Aktuelles

Anfang Oktober 2004
 
 

 


Stühlinger Online ( Zeitraum: 01.10.04 - 15.10.04  )
 

01.10.04

Einreise in die USA nur noch gegen Fingerabdruck

Deutsche und Staatsbürger aus 26 weiteren so genannten Visa-Waiver-Ländern, die also ohne Visum in die USA einreisen können, müssen seit dem heutigen Donnerstag bei der Einreise in die USA ihre Fingerabdrücke registrieren lassen, die dauerhaft in Datenbanken verbleiben. Mitarbeiter der US-Einwanderungsbehörde fertigen zudem Digitalfotos an, die ebenso wie die elektronischen Fingerprints mit Datenbeständen verglichen werden, die Informationen über Verbrecher und mutmaßliche Terroristen enthalten.

Die Maßnahmen sind Teil des Programms US-VISIT (United States Visitor and Immigrant Status Indicator Technology), das zuvor schon auf Personen angewandt wurde, die ein Visum zur Einreise in die USA benötigen. Das erkennungsdienstliche Verfahren wird durchgeführt, während Zoll- und Grenzschutzbeamte die Reisedokumente sichten und Fragen zum Aufenthalt des Besuchers in den USA stellen.

Ausnahmen gibt es für Kinder, Erwachsene über 79 Jahre sowie Personen, die mit Diplomatenpass oder NATO-Visum in die USA einreisen. Die neuen Regeln gelten nicht für US-Bürger, Kanadier mit Pässen, die biometrische Merkmale enthalten, sowie mexikanische Staatsbürger mit speziellen Einreisekarten für den grenznahen Verkehr.

Ab 26. Oktober müssen Reisende aus EU-Ländern zudem einen maschinenlesbaren Pass vorzeigen, um ohne Visum in die USA einreisen zu können. Für deutsche Staatsbürger bedeutet dies, dass nur noch die bordeauxfarbenen Europapässe akzeptiert werden; Kinderausweise und vorläufige Reisepässe reichen nicht aus. Ab dem kommenden Jahr müssen die Pässe zudem weitere biometrische Informationen enthalten.
 

  02.10.04 Rumpelstadt ist wieder da - Eröffnungsfest heute

Zwei Jahre war Pause - jetzt geht's weiter mit der "Rumpelstadt Kinderhausen", dem Abenteuerspielplatz an der Ferdinand-Weiß-Straße 1. Am heutigen Samstag, 2. Oktober, gibt's dort zwischen 14 und 17 Uhr Stockbrot und Kürbissuppe. Wer will, kann an Kürbissen schnitzen und Luftballons bemalen.

"Das Gelände des Spielplatzes ist nach der Pause etwas größer als vor zwei Jahren, außerdem gibt es ein paar Bauwagen mehr", erzählt Stephanie Freitag. Sie ist eine der rund 40 engagierten Erwachsenen, von denen die "Rumpelstadt Kinderhausen" nun wieder ins Leben gerufen wird. Während der vergangenen zwei Jahre waren die Bauwägen wegen der Bauarbeiten nebenan geschlossen. Nur Feste von Kindergärten und Schulen fanden weiterhin ab und zu auf dem Gelände statt. Mehr sei nicht möglich gewesen, sagt Stephanie Freitag: "Wir mussten vorübergehend viel Platz abgeben, außerdem hätte uns der Baulärm gestört."

Damit ist nun Schluss - und in die Spiegelhäuser, die nebenan gebaut wurden, sind auch viele Kinder eingezogen. Stephanie Freitag hofft, dass einige von ihnen Fans der "Rumpelstadt Kinderhausen" werden, die voraussichtlich an drei Nachmittagen in der Woche geöffnet sein wird. Denn von den Kindern, die vor zwei Jahren mit dabei waren, sind manche mittlerweile "aus dem Alter raus gewachsen".
 

 
03.10.04 Tag der deutschen Einheit und Erntedankfest

Seit 1990 ist der 3. Oktober deutscher Nationalfeiertag. An diesem Tag wird die Vereinigung von Bundesrepublik Deutschland und DDR gefeiert. Von 1954 bis 1989 wurde in der Bundesrepublik Deutschland der 17. Juni als Nationalfeiertag begangen. Man erinnerte sich an diesem Tag an den Aufstand vieler Arbeiter in der DDR, die für mehr Freiheit demonstriert hatten, aber von Polizei und Armee niedergeschlagen wurden. In der DDR wurde von 1949 bis 1989 der 7. Oktober als „Tag der Republik“ gefeiert, weil an diesem Tag 1949 die DDR gegründet worden war.

Erntedankfest

ist ein kirchliches Fest zum Abschluss der Ernte; seit der Reformationszeit bekannt. Kennzeichen des meist am 1. Sonntag im Oktober gefeierten Erntedankfests ist der mit Feldfrüchten geschmückte Altar.


Der Ursprung des Erntedankfests liegt nicht in biblischen Ereignissen - es ist ein Fest, das die Natur durch den Jahreszeitenwandel bestimmt.
So wird Gott an diesem Tag nicht nur für seine Vorsorge und Liebe dem Menschen gegenüber gedankt (Eucharistie), sondern hauptsächlich für das Gedeihenlassen der geernteten Früchte.

Darüber hinaus sollte sich der Mensch seiner Aufgabe als Bewahrer der Schöpfung bewusst werden.

 
04.10.04

Zum Nachdenken

"Man soll nicht alles lieben, was man gern hat."             Hubert Ries
 

05.10.04 Rumpelhausen wurde wiedereröffnet

An einem Samstagnachmittag ist es gewöhnlich ruhig im Stühlinger.
Nicht so vergangenes Wochenende: Am Ende der Klarastraße/Ecke Ferdinand-Weiß-Straße waren am Samstag Kindergeschrei, Lachen und Gepolter zu hören. Die Rumpelstadt Kinderhausen feierte nach zwei Jahren Pause ihre Wiedereröffnung.

Nach langem Warten sind die Bauarbeiten an Wohnhäusern und Sportplatz beendet und die 1500 Quadratmeter große Fläche kann wieder zum Spielen genutzt werden. Zur Eröffnung konnten die Kinder Kürbisse aushöhlen, Luftballons bemalen, sich Schminken lassen, mit Wilhelm Tell Armbrust-schießen und Stockbrot backen am Lagerfeuer. Ansonsten sieht die Rumpelstadt aus wie vor zwei Jahren: Auf dem naturbelassenen Platz sind außer Bäumen und Büschen ein Bauwagen, zwei Baumhäuser ein Sandkasten und viele Kindern zu sehen. Nur eines fehlt: Das Clubhaus. "Das ist den Bauarbeiten zum Opfer gefallen", so Jürgen Dworschak, Vorsitzender des Vereins "Rumpelstadt Kinderhausen". Dafür stand am Samstag ein buntes Zelt auf dem Platz, das zur Feier des Tages vom Spielmobil geliehen wurde.

Nicht nur bei Kindern, sondern auch bei den Erwachsenen fand der Abenteuerspielplatz Anklang. Mit diesem Angebot gibt es im Stühlinger Nischen für Kinder. Genau darum ging es den Mitgliedern, als sie den Verein vor acht Jahren gründeten: Sie wollten einen Raum im Stühlinger schaffen,
der frei von Hundekot und Abfall ist und in dem sich die Kinder frei bewegen können.

Wie erfolgreich die Wiedereröffnungsfeier war, verrieten nicht nur die ungefähr 30 fröhlichen Kindergesichter, sondern auch die Mitgliederzahlen: Seit Samstag zählt der Verein 42, statt 40 Mitglieder, da zwei begeisterte Eltern sich spontan entschlossen, beizutreten. Schon im Frühjahr hatten engagierte Eltern daran gearbeitet, den Abenteuerspielplatz wieder aufzubauen: Der Rasen musste gesät, der Platz hergerichtet, Zelte aufgebaut und Sandkisten aufgefüllt werden. Trotzdem bleibt noch einiges zu tun. "Die Baumhäuser müssen dringend ausgebessert werden, außerdem wollen wir ein eigenes Zelt aufzubauen, in dem man auch im Winter Lagerfeuer machen kann," so Dworschak. Das Gelände, das die Stadt Freiburg zur Verfügung stellt, wird ab sofort wieder jeden Dienstag und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr geöffnet sein.
 
06.10.04 Süßer Coup

In einem minutiös geplanten Überfall haben Räuber in England mehrere Lkw-Ladungen Schokolade erbeutet. Die süße Fracht hat einen Wert von 725.000 Euro.

Die Täter kamen in den frühen Morgenstunden des vergangenen Sonntags nach Skelmersdale im Nordosten Englands. Sie kamen mit einem Sattelschlepper. Während einige der Räuber zwei Wachleute in Schach hielten, hängten die anderen die sechs Aufhänger voller Schokolade an, die auf einem Parkplatz des örtlichen Industriegebiets standen. "Es war ein gut organisierter Raub", sagte eine Polizeisprecherin.

Fünf der Aufhänger wurden inzwischen wiedergefunden. Vier davon waren leer, der fünfte noch voller Ostereier. "Wir wissen nicht, ob sie die Ostereier noch holen wollten - oder ob sie sie für zu saisonal halten, um sie wieder loszu-werden", sagte die Sprecherin.
 

07.10.04 Besucherrekord

Mit Freude verzeichnen wir im vergangenen Monat einen erneuten Besucher-rekord. Im Monatsdurchschnitt haben sich täglich 175 Besucher auf den Seiten des Stühlinger Online umgesehen. Wir sehen uns in unserer Arbeit bestätigt und werden weiter organisch wachsen. Ihre Anregungen und konstruktive Kritik versuchen wir gerne in die Tat umzusetzen. info@stuehlinger-online.de
 
08.10.04 8 Millionen .de-Domains registriert

Einige Webhoster und Domain-Dienstleister meinten in den vergangenen Tagen bereits, neue Rekordmarken für die .de-Länderdomain berichten zu müssen. Nun ist es offiziell tatsächlich soweit: Die ccTLD (country code Top Level Domain) für Deutschland erreicht die Marke von acht Millionen registrierten Domains. Der Auftrag zur Registrierung der achtmillionsten Domain ging am gestrigen Donnerstag bei der .de-Registry DeNIC ein; mit Abschluss des vorgestrigen Mittwoch waren 7.998.565 .de-Domains registriert.

Das DeNIC betont, dass man mit acht Millionen registrierten Domains die Position von .de als beliebteste länderbezogene TLD vor .uk mit etwa 3,7 Millionen Einträgen habe ausbauen können.. Die .de-Domain liege damit auch weit vor den weltweit genutzten allgemeinen TLDs (gTLD[5]) wie .org, .net, .info oder .biz. Nur die TLD .com wird mit mehr als 30 Millionen Domains stärker genutzt als .de.
 

09.10.04 Und heute etwas zum Lachen

Dagmar geht im Supermarkt zur Kasse und sagt:
"Sie haben sich gestern beim Herausgeben um zwanzig Mark geirrt."
"Das kann jeder sagen!" gibt die Kassiererin unfreundlich zurück. "Das hätten Sie gleich sagen müssen. Jetzt ist es zu spät!"
"Na gut, dann behalte ich das Geld eben..."
 
10.10.04 GEZ-Gebühr für Internet-PC's kommt

Heftige Proteste wurden laut, nachdem erste Pläne der Ministerpräsidenten bekannt wurden, im Zuge der Erhöhung der Rundfunk- und Fernsehgebühren auch für PCs mit Internet-Anschluss ab 2007 die GEZ-Gebühr zu erheben. Nun kommt eine Gebührenerhöhung um 88 Cent -- und die GEZ-Pflicht für Internet-PCs in Privathaushalten bereits ab 1. April 2005. Lediglich für Firmen sollen GEZ-Gebühren wie ursprünglich geplant erst ab 1. Januar 2007 erhoben werden, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Abgesegnet werden müssen die Beschlüsse der Ministerpräsidenten noch von den jeweiligen Parlamenten der Bundesländer.

Die Gebühr soll nach den bisher bekannt gewordenen Plänen für jeden PC erhoben werden, mit dem der Nutzer ins Internet gehen kann. Ein spezieller Anschluss für einen Fernseh- oder Rundfunkempfang, etwa eine TV- oder DVB-T-Karte, ist nicht notwendig, damit ein PC GEZ-pflichtig wird. Wer schon GEZ-Gebühren berappt, der muss für seinen Internet-PC nicht erneut bezahlen -- wer allerdings kein Radio- oder Fernsehgerät, dafür aber einen PC mit Internet-Anschluss besitzt, wird künftig zur Kasse gebeten. Für Firmen, hieß es bereits im Entwurf des Beschlusses, soll die Gebühr grundstücksbezogen erhoben werden -- Unternehmen würde damit pro Firmengebäude zahlungspflichtig, wenn sie nicht bereits GEZ-Gebühren für eventuell vorhandene Fernseh- oder Radiogeräte bezahlen, die Mitarbeiter im Unternehmen nutzen.

Gegen die Pläne der Ministerpräsidenten hatte sich heftiger Widerstand aus Wirtschaft und Politik geregt. Die früheren Vorhaben zu einer GEZ-Gebühr auf Computer, die bei allen politischen Parteien eigentlich auf Zustimmung stießen, wurden aber angesichts des Widerstands vor allem aus der Wirtschaft bislang immer wieder ausgesetzt.
 

11.10.04 Zum Nachdenken

"Lehne es nicht ab, das Negative zur Kenntnis zu nehmen.
Weigere Dich lediglich, Dich ihm zu unterwerfen. "               N. V. Peale

 
12.10.04 Führung im Freiburger E-Werk

Am heutigen Dienstag, den 12. Oktober, 16 Uhr, führt die Kunsthistorikerin Brigitte von Savigny durch die Kunstateliers im Freiburger E-Werk, Hallen der Kunst, Eschholzstraße 77. Treffpunkt ist vor dem Eingang des Restaurants des E-Werks (Nähe Ferdinand-Weiß-Straße). Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt.
 
13.10.04 512 Jahre ist es nun her

Christoph Kolumbus entdeckt Amerika. Auf dem Weg nach Indien, entdeckt Chistoph Kolumbus Amerika. Bis zu seinem Tod hat der Seefahrer aber nie von seinem Irrtum erfahren.

Kolumbus wurde 1451 in Genua, Italien, geboren. Anfangs arbeitete er – genau wie sein Vater – als Wollweber. Aber Kolumbus war ein wissbegieriger Abenteurer und das Meer faszinierte in sehr. Deshalb wollte er lieber als Kaufmann zur See zu gehen. Indien war damals das Land des Goldes und der Gewürze. Daher entschied sich Kolumbus, dass die Route Portugal-Indien sein „Arbeitsweg“ sein sollte. Um nach Indien zu gelangen, musste man mit dem Schiff Richtung Osten an Afrika vorbei segeln. Kolumbus beabsichtigte, den Weg zu verkürzen. Er wusste bereits, dass die Erde eine Kugel ist und wollte es einmal westwärts versuchen. Das portugiesische Königshaus unterstützte diese Idee nicht; das spanische dagegen schon. Das Königspaar stellte Kolumbus drei Schiffe und Mannschaften zur Verfügung.

Am 3. August 1492 es dann soweit. Kolumbus stach in See und ging heute vor 512 Jahren an Land. Seiner Meinung nach betrat er Indien. Deshalb nannte er die Einwohner auch „Indianer“. Tatsächlich hatte Kolumbus einen neuen Kontinent entdeckt: Amerika. Er landete damals auf einer Insel der Bahamas. Kolumbus trat noch drei weitere große Reisen in sein „Indien“ an. Am 20. Mai 1506 starb der Entdecker Amerikas.

 

14.10.04 Heute machen wir einen Ausflug in die Botanik ...

denn bis zum gestrigen Tage haben wir mit einem "Nadelkissen" ganz andere Dinge verbunden. Bis wir auf die "Nadelkissen-Protea" gestossen sind. Mit ihrem lateinischen Namen "Leucospermum tottum" hätten wir natürlich sofort etwas anzufangen gewusst und gleichzeitig damit verbunden, dass ihre Herkunft: der prähistorischer Südkontinent Gondwana (heute das auseinder-getriftetes Afrika, Asien, Antarktis und Südamerika) ist.

Die Familie der Proteaceae ist heute fast ausschließlich in Südafrika und Australien heimisch. Hauptverbreitungsgebiet am Kap der Guten Hoffnung.
Sie wachsen von Meeresniveau bis in die hochgelegen Gebirgsregionen auf 3.000 m Höhe.
 
Leucospermum tottum
 
15.10.04 Erster Tag Ramadan

Heute beginnt für die mehr als eine Milliarde Moslems in aller Welt der Fastenmonat Ramadan. Ramadan wird ausgerufen, wenn die Mondsichel nach Neumond erstmals wieder mit bloßem Auge sichtbar ist. In der 27. Nacht des Monats Ramadan soll Mohammed seine erste Offenbarung durch den Engel Gabriel empfangen haben.

Das Fasten gehört zu den fünf heiligen Pflichten der Moslems (daneben gilt das Glaubensbekenntnis, die fünf täglichen Gebete, eine Pilgerfahrt nach Mekka und Hilfeleistung für die Armen). Im Ramadan müssen alle Moslems vom Morgengrauen bis zum Sonnenuntergang fasten. Kranke Menschen, Schwangere, stillende Mütter, Kinder unter zwölf Jahre, Reisende und Soldaten im Krieg und ältere Menschen sind vom Fastengebot ausgenommen. Zum Fasten gehört auch der Verzicht auf jegliche flüssige Nahrung sowie der Verzicht auf Genussmittel (Tabak) und körperliche Liebe. Mahlzeiten werden ausschließlich in der Nacht eingenommen.

Durch das Fasten sollen die Gläubigen erleben, dass die Religion einen höheren Wert darstellt als das tägliche Leben. Während des Ramadans widmen sich viele Moslems stundenlang dem Gebet und dem Koranstudium in der Moschee. Die Fastenzeit wird mit einem Fest (dem Zuckerfest) beendet.
 
 
   

Stühlinger Online Ende September 2004

Stühlinger Online Ende Oktober 2004
   
 

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