrieb Schumacher das enge Verhältnis zu dem Geschäftsmann und späteren Freund, den er auch nach einigen Affären nicht fallen ließ.

Weber verhandelte geschickt die hohen Gagen aus. Auf 35 Millionen Euro jährlich wurde zuletzt das Ferrari-Salär des Ausnahmefahrers geschätzt. Dazu kommt etwa die selbe Summe durch Werbung. Schumachers Vermögen wird mittlerweile auf rund 250 Millionen Euro eingestuft.

Den Sprung in die Formel 1 verdankte Schumacher neben seinem Talent vor allem Mercedes. Dank einer Bürgschaft des Stuttgarter Konzerns bekam der damalige Mercedes-Junior im August 1991 ein Cockpit bei Jordan-Ford.

Mit Platz sieben im Qualifying sorgte der Formel-1-Frischling in Spa-Francorchamps gleich für Furore, auch wenn er im Rennen nach wenigen hundert Metern wegen eines Kupplungsdefektes ausrollte.

Deutschland verfügte nach jahrelanger Flaute endlich wieder über einen viel versprechenden Grand-Prix-Piloten. In Spa, das Schumacher liebevoll als sein "Wohnzimmer" bezeichnet, folgte nach dem Blitztransfer zu Benetton gleich nach seinem ersten WM-Lauf auch der erste Sieg am 30. August 1992.

Der erste WM-Titel eines Deutschen 1994 war überschattet von Disqualifikationen und Rennsperren. Der Begriff "Schummel-Schumi" trübte den Glanz. Drei Jahre später zog er sich wegen seines Rammstoßes gegen Jacques Villeneuve beim WM-Finale in Jerez den zweifelhaften Ruf eines "Renn-Rambos" zu.

Nach dem zweiten WM-Gewinn 1995 folgte der Wechsel zu Ferrari. Mit der Mythos-Marke aus Maranello wurde Schumacher nach mühseliger Aufbauarbeit zum "Jahrhundert-Piloten". Auch ein Schien- und Wadenbeinbruch bei seinem einzigen schweren Rennunfall beim britischen Grand Prix am 11. Juli 1999 wegen eines Bremsdefektes konnte den Weg an die Spitze nicht stoppen.

Sein Titel mit der Scuderia im Jahr 2000 erlöste die Ferraristi, die 21 Jahre lang auf diesen Triumph warten mussten. Mit fünf Fahrertiteln in Folge sorgte Schumacher für eine weitere, kaum überbietbare Bestmarke.

Siegeswille, Perfektion, Dominanz, aber auch Rücksichtslosigkeit auf der Piste haben Schumacher den Ruf des Renn-Roboters und "Klons im Cockpit" eingebracht. Das Klischee des emotionslosen Retorten-Rennfahrer trifft Schumacher.

Der Sport verliert einen großen Fahrer und ein Idol für Millionen.
 

23.10.06 Woche der Älteren

Verschiedene Sozialeinrichtungen laden ein zur "Woche der Älteren" im Stühlinger in der Zeit von Montag, den 23., bis einschließlich Freitag, den
27. Oktober.

Am Montag beginnt der Tag der offenen Tür in der Seniorenwohnanlage der Arbeiterwohlfahrt, Rennerstraße 3, mit einen Vortrag um 14 Uhr zum Thema "Betreuung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung".

Dienstag, 24. Oktober, 14 Uhr, gibt´ s einen Diavortrag zu "Freiburg, unsere Stadt" in der Begegnungsstätte Stühlinger, Ferdinand-Weiß-Straße 70a.

Mitarbeiter der Herz-Jesu-Gemeinde gestalten einen bunten Nachmittag mit Sketchen am Donnerstag, 26. Oktober, 14.30 Uhr, im Gemeindesaal St. Klara, Klarastraße 41. Musik, abschließend gibt es Lieder und Tänze am Freitag,
den 27. Oktober, 14.30 Uhr, im Saal der Kreuzgemeinde, Fehrenbachallee 50.
 

25.10.06 Bürgerverein Stühlinger

Der Bürgerverein Stühlinger lädt ein für für Mittwoch, den 25. Oktober,
um 19 Uhr zu einer öffentlichen Mitgliederversammlung ein im Gemeindesaal St. Josef, Breisacherstr. 119. Die Einladung richtet sich nicht nur an die Vereinsmitglieder, sondern insbesondere auch an im Stühlinger wohnende Nichtmitglieder und interessierte Gäste.

Haupttagesordnungspunkt ist ein Vortrag von Polizeihauptkommissar Ernst Lederle, Konfliktberater der Polizeidirektion Freiburg über "Neue (alte?) Wege in der Konflikthandhabung - Wege aus der Eskalation". Unter anderem informiert er über ein Interventionsprogramm zur Gewaltprävention, das gemeinsam von Polizei und Bürgerverein für die Stühlinger Bürgerinnen und Bürger angeboten werden soll.

Anstelle der bei den regulären Mitgliederversammlung üblichen Wahlen, Protokollgeschäften und Rechenschaftsberichten soll diese Veranstaltung neben dem Vortrag den Bürgern die Möglichkeit bieten, Fragen und Anregungen an den Vorstand zu richten und über die Vorstandsarbeit und aktuelle Projekte informiert zu werden (z. B. Neugestaltung des Lederleplatzes).
 
26.10.06 Lions spendet 3000 Euro

Mit einer großen Spende kamen Isabel Kaindl, Hedwig Maßen, Inge Schober und Dorothee Ullrich kürzlich ins Freiburger Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin. Als Vertreterinnen des Lions-Clubs Freiburg brachten sie dem Selbsthilfeverein "Spatz" eine Spende von 3000 Euro. "Spatz" betreut chronisch zucker-, hormon- und stoffwechselkranke Kinder.

Otfried Schwab, Oberarzt und Gründer des Vereins, erläuterte das Engagement von "Spatz" , das von Schulungen und Informationen für Eltern, Lehrer, Ärzte und Klinikmitarbeiter bis zur Übernahme der Kosten für zwei Ambulanzärztinnen reicht. Schwab bedankte sich bei den Lions-Damen, die im Juli in sengender Hitze bei einem Flohmarkt das Geld erwirtschaftet hatten. "Sie helfen dem Spatz damit ein großes Stück weiter!"
 

28.10.06 Am Samstag heulen die Sirenen in der Stadt

Am heutigen Samstag, den 28. Oktober, 10 Uhr, werden im Freiburger Stadtgebiet alle Sirenen auf ihre Funktionsfähigkeit hin überprüft. Zu diesem Zweck löst die Leitstelle der Feuerwehr per Funk einen so genannten Sammelruf aus. Danach ertönen alle Sirenen gemeinsam, außerdem gibt es vier Gruppenrufe und einen Einzelruf, die durch den Alarm ausgelöst werden.

außerdem werden in der Nacht zum Sonntag die Uhren wieder eine Stunde zurück vorgestellt. Damit wird es abends noch früher dunkel, morgens ist es dafür schon etwas heller.

Für diejenigen, die schon einmal in der Tanzstunde waren gibt es eine gute Formel für die Zeitumstellung: 2 Stunden vor und 3 Stunden zurück. :-)
 

31.10.06 Halloween

Halloween ist ursprünglich ein heidnisches Fest, das aus dem keltischen Brauchtum entstanden ist. Es wird heute am 31. Oktober gefeiert.
Das Wort "Halloween" leitet sich aus "hallow" = heilig her; "Halloween" ist eine Abkürzung für "All Hallow's Evening" und bezeichnet den Abend vor Allerheiligen. Der Ursprung des Festes geht auf den kultischen Toten- und Neujahrsritus "Samhain" zurück. Man glaubt, dass an diesem Abend die Seelen aller in dem vergangenen Jahr Verstorbenen noch einmal in ihr irdisches Dasein zurückkehren, bevor sie für immer ins Reich der Toten eingehen. Die Grenze zwischen realer und irrealer Welt ist in dieser Zeit aufgehoben. Das Böse ist allgegenwärtig, und in vorchristlicher Zeit versuchte man, die Geister durch verschiedenste Opfer zu vertreiben oder zu besänftigen.

Durch die Christianisierung wurde der Geisterglaube verbannt, und aus "Samhain" wurde "All Hallow's Evening". So entstand das katholische "Allerheiligen", das Fest, an dem die Kirche alle Heiligen ehrt. Dennoch konnte auch die katholische Kirche nicht die alten Halloween-Traditionen auslöschen.
Die zweite Bedeutung des keltischen Halloween hängt mit Erntedank zusammen und dürfte dagegen schon eher mit dem christlichen Glauben zu vereinen gewesen sein. Die Druiden dankten an diesem Tag dem Sonnengott für die eingebrachte Ernte.

Aus beiden Traditionen und Bedeutungen von Halloween haben sich vielfältige Bräuche entwickelt, die bis heute, besonders in ganz Großbritannien ( v.a. im Ursprungsland Irland ), Skandinavien
   
 
   

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