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Mai 2006
 
 

 


Stühlinger Online
 
 
01.05.06

Im wunderschönen Monat Mai

Im wunderschönen Monat Mai
Als alle Knospen sprangen,
Da ist in meinem Herzen
Die Liebe aufgegangen.

Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle Vögel sangen,
Da hab ich ihr gestanden
Mein Sehnen und Verlangen.

Heinrich Heine (1797-1856)
 

 
02.05.06

Die Bauernregel für den Mai

"Regnet's im Mai, ist der April vorbei"
 

06.05.06 Baum des Jahres

Seit gestern gibt es an der Wonnhalde einen Pfad “Baum des Jahres” . Die diesjährigen Absolventen der Hebel-Hauptschule im Stühlinger haben dafür Informationstafeln zu früheren Bäumen des Jahres angefertigt und mit Revierförster Klaus Echle und Lehrern entlang eines Wanderweges nach Günterstal auf einer Strecke von 250 Metern Pfähle und Tafeln angebracht. Dass die Schaffenskraft der Schülerinnen und Schüler den Freiburgern auf diese Weise Nutzen stiften könnte, war die Idee von Biologielehrer Christian Wetzel.

Revierförster Klaus Echle hat die Idee gerne aufgegriffen, zusammen mit den Schülern im Dezember vergangenen Jahres das Gelände erkundet und Baumarten bestimmt, die schon vom Kuratorium zum “Baum des Jahres” ausgerufen wurden, um auf ihren forstwirtschaftlichen und ökologischen Wert, ihre besondere Schönheit oder ihre Seltenheit aufmerksam zu machen. Im Internet und in Fachbüchern haben die Schüler recherchiert und am Computer
verschiedene grafische Entwürfe gestaltet. Die Blätter mit den Texten wurden in Folie eingeschweißt und jeweils zwischen eine Plexiglasscheibe und eine Siebdruckplatte gelegt, die fest miteinander verschraubt und gegen Feuchtigkeit abgedichtet wurden.

Die Weißtanne beispielsweise war Baum des Jahres 2004. Dass ihre Rinde “auffallend hell und silbrig leuchtet” , dass sie stark gefährdet ist und ein Korb frischer Tannenknospen Asthmakranken Linderung verschafft, verrät die zugehörige Tafel. Über die Buche ist zu lesen: “Nach mir hat das Buch seinen Namen, denn die ersten Bücher waren beschriftete Buchenholztafeln.” Und bei der Eibe sehen sich Wanderer und Spaziergänger so angesprochen: “Hallo, ich bin die Eibe. Ich kann bis zu 1000 Jahre alt werden” und erfahren, dass mit Ausnahme des Fruchtfleisches alle Teile dieses Baumes giftig sind.

Saskia Ramson und Sabrina Vohra haben die Tafel für den Spitzahorn angebracht, wobei sie noch zwei junge Bäume dieser Art pflanzen mussten. Die anderen Arten waren an der Wonnhalde schon vertreten.

Am Ende des mehrwöchigen Unterrichtsprojekts, für das die Fächer Biologie, Informatik und Technik miteinander verbunden wurden, sind die Schülerinnen und Schüler stolz auf das Ergebnis. “Es hat uns riesig Spaß gemacht. Die Idee war klasse” , sagt Daniel Pinto, der den einzelnen Gruppen geholfen hat, Gestrüpp rund um die Bäume zu entfernen. Für ihn, Edonjeta Arifaj und Zianab Mantouk war das Projekt im Rückblick auf ihre Schulzeit “ein absolutes Highlight” .

Die beiden Lehrer Christian Wetzel und Margit Huber-Läufer und Schulleiter Wolfgang Preugschat, der als Techniklehrer ebenfalls mitgearbeitet hat, geben das Lob an die Jugendlichen zurück. “Sie haben eine hervorragende Arbeit geleistet” , sagt Preugschat. Und auch Revierförster Echle freut sich, den Erholungssuchenden den neuen Lehrpfad anbieten zu können.
 

10.05.06 Wussten Sie schon,

dass das Rad vor mindestens 5.500 Jahren erfunden wurde? Nachweislich wurde die bahnbrechende Erfindung Rad vor 5.500 Jahren in Mesopotamien als Transportmittel verwendet. Vorher hatten Menschen schwere Gegenstände beispielsweise über Baumstämme bewegt.
 
13.05.06 Heute vor 25 Jahren: Mordanschlag auf Papst Johannes Paul II.

Auf Papst Johannes Paul II. wurde am 13. Mai 1981 auf dem Petersplatz in Rom ein folgenschweres Attentat verübt, bei dem der Heilige Vater durch drei Pistolenschüsse schwer verletzt wurde. Der Attentäter - ein türkischer Rechtsradikaler - wurde festgenommen und drei Tage später zu lebenslanger Haft verurteilt.
 

14.05.06

Zum Muttertag

Er ist ein Feiertag am 2. Maisonntag zu Ehren der Mutter.

Es war die amerikanische Frauenrechtlerin Julia Howe, die 1872 einen offiziellen Feiertag zur Ehren der Mütter in den USA forderte.

Ihre Tochter Ann Jarvis hat diese Idee mit soviel Elan weiterverfolgt, dass am
8. Mai 1914 der amerikanische Präsident Woodrow Wilson den Muttertag zum nationalen Ehrentag ernannte – er sollte an jedem zweiten Sonntag im Mai stattfinden. Bald fand dieser Brauch auch in Europa Anklang, man kennt ihn seit 1923, nach dem 1. Weltkrieg in Deutschland.

Die Nationalsozialisten haben den Tag gar für ihre Ideologien missbraucht.

Und sind es heute am Ende die Blumenhändler, denen wir natürlich das überaus gute Geschäft gönnen möchten. Und es sei durchaus kritisch auch die Frage in den Raum gestellt, was denn überhaupt den den Feiertagen wie Weihnachten, Ostern, Valentinstag etc. eigentlich übrig geblieben ist.

Nebenbei bemerkt: Mütter freuen sich nicht immer nur über Blumen alleine,
gar manch eine andere Geste würde ebenfalls genügen.

Deshalb zum Abschluss noch ein schönes Gedicht für die Mütter dieser Welt:

Wir wären nie gewaschen und meistens nicht gekämmt,
die Strümpfe hätten Löcher und schmutzig wär das Hemd,
wir äßen Fisch mit Honig und Blumenkohl mit Zimt,
wenn du nicht täglich sorgtest, dass alles klappt und stimmt.

Wir hätten nasse Füße und Zähne schwarz wie Ruß
und bis zu beiden Ohren die Haut voll Pflaumenmus.

Wir könnten auch nicht schlafen, wenn du nicht noch mal kämst und uns, bevor wir träumen, in deine Arme nähmst.

Und trotzdem! Sind wir alle auch manchmal eine Last:
Was wärst du ohne Kinder? Sei froh, dass du uns hast.
                                                                   ( Eva Rechlin )

  

20.05.06 Familienflohmarkt

Heute, Samstag, den 20.05.2006 findet von 9 bis 16 Uhr auf dem Stühlinger Kirchplatz ein Familienflohmarkt des Mütter- und Familienzentrums Klara statt. Unter anderem werden vielle leckere selbst gebackene Kuchen verkauft.
 
28.05.06 Quo vadis Italia?

Eine Informationsdiskussion mit Gennaro Sposato, dem Stellvertretenden Vorsitzenden der Democratici di Sinistra (italienische Linksdemokraten) in Deutschlandfindet am Sonntag, den 28.05.06 um 11 Uhr im Café Velo, Wentzingerstraße 15 (Fahrradstation am Hauptbahnhof) statt.

Die Parlamentswahlen in Italien haben nicht nur das „Belpaese“ beschäftigt. Ganz Europa hat mit Spannung den Ausgang des Wahlkampfes zwischen den feindlichen Lagern der Casa delle Libertà und des Mitte-Links Bündnisses „L’Unione“ um Romano Prodi verfolgt.

Haben noch während des Wahlkampfes alle den Atem angehalten, so hat das knappe Ergebnis zu Gunsten von Romano Prodi nicht dazu geführt, dass man so richtig durchatmen konnte. Die Mitte-Links Koalition wird mit einer knappen Mehrheit regieren müssen, die sie nur durch die Stimmen der im Ausland lebenden Italiener erreichen konnte. Letztere haben nämlich, zum ersten Mal in der italienischen Geschichte, in einem eigens dafür eingerichteten „Wahlkreis Ausland“ eigene Vertreter in das italienische Parlament wählen können.

Berlusconi wurde somit zwar abgewählt, jedoch scheinen die Italiener dem „Berlusconismus“, welcher sich durch eine Konzentration an Medien, Macht und Politik charakterisiert hat, nicht vollständig den Rücken gekehrt zu haben. Die italienische Politik und Parteienlandschaft, die aus den Wahlurnen resultieren, werfen, insbesondere für ausländische Beobachter, wieder viele Fragen auf:
Wird es Romano Prodi schaffen, eine stabile Regierung zu bilden und das Mitte-Links Bündnis zusammen zu halten? Welche Rolle wird zukünftig der Cavaliere spielen? Was können wir in Deutschland aus der italienischen Situation lernen?

Darüber und über vieles werden wir zusammen mit Gennaro Sposato reden. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Hans-Christoph Stork, Vorsitzender der Stühlinger SPD
 

30.05.06 Längere Öffnungszeiten während der WM

Nach einem Beschluss des Gemeinderates vom 23. Mai, der nur mit kanpper Meherheit gefasst wurde, dürfen Geschäfte in der Zeit der Weltmeisterschaft,
also vom 9. Juni bis zum 9. Juli abends bis Mitternacht öffnen dürfen. Ausnahme sind Sonnn- und Feiertage.
   
 
   

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