Aktuelles

Ende Mai 2004
 
 

 


Stühlinger Online ( Zeitraum: 16.05.04- 31.05.04  )
 
 
16.05.04

Kicken mit Frisbee

Im Stühlinger findet heute, auf dem Bolzplatz in der Ferdinand-Weiß-Straße ein kostenloses Kleinfeld-Fußballturnier statt. Ein Team besteht aus fünf Spielern sowie einem Ergänzungsspieler. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich Henna-Tatoos machen zu lassen und eine Torwand künstlerisch zu gestalten. Für Verpflegung ist ebenfalls gesorgt. Veranstaltet wird dieses Fußballturnier vom Frisbee-Projekt. Frisbee steht für Freizeit und Sport. Das Projekt steht unter der Trägerschaft des Vereins "Jugendberatung Freiburg" und wird durch Mittel des Quartiersrates gefördert.

Vier Studenten der Katholischen Fachhochschule haben es sich zur Aufgabe gemacht, im Stühlinger Freizeit- und Sportangebote zu entwickeln. Dieses Kleinfeldturnier ist neben den regelmäßigen Angeboten (dienstags 18 Uhr Fußball, donnerstags 17 Uhr Basketball) das erste größere Event, das vom Frisbee-Team veranstaltet wird. Unterstützung bekommen die Frisbees dabei von engagierten Bewohnern des Stühlingers. So wird zum Beispiel die Bewirtung von freiwilligen Helfern übernommen.

 
 
17.05.04 Schüler mit Partyleuchte und Webcam zum Sieg bei Jugend forscht

Die Zutaten klingen einfach: Eine Handkamera, eine Partyleuchte, Glasfasern und vor allem ein Geistesblitz -- mehr mussten Frederik Schaal und Torben Ott kaum aufbieten, um die Jury zu überzeugen und sich gegen die junge Konkurrenz im Finale von Jugend forscht durchzusetzen. Das so genannte Spektrometer, mit dem die 19- und 18 Jahre alten Freunde aus Weinstadt und Bietigheim-Bissingen am Sonntag in Saarbrücken im Fachgebiet den ersten Platz gewannen, hat vor allem ein Ziel: den bislang eher trockenen und theoretischen Chemieunterricht in der Schule spannender zu machen. "Wir hatten Probleme mit den Apparaten in der Schule, da haben wir uns eben etwas Einfacheres und Billigeres ausgedacht", erzählen die beiden nach der Preisverleihung.

Mit ihrem Spektec kann unter anderem die Konzentration von Salzen in Lösung und von farbigen Stoffen bestimmt werden. Außerdem lassen sich geringere Mengen Metall nachweisen. "Die Daten der Messungen werden mit der Webcam auf einen Computer übertragen und mit einer selbst entwickelten Software ausgewertet", erklärt Ott und lächelt, als wäre seine Erfindung das Einfachste auf der Welt. Ein bisschen Feinarbeit wollen die beiden noch leisten, dann soll ihre Erfindung als Bausatz für die Schulen zur Verfügung stehen.

Den Ideen der Erfinder-Elite sind bei Jugend forscht kaum Grenzen gesetzt. Aus Riedlingen wurde ein Messgerät prämiert, mit dem Wasserstoff-konzentrationen bestimmt werden können. Drei Schüler aus Friedrichshafen machten mit Motorsägeketten buchstäblich kurzen Prozess: Ihr Schärf-Lux automatisiert den Schleifvorgang und macht das zeitaufwändige Ausbauen der Kette überflüssig. Gesteuert wird der Apparat über einen Minicomputer.

Nachhaltigen Eindruck hinterließ auch der Roboter Kitao eines Tübinger Schülertrios, der mit der Hilfe von zwei Kameras dreidimensional den gesamten Raum erfassen kann. Kein Wissen ohne Unterricht: Der 59 Jahre alte Winfried Sturm gesellte sich als "Lehrer des Jahres" stolz zu den jugendlichen Preisträgern. "Die große Nachfrage der Schüler an praxisorientierter Arbeit zeigt, dass Bildung nicht nur nach dem Lehrplan funktionieren sollte", sagte Sturm nach der Verleihung des mit 5000 Euro dotierten Preises, der in diesem Jahr zum vierten Mal vom Magazin Stern vergeben wurde.

Nach Ansicht Sturms müssen Schule, Wissenschaft und Wirtschaft noch enger zusammenarbeiten. Das Ergebnis ist in seiner Schule in Staufen messbar: Ein Seismograph der Schüler zeichnet dort weltweit Erdbeben auf, außerdem machen von Firmen finanziell unterstützte Apparaturen in der Hardware AG Sturms die Theorie der Computertechnik greifbar.
 

18.05.04 "Fliegendes Internet" geht bei Lufthansa in den Regelbetrieb

Mit dem Start des Internet-Angebotes FlyNet hat die Lufthansa heute das Zeitalter des Breitband-Surfens über den Wolken eingeläutet. Das teilte Unternehmenssprecher Michael Lamberty per E-Mail aus einer Flughöhe von 9400 Metern mit. Das Angebot startete an Bord des Airbus A340-300 Göttingen auf dem Flug von München nach Los Angeles.

Bis zum Jahr 2006 will die Fluggesellschaft ihre gesamte Langstreckenflotte mit dem Zugang zum Datennetz ausrüsten, fünf Jets sind bereits entsprechend modernisiert. In einem dreimonatigen Testlauf hatten im Frühjahr vergangenen Jahres insgesamt rund 8000 Fluggäste ein Vorläufersystem auf 155 Flügen zwischen Frankfurt und Washington an Bord einer Boeing 747-400 getestet.

Die Technik für den fliegenden Zugang ins Internet stammt vom US-amerikanischen Flugzeughersteller Boeing, lässt sich aber auch in andere Jets einbauen. Eine spezielle Antenne im Rumpf des Flugzeuges empfängt die Daten vom Satelliten und leitet sie per WLAN an die Passagiere weiter. 30 Minuten Nutzung kosten 9,95 US-Dollar (8,50 Euro), wer den ganzen Flug über im Internet surfen will, zahlt pauschal 29,95 US-Dollar.
 

19.05.04 Vorankündigung - Schlesische Maiandacht in der Josefskirche

Das St. Hedwigswerk und die Freiburger Schlesier laden zur schlesischen Maiandacht morgen am Himmelfahrtstag, den 20. Mai, ein. Die Feierlichkeit findet um 16 Uhr in der Josefpfarrkirche, in der Breisacher Straße 119 statt. Liedertexte werden bereitgestellt.
 
20.05.04 Christi Himmelfahrt - Vatertag

Stühlinger Online wünscht allen Vätern und all denen, die es noch werden wollen, einen schönen Tag. Das Wetter sollte einem angenehmen Tag nicht im Wege stehen, es sind sommlicher Temperaturen angesagt.

 
21.05.04 Deutsch als Amtssprache der USA

Seit 200 Jahren hält sich hartnäckig eine Legende, die besagt, dass Deutsch um ein Haar die offizielle Landessprache der USA geworden wäre. Ein entsprechendes Gesetz soll nur an einer einzigen Stimme gescheitert sein.
Der Mann, der die Wahl zugunsten von Englisch entschied, soll ausgerechnet deutscher Abstammung gewesen sein.

So wie das Ungeheuer von Loch Ness taucht auch die so genannte Muehlenberg-Legende alle Jahre wieder auf und findet regelmäßig neue Freunde, die zu ihrer Verbreitung beitragen. Das ist auch nicht verwunderlich, denn ihre Faszination wächst im gleichen Maße, wie Macht und Einfluss der USA wachsen.

Wer war dieser Muehlenberg, und was hat es mit der Behauptung auf sich,
die USA wären beinahe deutschsprachig geworden? Hat es jemals eine Abstimmung in den USA über die offizielle Landessprache gegeben?
Oder gab es sie zumindest in einzelnen Bundesstaaten?

Englisch war doch die Sprache der verhassten Kolonialherren, gegen die sich das amerikanische Volk im Unabhängigkeitskrieg erfolgreich aufgelehnt hatte. Wäre es da nicht vorstellbar, dass die jungen Vereinigten Staaten nach ihrer Gründung beschlossen, sich eine andere Sprache zu geben? Natürlich - vorstellbar ist vieles; Tatsache ist jedoch, dass eine Abstimmung über die Amtssprache der USA niemals stattgefunden hat, auch nicht auf regionaler Ebene.

Doch wie alle Legenden hat auch diese einen wahren Kern:
Am 9. Januar 1794 reichte eine Gruppe deutscher Einwanderer aus Virginia beim US-Repräsentantenhaus eine Petition ein, in der sie die Veröffentlichung von Gesetzestexten in deutscher Übersetzung forderten. Dies sollte den Einwanderern, die noch kein Englisch gelernt hatten, helfen, sich schneller mit den Gesetzen in der neuen Heimat zurechtzufinden. Doch der Antrag wurde vom Hauptausschuss des Repräsentantenhauses mit 42 zu 41 Stimmen abgelehnt. Der deutschstämmige, zweisprachige Sprecher des Repräsentantenhauses, Frederick Augustus Conrad Muehlenberg, der sich selbst bei der Abstimmung enthalten hatte, erklärte hinterher: "Je schneller die Deutschen Amerikaner werden, desto besser ist es."

Dies führte bei den deutschen Siedlern zu einer gewissen Verbitterung, die den Nährboden für jene Legende bildete, die eine Generation später aufkam und als so genannte Mühlenberg-Legende Berühmtheit erlangte. 1828, so ging das Gerücht, habe es in Pennsylvania eine Abstimmung darüber gegeben, ob Deutsch neben Englisch zweite Amtssprache werden sollte. Der entsprechende Antrag sei mit nur einer Stimme überstimmt worden. Die entscheidende Stimme, die Deutsch verhinderte, habe ausgerechnet der deutschstämmige Parlamentssprecher Mühlenberg abgegeben.

Dass eine solche Abstimmung jemals stattgefunden hat, konnte allerdings bis heute nicht bewiesen werden. Tatsache ist, dass die Deutschen zu Beginn des 19. Jahrhunderts zwar einen nicht unerheblichen Bevölkerungsteil im Staate Pennsylvania ausmachten, doch dieser war nicht höher als ein Drittel. Auf die Gesamtpopulation der USA bezogen, lag der Anteil deutscher Einwanderer um 1830 gerade mal bei neun Prozent.
 

22.05.04

23.05.04

Nachverdichtung im Stühlinger

Zwischen Fehrenbachallee, Wanner-, Drais- und Engelbergerstraße wird nachverdichtet. Das beschloss der Gemeinderat mit großer Mehrheit in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag. In drei Bauabschnitten sollen zwischen Mitte 2004 und Ende 2006 das Haus Draisstraße 20 und mehrere Garagen abgerissen, eine Tiefgarage, eine zentrale Heizungsanlage und vier neue Gebäude gebaut und rund 100 bestehende Wohnungen saniert werden.

Eigentümerin der Gebäude, die bereits auf dem Areal stehen, ist die Freiburger Stadtbau GmbH. Sie wird auch die vier neuen Gebäude bauen und die Planungskosten übernehmen, so dass der Stadtverwaltung keine Kosten entstehen. An der Ecke Fehrenbachallee / Wannerstraße soll als städtebaulicher Akzent ein siebengeschossiges Gebäude entstehen. Entlang der Wannerstraße wird ein Block gebaut, dem das noch bestehende Haus Wannerstraße 20 weichen muss. Dadurch entsteht hinter dem neuen Gebäude eine Ruhezone, die vom Lärm der Wannerstraße geschützt ist. In zweiter Reihe der Fehrenbachallee werden außerdem zwei viergeschossige Gebäude hochgezogen. Unter ihnen und parallel zur Fehrenbachalle können in einer Tiefgarage 85 Autos der zukünftigen Bewohner der Neubauten und auch einige derjenigen, die bereits in den bestehenden Wohnungen leben, abgestellt werden. Dafür können die oberirdischen Garagen abgerissen werden.

Vor der Entscheidung im Gemeinderat hatte die "Bürgerinitiative gegen weitere Verdichtung des Stühlinger auf Kosten vorhandener Grünflächen" sich in einem offenen Brief an die Gemeinderäte gegen die geplante Bebauung ausge-sprochen. Die Anwohner befürchten, dass sich die Wohnsituation in dem "bereits am meisten verdichteten Stadtteil Freiburgs" verschlechtert: Eine der letzten größeren Grünflächen werde zerstückelt, alte Bäume gefällt und eine "Kasernierung der Wohnsituation" sei die Folge der Nachverdichtung.

In der Vorlage des Stadtplanungsamts für die Gemeinderatssitzung ist allerdings zu lesen, dass die Grünflächen nach der Bebauung sich nicht verringern, sondern sogar leicht vergrößern. Dies erkläre sich durch den Abriss bestehender Garagen und die Tatsache, dass die neuen Gebäude teilweise auf bereits versiegelten Flächen errichtet werden.

Grundsätzlich beschreibt das Stadtplanungsamt das Vorhaben als "maßvolle Ausnutzung vorhandener Flächen" in zentrumsnaher und gut erschlossener städtischer Lage. Es solle verhindert werden, dass junge Familien ins Umland abwanderten und die Auslastung der vorhandenen Infrastruktur, wie Schulen, Einzelhandel oder öffentlicher Nahverkehr gesichert werden. Durch den Bau seniorengerechter Wohnungen im Gebäude an der Ecke Fehrenbachallee / Wannerstraße könnten außerdem älteren Menschen weiter in ihrem Stadtteil wohnen.
 

24.05.04 Neuer Bundespräsident heißt Horst Köhler

Der künftige Bundespräsident Horst Köhler will den Reformprozess in Deutschland anschieben. Gleichzeitig kritisierte er politische Entscheidungs-träger und Wirtschaftsführer. Den Politikern warf er Müdigkeit vor, den führenden Managern fehlendes Verantwortungsbewusstsein.

"Ich will mithelfen, den Deutschen zu vermitteln, dass sich vieles in diesem Land ändern muss", sagte Horst Köhler der "Bild"-Zeitung. Deutschland müsse sich auf seine Stärken besinnen und dürfe nicht zu viel Zeit bis zu den notwendigen Reformen verstreichen lassen. "Die Politik ist ein bisschen müde geworden auch zu schauen, was die Bürger wirklich bewegt. Man bewegt sich zu sehr im eigenen Brei", sagte Köhler am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Sabine Christiansen". "Wir verlieren zu viel Zeit durch Übertünchen von Problemen." Er hoffe, als Bundespräsident Anwalt der Bürger zu sein.

Er wolle auch die Arbeit der Spitzenmanager kritisch begleiten, unterstrich Köhler. "Es ist ja nicht so, dass die Wirtschaftsführer in Deutschland sozusagen glänzen durch Einfühlungsvermögen und Vorbildfunktion." Wenn jemand ein großes Unternehmen führe und zweistellige Millionenbeträge in
Euro an Gehalt einstreicht und gleichzeitig vermittelt, dass er Zehntausende
von Leuten freisetzt, "dann fehlt es hier nicht nur an Instinkt, sondern auch an unternehmerischem Bewusstsein". Er wünsche sich mehr Verantwortungs-bewusstsein bei den führenden Managern.

Die schleswig-holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) sagte bei "Sabine Christiansen", sie hätte an Köhlers Stelle "die ersten 100 Tage gewartet, bevor ich mich hier gleich in die Wirtschaftspolitik reingeschmissen hätte. Er ist nicht unser Wirtschaftsminister."

Union und FDP sehen in der Entscheidung für den einstigen Chef des Internationalen Währungsfonds auch ein Signal für einen Machtwechsel in Deutschland. Köhler betonte dagegen am Sonntagabend, er sehe sich nicht
als Instrument eines Machtwechsels. Dass Union und FDP seine Wahl so qualifizierten, sei ihre Sache. "Ich werde das Amt überparteilich führen", sagte er im ZDF. Er wolle nicht Ersatzkanzler oder Nebenregierung sein. Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Edmund Stoiber unterstrich indes in der "Passauer Neuen Presse", von der Wahl Köhlers gehe ein deutliches Signal
für die nächste Bundestagswahl aus.

Köhler löst seinen Amtsvorgänger Johannes Rau am 1. Juli ab. Er war am Sonntag mit einer knappen Mehrheit als Kandidat von Union und FDP zum Nachfolger von Rau gewählt worden. Er wurde zwar im ersten Wahlgang gewählt, erhielt aber mit 604 Stimmen nur eine mehr, als für die absolute Mehrheit erforderlich. Köhler setzte sich gegen Gesine Schwan durch, die Kandidatin von SPD und Grünen. Sie erhielt 589 Stimmen und damit 10 mehr als Rot-Grün und PDS zusammen hatten. 9 der 1204 Delegierten enthielten sich, 2 Stimmen waren ungültig. Mindestens 7 der 622 Wahlleute von Union und FDP haben für Schwan votiert.
 

25.05.04 Handy weg – und nun? - was tun?

Fast jedem Menschen ist das schon mal passiert: Geldbeutel verlieren, Schlüssel verlieren, Handy verlieren. Oder man bekommt's geklaut. Und was das Handy angeht, ist das besonders teuer. Deshalb hier die wichtigsten Tipps und Tricks für Euch:

Grundsätzlich gilt zuerst: Auch wenn ihr euer Handy verloren habt, müsst ihr bezahlen, falls jemand damit telefoniert. Entscheidet euch so schnell wie möglich, ob ihr das riskieren wollt.

1) Karte sofort sperren lassen. Das kostet meistens nicht mehr als 10 Euro. Wartet nicht ein erst paar Tage. Falls ihr euer Handy wiederfindet, lasst ihr einfach eure Karte entsperren, und alles ist gut. Erst wenn ihr euer Handy nicht wiederfindet, lasst ihr euch eine neue Karte zuschicken. Das kostet bei den Netzbetreibern noch mal um die 20 Euro extra. Die Hotlines der Netzbetreiber stehen unten.

2) Schreibt eure Adresse auf einen Aufkleber, und klebt den ans Handy oder auf die Innenseite des Akkus. Der Trick ist bei Verlust wirklich die beste Chance, damit ihr euer Handy wiederbekommt.

3) Verratet niemals eure Handy-Geheimzahl, also die PIN. Kein Mensch fragt euch danach, auch die Kunden-Hotline wird euch niemals nach der Handy-PIN fragen.

4) Ihr könnt jedes Handy über eine Spezial-PIN so einstellen, dass nur eure SIM-Karte in eurem Handy funktioniert. Das macht das Handy für einen Dieb vollkommen wertlos. Leider machen das die meisten Kunden aber nicht. Also: Stellt die Spezial-PIN so ein, dass das Handy bei Diebstahl unbrauchbar wird. Im Originalzustand ist diese PIN oft 12345 – also: Die Service-Pin natürlich ändern, sonst machts keinen Sinn, ist ja klar.

5) Wenn das Handy wirklich weg ist, wird's echt teuer, denn bei Verlust oder Diebstahl gibt's leider keine neuen billigen Handys. Auch kann man den Vertrag nicht einfach so kündigen. Deshalb: Manche Netzbetreiber gewähren bereits ab 12 Monaten ein neues Handy. Das ist zwar dann nicht ganz so billig, aber immerhin billiger als ein ganz neues.

6) Einfach bei eBay ein altes Handy ersteigern. Viele Handys halten sich länger als man denkt. Und telefonieren könnt ihr auch mit einem alten Gerät.

Und hier die Hotlines der Netzbetreiber zwecks Sperrung:

T-D1: +49 18 03-30 22 02 (vom D1-Handy aus Kurzwahl 22 02)
Xtra: +49 18 05-22 94 94
D2: +49 800-1 72 12 12
Callya: +49 172-2 29 11
E-Plus: +49 177-10 00
Free&Easy: +49 177-11 50
Viag Intercom/O2: +49 18 05-62 43 57

siehe auch
weitere Notrufnummern
 

26.05.04 Tennis-Weltrekord

So lange hat noch nie ein Match im Profitennis gedauert. Fabrice Santoro benötigte bei den French Open 6 Stunden und 33 Minuten, um seinen französischen Landsmann Arnaud Clement zu bezwingen. Allein der fünfte Satz dauerte fast drei Stunden. Für zwei deutsche Hoffnungsträger war das Turnier hingegen ein kurzes Vergnügen.

Mit 6:4, 6:3, 6:7 (5:7), 3:6, und 16:14 gewann Santoro, der den Matchball nach einem 172 Minuten langen fünften Satz verwandelte, gegen Clement. Das Marathon-Match über 6 Stunden und 33 Minuten auf dem roten Sand von Roland Garros war gestern wegen Dunkelheit unterbrochen worden.

In den Rekordlisten waren bis dato John McEnroe und Mats Wilander geführt worden. Im Daviscup-Viertelfinale zwischen den USA und Schweden siegte der Amerikaner 1982 in St. Louis nach 6 Stunden und 22 Minuten mit 8:6 im fünften Satz.

Eine Minute weniger waren Boris Becker und McEnroe im legendären Match der Daviscup-Relegation 1987 in Hartfort (Connecticut) auf dem Hardcourt. Becker ging damals als Sieger vom Platz und feierte den Klassenerhalt Fahne schwenkend. Lange galt diese Partie als Weltrekord, weil irrtümlich die 18-minütige Pause zwischen dem dritten und vierten Satz eingerechnet war.

Im schnellsten Match der Open-Ära in Roland Garros setzte sich heute der Weltranglistenerste Roger Federer in 75 Minuten mit 6:1, 6:2, 6:1 gegen den Belgier Kristof Vliegen durch.
 

27.05.04 Streit um Café Einstein endet mit Vergleich

F
ürs Café Einstein schien nach acht Jahren Querelen im September endlich alles geregelt zu sein - aber eben nur in der Theorie. In der Praxis sind beim Freiburger Verwaltungsgericht gerade noch einige Regeln für das Lokal in der Klarastraße festgeschrieben worden. Endgültige Bestand-Sicherheit fürs Café soll auch der Bebauungsplan bringen, der dafür bereits zum zweiten Mal geändert wird.

Der Grund für die neuen Regelungen war ein Antrag einiger Anwohner, die verhindern wollten, dass das Einstein bis 24 Uhr geöffnet hat. Gerade dafür hat sich aber der Gemeinderat eingesetzt, und extra im September einer Änderung des Bebauungsplanes für das Karree um das Einstein zugestimmt. Und damit nicht nur einen Schlusspunkt hinter den monatelangen Hickhack um die Öffnungszeiten des Cafés gesetzt. Das stand seit 1994 leer und war bis dahin als Tagescafé nur bis 20 Uhr geöffnet. Die Sperrstunde legte der Bebauungsplan von 1985 fest, der den Stühlinger als ruhiges Wohnquartier stärken sollte. Der Gemeinderatsbeschluss setzte auch einen Punkt hinter die jahrelange Geschichte um die Sanierung des maroden Hauses: Sie kreiste um die Baugenehmigung, die einen Formfehler aufwies. Den nutzte ein Anwohner zum Widerspruch, woraufhin das Regierungspräsidium die Sanierung vorerst stoppte. Der Anwohner war selbst einst fürs Regierungspräsidium in der Bebauungsplanung tätig.

Die aufwändige Sanierung (inklusive Schallschutz) konnte schließlich im August 2002 abgeschlossen werden. Doch der Hausbesitzer Heinz Frietsch fand keinen Pächter, der sich auf die frühe Sperrstunde einlassen wollte. Das änderte der Gemeinderatsbeschluss. Ein Betreiber wurde gefunden und seit Weihnachten hat das Einstein offen - täglich bis Mitternacht. Aber schon Mitte Dezember ging beim Verwaltungsgericht der nachbarschaftliche Eilantrag gegen die längere Öffnungszeit ein. Ein Ansatzpunkt betraf auch den Bebauungsplan, dessen geänderte Version sich gerade in der Offenlage befand, eine Phase im Verfahren, in der Einspruch erhoben werden kann.

Ob dieser Punkt letztlich die Öffnungszeiten für das Einstein hätte kippen können, ist unklar, weil das Gericht den Fall nicht verhandelt hat, sondern einen Vergleich zwischen Stadtverwaltung, Besitzer und Anwohnern bewirkte. Aber sicherheitshalber hat die Stadtverwaltung den Bebauungsplan präzisiert, um ihn unangreifbar zu machen.

Der Vergleich - gegen den kein Widerspruch möglich ist - regelt nun, dass das Einstein unter der Woche um 24 Uhr, wochenends um 1 Uhr schließt. Zehn Mal im Jahr darf's auch länger gehen. Musikdarbietungen haben um 20 Uhr zu enden, zehn Mal im Jahr um 22 Uhr. Außerdem haben sich die Parteien geeinigt, wann die Fenster auf und wie viele Tische an der Straße stehen dürfen. Alles in allem eine faire Lösung, findet Hausbesitzer Frietsch: "Für uns, für die Pächter und für die Nachbarn." Wichtig ist ihm, dass die Situation befriedet wird. "Außerdem habe ja vor allem ich ein Interesse an Ruhe hat", sagt Frietsch. Er wohnt mit seiner Familie selbst im Haus, in dem auch Mietswohnungen sind.

Seit diesem Montag ist der geänderte Bebauungsplan jetzt zum zweiten Mal
in Offenlage. Wenn nichts mehr dazwischen kommt, wird er nach der Sommerpause beschlossen. Dann sollte für das Einstein endgültig alles geregelt sein.
 

28.05.04 Rückblick in Sachen FriSbee-Projekt

Jüngst veranstaltete das FriSbee-Projekt ein Kleinfeldfußballturnier im Stühlinger. 16 Mannschaften mit je sechs Spielern boten den bis zu 150 Zuschauern spannende und unterhaltsame Spiele. Die elf Jugendteams (zwischen elf und 19 Jahren) bildeten zwei Gruppen, deren zwei beste Teams aus jeder Gruppe konnten sich für das Halbfinale qualifizierten. Bei den Erwachsenen spielten alle fünf Teams gegeneinander.

Im Jugendfinale setzte sich der "Gucci Clan" deutlich mit 6:1 gegen die unglücklichen "Champs" durch. Dritter wurde der "SC Kickers". Alle Mitglieder des Siegerteams bekamen einen Pokal. Den Zweit- und Drittplatzierten wurden Medaillen überreicht. Die Erwachsenenrunde gewann die Mannschaft "Afghani 1" mit nur einer Niederlage als Sieger durchsetzen. Neben den Spielen wurde den Teilnehmern und Zuschauern noch zusätzliche Attraktivitäten geboten. Viele Besucher nutzten die Möglichkeit sich Henna-Tattoos machen zu lassen. Für Bewirtung war ebenfalls gesorgt. Untermalt wurde das Turnier mit reichlich Musik.

Für das FriSbee-Projekt war das Fußballturnier ein voller Erfolg. Die zahlreichen Anmeldungen, vor allem von Jugendlichen, bestätigten die vier Studenten in ihrem Vorhaben, die Sport- und Freizeitangebote im Stühlinger auszubauen.
 

29.05.04 Etwas zum Lachen

Chef zum verspäteten Mitarbeiter: "Sie kommen diese Woche schon zum vierten Mal zu spät! Was schließen Sie daraus?" "Es ist Donnerstag?"
 
30.05.04
31.05.04
Stühlinger Online wünscht
Frohe Pfingstfeiertage
 
 
   

Stühlinger Online Anfang Mai 2004

Stühlinger Online Anfang Juni 2004
   
 

Zur Hauptseite Stühlinger Online