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01.04.06
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Kein Aprilscherz
Vor 30 Jahren: Happy Birthday, Apple
Am 1. April 1976 wurde die Computerfirma Apple gegründet. Mitten
in der anlaufenden Produktion des Apple 1 kam Steve Jobs der Gedanke,
dass man nicht einfach so als studentisches Projekt auftreten sollte
wie 1971, als er zusammen mit Steve Wozniak in den Studentenwohnheimen
von Berkeley selbst gebaute Blue Boxes für 150 Dollar verkaufte.
Die Geräte für das Phreaking verkauften sich dank einer
"Power Demo", bei der Jobs nach Rom telefonierte und angeblich
mit dem Papst sprach, wie warme Semmeln.
Nur wusste hinterher niemand, wer welches Geld warum bekommen oder
ausgegeben hatte. Steve Wozniak war das ziemlich egal. Er hatte eine
Bluebox konstruiert, deren Teile insgesamt 40 Dollar kosteten, während
der konkurrierende Captain Crunch alias John Draper Teile für
1500 Dollar verbaute.
1976 wiederholte sich die Szene. Steve Wozniak konstruierte seinen
persönlichen Computer, dessen Layout heute zu den großen
Kunstwerken des 20. Jahrhunderts gerechnet wird. Später kam ein
geniales Diskettenlaufwerk dazu. Steve Jobs, der gerade nach einer
traumatisierenden Indienreise von einer Urschreitherapie auf der Obstplantage
All One Farm in Oregon zurückkam, taufte den Rechner als frisch
vom Vegetarier zum ehretinischen Pomotarier Bekehrter "Apple
1". Dazu setzte einen zehnseitigen Vertrag auf, den der spätere
Apple-Investor Mike Markkula als das "wunderlichste Dokument"
bezeichnete, das er je gelesen habe. Am 1.4.1976 unterschrieben Steve
Wozniak und Ron Wayne den Vertrag, den sie für einen Aprilscherz
hielten. Der bei Atari arbeitende Ron Wayne war der Löter der
ersten Apple-Platinen und erhielt dafür einen Anteil von 10 Prozent,
während die beiden Steves je 45 Prozent an der neuen Firma hielten.
Wayne gestaltete auch das erste Logo der Firma, das Isaac Newton unter
einem Apfelbaum zeigt. Untertitel: "Newton. A Mind Forever Voyaging
Through Strange Seas of Thought. Alone." Alone: Wayne verließ
die Firma, weil der Apple 1 mit der Zahl des Biests
für 666,66 Dollar verkauft wurde und ihm Jobs unheimlich wurde.
Der zahlte ihn mit 500 Dollar aus.
Der Apple 1 wurde darum kein Fiasko, weil es Steve Jobs gelang, mit
Hilfe von Lieferantenkrediten und einem großzügigen Kunden
namens Paul Terrell, gleich 50 Apple-1-Boards zu verkaufen. Diese
50 Boards wurden im Zimmer von Jobs' Stiefschwester produziert, die
selbst die Platinen bestückte. Für die Gehäuse und
das ganze Drumherum erklärte sich Apple zur Überraschung
von Terrell nicht zuständig. Dennoch verkaufte sich das Board,
weil es ein Fortschritt gegenüber den Bastelsets im Stil des
Altairs bedeutete. Jobs' Adoptivvater musste die Garage räumen
...
Ähnlich wie bei der Gründung von Microsoft datiert der
eigentliche Start von Apple Computer Inc. etwas anders. Offiziell
als Firma wurde Apple erst registriert, als Jobs und Wozniak Mike
Markkula als Investor akzeptierten. Markkula investierte Ende 1976
91.000 Dollar in Apple und sorgte bei der Hausbank dafür, dass
die Bastler eine Kreditlinie von 250.000 Dollar erhielten, um den
Apple 2 entwickeln zu können. Dafür erhielt er zum 1.1.1977
33 Prozent der Apple-Anteile. Zur Vertragsunterzeichnung zeigte
Markkula Steve Jobs, wie man einen Apfel mit Messer und Gabel isst.
Der Rest ist bekannt.
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08.04.06 |
Jeder
zweite Deutsche nutzt mindestens einmal pro Woche das Internet
Nach Zahlen des Statistischen Amtes der Europäischen Gemeinschaften,
kurz Eurostat, haben inzwischen 48 % der Haushalte in den 25 EU-Mitgliedstaaten
Zugang zum Internet. Das Land mit den wenigsten privaten Internet-Zugängen
in der EU ist Litauen (16 %), die höchste Durchdringung gibt
es in den Niederlanden mit 78 %, Luxemburg (77 %), Dänemark (75
%) und Schweden (73 %). Deutschland rangiert auf Platz fünf mit
62 %.
Der Anteil der privaten Haushalte mit Breitbandanschluss war 2005
am höchsten in den Niederlanden (54 %), Dänemark (51 %),
Belgien (41 %)
und Schweden (40 %), am niedrigsten in Griechenland (1 %), Zypern
(4 %), der Tschechischen Republik (5 %) und der Slowakei (7 %).
In dieser Kategorie kommt Deutschland laut Eurostat lediglich auf
den EU-Durchschnittswert von 23 %.
Die höchsten Anteile von Unternehmen mit Internet-Zugang verzeichneten
die EU-Statistiker in Finnland (98 %), Dänemark (97 %), Slowenien
und Schweden (jeweils 96 %). Lediglich in Lettland (75 %), Ungarn
(78 %), Zypern (85 %), Litauen (86 %) und Polen (87 %) besaßen
weniger als 90 % der Unternehmen einen Internet-Anschluss. In Deutschland
haben 6 % der Unternehmen noch keine Anbindung ans Internet.
Bei den Breitbandanschlüssen im Unternehmensbereich liegen
Schweden (83 %), Dänemark (82 %), Finnland (81 %) und Belgien
(78 %) vorne, das Schlusslicht bilden Zypern (40 %), Polen (43 %)
und Griechenland (44 %).
Für Deutschland wurde ein Anteil von 62 % ermittelt, was unter
dem EU-Durchschnitt (63 %) liegt.
Den Titel "regelmäßigste Internet-Nutzung durch
Privatpersonen" können sich die Schweden auf die Fahnen
schreiben: 76 % der Nordländer streifen mindestens einmal pro
Woche durchs Web, gefolgt von den Niederländern (74 %) und
den Dänen (74 %). Deutlich seltener sind hingegen Griechen
(18 %), Tschechen (26 %) und Zyprioten (ebenfalls 26 %) im Netz
anzutreffen. In Deutschland nutzt jeder zweite Bürger (54 %)
mindestens einmal pro Woche das Internet.
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11.04.06 |
Ein Café
für den Lederleplatz
Zum Ideensammeln in Sachen Lederleplatz hat vor kurzem der Stühlinger
Bürgerverein geladen (wir berichteten darüber). Der Platz
erinnert an Freiburgs Industriegeschichte - zu einem echten Anziehungspunkt
ist er noch nicht geworden.
Wer nach einer Kneipentour im Stühlinger die Orientierung verliert,
der findet sich womöglich irgendwann vor dem roten Pumpenrohr
des Lederle-Brunnens wieder. Bodenplatten fügen sich zu einem
Viertelzahnrad, das die Form des sich anschließenden Platzes
vorwegnimmt. Das dreidimensional angelegte Kunstwerk soll erinnern
an das Traditionsunternehmen Pumpen-Lederle ,
das 1977 seine Produktion aus dem Stühlinger nach Gundelfingen
verlagerte. Aus dieser Zeit sind nur noch die beiden Kastanien erhalten,
die heute den Platz zur Guntramstraße hin abschließen.
Hinter den Bäumen sah man nur noch Werkshallen ,
erläuterte Wolfgang Bäumle beim Treffen ein mitgebrachtes
Foto. Der Leiter des Architekturforums Freiburg, das selbst am Lederleplatz
residiert, wurde Mitte der 80er-Jahre mit der Neugestaltung des freigewordenen
Geländes beauftragt: Damals betrieb die Stadt noch eine
aktive Liegenschaftspolitik , erklärte er den Stühlinger
Bürgern, die über Vor- und Nachteile des Platzes berieten:
Die Enge im dicht bebauten Stühlinger sollte überwunden
und öffentlicher Raum geschaffen werden. Diesem Anspruch
werde der Lederleplatz auch gerecht, urteilte Reinhard Schelkes vom
Stadtplanungsamt. Doch eine gut frequentierte Apotheke macht den sonnenverwöhnten
Platz noch nicht zum Highlight für den Stadtteil
, als das ihn sich die Anwohner wünschen. Sie beklagten vor allem
die Schwierigkeit, hier einen Cafébetrieb zu etablieren: Ein
öffentlicher Platz ohne Gastronomie wird als langweilig empfunden
, bestätigte Schelkes. Am besten wäre ein Eiscafé,
damit abends um 22 Uhr auch Ruhe ist , formulierte Roswitha
Reinmuth die Erwartungen an einen neuen Pächter. Schließlich
hätten einige Nachbarn das Café Lederle ,
das vergangenes Jahr aufgab, als zu laut und geruchsintensiv empfunden.
Ein Stolperstein für Interessenten sei wohl, dass die Küche
sich im ersten Obergeschoss befindet, vermutete Stadträtin Gabi
Rolland.
Über die Lösung eines anderen Problems wurden sich die
Veranstaltungs-teilnehmer schneller einig: Poller sollen in Zukunft
verhindern, dass der Platz von allen Seiten zugeparkt wird. Der
Brunnen bereitet den Anwohnern mit seinem in den Boden eingelassenen
Wasserbecken schon seit Längerem Sorgen: Sobald der Höllentaler
weht, ist das Wasser völlig verdreckt , klagt Architekt
Jürgen Dworschak. Ein Lösungsvorschlag - die Brunnenbegrenzung
zu erhöhen und Sitzgelegenheiten darauf zu schaffen - sei bereits
vor zehn Jahren vorgebracht worden. Inzwischen befürworte die
Stadt ihn grundsätzlich. Um die Finanzierung, das stellte Schelkes
jedoch klar, müsse sich der Bürgerverein selbst kümmern.
Dessen Vorsitzende Daniela Ullrich gab sich zuversichtlich, was
die Sponsorensuche angeht.
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13.04.06 |
Frohe Ostern - oder
besser frohe Oschtere
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21.04.06 |
Queen Elizabeth
II. feiert ihren 80. Geburtstag
Queen Elizabeth II. feiert heute ihren 80. Geburtstag. Die meiste
Zeit des Tages verbringt sie auf Schloss Windsor, wo sie am Mittag
die Glückwünsche der Bevölkerung entgegennehmen wird.
In London werden zu Ehren der dienstältesten Monarchin der
Welt 41 Schuss Salut abgefeuert. Am Abend findet ein großes
Gala-Menü im Kreis der Familie statt. Gastgeber ist Thronfolger
Prinz Charles.
Mehr als 20.000 Glückwünsche aus aller Welt hat Elizabeth
II. erhalten. Neben den offiziellen Glückwunsch-Adressen von
anderen Staatsoberhäuptern und ausländischen Regierungen
gingen im Buckingham-Palast auch zahlreiche handgeschriebene Karten
und Briefe von Privatleuten ein. Darüber hinaus wurden auf
einer eigens eingerichteten Internet-Seite des Königshauses
zum Geburtstag der Queen rund 17.000 E-Mails gezählt.
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25.04.06 |
Trend: Wellness-Welle
ebbt ab
Eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid unter 1 300 Personen
ab 14 Jahren zeigt: Das Interesse an Wellness-Angeboten lässt
im Vergleich zu 2003 nach. Während das Verlangen nach organisierter
Entspannung und geregeltem Müßiggang sinkt, bleibt das
Engagement für Fitness und Gesundheit ungebrochen.
Die Verbraucher nutzen fast alle Dienstleistungen mittlerweile seltener.
Starke Rückgänge (minus sieben Prozentpunkte) verzeichnt
die im Auftrag der Düsseldorfer Agentur Mediaedgecia erstellten
Studie zum Beispiel bei Entspannungstrainings wie Yoga. Auch bei Sauna
und Dampfbad nimmt die Zahl der regelmäßigen Anwender um
vier Prozentpunkte ab.
Nur noch knapp zehn Prozent der Befragten legen regelmäßig
Wellness-Tage ein, um sich vom Alltagsstress zu erholen (minus 4,4
Prozentpunkte). Jeder Fünfte hat für Wellness und Fitness
keine Zeit (plus 6,5 Prozentpunkte). Und: Fast jeder Dritte findet
den ganzen "Schönheits- und Wellness-Kult" für
völlig übertrieben (plus 5,5 Prozentpunkte). Dennoch bleibt
die Sehnsucht nach Vitalität, Fitness und Gesundheit: Fast jeder
Zweite betrachtet Körperpflege und ein gesundes Körpergefühl
als Basis für ein glückliches Leben (plus 2,7 Prozentpunkte).
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29.04.06 |
Große Eröffnungsfeier
für die Stadtbahn Vauban
Mit einer Eröffnungsfahrt und einem großen Eröffnungsfest
entlang der drei Haltestellen im Stadtteil Vauban geht die Stadtbahn
am 29. April 2006 in Betrieb. Rund um die drei Haltestellen und
vor dem Sonnenschiff in der Merzhauser Straße wird eine bunte
Mischung aus Spiel und Spaß, Kultur, Bewirtung und Information
geboten.
Gegen 11.15 Uhr trifft der Festkonvoi beim Festzelt am Paula- Modersohn-Platz
ein. Nach den Festansprachen auf der Bühne durch Oberbürgermeister
Dr. Dieter Salomon, Parlamentarische Staatssekretärin Karin
Roth für das Bundesministerium für Verkehr, Staatsekretär
im Landes-Innenministerium Rudolf Köberle, Landrat Hanno Hurth
als Vorsitzender des Zweckverband Regionahverkehr Freiburg (ZRF)
und Vertretern aus dem Stadtteil wird Oberbürgermeister Salomon
symbolisch das Startsignal für die neue Stadtbahn geben. Daraufhin
rollt das erste Linienfahrzeug in die Haltestelle Paula-Modersohn-Platz
ein. Dieser ersten Bahn entsteigt ein Chor von mehr als 100 Kindern
aus dem Stadtteil, um der neuen Linie ein Ständchen vorzutragen.
Eine Fülle von Einrichtungen, Organisationen und Geschäften
aus dem Stadtteil bieten auf dem Paula-Modersohn-Platz, im Bereich
der Haltestellen Vauban Mitte und Innsbrucker
Straße sowie vor dem Solarschiff in der Merzhauser Straße
jede Menge Unterhaltung und Information.
Auf der Open-Air-Bühne wird von 10 bis 18 Uhr durchgehend
ein Programm geboten. Dabei reicht die Palette von Blasmusik bis
hin zu Hip-Hop, so dass für jeden Geschmack etwas geboten sein
dürfte. Viele der hier Auftretenden wohnen im Vauban. Mit dabei
sind aber auch die Blasorchester der Stuttgarter Straßenbahn
die den Festtag eröffnen werden und die VAG-Blasmusik.
Beim Paula-Modersohn-Platz befindet sich die große Open-Air-Bühne
und das vom Restaurant Cafe Süden bewirtete Festzelt.
Zwischen der Karoline-Kaspar-Schule und der Stadtbahnhaltestelle
befinden sich viele Informations-, Bewirtungs- und Bastelangebote.
Direkt beim Festzelt können sich Groß und Klein auf dem
36 Quadratmeter großen neuen Liniennetz-Kennenlernspiel Mobili
vergnügen. Mit dabei sind auch der Aktionskünstler Heinz
Soucek sowie Starfrisör Francek, der Kindern für einen
guten Zweck gegen eine Spende von 2 Euro die Haare schneiden wird.
Nahe beim Festzelt wird von der Schauinslandbahn und dem Besucherbergwerk
zudem Strickleiterklettern in schwindelerregende Höhen angeboten.
Rund um die Haltestelle Vauban Mitte präsentieren
sich die dort ansässigen Gewerbetreibenden. Neben vielen Informationen
und Aktionen von Kalligraphie bis Blumengesteckbinden
gibt es hier auch Verkostungen und Bewirtung.
Auf den benachbarten Grünspangen (2 und 3) gibt es einen Kinder-Zweiradparcours,
ein Tischfußballturnier sowie die Gelegenheit zum Torwandschießen.
Als weiteres Highlight hat sich beim Zelt der Jugendbegegnungsstätte
St. Georgen e.V. (Grünspange 3) ein Spieler des SC-Freiburg
zur Autogrammstunde angesagt.
An der Endhaltestelle befinden sich der Weidenpalast und das Sonnenzelt.
Hier wartet die Märchenerzählerin Annette Bockting-Widmann
auf Zuhörer jeden Alters, die sich in die Welt des gestiefelten
Katers begeben wollen.
Im Sonnenzelt werden Solarbasteleien angeboten. Zudem
kann man dort eine Solarkocherausstellung mit praktischen
Vorführungen besichtigen. Hier werden die leckeren Solar-Crepes
gebacken!
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