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02.09.05
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Bundestagswahl - TV-Duell
Am Sonntag, den 4. September treffen der amtierende Bundeskanzler
Gerhard Schröder (SPD) und seine Herausforderin Angela Merkel
(CDU) in den Fernsehstudios Berlin-Adlershof zum sog. TV-Duell
aufeinander. Tödliche Waffen werden mit Sicherheit
nicht den Weg ins Studio finden (werden die Diskutanten vorher eigentlich
durchleuchtet?), aber dass beide Redner durchaus mit scharfer Wortklinge,
wenn auch im unterschiedlichem Stil - zu fechten verstehen, ist bekannt
und verspricht einiges.
Die Tradition des TV-Duells in Deutschland ist noch jung. 1960
duellierten sich erstmals im US-Wahlkampf John F. Kennedy und Richard
Nixon, mit negativem Ausgang für letzteren. Nach den Diskussionsrunden
der 1960er und 1970er Jahre, in denen der amtierende Kanzler mit
den Bundesvorsitzenden der größeren Parteien, vor laufenden
Kameras diskutierte, (und das Rauchen während der Sendung noch
gestattet war!) dauerte es noch bis ins Jahr 2002, als der amtierende
Kanzler Schröder den CSU-Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten
der Union, Edmund Stoiber, zur Live-Diskussion empfing. Vor drei
Jahren gab es noch zwei Duelle.
Vertreter der großen TV-Sender sowie von SPD und CDU vereinbarten
für den laufenden Wahlkampf ein einziges Duell, das sich in
seinen Grundregeln lockerer und lebendiger geben soll. Das Ambiete
im 530 m2 großen Studio D sei neutral und doch intimer
als vor drei Jahren, wie Set-Desiger Jürgen Schmidt-André
dem ZDF verriet. Neun Kameras rücken die zwei Kandidaten und
vier Moderatoren ins genau festgelegte Licht. Viel Spielraum für
Überraschendes ist da nicht. Dennoch seien die Regularien entschlackt.
ZDF-Moderatorein Maybrit Illner legt Wert auf mehr direkten
Kontakt zwischen den Rednern. Außerdem ist das strenge
Zeitreglement aus 2003 abgeschafft. Die Moderatoren sollen für
gleichgewichtige Redeanteile sorgen. Neben Illner moderieren
Sabine Christiansen (ARD), Peter Kloeppel (RTL) sowie Thomas Kausch
(SAT.1) die Debatte. Damit auch die rund 80.000 Gehörlosen
in Deutschland die Diskussion nachvollziehen können, werden
ARD und ZDF mit Untertiteln ausstrahlen. Die Privatsender hatten
den Vorschlag der Öffentlich-rechtlichen, einen Gebärdendolmetscher
einzublenden abgelehnt.
Ob das TV-Duell einen wirklichen Einfluss auf die noch
große Zahl unentschiedener Wähler haben kann, ist umstritten.
Ein hoher Informations-wert ist ihm aber sicherlich eigen, werden
doch die Spitzenkandidaten vom Publikum doch als zentrale Programmvermittler
wahrgenommen.
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03.09.05 |
Mini-Jazz-Gipfel
im Stühlinger
Bereits zum fünften Mal steigt der Freiburger Jazzgipfel. Der
Minigipfel ist quasi der kleine Bruder des Jazz gipfels. In sieben
Studentenkneipen des Stühlinger erklingt heute Abend ab 21.30
Uhr die ganze stilistische Bandbreite der Freiburger Jazzszene.
Für einmalig 5 € ist man in allen sieben Kneipen dabei,
wobei ein Kneipenwechsel jederzeit möglich ist.
Die Locations sind: Der "Auerhahn", das "Brasil",
das "Furioso",
das "Café Viva", das "Paradies", "Egon54"
und die "Brenessel".
Der echte "gipfel du jazz" startet 3 Tage später, am
6. September.
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09.09.05 |
Die
Kunst, alles positiv zu sehen
Du findest Dein Leben nicht ok? Dann lies dieses:
Wofür wir dankbar sein sollten, es aber oft nicht mal registrieren:
- den Partner, der Dir jede Nacht die Decke wegzieht, weil es bedeutet,
dass er mit keinem anderen unterwegs ist
- das Kind, das nicht sein Zimmer aufräumt und lieber fern
sieht,
weil es bedeutet, dass es zu Hause ist und nicht auf der Straße
- die Steuern, die ich zahlen muss, weil es bedeutet, das ich eine
Beschäftigung habe
- die riesige Unordnung, die ich nach ner gefeierten Party aufräumen
muss,
weil es bedeutet, dass ich von Freunden umgeben war.
- die Kleidung, die mal wieder zu eng geworden ist, weil es bedeutet,
dass
ich genug zu essen habe
- den Schatten, der mich bei meiner Arbeit "verfolgt",
weil es bedeutet, dass ich mich im Sonnenschein befinde
- den Teppich, den ich saugen muss und die Fenster, die geputzt
werden müssen, weil es bedeutet, dass ich ein Zuhause habe
- die vielen Beschwerden, die ich über die Regierung höre,
weil es bedeutet, dass wir die Redefreiheit besitzen
- die Straßenbeleuchtung, die so endlos weit von meinem Parkplatz
weg
ist, weil es bedeutet, dass ich laufen kann und ein Beförderungsmittel
besitze
- die hohe Heizkostenrechung, weil es bedeutet, dass ich's warm
habe
- die Frau hinter mir in der Kirche, die so falsch singt,
weil es bedeutet, dass ich hören kann.
- den Wäscheberg zum Waschen und Bügeln, weil es bedeutet,
dass ich Kleider besitze
- die schmerzenden Muskeln am Ende eines harten Arbeitstages,
weil es bedeutet, dass es mir möglich ist, hart zu arbeiten
- den Wecker, der mich morgens unsanft aus meinen Träumen
reißt,
weil es bedeutet, dass ich am Leben bin
- und schließlich: die vielen nervenden E-Mails, weil es
bedeutet, dass ich
Freunde habe und es genügend Menschen gibt, die an mich denken
...und solltest Du glauben, Dein Leben wäre "beschissen",
dann lies dies
noch mal!
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13.09.05 |
Politiker
ohne Internet-Auftritt haben es schwer
Ohne einen professionellen Internet-Auftritt haben Politiker nach
Expertenansicht beim Wähler mittlerweile kaum mehr eine Chance.
"Die Bürger erwarten ganz einfach, sich im Internet über
alle Parteien und Kandidaten informieren zu können", sagte
der Dortmunder Soziologe Andreas Cavaliere in einem Gespräch
mit der dpa in Dortmund. Dies gelte inzwischen für Landes- und
Bundespolitiker gleichermaßen. "Wer diesem Anspruch nicht
nachkommt, hat schon fast verloren." Der Wissenschaftler will
im kommenden Jahr in einem Forschungsprojekt an der Universität
Dortmund untersuchen, ob und wie das Internet die Politik beeinflusst.
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"Sämtliche Generationen nehmen mittlerweile
die Internet-Angebote in Anspruch", so der 33-jährige
Wissenschaftler. Mit den multimedialen Diensten politischer Jugendorganisationen
würden zwar vor allem die bis zu 30 Jahre alten Wähler
angesprochen. Doch zeigten Untersuchungen, dass die Zugriffe auf
die Internet-Seiten von Parteien und Politikern insgesamt zugenommen
haben. "Auch die Generation über 50 Jahre nutzt die Angebote
mittlerweile regelmäßig." Wie sehr das Internet
auf diese Weise der allgemeinen Politikverdrossenheit entgegenwirke,
sei allerdings noch nicht abzusehen.
"Mit Internet-Foren, Chats und so genannten
Weblogs wollen Parteien die Kommunikation nach innen und außen
ankurbeln", sagte Cavaliere. Wie sich die neuen Angebote, die
zum Teil erst seit diesem Jahr auf den Web-Seiten nutzbar sind,
weiterentwickeln, sei jedoch noch unklar. Die bisherigen Forschungen
hätten aber gezeigt, dass etwa ehrenamtlich tätigen Parteianhängern
durch das Internet immer mehr Hilfsmittel an die Hand gegeben würden.
So gebe es vor allem im Wahlkampf auf den einzelnen Seiten ganz
erheblich mehr Informationen über Kandidaten und Parteien als
früher. "Unklar ist noch, ob die Parteien dabei die multimediale
Einbindung aller Meinungen und Anregungen als Chance ansehen oder
als Bedrohung empfinden."
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14.09.05 |
Kinder- und
Jugendpreis 2005 des Bürgerverein Stühlinger
"KiJUBÜSTÜ 2005"
Der Bürgerverein Stühlinger spendet
wie in den vergangenen Jahren einen Teil
des Gewinns aus der Nostalgischen Messe. In diesem Jahr stehen dafür
3.000
Euro zur Verfügung. Das Geld soll Institutionen, Vereinen,
Organisationen
aber auch Privatpersonen zugute kommen, die einen klaren Bezug zum
Stadtteil Stühlinger haben. Als Spendenempfänger sind
Kinder- oder Jugendprojekte mit einem klaren Bezug zum Stadtteil
vorgesehen.
Im Jahr 2005 lobt der Bürgerverein dafür
erstmals einen Preis aus. Der
Bürgerverein Stühlinger will mit Hilfe dieser Aktion die
Vielfalt der
Aktivitäten im Bereich Kinder- und Jugendarbeit erfahrbar und
sichtbar
machen. Die Preise werden gestaffelt in unterschiedlich hohe Beträge
(die
Höchstsumme der Förderung beträgt 1.500 Euro).
Vereine, Institutionen, Organisationen, aber
auch Privatpersonen sind
aufgerufen, sich zu bewerben. Die Projektidee/die Projektinhalte
sind in
kurzer Form schriftlich vorzustellen, dazu wird eine Selbstdarstellung
der
Antragssteller erwartet. Das entsprechende Formular ist im Internet
unter
www.bv-stuehlinger.de
(Nostalgische Messe) abrufbar oder kann beim
Vorstand des Bürgervereins (Tel.: 0761-23979) angefordert werden.
Bewerbungsende für diese Aktion
ist der 15. Oktober 2005.
Danach wird der Vorstand des Bürgervereins über die Vergabe
der Preise
entscheiden.
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17.09.05 |
Das
Wochende steht wohl ganz im Zeichen der Bundestagswahl
Letzter Schlagabtausch vor der Bundestagswahl: Die Spitzen der Parteien
kämpfen heute bei Wahlkampfveranstaltungen noch einmal um jede
Stimme.
Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) bat
in Recklinghausen um Zustimmung für seine Politik. Seine Herausforderin,
die Unions- Kanzlerkandidatin Angela Merkel, startete den Endspurt
in Bonn.
Auch die anderen Parteien werben noch um Stimmen.
Kanzler Schröder warnte am Abend bei der zentralen Abschlusskundgebung
vor einer "Spaltung der Gesellschaft", sollten Union und
FDP an die Regierung kommen. Die Union erteilte einem Bündnis
mit der SPD erneut eine klare Absage.
Kurz vor der Bundestagswahl sind Union und
FDP in der Wählergunst etwa gleich stark wie SPD, Grüne
und Linkspartei zusammen: Nach einer Forsa-Umfrage für RTL
kommt die SPD auf 32 bis 34 Prozent, die Grünen erreichen 6
bis 7 Prozent. CDU/CSU können auf 41 bis 43 Prozent hoffen,
die FDP 7 bis 8 Prozent verbuchen. Zünglein an der Waage könnte
danach die Linkspartei spielen, die derzeit auf 7 bis 8 Prozent
kommt.
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21.09.05 |
UNO-Weltfriedenstag
Am dritten Dienstag im September beginnen traditionell die Jahresver-sammlungen
der UN-Generalversammlung. 1981 entschied die Genera-versammlung an
diesem Tag, dem 21. September: "Dieser Tag soll offiziell benannt
und gefeiert werden als Weltfriedenstag (International Day of Peace)
und soll genützt werden, um die Idee des Friedens sowohl innerhalb
der Länder und Völker als auch zwischen ihnen zu beobachten
und zu stärken."
Die Idee eines solchen Weltfriedenstages ist alt. Schon im 19. Jahrhundert
gab es in verschiedenen europäischen Staaten Menschen, die sich
sehr für einen friedlichen Umgang zwischen den Staaten einsetzten
und dies mit Demonstrationen auch öffentlich forderten.
In Deutschland wird der Weltfriedenstag zumeist am 1. September begangen,
weil an diesem Tag auch der Antikriegstag zum Gedenken an den Beginn
des Zweiten Weltkrieges begangen wird. International aber ist es der
21. September, der dem Weltfrieden gewidmet ist.
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22.09.05 |
Herbstanfang
Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder und
der Herbst beginnt...
so heißt es in einem bekannten Volkslied, und heute können
wir es mit Fug und Recht singen, denn heute ist Herbstanfang.
Viel weniger poetisch beschreiben das die Astronomen: Herbstanfang
ist auf der nördlichen Erdhalbkugel der Zeitpunkt, an dem die
Sonne den Him-melsäquator von Norden nach Süden überschreitet.
Wenn dieses geschieht, sind an jedem Ort der Erde Tag und Nacht gleich
lang. Deshalb wird der Herbstanfang auch als Tag-Nacht-Gleiche (Äquinoktium)
bezeichnet.
Die Sonne geht überall um 06:00 Uhr Ortszeit auf und um 18:00
Uhr unter. Danach bewegt sich die Sonne auf den südlichen Wendekreis
zu, so dass auf der Nordhalbkugel die Tage kürzer und die Nächte
länger werden. Um den 21. Dezember herum erreicht die Sonne den
südlichen Wendekreis das ist dann bei uns der kürzeste
Tag des Jahres, also der Tag, an dem es am kürzesten hell ist.
Dann wandert die Sonne allmählich wieder zurück in den Norden.
Um den 21. März herum erreicht sie wieder den Himmelsäquator.
Das deutsche Wort Herbst bedeutete ursprünglich so
viel wie Pflückzeit, Zeit der Früchte, Ernte.
Diese Bedeutung lebt heute noch im englischen harvest
(deutsch: Ernte) weiter. In Süddeutschland bezeichnen die Worte
Herbst oder Herbsten auch Weinlese
oder Obsternte.
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28.09.05 |
Neuer
Recyclinghof in Haslach
Der neue Recyclinghof Freiburg-Süd an der Carl-Mez-Straße
im Stadtteil Haslach (Ecke Bettackerstraße) ist eröffnet.
Die Abgabe von Recyclingmaterial kann ab dem morgigen donnerstags
von 8 bis 16 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhrerfolgen. Der neue Recyclinghof
ersetzt den im Juli geschlossenen Hof in der Dreikönigstraße,
wo derzeit bereits neues Wohngebiet entsteht.
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30.09.05 |
50.
Todestag von James Dean
Vor 50 Jahren starb der Schauspieler James Dean bei einem Autounfall.
"Live fast, die young" das war das Schicksal des
großen Schauspielers und ewigen Rebellen James Dean.
Für die Mädchen war er der sensible Held, unverstanden,
weich und verletzlich, für die jungen Männer der einsame
Außenseiter, ungewaschen, kämpferisch und verwegen. Wie
kein anderer verkörperte er auf der Leinwand wie im wirklichen
Leben die Revolte der Jugend gegen die biederen Moralvorstellungen
der Erwachsenen.
Er war das Gegenteil von dem, was die wohlerzogene Jugend in den 50er
Jahren zu sein hatte: Aufmüpfig, unbeherrscht, rebellisch. Die
Rolle des sensiblen, unsicheren und rebellischen Cal aus "Jenseits
von Eden", der mit seinem braven und angepassten Bruder Aaron
um die Anerkennung des autoritären Vaters kämpft, war ihm
wie auf den Leib geschrieben.
Zu seinem 50. Todestag ehrt seine Heimatstadt Fairmount in Indiana
ihren berühmten Sohn mit einem großen Festival. Tausende
von Fans aus aller Welt werden erwartet. Noch heute ist sein Mythos
ungebrochen. Wie kein anderer verkörpert er den ewigen Rebellen,
in dem sich jeder spiegeln kann, der jung ist, aufmüpfig - und
unglücklich. "Wenn ein Mann die Kluft zwischen Leben und
Tod überbrücken kann, ... wenn er nach seinem Tod weiterleben
kann, dann war er vielleicht ein großer Mann", hat er einmal
gesagt. James Dean ist das wohl gelungen.
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