Aktuelles

Dezember 2005
 
 

 


Stühlinger Online
 
 
04.12.05

2. Advent

mit einem schönen Gedicht von Elli Michler:

Laßt uns nicht nur Kränze binden,
aufgeputzt zu äußerlicher Pracht,
laßt uns zueinander finden,
so wie einst das Fest gedacht.

Laßt uns nicht nur Lieder singen,
zur Musik, die laut ertönt,
Frieden lasset in uns dringen,
welcher Freund und Feind versöhnt.

Laßt uns nicht nur Sterne schneiden,
goldgezackt, aus Glanzpaier,
lieber jenen Weg beschreiten,
fort vom Ich zum Wir.

Laßt uns nicht beim Licht-Anzünden
nur bewundern Glanz und Schein,
laßt uns endlich wieder ganz -
in der Liebe sein !
 

 
06.12.05 Teeniedisco am Nikolaustag

Das Jugendzentrum Stühlinger „ LetzFetz“ veranstaltet am heutigen Nikolaustag, Dienstag, den 6. Dezember, von 16 bis 19 Uhr eine Disco für Teenies von 10 bis 14 Jahren. Der Eintritt kostet 1 €.
 
08.12.05 25. Todestag von John Lennon

Heute vor 25 wurde John Lennon ermordet. Am 8. Dezember 1980 erschoss der US-Amerikaner Mark David Chapman den Ex- Beatle vor seinem Haus in New York. Chapman sitzt bis heute hinter Gittern. Eine Gedenkfeier der besonderen Art findet wie jedes Jahr in Prag statt: Die alternative Szene der tschechischen Hauptstadt pilgert zum Großprior-Platz. Eine Mauer wurde dort nach Lennons Ermordung zu einer ähnlichen Gedenkstätte wie das Grab des Doors- Sängers Jim Morrison in Paris.
 
09.12.05 Glückliche Auslosung für die deutsche Natioanlmannschaft

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft trifft in der Vorrunde der 18. Weltmeisterschaft auf Costa Rica, Polen und Ecuador.

Dies ergab die Gruppen-Auslosung zur Endrunde in Leipzig. Costa Rica ist Gegner der deutschen Mannschaft im WM-Eröffnungsspiel am 9. Juni in München.

Danach trifft die als Kopf der Gruppe A gesetzte DFB-Auswahl am 14. Juni in Dortmund auf Polen. Zum Schluss der Vorrunde ist Ecuador am 20. Juni in Berlin der Gegner des dreimaligen Weltmeisters.

Der fünfmalige Weltmeister und WM-Favorit Brasilien, in der Gruppe F topgesetzt, muss in der Vorrunde gegen Kroatien, Australien und Japan antreten. Die deutsche Elf kann erst im Endspiel auf die südamerikanischen Titelverteidiger treffen, wenn beide Teams ihre Gruppen gewinnen.
 

11.12.05

Zum 3. Advent etwas zum Nachdenken

Kümmern wir uns um das Heute. Gott wird sich um das Morgen kümmern.
Mahatma Gandhi
 

11.12.05 Gabi Rolland in den Landesvorstand der SPD

Gabi Rolland wurde am vergangenen Samstag beim Landesparteitag der SPD in den Landesvorstand gewählt. Damit ist die Freiburger SPD wieder in diesem Gremium vertreten. In ihrer Vorstellungsrede stellte die Stadträtin aus dem Stadtteil Stühlinger die Themen EU-Politik, Bildungsgerechtigkeit und die innerparteiliche Teilhabe an Entscheidungen in den Mittelpunkt.
 
14.12.05 Mehr als 12.200 Straftaten im Internet in Baden-Württemberg

Die Polizei in Baden-Württemberg hat in diesem Jahr mehr als 12.200 Straftaten im Internet registriert. Dabei lag der Schwerpunkt mit 61,1 % beim Waren- und Warenkreditbetrug, teilte Innenminister Heribert Rech (CDU) mit. Nach der bis zum 30. November dieses Jahres reichenden Zählung, die in diesem Jahr zum ersten Mal gesondert ausgewiesen wurde, sind 85,3 % der Delikte aufgeklärt und 4197 Tatverdächtige ermittelt.

Ein hoher Anteil entfällt auch auf Computerkriminalität wie Computersabotage oder Ausspähen von Daten mit 8,3 % (1018 Fälle) und Urheberrechtsverstöße mit 6,5 % (792 Fälle). Besorgniserregend seien der Besitz und die Verbreitung von Kinderpornografie mit einem Anteil von 3,9 % (476 Fälle), erklärte die Polizei.

Seit Mitte des Jahres beobachten die Beamten einen sprunghaften Anstieg von Betrugsfällen durch so genanntes Phishing zum Klau von Informationen wie Banking-Accountdaten durch gefälschte E-Mails und Websites. Während im vergangenen Jahr nur wenige Einzelfälle registriert worden seien, habe man seit Jahresbeginn von Monat zu Monat mehr Fälle gezählt. Im laufenden Jahr seien bereits 270 Fälle mit einem Gesamtschaden von rund 1,3 Millionen Euro bei der Polizei des Landes angezeigt worden, hieß es.

Rech sagte: "Die vermeintliche Anonymität des Internets bietet zahlreiche Gelegenheiten für Kriminelle. Pädophile nutzen das Internet zum Austausch von Kinderpornografie, Rechtsextremisten für Propaganda, über die Auktionsbörse eBay werden kriminell erworbene Waren abgesetzt und arglose Bieter betrogen." Er verwies auf einen kostenlosen umfassenden Beratungsservice der Polizei über die Dienststellen vor Ort, Broschüren und eine eigene Website. "Das beste Angebot ist jedoch nur gut, wenn es genutzt wird", fügte er hinzu.

Zur Bekämpfung der Internetkriminalität ist zum 1. Januar 2005 beim Landeskriminalamt der Arbeitsbereich "Anlassunabhängige Internetrecherche" (AIR) mit fünf Spezialisten eingerichtet worden. Bis Ende November 2005 habe die AIR bei drei Schwerpunktaktionen gegen Kinderpornografie 1140 Beschuldigte ausfindig gemacht. Gerade für Kinder und Jugendliche gehe eine besondere Gefahr von den Tätern aus, die das Internet gezielt nutzen würden, um mit ihren Opfern in Kontakt zu treten, sagte Rech. "Medienkompetenz muss im Grunde genauso erlernt werden wie das Sprechen, Lesen und Schreiben."
 

18.12.05

Der 4. Advent steht vor der Türe

dazu ein schönes Gedicht von Elli Michler:

Liebes Christkind sei so lieb
bring uns keine Gaben,
die es auch im Kaufhaus gibt,
weil wir die schon haben.

Bring uns mehr Verbundenheit,
schenk' uns Ruhe, Einkehr, Rast,
nur ein kleines bißchen Zeit,
statt der Eile und der Hast.

Bring uns Mut und Taperkeit,
Wahres laut zu sagen,
und des andern Not und Leid
liebend mitzutragen.

Schenk uns eine harte Nuß,
die wir knacken müssen.
Weich macht uns der Überfluß,
wenn wir nichts vermissen.

Bring uns einen Tannenbaum
aus gesundem Walde.
O welch' schöner Weihnachtstraum,
Christkind komm' doch balde !
 

22.12.05

D' Weihnachts'gschicht uff schwäbisch

Wia se noch am Evangelischt Lukas vor augfähr 2000 Johr datsächlich bassiert isch.

Verzehlt vom Gunter Harr www.mueller-harr.de

Sellamols -wia dr Auguscht en Rom Kaiser war ond so an gwisser Cyrenius Schtadthalder vo Syria ond oaner mit Nama Herodes war do dr Könich vo Judäa. No hot der Kaiser a'gwisa, daß sei ganzes Völkle zehlt wera soll - ond daß jeder do na muas wo er au uff’d Welt komma isch, om sich uffschreiba zom lau.
Schließlich hodt au domols schau an Kaiser wissa wella, was denn so an Schdeira vo seine Leut eizdreibat wär.

Jezadle isch also jeder do na wo er her war, ond hodt sich eidraga lau.

En Nazareth en Galiläa hodt an Zemmerma glebt, dr Joseph, ond sei Braut Maria. S’Mariele war en andere Omschtänd, aber net vo ehm, sondern vom heiliga Geischt, was aber en deam Fall g'schdemmt hodt.
Die zwoa hean ihr Bündele g’nomma ond senn nieber noch Judäa, en Richdong Bethlehem, wo jo dr Sepp her war. Des Bethlehem war bekannt durch dean David ond aus deam seinara Sippschaft isch dr Joseph schließlich raus. also hodt er sich au selt eidraga lau miasa.

Dia zwoa senn en schdockduschderer Nacht a'komma ond hean nadürlich au net veil Geld g'hett, wega deam hodt dann an jeder Herbergswirt schnell a’gwongga, wenn se g'frogt hean ob se über Nacht net a Zemmer kriaga kendat. Zo allem na hodt d’Maria ihr erschde Wehe kett ond es war ziemlich kalt .

En ihrer Naut hean se uff’ra Bomwies em’a Schofstall a Plätzle g’fonda.
Der Josepf hodt gschwend a weng Hei ond Schtrau zamma dau ond die Maria hodt a goldichs liebs Biable uff’d Welt brocht. Sie hodt's en mitgbrochte Wendla neigwicklat ond eam da Nama Jesus geba - wia se's vom’a Engel g’seit griagt hodt.
Henna aus em Stall isch an Ochs on an Esel komma ond hean des Bobbele a’guckt on dr’bei mit ihrem Odem warm g'halta. Ond der Sepp ond sei Maria heand sich mordsmäßig g’freit, dass alles no so guat ganga isch.

Dussa em freia - bei ihre Schoof – hean a bar Hirta wache g’halda no isch deana uff oamol an Engel erschiena. –Oh jessas hean dia Angscht g'het.- Doch dr Engel hodt g’said se solladt sich net firchda, er hodt a guade Nochricht –des praktisch s’ganze Volk agau dädt. ’’ Heut isch en Bethlehem der Heiland uff `d Welt komma - des isch Chrischtus der Herr onser Erlöser! "

Ond no hodt er g'seit sie sollet nau amol gugga, es wär ema Schtall – en’ra Krippe dädatse a kleins Bobbale fenda – ond des wär dr Erlöser.
En deam Moment senn zu deam Engel no an ganzer Haufa andere erschiena – ond no hean se alle mitanander g’songa :

Ehre sei Gott in der Höhe - ond Frieden den Menschen auf Erden, die guten Willens sind!

Uff zmol isch es ganz hell worra. Dia Schoofhirt hean zemmapackt ond senn los - ond hean datsächlich des kleine Biable g`fonda, ond sich nadierlich riesig g’freid ond senn nakniebladt ond hean bädet.
Ond vo deam bisle was’se g’hett hean – do hot jeder am Sepp ond seiner Maria a’weng davo geba, so dass dia zwoa für’s erschte amol ebbes z’essad ket henn.

Om an Muggaseggel später senn drei noble g'scheite Mann’a en ihre feine Kittel en salle Gegend komma ond hean d’Leut noch deam neigeborana Kendle g'frogt. Es sei ehna selt diba em Morgaland an jenseitsmäßig rießiger Briggel vo Stern erschiena ond hätt’s na a’zeigt – mit deam Kendle – onder deam Stern müsst es sei.

Mer hodt dia drei zum König na g'schickt.

Wia der des vo deam kend g'höört hodt – des dr Erlöser sei soll, uff dean alle gwardet hean, do ischer nadierlich arg verschrogga ond donderschlächtig eifersüchtig worra. Aber so a Schlitzohr wia er war, do hott er g’seit , se sollad des Biable suacha ond ehm Bscheid saga –er kommt no ond will’s au a’beta.
En echt hodt der weidaget üble Lombaseggel Herodes – wenn oaner schau Herodes hoast – des Kendle ombrenga lau wella, om so die Konkurenz vo seim wackelicha Thron
auszomschalda.
Dia drei noble Herr’a hean no des Jesuskind datsächlich au g'fonda en seim Schtall, hean's als zukünftiger Erlöser a'betet ond em an Haufa schöne Sacha doglau. – Se senn dann aber dapfer hennarom, weil se deam Herodes nedt ganz traut hean.

Wiea der Herodes des gschnallt hodt, hodt der sich denkt: wenn i des Jesukind net find, no lass i alle kleine Buba onder zwoa Johr ombrenga, no wird er schau dabei sei.
Ond so hodt’s der Dagdieb no au g’macht, alle kleine Biable töda lau.
G’nitzt hodt em sei Schandtat garnix, den der heilige Joseph hodt vomma Engel an Tip griagt ond isch bei Nacht ond Nebel niber noch Ägypta - wo der Herodes nix zom melda kett hodt.
Der Lomp hodt’s no au nemme lang g’macht ond isch ganz elendich g'schdorba.
Ond wia er daudt war isch der Joseph mit der Maria ond deam Jesuskind wieder noch Galiläa noch Nazareth. Selt isch des Kind uffg’wasa – s’isch jeden Dag älder ond g'scheiter wora ond hodt em heilicha Joseph ond der Mutter Gottes arg veil Freid g’macht.
 

23.12.05 Stühlinger Online

wünscht
Ihnen allen
ein frohes Weihnachtsfest,
besinnliche Tage, Gesundheit,
und einen guten Rutsch in neue Jahr.

Im Neuen Jahr sind wir wieder mit neuem Elan für Sie da.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen.

   
 
   

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