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Januar 2006
 
 

 


Stühlinger Online
 
 
01.01.06


 
 
06.01.06

Heilige Drei Könige

Am Dreikönigstag erinnert man sich an die Heiligen Drei Könige, die der Legende nach aus dem Morgenland kamen und einem Stern gefolgt sind,
um in Bethlehem das Jesuskind im Stall zu ehren.

Der Dreikönigstag oder das Dreikönigsfest beendet bei uns üblicherweise die Weihnachtszeit. (In vielen östlichen Ländern, zum Beispiel in Russland, wird am 6. Januar erst das Weihnachtsfest gefeiert).

Heute bauen viele Familien ihren Weihnachtsbaum ab und Kinder und Jugendliche ziehen als Sternsinger von Tür zu Tür, um Spenden für Bedürftige in der ganzen Welt zu sammeln.

Die Sternsinger verkleiden sich als Caspar, Melchior und Balthasar - die Heiligen Drei Könige. Die Sternsinger erzählen die Geschichte der Heiligen Drei Könige, singen Lieder, wünschen Segen für das neue Jahr und schreiben die Schutzformel C+M+B mit der Jahreszahl mit Kreide auf die Haustür.

Wissen Sie, was dieses C+M+B bedeutet?

Viele Menschen glauben, dass es die Abkürzung für "Caspar, Melchior und Balthasar" ist. Die Kirche versteht darunter jedoch die Formel "Christus Mansionem Benedicat", was zu deutsch heißt: Christus segne die Wohnung
 

13.01.06 Zum Schmunzeln

"Alles, was mir der Pfarrer noch erlaubt hat, hat mir nun der Doktor verboten."
 

15.01.06 Neujahrsempfang

Gemeinsam laden die Stadtteilzeitung “Stühlinger Magazin” , die "Zukunftswerkstatt Stühlinger” , der SPD-Ortsverein und Stadträtin Gabi Rolland zum Neujahrsempfang am heutigen Sonntag, 15. Januar, 11 Uhr in
das Architekturforum am Lederle-Platz (Ecke Egon-/Guntramstraße).

Der Staatsminister im Auswärtigen Amt Gernot Erler, Bürgermeister Ulrich von Kirchbach und weitere Gäste werden Beiträge zum neuen Jahr leisten und für Gespräche über kleine und große Politik bereit stehen.
 
27.01.06

Heute vor 250 Jahren wurde Wolfgang Amadeus Mozart geboren

Wolfgang Amadeus, österreichischer Komponist, * 27. 1. 1756 Salzburg,
† 5. 12. 1791 Wien; Sohn von Leopold Mozart; vor L. van Beethoven und neben J. Haydn der bedeutendste Komponist der klassischen Periode.

Er erregte bereits im Alter von 6 Jahren als Klaviervirtuose gemeinsam mit seiner Schwester "Nannerl" (Maria Anna Mozart, * 30. 7. 1751 Salzburg,
† 29. 10. 1829 Salzburg) am Wiener Hof und auf einer 3-jährigen Kunstreise 1763-1766 durch zahlreiche deutsche Städte sowie Paris und London größtes Aufsehen.

In London wirkte Johann Christian Bach auf sein frühes Schaffen ein, in Paris lernte er J. Schobert kennen und in Wien J. Haydn, dem er 1785 seine drei Streichquartette widmete. Bereits mit 9 Jahren schrieb er seine erste Oper "Apollo und Hyacinthus". 1769 ernannte der Erzbischof von Salzburg den Dreizehnjährigen zu seinem Konzertmeister. Die noch im selben Jahr unternommene Konzertreise nach Italien, auf der er starke Eindrücke von der italienischen Oper empfing, wurde zu einem einzigen Triumphzug.

Seine folgende Tätigkeit in Salzburg wurde durch 2 weitere Reisen, nach Italien und über München und Mannheim nach Paris, unterbrochen. In dieser Epoche folgte Werk auf Werk: die für Mailand geschriebene Oper "Mitridate, Rè di Ponto" 1770, die Opern "Lucio Silla" 1772 und "Idomeneo" 1781, 13 Sinfonien, 6 Klavierkonzerte, 13 Klaviersonaten, 13 Violinsonaten, sämtliche Violinkonzerte, 11 Messen, 6 Streichquartette, die Oper "Il rè pastore" 1775, die Musik zu "König Thamos" und viele kleinere Werke. 1781 siedelte er, veranlasst durch die würdelose Behandlung in Salzburg, nach Wien über und wurde zu einem von höfischen Anstellungen unabhängigen Komponisten. Hier heiratete er 1782 kurz nach der Wiener Aufführung seiner Oper "Die Entführung aus dem Serail" K. Weber.

Die folgende, von ständigen Geldsorgen überschattete Wiener Zeit ist die Epoche seiner vollendeten Meisterwerke, unter denen neben den letzten Sonaten, Sinfonien, Streichquartetten und Messen das "Requiem", sein
letztes (durch F. X. Süßmayr beendetes) Werk, sowie die Opern "Der Schauspieldirektor" 1786, "Figaros Hochzeit" 1786, "Don Giovanni" 1787,
"Così fan tutte" 1790, "Titus" 1791 und "Die Zauberflöte" 1791 hervorragen.

Mozart vermochte, alle wichtigen musikalischen Tendenzen seiner Zeit in eine eigenständige Kompositionsweise zu integrieren. Sein Werk zeichnet sich durch melodischen Reichtum, eine vor ihm unerreichte Ausgeglichenheit von Form und Inhalt, Durchsichtigkeit und feinstes Klangempfinden aus. Während früher zuerst die glückliche Unbeschwertheit der Mozart'schen Musik gesehen wurde, entdeckte man besonders seit dem 1. Weltkrieg die "dämonischen" Züge in seinem Werk. Heute versucht man, Person und Werk im Verhältnis zu ihrer Umwelt zu sehen. Auf dem Gebiet der Oper löste er die überkommenen Formen von Opera seria, Opera buffa und Wiener Singspiel aus ihrer starken Schematik, indem er u. a. der Musik durch Erweiterung der Schlussszenen und Betonung der Ensembleszenen ein dramatisches Gewicht gab.

Mozarts Werke erscheinen seit 1953 in einer neuen Ausgabe, herausgegeben von der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg. Das chronologisch-thematische Verzeichnis seiner Werke veröffentlichte 1862 Ludwig Ritter von Köchel (Köchel-Verzeichnis, Abkürzung: KV).

Es zählt neben den Opern und dem Requiem auf: 40 Lieder, Konzertarien, Duette, Terzette, Kanons u. a., 40 Sinfonien, 31 Serenaden, 43 Instrumental-konzerte (darunter 25 Klavierkonzerte), über 30 Streichquartette und Streichquintette, zahlreiche Klaviertrios, Violinsonaten, Klaviersonaten, Sonatensätze für Orgel, Messen, Vespern, Litaneien, ferner Fantasien, Variationen, Tänze und viele kleinere Werke.
 

31.01.06 Internetkompetenz: Mütter schneiden schlecht ab

Beim Surfen im weltweiten Netz halten sich Jungen nach einer Umfrage für cleverer als ihre Lehrer. Die größte Internetkompetenz bescheinigen Jungen wie Mädchen gleichermaßen ihren Vätern. Das ergab eine am Freitag in Münster vorgestellte Umfrage unter 2300 neun- bis 14-jährigen Schulkindern in NRW für das LBS- Kinderbarometer. Jungen bedachten sich selbst auf der Skala zwischen 1 (schlecht) und 5 (gut) mit dem Wert 3,9 – die eigenen Lehrer erhielten eine 3,7. Von den Mädchen, die sich selbst eine 3,5 gaben, bekam das Lehrpersonal den Wert 3,9. Die Mütter kamen im Schul- und Familienranking in Sachen Internet mit einer 3,0 am schlechtesten weg.

Nach der Umfrage kommt der Computer mittlerweile bei 92 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen zum Einsatz, mehr als ein Drittel von ihnen besitzt einen eigenen PC. Im Geschlechtervergleich kommen Jungen dabei mit 43 Prozent besser weg als Mädchen, von denen nur 29 Prozent über einen eigenen PC verfügen. Computer-Besitz und -Nutzung hängen zudem vom sozialen Hintergrund und der besuchten Schule ab: Während fast die Hälfte der Hauptschüler zu Hause keinen Internetzugang habe, seien es bei den Gymnasiasten nur ungefähr jeder Fünfte, hieß es weiter.

Das LBS-Kinderbarometer ist eine Initiative der LBS und des NRW- Jugendministeriums. Ziel ist es, Meinungen, Wünsche, Ängste und Zukunftspläne von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen zu erfragen. Seit 1998 werden regelmäßig Daten erhoben.

   
 
   

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