Aktuelles

April 2005
 
 

 


Stühlinger Online
 
 
01.04.05

Aprilscherz

Wir verzichten auf den sonst üblichen Aprilscherz zum 1. April

Hierbei handelt sich um Possen, die man am 1. April mit anderen treibt. Ihre Herkunft ist ungeklärt bzw. uns unbekannt.

Trotzdem sollte man sich in 8 nehmen.
 
 
02.04.05

Heute vor 200 Jahren:

Hans Christian Andersen wird geboren.

Seinen ersten Erfolg errang Hans Christian Andersen 1835 mit dem Roman "Der Improvisator". Seit 1838 erhielt er ein staatliches Dichtergehalt. Als Vorlage für seine 168 Märchen dienten Andersen dänische, deutsche und griechische Quellen.

An der Oberfläche kindlich naiv, eröffnet sich meist nur Erwachsenen der tiefere Sinn der Märchen: Für die Erzählungen sind vor allem subtiler Humor und Selbstironie charakteristisch.

Die bekanntesten Märchen von Hans Christian Andersen sind unter anderem "Des Kaisers neue Kleider", "Das hässliche Entlein" und "Die Prinzessin auf der Erbse"

Übrigens wird ihm auch folgender Satz zugeschrieben:

"Das Leben eines jeden Menschen,
ist ein von Gotteshand geschriebenes Märchen. "

09.04.05 Stühlinger Online wünscht ...

... Sonne im Herzen,
wenn es draussen schon stürmt und schneit, oder?

Lasst Blumen sprechen ...
Photo: Felix Andris
 
13.04.05

Zum Nachdenken

Wahrheit ist ...

... das wertvollste aller Güter
und soll gehandelt werden
mit Sparsamkeit und Zurückhaltung.
 

15.04.05

Geburtstag von Wilhelm Busch

" Eins, zwei, drei, im Sauseschritt, eilt die Zeit, wir eilen mit. "

Heute vor 173 Jahren, am 15.04.1832, wurde Wilhelm Busch in Wiedensahl bei Hannover geboren, der obiges Zitat prägte.

Er gilt als Klassiker des deutschen Humores und damit auch des deutschen Ernstes. Mit stilsicherer Treffsicherheit gab es wohl nur wenig Ebenbürger in der deutschen Sprache.

Allen Besuchern des Stühlinger Online wünschen wir einen guten Start in das kommende Wochenende, jedoch auch Eile mit Weile.
 

18.04.05

Wir gedenken Albert Einstein (1879 - 1955)

Albert Einstein

zum 50. Todestag.             

Zu behaupten, dass Albert Einstein als Genie geboren wurde, wäre eine echte Übertreibung! Einstein, der am 14. März 1879 in Ulm geboren wurde, war das, was man heute wahrscheinlich ein "Problemkind" nennen würde:

Er lernte sehr spät sprechen, war ein schlechter Schüler, der vom Unterricht und den Lehrern meist gelangweilt war, und brach dann auch noch das Gymnasium mit 15 Jahren ohne Abschluss ab.

Als er sich 1895 in der Schweiz für ein naturwissenschaftliches Studium bewarb, wurde er wegen seiner Wissenslücken und seines Schulabbruchs nicht aufgenommen. Erst, nachdem er sein Abitur nachgeholt hatte, konnte er dann das Studium der Mathematik und Physik beginnen. 1900 wurde er - inzwischen Schweizer Staatsbürger geworden - Lehrer und gründete kurz darauf die "Akademie Olympique".

Hier kam er mit anderen Wissenschaftlern zusammen und diskutierte über wissenschaftliche und philosophische Themen, was für Einstein von großer Bedeutung war. Ab 1902 ging es dann bergauf mit der Karriere: Einstein wurde technischer Experte am Patentamt, reichte dann 1905 seine Doktorarbeit im Fach Physik ein und veröffentliche fünf revolutionäre und zukunftsweisende Arbeiten über die Grundlagen der Physik. Für seine Arbeit über die Grundlagen der Quantentheorie erhielt Einstein 1921 den Nobelpreis der Physik.

Dazu gehört eine der wohl bekannteste Formeln der Welt:

E=mc2      ( Energie(E) gleich der Masse(m) mal                   Lichtgeschwindigkeit hoch zwei )

1914 ging Einstein als Professor nach Berlin, der Stadt der naturwissen-schaftlichen Forschung. Er arbeitete weiter an der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie, die mittlerweile kaum noch jemand verstand. Es geht dabei um Raum, Zeit und Licht und deren Verhältnis zueinander. Auf dieser Seite im Internet findest du eine Bildergeschichte, die dir Einsteins Theorien unterhaltsam und verständlich erklärt.

Einstein war mittlerweile weltweit berühmt und ein echter Star. Doch Einstein wurde in den 1920er Jahren wegen seiner jüdischen Herkunft vielerorts angefeindet. Als dann die Nationalsozialisten an die Macht gekommen waren, verließ er 1933 sein Heimatland und ließ sich in den USA nieder.

Er brach alle Kontakte mit deutschen Forschungsinstituten ab. Einstein, der befürchtet, dass Hitler eine Atombombe entwickeln lassen könnte, forderte
den amerikanischen Präsidenten auf, die Atomforschung in den USA weiter voranzutreiben. Der Abwurf der Atombombe auf Hiroshima und Nagasaki durch die USA am 6. August 1945 hat Einstein zutiefst erschüttert. Er setzte sich bis zu seinem Tod am 18. April 1955 mit aller Kraft für die friedliche Nutzung der Atomenergie und eine engagierte Friedensarbeit ein.
 

19.04.05 "Habemus papam" - Joseph Ratzinger ist Papst Benedikt XVI.

Papst Benedikt XVI.  alias Joseph Ratzinger

Der neue Papst ist gewählt: Joseph Kardinal Ratzinger ist das neue Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche.

115 Kardinäle aus aller Welt wählten den 78-jährigen Deutschen im vierten Wahlgang zum Nachfolger von Papst Johannes Paul II. Ratzinger wird den Papstnamen Benedikt XVI. tragen.

Mit den traditionellen Worten "habemus papam" (wir haben einen Papst) wurde der neue Pontifex den zehntausenden Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom vorgestellt. Als erste Amtshandlung spendete Papst Benedikt XVI. den Segen Urbi et Orbi (Der Stadt und dem Erdkreis).

Mit Ratzinger ist erstmals seit rund 480 Jahren wieder ein Deutscher zum Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche gewählt worden. Es handelt sich um den 265. Papst in der Kirchengeschichte. Der Papst ist der oberste Kirchenführer von weltweit über einer Milliarde Katholiken.
 

im April Verführung

Ich war sehr glücklich. Ich war so glücklich wie ich es mir nur vorstellen konnte. Über ein Jahr war ich mit meiner Lieben zusammen und wir entschieden uns zu heiraten.

Meine Eltern waren wirklich begeistert und halfen bei allen Vorbereitungen für unser gemeinsames Leben, Freunde freuten sich. Meine Auserwählte war wie die Erfüllung meiner schönsten Träume.

Nur eine Sache ließ mich nicht in Ruhe, quälte mich und raubte mir den Schlaf: ihre jüngere Schwester. Meine zukünftige Schwägerin war 20 Jahre alt, kleidete sich in überaus enge Miniröcke und kurze Blusen, die die Rundungen ihres jungen und wunderschönen Körpers besonders betonten.

Wenn ich im Wohnzimmer auf dem Sofa saß, bückte sie sich scheinbar zufällig des Öfteren wegen irgendetwas, und ich hatte ohne hinstarren zu müssen einen angenehmen Anblick ihrer Höschen. Das konnte jedoch kein Zufall sein, denn sie benahm sich so nie im Beisein anderer.

Eines Tages rief mich die Schwester meiner zukünftigen Frau an und bat mich auf dem Nachhauseweg bei ihr vorbeizukommen, um mir die Hochzeits-einladungen anzusehen. Als ich zu ihr kam war sie alleine im Haus.

Sie kam zu mir, so nahe, dass ich den süßen Duft ihres Parfums riechen konnte. Sie flüsterte, dass ich zwar bald heiraten würde, sie aber ein so großes Verlangen nach mir hätte und fühlte, dieses Gefühl nicht unterdrücken zu können und wollte es auch gar nicht.

Sie sagte, sie will sich mit mir lieben. Nur dieses eine Mal. Bevor ich ihre Schwester zur Frau nehmen würde und ihr ewige Liebe und Treue schwören würde bis uns der Tod scheidet. Ich war wie gelähmt. Ich konnte nicht ein einziges Wort aus mir herausbrigen.

Sie sagte: "Ich gehe jetzt nach oben, in den Schlafraum. Wenn du willst, komm zu mir und nimm mich. Ich werde nicht lange warten." Wie versteinert stand ich da und betrachtete sie, wie sie die Treppen hinaufstieg und dabei verführerisch ihre Hüfte bewegte. Oben angekommen zog sie ihr Höschen aus und warf es in meine Richtung.

Einen Augenblick stand ich so da, drehte mich dann um und ging zur Eingangstür. Ich öffnete sie und ging aus dem Haus direkt zu meinem Auto. Vor dem Haus stand mein zukünftiger Schwiegervater mit Tränen in den Augen. Er umarmte mich und sagte: "Wir sind so stolz auf dich, dass du unseren kleinen Test bestanden hast. Wir können uns für unsere Tochter keinen besseren Schwiegersohn vorstellen!"

Und die Moral von der Geschicht': Habe deine Kondome immer im Auto!
 

25.04.05 Interessantes Urteil in Sachen Schmidt

Sat1 muss Domain schmidt.de abgeben

Der Fernsehsender Sat1hat einen Prozess um die Domain schmidt.de,
die bislang der alten Harald Schmidt Show gewidmet war, verloren.

Das Landgericht Hannover hat die Domain einem Berliner Webdesigner mit bürgerlichem Namen Schmidt zugesprochen und Sat1 zur Freigabe der Adresse verpflichtet. Sat1 verletze das persönliche Namensrecht des Webdesigners; das Unternehmen besitze zwar Titelrechte an der mittlerweile zur ARD verzogenen Sendung, die Namensrechte jedoch nicht.

Das Gericht bewertet damit das Recht am eigenen Namen höher als das
an einem Produktnamen.
 

28.04.05

Sternstunden der Menschheit
(siehe auch Stefan Zweig)

Größtes Passagierflugzeug der Welt erfolgreich zu Jungfernflug gestartet

A380 - Der Prototyp des Airbus A380 startet zu seinem Erstflug

Das neue Aushängeschild der zivilen Luftfahrt fliegt: Am Vormittag startete der erste A380 vom südfranzösischen Flughafen Toulouse-Blagnac zu einem mehrstündigen Jungfernflug über dem Nordatlantik. An Bord des größten Passagierflugzeugs der Welt befinden sich zwei Testpiloten, vier Flugingenieure sowie rund 20 Tonnen Computer- und Test-Equipment. Etwa 30 Ingenieure am Boden werten die über Satellit übertragenen Mess- und Flugdaten während des Erstfluges aus. Insgesamt werden Daten von 6000 Parametern erfasst.

Das 73 Meter lange Flugzeug mit knapp 80 Metern Spannweite soll in der Standardversion 555 Passagiere über 15.000 Kilometer transportieren können. Für den Erstflug wird allerdings ein A380-Prototyp ohne Sitze eingesetzt, der dennoch auf ein Gewicht kommt, das rund 400 Mittelklassefahrzeugen entspricht.

Airbus will in den kommenden vier Jahrzehnten mit dem A380 rund 150 Milliarden Euro einnehmen. Das Testprogramm wird über einen Zeitraumvon zwölf Monaten mit insgesamt fünf Maschinen abgewickelt. Die gestern gestartete Maschine ist die einzige, die ihr gesamtes technisches Leben lang für Versuche reserviert bleibt. Besonderes Augenmerk wird zunächst auf die Belastung der Hülle sowie die Flugsteuerungssoftware gelegt. Eine zweite Maschine ohne Kabinen soll vom Sommer an vornehmlich die Flugleistungen des A380 prüfen. Dabei geht es unter anderem um den Aktionsradius und um das Verhalten des Flugzeuges beim Start.

Zwei Prototypen mit Kabinen werden die Parameter in dem neuen Flugzeug messen und die Gegebenheiten beim Anflug von Flughäfen austesten. Rund 2300 erfolgreiche Flugstunden sind nötig, damit der A380 die Zulassung der Luftfahrtämter der Welt erhalten kann. "Bei einem Erstflug probieren wir nur einfache Sachen", erklärte Chef-Testpilot Claude Lelaie. Man überprüfe das Fahrwerk, die Beschleunigung und das Einfahren der Landeklappen.

Im Notfall können die sechs Tester beim Erstflug mit Fallschirmen über einen Notschacht aus der Maschine aussteigen. Na denn, wir wollen es ihnen nicht wünschen.

Um ein besetztes Passagierflugzeug zu simulieren, startete die Testmaschine mit tonnenweise Wasser als Ballast. Rund 10,7 Milliarden Euro hat die Entwicklung des Flugzeugs mit zwei Passagierdecks und einem Gepäckdeck bisher gekostet. Ein Drittel wurde von Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien als Kredit vorgeschossen. Die Entscheidung für eine zweite Frachtversion und höhere Anforderungen an die Lärmdämmung haben die Kosten um 1,45 Milliarden nach oben getrieben. Je nach Version kostet der A380 nach Liste 263 Millionen bis 286 Millionen US-Dollar.

Als erste Fluglinie will Singapore Airlines den A380 im kommenden Jahr in Dienst stellen. Insgesamt sollen bislang 154 Bestellungen und vorläufige Zusagen von 15 Kunden vorliegen. Größter Kunde ist mit insgesamt 43 Maschinen Emirates, die Lufthansa hat 15 Maschinen bestellt.

Dank moderner Technik sollen die Betriebskosten des A380 pro Sitz/Kilometer um bis zu 20 Prozent unter denen vergleichbarer Flugzeuge liegen. Zugleich bietet die A380 eine um 10 Prozent höhere Reichweite als andere Großflugzeuge.

 
 
   

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