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Anfang September 2004
 
 

 


Stühlinger Online ( Zeitraum: 01.09.04 - 15.09.04  )
 
 
01.09.04

Kein Licht ohne Schatten

Kein Licht ohne SchattenKein Licht ohne Schatten
Kein Licht ohne SchattenKein Licht ohne Schatten
(Photo: Stühlinger Online)

 
 
02.09.04 25 Milliarden SMS pro Jahr in Deutschland

Mit mehr als 25 Milliarden SMS wurden im vergangenen Jahr in Deutschland so viele Kurznachrichten per Handy verschickt wie nirgendwo anders in Europa. Dies geht aus einem internationalen Vergleich zur Mobilfunk-Nutzung hervor, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Bei der Handy-Versorgung liegt Deutschland nach dieser Studie auf dem zehnten Platz: Im Durchschnitt haben vier von fünf Bundesbürgern ein Mobiltelefon. Über einen eigenen Internet-Zugang verfügt jeder zweite Haushalt (53 %).

Die Studie wurde im Auftrag der Initiative D21erstellt, einem Zusammenschluss von Wirtschaft und Politik, mit dem die Informationstechnologie in Deutschland gefördert werden soll. Nach deren Einschätzung hat Deutschland beste Chancen, zum international führenden Standort für Mobilfunk-Dienste zu werden. Im gleichen Sinne äußerte sich der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Alfred Tacke.

D21-Vorstandsmitglied Paul Stodden -- zugleich Vorstandschef des Mobilfunkanbieters debitel -- forderte, bei der Entwicklung von neuen Diensten mehr auf das Kundeninteresse zu achten. Bislang hätten zu sehr technische Fragen im Mittelpunkt gestanden. Viele Unternehmen versuchten, allein mit dem neuen Mobilfunk-Standard UMTS oder dem drahtlosen Internet-Zugang WLAN den Markt zu erschließen.  


03.09.04 Eschholzpark - Ein Dorf voller voller Kunst

Um kurz nach elf wuseln im Kinderkunstdorf noch alle durcheinander: Betreuerinnen und Betreuer schleppen Planen und Werkmaterial, Kinder stellen ihre Rucksäcke ab, schauen sich um. "Hier kommt man an und lässt sich einfach reinfallen", sagt die Musikpädagogin Ulrike Klebahn, die seit den Anfängen im Jahr 1998 dabei ist. Für Saskia Becker (8) dagegen ist das sechste Kinderkunstdorf, das am 1. September im Eschholzpark begann, ihr erstes - und zurecht findet sie sich hier ganz schnell.

Den 30 bis 40 Mitarbeitern mehrerer Einrichtungen - zum Beispiel vom Abenteuerspielplatz, von der Jugendkunstschule Klecksel oder dem Jugendhilfswerk -, die sich unter der Leitung des Spielmobils zusammen getan haben, geht es schließlich genau um das Gegenteil: dass Kinder genug Raum haben, ihre eigene Fantasie ausleben zu können. Auch wenn dieser Raum diesmal zum ersten Mal nicht da ist, wo eigentlich sein Platz ist, findet Jürgen App vom Spielmobil: "Kinderkultur gehört in die Stadt. Hier im Eschholzpark sind wir ein bisschen an den Rand gedrängt". Dem bisherigen Standort auf dem Stühlinger Kirchplatz, wo - aufgrund von Beschwerden von Anwohnern - nur noch Veranstaltungen stattfinden dürfen, die direkt auf den Stadtteil bezogen sind, trauern sie alle hinterher.

Kinderkunstdorf: Bis Sonntag, 5. September, täglich 11 bis 17 Uhr im Eschholzpark. Ohne Anmeldung, für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren.
 
04.09.04

05.09.04
Altweibersommer - die fünfte Jahreszeit

Der Altweibersommer ist angebrochen und bezeichnet in der Umgangssprache einen Zeitabschnitt gleichmäßiger Witterung im September und Oktober, die sich durch ein Hochdruckgebiet, stabiles Wetter und ein warmes Ausklingen des Sommers auszeichnet.

Der Name leitet sich von Spinnfäden her, mit denen junge Spinnen im Herbst duch die Luft segeln. Mit "weiben" wurde im Altdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet. Im Volksglaube wurden diese Spinnweben aber auch für Gespinste von Elfen, Zwergen oder der Jungfrau Maria ("Marienfäden", "Marienseide", "Marienhaar" oder "Unserer Lieben Frauen Gespinnst") gehalten.

In Nordamerika ist diese Jahreszeit als Indian Summer bekannt - in Schweden spricht man vom "Birgitta-Sommer", dort liegt er meist Anfang bis Mitte Oktober.
 

06.09.04 Drehen statt ziehen

Bislang war der Korken Inbegriff des kultivierten Weingenusses. Jetzt bringen immer mehr Winzer auch teure Tropfen mit Schraubdeckeln auf den Markt.

Dem französischen Benediktinermönch Pierre Pérignon haben die Weinliebhaber auf der ganzen Welt viel zu verdanken. Der Kellermeister und Prokurator der Abtei Saint-Pierre d' Hautvillers gilt als Erfinder der Flaschengärung und damit als Vater des Champagner. Er war es auch, der gegen Ende des 17. Jahrhunderts seine edlen Tropfen mit einem Eichenkorken verschloss, statt sie - wie bislang üblich - mit minderwertigen Hanf- oder Holzpfropfen abzudichten. So konnten Schaumwein und sonstige Rebensäfte über einen längeren Zeitraum hinweg in Flaschen gelagert werden.

Seither gehörte das Ploppen des Naturkorkens zum guten Ton stilvollen Weingenusses - selbst wenn dieser bisweilen nicht ungetrübt blieb. Nicht selten nämlich macht sich die hoch gelobte Riesling-Spätlese, ihres Kork-Stopfens entledigt, im Glas als eine modrig-muffige, gelbliche Flüssigkeit breit, wo sie doch nach Aprikose, Ananas und Pfirsich schmecken müsste.

Der Kenner weiß: Der Wein "korkt". Im Restaurant lässt er ihn zurückgehen. Zu Hause freilich, beim Essen im Freundeskreis, bleibt - ist der Weinhändler nicht kulant - nichts anderes übrig, als die teure Flasche dem Ausguss zu übergeben und bei der nächsten Flasche zu hoffen, dass nicht die gesamte erworbene Weinkiste verkorkt ist.

Schuld an dem Modder in der Flasche ist der Stoff Trichloranisol. Der entsteht, wenn bei der Lagerung der Korkeichen-Rinde Schimmelpilz und Chlorverbindungen eine unheilige Allianz eingehen. Was, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und Behandlung mit Mikrowellen oder Enzymen, öfter vorkommt, als Winzern und Weinfreunden lieb ist.

Nach Ansicht von Experten korkt der Inhalt nahezu jeder zehnten Weinflasche. Die EU-Kommission schätzt den Schaden europaweit auf jährlich rund 500 Millionen Euro. Abhilfe könnte der gute alte Schraubverschluss schaffen - doch der steht, bislang jedenfalls, hier zu Lande eher für Kopfschmerz verbreitende Billigweine der Kategorie Kellergeister, Amselfelder oder Lambrusco.

Im Ausland allerdings schwinden die Vorbehalte. In der Schweiz sind die praktischen Drehverschlüsse schon auf 80 Prozent aller Flaschen zu finden. Und selbst in Frankreich, dem Weinland schlechthin, verzichtet neuerdings sogar ein renommierter Bordeaux-Erzeuger auf den Kork-Stopfen. André Lurton füllte zuletzt seine Weißen Château La Louvière und Couhins-Lurton in Flaschen mit Schraubverschluss ab. Selbst das angesehene Fachblatt "Wine Spectator" propagierte jüngst in einer Kolumne die Kork-Alternative.

Noch werden in Deutschland rund 90 Prozent aller Weinflaschen mit dem Naturprodukt verschlossen. Doch die Suche nach Alternativen ist inzwischen auch unter der jungen deutschen Winzerelite voll im Gange - nicht nur, weil zuweilen ganze Tranchen verkorkter Wein statt im Handel in der Destille für Industriealkohol landen. Ein guter Naturkorken kostet bis zu 35 Cent pro Flasche und ist damit fast fünfmal so teuer wie eine Metallabdeckung.

Heinz Schmitt, im vergangenen Jahr vom Gault Millau zum "Aufsteiger des Jahres" an der Mosel gekürt und zuletzt mehrfach für seine Rieslinge ausgezeichnet, war es leid, dass seine Weine immer wieder mit Korkgeschmack verdorben wurden. Inzwischen hat er rund ein Drittel seiner Produktion auf Schraubverschlüsse umgestellt, und in den nächsten Wochen will er erstmals auch einen Teil seiner hochwertigen Spät- und Auslesen mit dem vier Zentimeter langen Metallverschluss abfüllen.

"Die Weine bleiben länger frisch als bei Kork, weil sie weniger oxidieren", sagt Schmitt. "Jede Flasche, die man auf den Tisch stellt, schmeckt wie die vorherige."

Seine Kunden haben den Schwenk hin zu dem vermeintlichen Billigverschluss inzwischen großteils akzeptiert. "Ich hatte nur eine Kundin, die gesagt hat, wenn ich schon zehn Euro für einen Wein ausgebe, sollte der auch einen Korken haben."

Nicht jeder möchte eben mit der lieb gewordenen Tradition des Entkorkens brechen. In Weinregionen wie Baden, Rheinhessen, Franken oder Württemberg ist die Akzeptanz von Schraub- und Kronkorkenverschlüssen allerdings deutlich höher als beispielsweise in Städten wie Hamburg oder Berlin, hat Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut in Mainz beobachtet.

Gleichwohl wird auch künftig kein Weißweintrinker völlig auf sein geliebtes Korkenploppen verzichten müssen. "Naturkork wird, vor allem im Hochpreissegment, auf absehbare Zeit Verschluss Nummer eins bleiben", sagt Friedrich Zürn vom Institut für Weinbau in Geisenheim. Allerdings gibt es neuerdings auch für edle Tropen eine Alternative: einen Verschluss aus Glas. Seit diesem Jahr testen knapp 40 Weinbaubetriebe das neue System. Noch sind die Glaspfropfen mit 35 bis 40 Cent pro Flasche recht teuer. Zudem müssen bis dato alle Weine von Hand verschlossen werden, eine Maschine gibt es noch nicht. Auch ist noch nicht sicher, ob der millimeterdünne Gummiring zwischen Flaschenhals und Glaskorken eine jahrelange Lagerung garantiert.

Dennoch setzen viele Weinexperten auf Glas als Kork der Zukunft - vor allem im Hochpreissegment. "Ich akzeptiere nur Kork, mit allen seinen Problemen, oder Glas, wenn es um Qualität und Image geht", sagt beispielsweise Paula Bosch, Sommelière im berühmten Münchner Gourmet-Lokal Tantris. "Was anderes kommt mir nicht auf den Tisch."
 

07.09.04 Über 55 % der Deutschen im Netz

Die Zahl der Internetnutzer in Deutschland hat sich seit dem Jahr 2000 verdoppelt. Derzeit sind 35,7 Millionen Erwachsene online, das sind 55,3 % der Bevölkerung ab 14 Jahren, geht aus der diesjährigen ARD/ZDF-Online-Studie hervor, die in Kürze auch online verfügbar sein soll. Besonders hohe Zuwachsraten gibt es demnach in den neuen Bundesländern. Mit einer Internetverbreitung von 52,3 % hat sich die Nutzung dort nahezu an das Niveau der alten Bundesländer angeglichen, wo 56,1 % online sind.

14- bis 19-Jährige und Berufstätige nutzen am häufigsten das Internet; bei ihnen beträgt der Anteil der Internetnutzer 95 und 73,5 %. Die geringsten Anteile an Websurfern gibt es mit 14,5 % bei den über 60-Jährigen und mit 22,9 % bei den Nicht-Berufstätigen. Die Zeit, die die Deutschen dem Netz widmen, ist in 2004 erstmals gesunken. Im Schnitt ist jeder Erwachsene täglich 43 Minuten online gegenüber 45 Minuten im Jahr 2003. Umgekehrt steigt der Fernsehkonsum weiter an, nämlich von täglich 221 Minuten im ersten Halbjahr 2003 auf 230 Minuten im ersten Halbjahr 2004. Die Radionutzung bleibt mit 196 Minuten täglich stabil. Eine Verdrängung der klassischen Medien durch das Internet findet nicht statt, interpretieren die Forscher ihre Ergebnisse. Die Untersuchung zur Verbreitung und Nutzung des Internet in Deutschland wird seit 1997 vom Institut ENIGMA GfK für Medien- und Marktforschung in Wiesbaden durchgeführt.

Kommunikation und Informationsbeschaffung steht für den größten Teil der Internetnutzer im Vordergrund. Zugelegt hat in den vergangenen Jahren der Zugang zu Märkten und Produkten und zu internetspezifischen Serviceleistungen; Unterhaltungsangebote seien dagegen weiterhin weniger wichtig. Die Zahlungsbereitschaft für kostenpflichtige Angebote sank von 27 % im Jahr 2001 auf nunmehr 18 %.

Die meisten Nutzer steuern gezielt ihre Lieblingsadressen an. Entsprechend ist die Anzahl der je Sitzung aufgerufenen Seiten in den vergangenen Jahren kontinuierlich von 7,1 Seiten im Jahr 2000 auf jetzt 5,5 Seiten. Das sei auch mit der Struktur der heutigen Internet-Klientel zu begründen: Über die Hälfte der Online-Nutzer weist nur geringe Erfahrung mit den Web-Angeboten auf.
  

08.09.04 Auch Babys finden dort einen Platz

Bei der Gruppe "Pinke-Panke" im "Mütter- und Familienzentrum Klara" kommen Kinder bereits im Alter von zwei Monaten unter.

Vieles läuft ehrenamtlich. Auch bei der "Marienkäfer"-Spielgruppe, in der Kleinkinder schon seit Jahren zehn Stunden in der Woche betreut werden, arbeiten neben einer Mini-Jobberin regelmäßig Eltern mit. Die täglich sechs Stunden Betreuung bei "Pinke-Panke" können so allerdings nicht gesichert werden: Für die neue Kleinkindgruppe haben die Engagierten zwei Erzieherinnen eingestellt. Mit der Gruppe erfüllen sie sich eine Jahre alte Vision: "Wir haben ja alle leidgeprüft erlebt, wie das ist, arbeiten zu wollen und die Kinder nirgends unterzubringen", sagt Uta Linß. Jetzt haben sie das Problem gelöst - zumindest halbtags.

Langfristig ist eine Ausweitung geplant, auch an Eltern, die im Schichtdienst arbeiten und nachts Hilfe brauchen, soll gedacht werden. Vier der insgesamt zehn Plätze sind zurzeit noch frei. Ein Platz kostet im Monat 315 Euro, für Studierende und Alleinerziehende gibt's Zuschüsse vom Sozial- und Jugendamt. Dringend werden Spenden und Sponsoren gesucht: Gebraucht werden zum Beispiel Klapp-Matratzen, Tische, Stühle oder eine Kaffeemaschine. Betriebe, die Sponsoren werden wollen, können Betreuungsplätze auch kaufen - und für die Kinder von Mitarbeitern nutzen.
 
09.09.04 Zum Nachdenken

"Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt.
 Erfahrung ist das, was man aus dem macht, was einem zustößt." Aldous Huxley
 
10.09.04 Sasser-Autor drohen fünf Jahre Haft

Die Staatsanwaltschaft Verden hat Anklage gegen Sven J., den 18-jährigen Autor des "Sasser"-Wurmes, erhoben. Das die "Lsass"-Sicherheitslücke von Windows ausnutzende Virus befiel weltweit mehrere Millionen Computer.

Alles ist steigerungsfähig, glaubt man bei Trend Micro: Jahr für Jahr steigen die durch Computerviren verursachten Kosten. Im letzten Jahr, schätzen die Experten, verursachten Cybervandalen und -kriminelle weltweit Schäden in einer Gesamthöhe von 55 Milliarden Dollar. In diesem Jahr dürfte das mehr werden, glauben sie - nicht zuletzt dank "Sasser".

Der Wurm gilt als einer der effektivsten, der je geschrieben wurde: Binnen weniger Tage ließ Sasser im Mai Windowsrechner rund um den Globus in die Knie gehen. Wie viele, weiß wohl kein Mensch. Dass es eine Zahl in zweistelliger Millionenhöhe war, bezweifelt dagegen niemand.

Die Schadenssumme, die man daraus irgendwann errechnen wird, hat den Charakter einer Schätzung des verursachten Ärgers: IT-Sicherheitsunternehmen sehen Sasser als ärgerlich und weit verbreitet, aber mit geringem Schadpotenzial - Sasser lässt sich in der Regel mit einigem Aufwand wieder entfernen.

Das Virus zwang befallene Rechner zur Selbstabschaltung und machte sie so unbrauchbar. In Behörden und Unternehmen ergibt sich daraus ein konkreter, nicht unerheblicher Schaden durch Produktivitätseinbußen, Privatanwendern stahl Sasser dagegen vor allem Zeit und Nerven - das allerdings nicht zu knapp.

Programmiert hatte den Schädling (und einige Varianten) der erst 18-jährige Sven J. Er setzte mit seinem Virus einen ersten bösartigen "Exploit" der seit längerem bekannten Lsass-Sicherheitslücke in verschiedenen Windows-Betriebssystemen in die Welt.

Ärgerlich für die Betroffenen, hochgradig peinlich für Microsoft, erwies sich doch ausgerechnet das bis dahin als bequem und sicher geltende Windows XP als wahrer Virensammler. Sasser wurde nicht per E-Mail verbreitet, sondern scannte das Internet nach offenen Ports in den Betriebssystemen Windows 2000 und XP. Zur Infektion reichte es, einfach nur online zu gehen - oft "schoss" Sasser die betroffenen Rechner binnen weniger Sekunden ab.

Der Autor wurde nach knapp einer Woche durch Informationen von Microsoft gefasst, doch sein Machwerk ist weiter in der Welt: Noch immer gehört Sasser zu den meistverbreiteten Viren überhaupt. Bei Trend Micro belegen Sasser-Varianten die ersten beiden Plätze in den Top 10. In den nächsten Wochen jedoch sollte die Welle der Sasser- und anderer Lsass-Viren abebben: Das von Microsoft kürzlich veröffentlichte "Service Pack 2" schließt die berüchtigte Sicherheitslücke.

Jetzt muss sich Sven J. aus dem niedersächsischen Rotenburg vor Gericht für sein Virus verantworten. Die Anklage lautet auf Datenveränderung, Computersabotage und die Störung öffentlicher Betriebe, gab die Staatsanwaltschaft Verden bekannt. Das Strafmaß könnte im für ihn schlimmsten Fall empfindlich ausfallen: Allein auf Computersabotage stehen bis zu fünf Jahre Haft.
 

11.09.04 Ohne viele Worte ...

... aber in Erinnerung.
 
12.09.04 Software-Probleme bei der BA

gefährden pünktlichen Start des Arbeitslosengeldes II. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) steht vor neuen Problemen bei der Umsetzung der Arbeitsmarkt-reform Hartz IV. Die Software zur Berechnung des Arbeitslosengeldes II habe noch deutliche Mängel, sagte BA-Projektleiter Kay Senius dem Handelsblatt. Die BA müsse deshalb voraussichtlich bis zu 3000 zusätzliche Mitarbeiter einsetzen, damit das Arbeitslosengeld II pünktlich Anfang Januar ausgezahlt werden könne. Mit der von der Telekom-Tochter T-Systems entwickelten Software soll das Arbeitslosengeld II für rund 3,2 Millionen Langzeitarbeitslose berechnet werden.

Das IT-Projekt sei mit großen zeitlichen Risiken behaftet, betonte Senius. Wenn eine funktionierende Software "nicht zur Verfügung steht, dann ist es keine Alternative, das Arbeitslosengeld II von Hand zu berechnen", sagte Senius. Allerdings gebe es "zurzeit keinen Grund anzunehmen, dass der Auszahlungstermin nicht eingehalten werden kann". Der Vorsitzende des BA-Verwaltungsrats, Peter Clever, warnte dagegen, die Risiken bei der Einführung des Arbeitslosengelds II seien "eher noch gestiegen".
 

13.09.04 Die Glascontainer haben Gesellschaft

Die Glascontainer haben Gesellschaft bekommen und haben nun noch die Schuhe- und Altkleiderbehälter der Johanniter-Unfall-Hilfe in direkter Nachbarschaft.

Glascontainer / Altkleider z.B. Lehener Straße

Die aktuellen Standorte finden Sie hier.
 
14.09.04 Zum Nachdenken

"Die Erinnerung lügt immer." 
     
Aurel Schmidt
 
15.09.04 Heute vor genau 104 Jahren ...

... wurde Agatha Christie geboren. Eigentlich Agatha Mary Mallowan, englische Schriftstellerin, * 15. 9. 1890 Torquay, † 12. 1. 1976 Wallingford, Oxfordshire; schrieb sie psychologisch motivierte Detektivgeschichten, mit denen sie zu einer der erfolgreichsten Kriminalschriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts wurde. Werke: "Das fehlende Glied in der Kette" 1920, dt. 1959; "Mord im Pfarrhaus" 1930, dt. 1952; "Mord im Orient-Express" 1934, dt. 1985; "Die Mausefalle" 1952, deutsch 1953; "Zeugin der Anklage" 1956, dt. 1959 (verfilmt 1957); "Elefanten vergessen nicht" 1972, dt. 1973.
   
 
   

Stühlinger Online Ende August 2004

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