| |
01.11.04 |
Allerheiligen
Heute feiern die Katholiken das Fest
Allerheiligen. An diesem Tag werden alle Heiligen verehrt. Heilige
sind Menschen, die in besonderer Weise ihr Leben aus dem Glauben geführt
haben und die christliche Botschaft verkündet haben.
Die Kirche hat viele Menschen heilig gesprochen, das heißt,
dass diese Heilige offiziell in der Kirche verehrt werden. Bevor jemand
jedoch heilig gesprochen wird, gibt es viele Prüfungen und Untersuchungen.
Das Fest Allerheiligen hat seine Wurzeln jeoch im Orient, wo man schon
im 4. Jahrhundert die Glaubenszeugen verehrt hat, die für ihren
Glauben gestorben sind (die sog. Märtyrer). Das heutige Allerheiligenfest
am 1. November wurde
im 8. Jahrhundert zuerst in England und Irland gefeiert.
|
|
|
02.11.04 |
Wahlen
in den USA
Am heutigen 2. November 2004 wird in den USA ein neuer Präsident
gewählt. Er wird dann der 43. Präsident der USA sein. Es
kandidieren George W. Bush und John Kerry. George W. Bush, der jetzige
Präsident, kandidiert für eine 2. Amtzeit. Er wurde 1946
geboren. Er ist der Sohn von George Bush, dem 41. Präsidenten
der USA. Bush ist Kandidat der Republikanischen Partei.
John Kerry wurde 1943 geboren. Er ist Senator des US-Bundesstaates
Massachusetts. Er ist Kandidat der Demokratischen Partei.
|
|
|
03.11.04 |
US-Wahl:
Die Entscheidung fällt in Ohio
Auch bei dieser Wahl fällt die Entscheidung über den künftigen
US-Präsidenten vermutlich nicht mehr in der Wahlnacht. Die Welt
schaut auf Ohio: Dort liefern sich Amtsinhaber Bush und sein Herausforderer
Kerry ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Und wer in Ohio siegt, zieht ins Weiße
Haus ein. Mit einem Endergebnis wird dort jedoch nicht vor Mitte November
gerechnet.
Im Moment liegt Bush in Ohio vorn.
|
|
|
04.11.04 |
Vorankündigung
Gemeindebasar der Herz-Jesu-Pfarrei im Gemeindehaus St. Klara
Unter
dem Motto "Gemeinsam feiern, teilen, fröhlich sein"
findet am Samstag und Sonntag, 6. und 7. November, der Gemeindebazar
der Herz-Jesu-Pfarrei im Gemeindehaus St. Klara, Klarastraße
41, statt. Von Kutschfahrten über Flohmarkt, Bücher- und
Schallplattenmarkt, Kleiderverkauf, Verkauf von Eine-Welt-Waren,
Tombola bis hin zu Jazzdance-Vorführungen ist laut Veranstaltern
viel geboten. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Bazarseiten
sind am Samstag von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr.
Der Reinerlös geht zu einem Teil an die Partnergemeinde in
Peru, zum anderen Teil wird er für den Bau einer Rollstuhlrampe
an der Herz-Jesu Kirche verwendet.
|
|
|
05.11.04
-
07.11.04 |
Für
das Wochenende eine Freude für das Auge

|
|
|
08.11.04 |
Zum
Nachdenken
"Kein Händeklatschen ertönt nur von einer Hand ohne
die andere." Rumi
|
|
|
09.11.04 |
Wie
der Bauch Entscheidungen trifft
Wer eine Entscheidung
"aus dem Bauch heraus" trifft, liegt nicht selten goldrichtig.
Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, wie der Instinkt in die
Magengegend gelangt: Der Gehirnbotenstoff Dopamin steuert, welche
Lehren das Denkorgan aus seinen Erlebnissen zieht.
Weisheit, heißt es, sei die Summe der schlechten Erfahrungen.
Hirnforscher wissen, dass sowohl negative als auch positive Erlebnisse
den Menschen prägen: Positive Folgen einer Entscheidung verstärken
den Lerneffekt, während negative Auswirkungen dazu führen,
dass eine Erfahrung mit dem Etikett "in Zukunft möglichst
vermeiden" abgespeichert wird.
Schon
Tierversuche haben ergeben, dass der Neurotransmitter Dopamin -
der beispielsweise die positiven Gefühle im Belohnungszentrum
vermittelt - eine Schlüsselrolle in diesem Verstärkungssystem
spielt. Je nach Art der Erfahrung schüttet das Gehirn größere
oder kleinere Mengen des Botenstoffs aus, so dass auf Basis dieses
Erfahrungsschatzes - so die bisherige Vermutung - irgendwann auch
instinktive Entscheidungen möglich werden. Welche Abläufe
genau dahinter stehen, war jedoch bisher nicht im Detail bekannt.
Nun
kamen US-Forscher dem "Bauchgefühl" bei der Untersuchung
von Parkinsonpatienten auf die Schliche, deren Dopaminspiegel entweder
krankheitsbedingt abgesenkt oder durch Medikamente erhöht war.
Ein Team um Michael Frank von der University of Colorado in Boulder
entwickelte ein Computermodell, das die Wirkung von Dopamin simulierte.
Anschließend verglichen die Forscher das Ergebnis der Simulation
mit dem Abschneiden von 30 Parkinson-Patienten und 19 gesunden Kontrollprobanden
in verschiedenen Lerntests.
Genau
wie von der Simulation vorhergesagt, wurden die Probanden mit erhöhtem
Dopaminspiegel überdurchschnittlich stark von positiven Erfahrungen
beeinflusst. Bei den nicht medikamentös behandelten Parkinson-Patienten,
deren Dopaminspiegel sehr niedrig war, hatten dagegen negative Erfahrungen
den größten Lerneffekt, schreiben Frank und seine Kollegen
im Wissenschaftsmagazin "Science" (Bd. 306, S. 1033).
Die Kontrollgruppe nutzte sowohl die positive als auch die negative
Verstärkung, um daraus zu lernen.
Die
Ergebnisse könnten nach Ansicht der Forscher helfen, auch andere
Krankheiten mit gestörter Dopaminregulation wie Schizophrenie
oder Suchterkrankungen besser zu verstehen. Nur wenn die Wirkung
des Botenstoffs in verschiedenen Bereichen des Gehirns genau bekannt
sei, könnten auch Medikamente entwickelt werden, die ganz speziell
einzelne dieser Wirkungen nachahmen, schreiben die Wissenschaftler.
Dadurch könnten viele der Nebenwirkungen heutiger Wirkstoffe
vermieden werden.
|
|
|
10.11.04 |
Bischof
aus Kamerun macht Abstecher im Stühlinger
Die St.-Josef-Gemeinde im Stühlinger will eine Partnergemeinde
in Kamerun finden, Freiburger könnten dann das Land besuchen.
Die Pfarrei St. Josef im Stühlinger hatte am Wochenende hohen
Besuch: Cornelius Esua, Bischof aus Kamerun, feierte unter anderem
den Samstagsgottesdienst mit. Die Gemeinde St. Josef plant nun, mit
einer Gemeinde in der Stadt Kumbo in Kamerun Kontakt aufzunehmen,
um eine Partnerschaft zu begründen, innerhalb derer Freiburger
Gemeindemitglieder in das afrikanische Land reisen könnten.
"Herr
Esua ist ein Bischof zum Anfassen", sagt Wolfgang Lorenz, Leiter
des "Eine-Welt-Kreises" der Gemeinde St. Josef. Der Kreis
und die Gemeinde fördern ein "Wasserprojekt" für
eine Schule in Kamerun mit rund 700 Schülern und den Aufbau
eines Jugendzentrums, aus dem später Werkstätten für
arbeitslose Jugendliche hervorgehen sollen. "Das Projekt soll
der verbreiteten Landflucht entgegenwirken", sagt Lorenz.
Der Bischof ist schon zum siebten Mal in Freiburg zu Besuch gewesen.
Ein an sich unglücklicher Umstand macht diese häufigen
Aufenthalte in Freiburg möglich: "Der Bischof hatte eine
Herzoperation. Zur Kontrolluntersuchung muss er einmal im Jahr nach
Italien, nach Parma", erläutert Lorenz, "und dann
kommt er auch hier in Freiburg vorbei." Pfarrer Hansjörg
Rasch findet: "Er ist fast schon ein richtiger Freiburger."
Dass aus einigen Freiburgern schon bald waschechte Kameruner werden,
ist zwar nicht zu erwarten, aber die Beziehung der St. Josefs-Gemeinde
zu Kamerun soll auf jeden Fall intensiviert werden. "Alle zwei,
drei Jahre könnten wir Besuch aus Kumbo empfangen", hofft
Lorenz. Gegenbesuche von "drei, vier Leuten aus Freiburg"
könnten dann in einem ähnlichen Rhythmus stattfinden.
Vorbild ist die Herz-Jesu-Gemeinde, die als Seelsorgeeinheit mit
St. Josef ebenfalls von Pfarrer Rasch betreut wird. Die Herz-Jesu-Gemeinde
habe nämlich bereits eine Partnerschaft zu einer Gemeinde aus
Peru, berichtet Lorenz.
Der
"fast schon richtige Freiburger" Bischof Esua hat seinen
dreitägigen Aufenthalt im Breisgau genossen. "Ich mache
immer gerne einen Abstecher hierher", sagte Esua. Freiburg
sei "eine gute Stadt", die inzwischen 18-jährige
Partnerschaft zu St. Josef eine "tolle Verbindung." Lorenz
hat bei der Vorbereitung des Bischofsbesuches weitere Verbindungen
zwischen Freiburg und Kamerun entdeckt: "An der Universität
gibt es einen afrikanischen Chor, drei Viertel der Sänger kommen
aus Kamerun." Der Chor belebte mit Gesang und Trommeln den
Samstagsgottesdienst.
|
|
|
11.11.04 |
Martinstag
Heute ist der Tag des heiligen Martin. Seine Verehrung setzte bereits
zu seinen Lebzeiten ein, besonders gefördert durch das Mantelwunder,
wonach ihm als junger Soldat Christus erschienen sei, nachdem er auf
dem Weg nach Amiens einem halbnackten Bettler die Hälfte seines
Mantels überlassen habe. Hieraus leitet sich sein Patronat über
die Bettler, Bedürftigen, Soldaten und Tuchmacher ab sowie diverse
Martinsbräuche am 11. 11. ( Tag seines Begräbnisses ), die
mit Festessen, Laternenumzügen oder dem Geschenke-sammeln der
Kinder an Martin als Gabenspender erinnern und gleichzeitig die sechswöchige
Adventsfastenzeit einläuten.
|
|
|
12.11.04 |
Neues
Element heißt "Roentgenium"
Chemiker müssen
sich einen neuen Namen merken. Das Element mit der Ordnungszahl 111,
von deutschen Forschern bereits vor zehn Jahren entdeckt, steht künftig
als "Roentgenium" im Periodensystem.
Darmstadt - Zehn Jahre lang hatte es nur eine Nummer. Jetzt hat es
einen Namen: "Roentgenium", kurz "Rg". So heißt
fortan jenes chemische Element, dass ein internationales Forscherteam
unter deutscher Leitung 1994 erstmals nachweisen konnte. Die Fachwelt
sprach seitdem schlicht vom Element mit der Ordnungszahl "111"
- und das, obwohl der Nachwuchs ziemlich gewichtig ist: Roentgenium
ist das schwerste Element des Periodensystems mit einem Namen.
Den
Namen für "111" haben seine Entdecker von der Darmstädter
Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) ausgewählt.
Die International Union of Pure and Applied Chemistry (Iupac) nahm
jetzt den Namensvorschlag der GSI an, mit dem der Physiker und Nobelpreisträger
Wilhelm Conrad Röntgen (1845-1923) geehrt werden soll.
Das
Team um Sigurd Hofmann hatte Roentgenium durch Kernfusion beim Beschuss
einer Wismut-Folie mit Nickel-Ionen erzeugt. Das Element zerfällt
bereits nach Sekundenbruchteilen und kann nur mit empfindlichen
Analyseverfahren nachgewiesen werden. Im Taufen von Elementen sind
die GSI-Forscher geübt: Sie haben bereits mehrere neue Elemente
entdeckt, zuletzt im vergangenen Jahr das 110. Element des Periodensystems,
das mittlerweile den Namen "Darmstadtium" trägt.
|
|
|
13.11.04 |
Zum
Nachdenken
"Manche Probleme lösen
sich von allein, wenn man ihnen Zeit dazu gibt."
Nelson Mandela
|
|
|
14.11.04 |
Tag
der offenen Tür in der Nachbarschaft
Der Kinder- und Jugendtreff Haslach, Carl-Kistner-Straße 59,
lädt zu seinem Tag der offenen Tür für Sonntag, 14.
November, ab 14 Uhr ein. Dieser richtet sich insbesondere an Kinder,
Jugendliche und Eltern im Stadtteil. Es wird unter anderem ein Puppentheaterstück
aufgeführt (14.30 Uhr), am offenen Feuer gegrillt, gespielt und
gebastelt.
|
|
|
15.11.04 |
Die
heutige Bauernregel
scheint sich zu bewahrheiten:
"Der heilige Leopold ist dem Altweibersommer hold." |
|
|
|