Aktuelles

Ende Oktober 2004
 
 

 


Stühlinger Online ( Zeitraum: 16.10.04 - 31.10.04  )
 
 
16.10.04

Galerie in der Klinik

Mit einer Vernissage am morgigen Sonntag, den 17. Oktober, um 11 Uhr beginnt im Haus Feldberg der Freiburger Kinderklinik (Mathildenstraße) eine Ausstellung der Lahrer Künstlerin Sandra Wiegert unter anderem mit Landschafts- und Stadtansichten sowie Stillleben.

 
17.10.04 Mediziner warnen: Chatten kann zu psychischen Störungen führen

Die exzessive Nutzung von Internet-Chats und Computerspielen kann nach Ansicht eines Mediziners zu nachhaltigen psychischen Störungen führen. "Der Alltag verlagert sich immer mehr auf die digitale Ebene. Eine Gefahr liegt dabei darin, dass sich Menschen zunehmend aus dem realen Leben zurückziehen", sagte Dr. Bert te Wildt von der Abteilung für Klinische Psychiatrie und Psychotherapie an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) in einem dpa-Gespräch.

"Wenn die Differenz zwischen der virtuellen und der realen Welt zu groß ist, können Depressionen entstehen." Dies gelte besonders für Menschen, die unter einem geringen Selbstwertgefühl leiden, sich im Netz oder in Spielen aber als Held fühlen. "Die Rückkehr in die Realität kann dann ganz besonders bitter sein, zu einer permanenten Enttäuschung und letztlich zu einer Depression führen", sagte te Wildt. "Bei manchen Menschen drücken sich diese Enttäuschungen eher in Aggressionen aus. Da gibt es dann einen Hunger nach extremen realen Erfahrungen, bis hin zu ausgeübter Gewalt." Einen ursächlichen Zusammenhang nachzuweisen, sei wissenschaftlich aber schwierig.

Dass das Internet die Möglichkeit bietet, anonym aufzutreten und in andere Rollen zu schlüpfen, könne in exzessiver Form auch Identitätsstörungen zur Folge haben. "Es gibt offenbar ein Bedürfnis von Menschen, verschiedene Rollen anzunehmen und dadurch ihre unterschiedlichen Charaktereigen-schaften auszuleben. Die Frage ist, inwieweit das dazu führen kann, dass Menschen ihre Kernidentität aufgeben", meinte te Wildt.
 

18.10.04 Vor 50 Jahren: Erstes Transistorradio vorgestellt

Heute vor 50 Jahren stellte Texas Instruments das erste Transistorradio der Welt vor. Nachdem die Firma bereits mit einem Silizium-Transistor für welt-weites Aufsehen gesorgt hatte, sollte das mit Germanium-Transistoren bestückte Regency TR-1 demonstrieren, was die Transistortechnik abseits der militärischen Einsatzmöglichkeiten im Alltag leisten kann.

Das TR-1 wurde im Auftrag von Texas Instruments von einer kleinen Firma namens Regency Division of Industrial Development Engineering Associates (Regency IDEA) gefertigt und sollte zum Renner im Weihnachtsgeschäft 1954 werden. Das TR-1 läutete die Ära der Transistorradios ein, die wiederum die Verbreitung des Rock'n Roll förderten. Mit "Transistor Sister" feierte Freddy Cannon seine Anfänge.

Texas Instruments verlor bald das Interesse an den Radios, dafür stieg in Japan die Firma Sony im großen Stil ein. Der TR-1 war später erklärtes Vorbild der Ingenieure, die bei Sony den Walkman entwickelten. Das erste westdeutsche Gerät war der Telefunken Partner im Jahre 1957, doch der richtige Kult entwickelte sich in der DDR, als 1959 das Sternchen erschien. Auf der Langwelle konnte das Sternchen den "Sender Freies Berlin" empfangen und wurde 1961 zu einem wichtigen Informationsinstrument, als der Mauerbau für Unruhen in der DDR sorgte.
 

19.10.04 Galerie in der Klinik

Mit einer Vernissage am vergangenen Sonntag, den 17. Oktober begann im Haus Feldberg der Freiburger Kinderklinik (Mathildenstraße) eine Ausstellung der Lahrer Künstlerin Sandra Wiegert unter anderem mit Landschafts- und Stadtansichten sowie Stillleben.
 

20.10.04 Quer durch Deutschland für 29 Euro

Im Sommer verbuchte die Bahn die Aktion als vollen Erfolg, im Herbst folgt die zweite Auflage: Für 29 Euro können Bahnkunden innerhalb Deutschlands fahren, so weit sie wollen. Tickets gibt's, solange der Vorrat reicht.

Der Schnäppchenpreis der Deutschen Bahn gilt deutschlandweit vom 1. November bis zum 11. Dezember, der Vorverkauf beginnt am 20. Oktober, wie das Unternehmen in Berlin mitteilt. Die 29-Euro-Tickets können ausschließlich an Fahrkartenautomaten oder im Internet gekauft werden. An den Schaltern oder bei einer Bestellung per Telefon kosten sie 34 Euro. Täglich stehen nach Angaben der Bahn bis zu 30.000 Plätze in den Fernverkehrszügen zur Verfügung.

Die Billigtickets gelten für eine einfache Fahrt in der zweiten Klasse und können bis drei Tage vor Fahrtantritt gebucht werden. Die Karten sind immer an eine bestimmte Zugverbindung gebunden und werden verkauft, solange der Vorrat reicht. Ein Teil der Fahrt muss mit einem Fernverkehrszug (ICE, IC/EC, IR) zurückgelegt werden, in schwach ausgelasteten Zügen seien es dabei mehr Tickets als zu den Hauptverkehrszeiten am Freitag und Sonntag. Weitere Ermäßigungen wie BahnCard-Rabatt, Mitfahrerrabatt oder eine kostenlose Kindermitnahme sind laut Bahn bei diesem Angebot nicht möglich. Auch Umtausch oder Erstattung sind ausgeschlossen.

Im Juli und August waren bei einem ähnlichen Angebot 730.000 Fahrten gebucht worden. Fast 40 Prozent der Kunden gaben dem Unternehmen zufolge an, dass sie ohne dieses Angebot nicht mit der Bahn gefahren wären. Für Reisen ins Ausland gilt noch bis zum 30. November das Aktionsangebot Europa-Spezial. Ab 19 Euro können Bahnfahrer damit von zehn deutschen Städten ohne Umsteigen in elf europäische Metropolen reisen. Zur Auswahl stehen unter anderem Direktverbindungen nach Zürich, Brüssel, Amsterdam, Rom, Mailand, Venedig, Wien und Prag.
 

21.10.04 Spende besonderer Art

Aus einer ungewöhnlichen Quelle erhielt der Freundes-und Förderkreis der Hansjakob-Realschule eine Spende von 820 Euro: Es handelt sich um die Barschaft eines Vereins, den frühere Schüler vor zehn Jahren gegründet und bis dato aufrechterhalten hatten. Mit dem Titel "Vereinigung zur Stiftung einer Statue der Verantwortung" war der Zusammenschluss 1994 amtlich registriert worden. Die Statue war gedacht als Pendant zur Freiheitsstatue im Hafen von New York. "A sister for Miss Liberty" ("Eine Schwester für Fräulein Freiheit") formulierten die Schüler der damaligen Klasse 8 d den Vereinszweck. Die Idee war nach einem Besuch im Musée Bartholdi in Colmar, dem Geburtshaus des Schöpfers der Freiheitsstatue, geboren worden. Ein Standort war nicht festgelegt. Die Statue sollte darauf hinweisen, dass außer der Freiheit auch Verantwortung eine große Bedeutung hat.

Im Dezember 1994 fand die Gründungsversammlung statt, geleitet von Professor Jürgen Aschoff, dem prominentesten Mitglied des Vereins. Da die meisten Vereinsmitglieder - die Klasse mit der ehemaligen Klassenlehrerin Renate Liessem, Jürgen Aschoff und einige seiner Freunde und Verwandten - regelmäßig ihren Jahresbeitrag von 5 D-Mark für Schüler und 10 D-Mark für Erwachsene bezahlten, sammelte sich etwas Kapital an. Der Verein blieb aber - anders als das Comité franco-américain, das Ende des 19. Jahrhunderts dem amerikanischen Volk die Freiheitsstatue schenken konnte - ohne breiteres Echo. Eine Mitgliederversammlung beschloss daher, beim Registergericht die Auflösung zu beantragen und das Kapital dem Förderverein zukommen zu lassen. Claudia Schlatterer vom Förderverein und Rektor Fridolin Schwörer versprachen, mit den Spargroschen der Ehemaligen verantwortungsbewusst umzugehen.
 

22.10.04 Polizei in Baden-Württemberg mit Spezialeinheit gegen Internet-Kriminalität

Baden-Württemberg will nach einem Bericht der Stuttgarter Nachrichten verstärkt gegen die Internet-Kriminalität vorgehen. Deshalb werde eine fünfköpfige Spezialeinheit beim Landeskriminalamt aufgebaut, die ab Januar
als "virtuelle Streife" im Internet auf Verbrecherjagd gehen werde, sagte Landespolizeipräsident Erwin Hetger der Zeitung.

Hetger betonte, dass Internet sei kein rechtsfreier Raum. In den ersten neun Monaten des Jahres habe es im Südwesten mit 4000 Fällen bereits doppelt so viele Straftaten wie im gesamten Jahr 2003 gegeben. Baden-Württemberg sei nach Bayern das zweite Bundesland mit einer derartigen "virtuellen Streife". Aber auch Mitarbeiter der BKA-Gruppe Zentrale anlassunabhängige Recherche in Datennetzen gehen im Internet auf Verbrecherjagd.
 

23.10.04 Benefiz-Herbstfest

Heute findet in den Räumen der "AWO-Begegnungsstätte Rennerstraße" im Stadtteil Stühlinger das Herbstfest der "Stiftung Brücke" in Zusammenarbeit mit dem "Weltladen Stühlinger" und der AWO statt. Es soll eine Benefiz-veranstaltung zugunsten des Dorfentwicklungsprojekts "Onye ije" (Mensch der vorwärts geht) in Nigeria sein.

Das Fest findet von 12 bis 18 Uhr in der Rennerstraße 3 statt. Es gibt unter anderem deutsche und afrikanische Spezialitäten sowie ein Kuchenbüfett am Nachmittag und Auftritte von afrikanischen Trommel- und Tanzgruppen.

 
24.10.04 Ohne Worte


 
25.10.04 Hätten Sie gewusst warum Pferde im Stehen schlafen können?

Beim Menschen können zwar die Beine einschlafen, im Stehen schlafen kann er jedoch normalerweise nicht. Das Pferd hingegen verfügt über eine derartige Muskelstruktur, die ihm den stehenden Schlaf ermöglicht, weil die Muskeln im Stehen vollkommen entspannt sind. Diese Schlafgewohnheit hat sich vermutlich daher entwickelt, dass die Wildpferde sich so besser verteidigen konnten und weniger verwundbar waren, wenn sie standen.

 
26.10.04 "Habseligkeiten" ist schönstes deutsches Wort

Sprachexperten haben "Habseligkeiten" zum schönsten deutschen Wort gekürt. Beim internationalen Wettbewerb machten fast 23.000 Menschen aus 111 Ländern mit - "Lieben" war weltweit der unangefochtene Spitzenreiter,
doch die Jury wollte es anders.

Das Publikum setzte voll auf "Lieben", bei den Experten dagegen ging "Habseligkeiten" als Sieger durchs Ziel. In der Begründung der Jury heißt es, das Wort bezeichne mit einem "freundlich-mitleidigen Unterton" die Besitztümer etwa eines Kindes oder eines Obdachlosen. Dabei lasse es den Eigentümer der Dinge "sympathisch und liebenswert" erscheinen.

Lexikalisch verbinde das Wort zwei Bereiche des Lebens: den irdischen Besitz und die im irdischen Leben unerreichbare Seligkeit. Diese Spannung bringe den Leser des Wortes dazu, dem Besitzer der "Habseligkeiten" positive Gefühle entgegenzubringen. Die Liebe zu den kleinen, wertlosen Dingen werde als "Voraussetzung zum Glück" aufgefasst.

Zum internationalen Wettbewerb "Das schönste Wort" hatten der Deutsche Sprachrat und das Goethe-Institut aufgerufen. Die Resonanz war riesig: 22.838 Vorschläge nebst Begründungen aus über 111 Ländern ein. Beim Wettbewerb war nicht entscheidend, wie oft ein Wort genannt wurde, sondern wie die Einsender ihre Wahl begründeten.

Aus den Einsendungen wählten Mitarbeiter des Deutschen Sprachrats, des Goethe-Instituts und der Gesellschaft für deutsche Sprache 95 Vorschläge für die Jury aus. Dabei waren unter anderem Jutta Limbach, Präsidentin des Goethe-Instituts, der Sänger Herbert Grönemeyer und Autor Uwe Timm.

Auf Platz zwei wählte die Jury die "Geborgenheit". Das Wort bezeichne, "dass man sich so geborgen, gut eingelebt ... irgendwo fühlt", argumentierte die Slowakin Annamaria Musakova, die mit ihrem Vorschlag einen vierwöchigen Deutsch-Kurs gewann. "Lieben" belegte Platz drei, weil es nach Ansicht der Einsenderin aus Palma de Mallorca "nur ein 'i' vom Leben entfernt ist".

Der "Augenblick" kam auf den vierten Platz, weil das Wort "um eine subversive Idee zu lang ist für das, was es besagt, und so viel sinnlicher klingt als ein 'Moment'", begründete eine Schweizerin ihre Nominierung. Den Sprung unter die ersten Fünf schaffte auch "Rhabarbermarmelade". Einreicher Frank Niedermeyer schwärmte: "Was für ein Klang!". Ihn umgebe ein Wohlgefühl, wenn er Sonntags morgens zu seinem Schatz sagen könne: "Barbara, reich mir doch bitte die Rhabarbermarmelade." Da seien die Worte "Liebe, Glück und Heimat" doch eher einfallslos.

Im Wettbewerb um "Das schönste Wort der Kinder" machte die "Libelle" das Rennen. Der zehnjährige Sylwan Wiese ist mag es so, "weil ich Wörter mit dem Buchstaben 'l' liebe und dieses Wort sogar drei davon hat. Das Wort lässt sich irgendwie so leicht sprechen. Das flutscht so auf der Zunge. Aber ich finde auch, dass Libellen so schön flattern, und genau das erkennt man auch in dem Wort. Das Wort macht, dass man diese Tiere von Anfang an mag und keine Angst vor ihnen hat. Würde das Tier 'Wutzelkrump' oder so heißen, dann wäre das nicht so."

Das weltweite Durchschnittsalter aller Einsender - Beiträge für das schönste Wort der Kinder ausgenommen - lag bei 39 Jahren, 65 Prozent aller Vorschläge kamen von Frauen. Etwa ein Viertel der Vorschläge wurden aus dem Ausland eingereicht. Dabei lagen die USA noch vor der Schweiz und Österreich.

Das "Lieben" war weltweit der unangefochtene Spitzenreiter unter den eingesandten Wörtern und kam auch in Deutschland auf Platz eins, dicht gefolgt von "Gemütlichkeit" und "Sehnsucht". Die Plätze vier bis zehn belegen bei den Einsendungen die Wörter "Heimat", "Kindergarten", "Freiheit", "gemütlich", "Frieden", "Sonnenschein" und "Schmetterling".
 

27.10.04 Seminar für Hauptschüler

Unter dem Motto "Fit For Future" fuhren zehn Schüler der 8. Klasse der Hebelschule zusammen mit Studenten der Katholischen Fachhochschule für ein zweitägiges Seminar zur Storchenhütte bei St. Blasien. Inhalte waren erlebnispädagogische Übungen, um Kompetenzen wie Kommunikations-, Wahrnehmungs- und Teamfähigkeit zu erlangen sowie das Selbstvertrauen der Hauptschüler zu fördern. Eine Aufgabe der Schüler war es zum Beispiel, gemeinsam eine Seilbrücke über einen Bach zu konstruieren. "Fit For Future" wurde von einer Projektgruppe der Katholischen Fachhochschule im Rahmen des Studiengangs "Soziale Arbeit" entwickelt. Unterstützung gab es von mehreren Institutionen und Firmen.
 
28.10.04 Halloween-Party

Am heutigen Donnerstag, den 28. Oktober von 15.30 bis 18 Uhr veranstaltet das Jugendzentrum Stühlinger "LetzFetz" eine Halloween Party für Teenies im Alter von 9 bis 13 Jahren. Damit die Party richtig lustig und bunt wird, sind alle Kinder aus dem Stadtteil eingeladen, ihre Halloweenkostüme zu tragen.
 

29.10.04 Zum Nachdenken

"Die Liebe hat nicht nur Rechte. Sie hat auch immer recht"
                                                      Marie von Ebner-Eschenbach

 
30.10.04 Trommeln für ein neues Schuldach

Essen und trommeln für einen guten Zweck - das gab es am vergangenen Samstagnachmittag in der AWO-Begegnungsstätte im Stadtteil Stühlinger. Gemeinsam mit der Stiftung Brücke und dem Weltladen Stühlinger hatte die Arbeiterwohlfahrt zum Eine-Welt-Herbstfest geladen. Es gab deutsche und afrikanische Spezialitäten, die zugunsten des Projekts "Onje ije" ("Der Mensch, der vorwärts geht") der Stiftung Brücke verkauft wurden. Der Erlös wird zur Sanierung eines Schuldachs in einem kleinen nigerianischen Dorf verwendet, dessen Bevölkerung unter Mangelernährung und religiösen Verfolgungen leidet.

Donald Nwaobi, Inhaber des Weltladens im Stühlinger, stammt selbst aus dem Ort und war nach seinem ersten Besuch in der Heimat seit neun Jahren schockiert über die schlimmen Zustände. "Nach seiner Rückkehr ging es Donald sehr schlecht und wir wussten, dass wir etwas tun müssen", erzählt seine Ehefrau Sandra Butsch. Das Ehepaar informierte bei dem Fest über das Dorf und seine Traditionen, außerdem trommelten Mitglieder der Freiburger Biafra-Gemeinde, die aus ähnlichen Gegenden Nigerias stammen.

Die Besucher und auch die Bewohner der Begegnungsstätte hatten viel Spaß beim Mitklatschen und Singen. Insgesamt kamen bei dem Fest rund 400 Euro für das Afrika-Projekt zusammen. "Leider haben wir die 700 Euro, die das Material zur Sanierung kosten wird, nicht eingenommen", so Peter Haas von der Stiftung Brücke: "Wir hoffen jetzt auf weitere Spenden, damit das Projekt möglichst bald realisiert werden kann."
 

31.10.04 Halloween

Halloween ist ursprünglich ein heidnisches Fest, das aus dem keltischen Brauchtum entstanden ist. Es wird heute am 31. Oktober gefeiert.
Das Wort "Halloween" leitet sich aus "hallow" = heilig her; "Halloween" ist eine Abkürzung für "All Hallow's Evening" und bezeichnet den Abend vor Allerheiligen. Der Ursprung des Festes geht auf den kultischen Toten- und Neujahrsritus "Samhain" zurück. Man glaubt, dass an diesem Abend die Seelen aller in dem vergangenen Jahr Verstorbenen noch einmal in ihr irdisches Dasein zurückkehren, bevor sie für immer ins Reich der Toten eingehen. Die Grenze zwischen realer und irrealer Welt ist in dieser Zeit aufgehoben. Das Böse ist allgegenwärtig, und in vorchristlicher Zeit versuchte man, die Geister durch verschiedenste Opfer zu vertreiben oder zu besänftigen.

Durch die Christianisierung wurde der Geisterglaube verbannt, und aus "Samhain" wurde "All Hallow's Evening". So entstand das katholische "Allerheiligen", das Fest, an dem die Kirche alle Heiligen ehrt. Dennoch konnte auch die katholische Kirche nicht die alten Halloween-Traditionen auslöschen.
Die zweite Bedeutung des keltischen Halloween hängt mit Erntedank zusammen und dürfte dagegen schon eher mit dem christlichen Glauben zu vereinen gewesen sein. Die Druiden dankten an diesem Tag dem Sonnengott für die eingebrachte Ernte.

Aus beiden Traditionen und Bedeutungen von Halloween haben sich vielfältige Bräuche entwickelt, die bis heute, besonders in ganz Großbritannien ( v.a. im Ursprungsland Irland ), Skandinavien und den USA ( durch irische Einwanderer "importiert" ) gepflegt werden.


und außerdem nicht vergessen

In der Nacht zum heutigen Sonntag geht um drei Uhr die Sommerzeit zu Ende.
Die Uhr wird dann um eine Stunde zurückgestellt.
 
 
   

Stühlinger Online Anfang Oktober 2004

Stühlinger Online Anfang Nov. 2004
   
 

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