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01.10.04
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Einreise in die USA nur noch gegen Fingerabdruck
Deutsche
und Staatsbürger aus 26 weiteren so genannten Visa-Waiver-Ländern,
die also ohne Visum in die USA einreisen können, müssen
seit dem heutigen Donnerstag bei der Einreise in die USA ihre Fingerabdrücke
registrieren lassen, die dauerhaft in Datenbanken verbleiben. Mitarbeiter
der US-Einwanderungsbehörde fertigen zudem Digitalfotos an,
die ebenso wie die elektronischen Fingerprints mit Datenbeständen
verglichen werden, die Informationen über Verbrecher und mutmaßliche
Terroristen enthalten.
Die
Maßnahmen sind Teil des Programms US-VISIT (United States
Visitor and Immigrant Status Indicator Technology), das zuvor schon
auf Personen angewandt wurde, die ein Visum zur Einreise in die
USA benötigen. Das erkennungsdienstliche Verfahren wird durchgeführt,
während Zoll- und Grenzschutzbeamte die Reisedokumente sichten
und Fragen zum Aufenthalt des Besuchers in den USA stellen.
Ausnahmen
gibt es für Kinder, Erwachsene über 79 Jahre sowie Personen,
die mit Diplomatenpass oder NATO-Visum in die USA einreisen. Die
neuen Regeln gelten nicht für US-Bürger, Kanadier mit
Pässen, die biometrische Merkmale enthalten, sowie mexikanische
Staatsbürger mit speziellen Einreisekarten für den grenznahen
Verkehr.
Ab
26. Oktober müssen Reisende aus EU-Ländern zudem einen
maschinenlesbaren Pass vorzeigen, um ohne Visum in die USA einreisen
zu können. Für deutsche Staatsbürger bedeutet dies,
dass nur noch die bordeauxfarbenen Europapässe akzeptiert werden;
Kinderausweise und vorläufige Reisepässe reichen nicht
aus. Ab dem kommenden Jahr müssen die Pässe zudem weitere
biometrische Informationen enthalten.
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02.10.04 |
Rumpelstadt ist wieder da - Eröffnungsfest heute
Zwei Jahre war Pause - jetzt geht's weiter mit der "Rumpelstadt
Kinderhausen", dem Abenteuerspielplatz an der Ferdinand-Weiß-Straße
1. Am heutigen Samstag, 2. Oktober, gibt's dort zwischen 14 und 17
Uhr Stockbrot und Kürbissuppe. Wer will, kann an Kürbissen
schnitzen und Luftballons bemalen.
"Das
Gelände des Spielplatzes ist nach der Pause etwas größer
als vor zwei Jahren, außerdem gibt es ein paar Bauwagen mehr",
erzählt Stephanie Freitag. Sie ist eine der rund 40 engagierten
Erwachsenen, von denen die "Rumpelstadt Kinderhausen"
nun wieder ins Leben gerufen wird. Während der vergangenen
zwei Jahre waren die Bauwägen wegen der Bauarbeiten nebenan
geschlossen. Nur Feste von Kindergärten und Schulen fanden
weiterhin ab und zu auf dem Gelände statt. Mehr sei nicht möglich
gewesen, sagt Stephanie Freitag: "Wir mussten vorübergehend
viel Platz abgeben, außerdem hätte uns der Baulärm
gestört."
Damit ist nun Schluss - und in die Spiegelhäuser, die nebenan
gebaut wurden, sind auch viele Kinder eingezogen. Stephanie Freitag
hofft, dass einige von ihnen Fans der "Rumpelstadt Kinderhausen"
werden, die voraussichtlich an drei Nachmittagen in der Woche geöffnet
sein wird. Denn von den Kindern, die vor zwei Jahren mit dabei waren,
sind manche mittlerweile "aus dem Alter raus gewachsen".
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03.10.04 |
Tag
der deutschen Einheit und Erntedankfest
Seit 1990 ist der 3. Oktober deutscher Nationalfeiertag. An diesem
Tag wird die Vereinigung von Bundesrepublik Deutschland und DDR gefeiert.
Von 1954 bis 1989 wurde in der Bundesrepublik Deutschland der 17.
Juni als Nationalfeiertag begangen. Man erinnerte sich an diesem Tag
an den Aufstand vieler Arbeiter in der DDR, die für mehr Freiheit
demonstriert hatten, aber von Polizei und Armee niedergeschlagen wurden.
In der DDR wurde von 1949 bis 1989 der 7. Oktober als Tag der
Republik gefeiert, weil an diesem Tag 1949 die DDR gegründet
worden war.
Erntedankfest
ist ein kirchliches Fest zum Abschluss der Ernte; seit der Reformationszeit
bekannt. Kennzeichen des meist am 1. Sonntag im Oktober gefeierten
Erntedankfests ist der mit Feldfrüchten geschmückte Altar.
Der Ursprung des Erntedankfests liegt nicht in biblischen Ereignissen
- es ist ein Fest, das die Natur durch den Jahreszeitenwandel bestimmt.
So wird Gott an diesem Tag nicht nur für seine Vorsorge und Liebe
dem Menschen gegenüber gedankt (Eucharistie), sondern hauptsächlich
für das Gedeihenlassen der geernteten Früchte.
Darüber hinaus sollte sich der Mensch seiner Aufgabe als Bewahrer
der Schöpfung bewusst werden.
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04.10.04 |
Zum
Nachdenken
"Man soll nicht alles lieben, was man gern hat." Hubert
Ries
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05.10.04 |
Rumpelhausen
wurde wiedereröffnet
An einem Samstagnachmittag ist es gewöhnlich ruhig im Stühlinger.
Nicht so vergangenes Wochenende: Am Ende der Klarastraße/Ecke
Ferdinand-Weiß-Straße waren am Samstag Kindergeschrei,
Lachen und Gepolter zu hören. Die Rumpelstadt Kinderhausen feierte
nach zwei Jahren Pause ihre Wiedereröffnung.
Nach langem Warten sind die Bauarbeiten an Wohnhäusern und Sportplatz
beendet und die 1500 Quadratmeter große Fläche kann wieder
zum Spielen genutzt werden. Zur Eröffnung konnten die Kinder
Kürbisse aushöhlen, Luftballons bemalen, sich Schminken
lassen, mit Wilhelm Tell Armbrust-schießen und Stockbrot backen
am Lagerfeuer. Ansonsten sieht die Rumpelstadt aus wie vor zwei Jahren:
Auf dem naturbelassenen Platz sind außer Bäumen und Büschen
ein Bauwagen, zwei Baumhäuser ein Sandkasten und viele Kindern
zu sehen. Nur eines fehlt: Das Clubhaus. "Das ist den Bauarbeiten
zum Opfer gefallen", so Jürgen Dworschak, Vorsitzender des
Vereins "Rumpelstadt Kinderhausen". Dafür stand am
Samstag ein buntes Zelt auf dem Platz, das zur Feier des Tages vom
Spielmobil geliehen wurde.
Nicht
nur bei Kindern, sondern auch bei den Erwachsenen fand der Abenteuerspielplatz
Anklang. Mit diesem Angebot gibt es im Stühlinger Nischen für
Kinder. Genau darum ging es den Mitgliedern, als sie den Verein
vor acht Jahren gründeten: Sie wollten einen Raum im Stühlinger
schaffen,
der frei von Hundekot und Abfall ist und in dem sich die Kinder
frei bewegen können.
Wie
erfolgreich die Wiedereröffnungsfeier war, verrieten nicht
nur die ungefähr 30 fröhlichen Kindergesichter, sondern
auch die Mitgliederzahlen: Seit Samstag zählt der Verein 42,
statt 40 Mitglieder, da zwei begeisterte Eltern sich spontan entschlossen,
beizutreten. Schon im Frühjahr hatten engagierte Eltern daran
gearbeitet, den Abenteuerspielplatz wieder aufzubauen: Der Rasen
musste gesät, der Platz hergerichtet, Zelte aufgebaut und Sandkisten
aufgefüllt werden. Trotzdem bleibt noch einiges zu tun. "Die
Baumhäuser müssen dringend ausgebessert werden, außerdem
wollen wir ein eigenes Zelt aufzubauen, in dem man auch im Winter
Lagerfeuer machen kann," so Dworschak. Das Gelände, das
die Stadt Freiburg zur Verfügung stellt, wird ab sofort wieder
jeden Dienstag und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr geöffnet sein.
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06.10.04 |
Süßer
Coup
In
einem minutiös geplanten Überfall haben Räuber in
England mehrere Lkw-Ladungen Schokolade erbeutet. Die süße
Fracht hat einen Wert von 725.000 Euro.
Die
Täter kamen in den frühen Morgenstunden des vergangenen
Sonntags nach Skelmersdale im Nordosten Englands. Sie kamen mit
einem Sattelschlepper. Während einige der Räuber zwei
Wachleute in Schach hielten, hängten die anderen die sechs
Aufhänger voller Schokolade an, die auf einem Parkplatz des
örtlichen Industriegebiets standen. "Es war ein gut organisierter
Raub", sagte eine Polizeisprecherin.
Fünf
der Aufhänger wurden inzwischen wiedergefunden. Vier davon
waren leer, der fünfte noch voller Ostereier. "Wir wissen
nicht, ob sie die Ostereier noch holen wollten - oder ob sie sie
für zu saisonal halten, um sie wieder loszu-werden", sagte
die Sprecherin.
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07.10.04 |
Besucherrekord
Mit Freude verzeichnen wir im vergangenen Monat einen erneuten Besucher-rekord.
Im Monatsdurchschnitt haben sich täglich 175 Besucher auf den
Seiten des Stühlinger Online umgesehen. Wir sehen uns in unserer
Arbeit bestätigt und werden weiter organisch wachsen. Ihre Anregungen
und konstruktive Kritik versuchen wir gerne in die Tat umzusetzen.
info@stuehlinger-online.de
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08.10.04 |
8
Millionen .de-Domains registriert
Einige Webhoster und Domain-Dienstleister meinten in den vergangenen
Tagen bereits, neue Rekordmarken für die .de-Länderdomain
berichten zu müssen. Nun ist es offiziell tatsächlich soweit:
Die ccTLD (country code Top Level Domain) für Deutschland erreicht
die Marke von acht Millionen registrierten Domains. Der Auftrag zur
Registrierung der achtmillionsten Domain ging am gestrigen Donnerstag
bei der .de-Registry DeNIC ein; mit Abschluss des vorgestrigen Mittwoch
waren 7.998.565 .de-Domains registriert.
Das
DeNIC betont, dass man mit acht Millionen registrierten Domains
die Position von .de als beliebteste länderbezogene TLD vor
.uk mit etwa 3,7 Millionen Einträgen habe ausbauen können..
Die .de-Domain liege damit auch weit vor den weltweit genutzten
allgemeinen TLDs (gTLD[5]) wie .org, .net, .info oder .biz. Nur
die TLD .com wird mit mehr als 30 Millionen Domains stärker
genutzt als .de.
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09.10.04 |
Und
heute etwas zum Lachen
Dagmar geht im Supermarkt zur Kasse und sagt:
"Sie haben sich gestern beim Herausgeben um zwanzig Mark geirrt."
"Das kann jeder sagen!" gibt die Kassiererin unfreundlich
zurück. "Das hätten Sie gleich sagen müssen. Jetzt
ist es zu spät!"
"Na gut, dann behalte ich das Geld eben..."
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10.10.04 |
GEZ-Gebühr
für Internet-PC's kommt
Heftige
Proteste wurden laut, nachdem erste Pläne der Ministerpräsidenten
bekannt wurden, im Zuge der Erhöhung der Rundfunk- und Fernsehgebühren
auch für PCs mit Internet-Anschluss ab 2007 die GEZ-Gebühr
zu erheben. Nun kommt eine Gebührenerhöhung um 88 Cent
-- und die GEZ-Pflicht für Internet-PCs in Privathaushalten
bereits ab 1. April 2005. Lediglich für Firmen sollen GEZ-Gebühren
wie ursprünglich geplant erst ab 1. Januar 2007 erhoben werden,
berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Abgesegnet werden
müssen die Beschlüsse der Ministerpräsidenten noch
von den jeweiligen Parlamenten der Bundesländer.
Die
Gebühr soll nach den bisher bekannt gewordenen Plänen
für jeden PC erhoben werden, mit dem der Nutzer ins Internet
gehen kann. Ein spezieller Anschluss für einen Fernseh- oder
Rundfunkempfang, etwa eine TV- oder DVB-T-Karte, ist nicht notwendig,
damit ein PC GEZ-pflichtig wird. Wer schon GEZ-Gebühren berappt,
der muss für seinen Internet-PC nicht erneut bezahlen -- wer
allerdings kein Radio- oder Fernsehgerät, dafür aber einen
PC mit Internet-Anschluss besitzt, wird künftig zur Kasse gebeten.
Für Firmen, hieß es bereits im Entwurf des Beschlusses,
soll die Gebühr grundstücksbezogen erhoben werden -- Unternehmen
würde damit pro Firmengebäude zahlungspflichtig, wenn
sie nicht bereits GEZ-Gebühren für eventuell vorhandene
Fernseh- oder Radiogeräte bezahlen, die Mitarbeiter im Unternehmen
nutzen.
Gegen
die Pläne der Ministerpräsidenten hatte sich heftiger
Widerstand aus Wirtschaft und Politik geregt. Die früheren
Vorhaben zu einer GEZ-Gebühr auf Computer, die bei allen politischen
Parteien eigentlich auf Zustimmung stießen, wurden aber angesichts
des Widerstands vor allem aus der Wirtschaft bislang immer wieder
ausgesetzt.
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11.10.04 |
Zum
Nachdenken
"Lehne es nicht ab, das Negative zur Kenntnis zu nehmen.
Weigere Dich lediglich, Dich ihm zu unterwerfen. " N.
V. Peale
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12.10.04 |
Führung
im Freiburger E-Werk
Am heutigen Dienstag, den 12. Oktober, 16 Uhr, führt die Kunsthistorikerin
Brigitte von Savigny durch die Kunstateliers im Freiburger E-Werk,
Hallen der Kunst, Eschholzstraße 77. Treffpunkt ist vor dem
Eingang des Restaurants des E-Werks (Nähe Ferdinand-Weiß-Straße).
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt.
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13.10.04 |
512
Jahre ist es nun her
Christoph Kolumbus entdeckt Amerika. Auf dem Weg nach Indien, entdeckt
Chistoph Kolumbus Amerika. Bis zu seinem Tod hat der Seefahrer aber
nie von seinem Irrtum erfahren.
Kolumbus
wurde 1451 in Genua, Italien, geboren. Anfangs arbeitete er
genau wie sein Vater als Wollweber. Aber Kolumbus war ein
wissbegieriger Abenteurer und das Meer faszinierte in sehr. Deshalb
wollte er lieber als Kaufmann zur See zu gehen. Indien war damals
das Land des Goldes und der Gewürze. Daher entschied sich Kolumbus,
dass die Route Portugal-Indien sein Arbeitsweg sein
sollte. Um nach Indien zu gelangen, musste man mit dem Schiff Richtung
Osten an Afrika vorbei segeln. Kolumbus beabsichtigte, den Weg zu
verkürzen. Er wusste bereits, dass die Erde eine Kugel ist
und wollte es einmal westwärts versuchen. Das portugiesische
Königshaus unterstützte diese Idee nicht; das spanische
dagegen schon. Das Königspaar stellte Kolumbus drei Schiffe
und Mannschaften zur Verfügung.
Am 3. August 1492 es dann soweit. Kolumbus stach in See und ging
heute vor 512 Jahren an Land. Seiner Meinung nach betrat er Indien.
Deshalb nannte er die Einwohner auch Indianer. Tatsächlich
hatte Kolumbus einen neuen Kontinent entdeckt: Amerika. Er landete
damals auf einer Insel der Bahamas. Kolumbus trat noch drei weitere
große Reisen in sein Indien an. Am 20. Mai 1506
starb der Entdecker Amerikas.
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14.10.04 |
Heute
machen wir einen Ausflug in die Botanik ...
denn bis zum gestrigen Tage haben wir mit einem "Nadelkissen"
ganz andere Dinge verbunden. Bis wir auf die "Nadelkissen-Protea"
gestossen sind. Mit ihrem lateinischen Namen "Leucospermum tottum"
hätten wir natürlich sofort etwas anzufangen gewusst und
gleichzeitig damit verbunden, dass ihre Herkunft: der prähistorischer
Südkontinent Gondwana (heute das auseinder-getriftetes Afrika,
Asien, Antarktis und Südamerika) ist.
Die Familie der Proteaceae ist heute fast ausschließlich in
Südafrika und Australien heimisch. Hauptverbreitungsgebiet am
Kap der Guten Hoffnung.
Sie wachsen von Meeresniveau bis in die hochgelegen Gebirgsregionen
auf 3.000 m Höhe.

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15.10.04 |
Erster
Tag Ramadan
Heute beginnt für die mehr als eine Milliarde Moslems in aller
Welt der Fastenmonat Ramadan. Ramadan wird ausgerufen, wenn die Mondsichel
nach Neumond erstmals wieder mit bloßem Auge sichtbar ist. In
der 27. Nacht des Monats Ramadan soll Mohammed seine erste Offenbarung
durch den Engel Gabriel empfangen haben.
Das Fasten gehört zu den fünf heiligen Pflichten der Moslems
(daneben gilt das Glaubensbekenntnis, die fünf täglichen
Gebete, eine Pilgerfahrt nach Mekka und Hilfeleistung für die
Armen). Im Ramadan müssen alle Moslems vom Morgengrauen bis zum
Sonnenuntergang fasten. Kranke Menschen, Schwangere, stillende Mütter,
Kinder unter zwölf Jahre, Reisende und Soldaten im Krieg und
ältere Menschen sind vom Fastengebot ausgenommen. Zum Fasten
gehört auch der Verzicht auf jegliche flüssige Nahrung sowie
der Verzicht auf Genussmittel (Tabak) und körperliche Liebe.
Mahlzeiten werden ausschließlich in der Nacht eingenommen.
Durch das Fasten sollen die Gläubigen erleben, dass die Religion
einen höheren Wert darstellt als das tägliche Leben. Während
des Ramadans widmen sich viele Moslems stundenlang dem Gebet und dem
Koranstudium in der Moschee. Die Fastenzeit wird mit einem Fest (dem
Zuckerfest) beendet. |
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