Aktuelles

Anfang März 2004
 
 

 


Stühlinger Online ( Zeitraum: 01.03.04 - 15.03.04  )
 
 
01.03.04

Kunst in Kinderklinik

Zwischen dem 29. Februar und dem 31.März zeigt der Freiburger Künstler Peter O. Hammann einen Teil seiner Arbeiten in der "Galerie in der Kinder-klinik", Haus Feldberg; im "Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin", Mathildentrasse 1. Voraussichtlich vom 20. März an sind weitere Arbeiten im Bürgerzentrum der Stadt Freiburg, Ecke Günterstal/ Baslerstrasse zu sehen.
 

 
02.03.04 Frauen kämpfen um Chancengleichheit

Im Stühlinger treffen sich am Weltgebetstag vier Kirchengemeinden mit Frauen aus Panama. Frauen der evangelischen Kreuz- und Luthergemeinde sowie der katholischen Gemeinden Herz-Jesu und St. Josef im Stühlinger werden am Freitag, 5. März, den Weltgebetstag der Frauen zusammen mit Frauen aus Panama gestalten.

Das Motto des Weltgebetstages "Im Glauben gestalten Frauen Zukunft" ermutige die Frauen in Panama, auf ihrem erfolgreichen Weg zu mehr Gerechtigkeit zwischen Männern und Frauen weiter zu gehen, heißt es in einer Mitteilung der Organisatorinnen. Anhand einer weniger bekannten Bibelstelle von den fünf Töchtern Zelofhads (4. Buch Mose) werde das Prinzip der Chancengleichheit hervorgehoben und in die heutige Situation übersetzt.

Am 5. März findet um 15 Uhr im Gemeindezentrum St. Klara, Klarastraße 41 zunächst eine Information zum Land Panama bei Kaffee und Kuchen statt und anschließend um 17 Uhr ein Gottesdienst, den die Frauen der vier Gemeinden gestalten. "Die Kollekte des Weltgebettages kommt der Projektarbeit zugute, die weltweit Frauen darin unterstützen, ihre Rechte für sich und ihre Familien einzufordern", heißt es in der Mitteilung.
 

03.03.04 Zum Nachdenken:

" Man muss sich ein würdiges Ziel wählen
  und darf es niemals aus dem Auge verlieren.
"               Christine von Schweden
 
04.03.04 600.000 Aufträge für .de-Umlautdomains

Bei der DeNIC sind knapp 600.000 Aufträge für Umlautdomains eingegangen. Damit sei die Startphase der IDN-Einführung in Deutschland erfolgreich abgeschlossen, teilt die .de-Registry mit. Seit dem 1. März können Internationalized Domain Names (IDNs) unterhalb der Top Level Domain .de in Auftrag gegeben werden.

Mehr als 130.000 neue Domains seien in den vergangenen 48 Stunden registriert worden. Das sei ein neuer Rekord. "Noch niemals zuvor mussten die DeNIC und ihre Mitglieder eine so große Auftragsflut bewältigen. Die technisch anspruchsvolle Umstellung der Systeme auf den neuen Internetstandard IDN wurde termingerecht zum angekundigten Zeitpunkt realisiert", teilt die Genossenschaft stolz mit.
Als erste .de-Domain mit Umlauten war kurz nach dem Start kurz nach 10:00 Uhr öko.de registriert worden. Bei der Registrierung wird strikt das Prioritäts-prinzip angewendet. Insgesamt 92 zusätzliche Buchstaben stehen nun zur Verwendung in .de-Domains zur Verfügung.
 
05.03.04 Auch im Februar konnten wir die Zugriffszahlen weiter steigern



mittlerweile zählen wir im Schnitt bereits 111 Besucher pro Tag bei einer Spitze von 152 Besucher am Tag erzielt am 11. Februar.
 
06.03.04 An heutiger Stelle ein paar Fragen an unsere Leser:

1 )  Sind die Informationen unter Aktuelles für Sie wertvoll ?
2 )  Wünschen Sie ergänzende Informationen ?
3 )  Haben Sie sonstige Anregungen ?
4 )  Sonstige konstruktive Kritik ?

Vielen Dank für ihr feedback an feedback@stuehlinger-online.de
 
07.03.04 Bundesgerichtshof beendet den Dialer-Wahnsinn

Wer sich unwissentlich einen Dialer "fängt", befand der Bundesgerichtshof in Karlsruhe, braucht die Rechnung nicht zu bezahlen. Das Urteil beendet faktisch die Abzocke mit Dialer-Software im Internet, denn kaum jemand entscheidet sich willentlich zur Installation eines Dialers.

Schlechte Zeiten für die Dialer-Mafia: Erst schränkte ein Gesetz die Minuten-preise für "Mehrwertdienste" ein, dann kam die Registrierungspflicht für Dialer und nun noch das - ein Urteil, das die große Abzocke künftig verhindern könnte. Unter dem Aktenzeichen III ZR 96/03 befand der Bundesgerichtshof in Karlsruhe, dass man Gebühren für Dialerdienste, die man nicht bewusst in Anspruch genommen hat, nicht bezahlen müsse. Die Bedingung: Die Dialer-einwahl müsse automatisch durch ein eingeschmuggeltes Programm geschehen.

Das aber dürfte für die bei weitem meisten "Mehrwertdienste" gelten, die per Dialer über das Internet angeboten werden. Ihre Betreiber sitzen - zumindest offiziell - oft im Ausland, denn die Abzocke funktioniert grenzüberschreitend. Manche versprechen eine Dienstleistung und installieren stattdessen eine Einwahlsoftware, die fortan die Telefonkosten in astronomische Höhen treibt, manche fragen erst gar nicht: Bei ihnen kommt der Dialer "huckepack", ob man will oder nicht. Wer heute im Web etwa nach Hausaufgaben-Hilfen, Kochrezepten oder Witzsammlungen sucht, kommt kaum am Dialer vorbei: Das Web ist regelrecht verseucht. Oftmals führt das Anklicken eines "Nein,
ich will das nicht"-Buttons erst zur Installation.

Das kann auch das Urteil des BGH nicht ändern - aber es macht die Abzocke für die zahlreichen Trickbetrüger weniger attraktiv. Bisher konnten die sich darauf verlassen, ihre "Kunden" über die Telekommunikationsunternehmen auszunehmen, die die oft astronomischen Summen für sie eintrieben. Das ist jetzt vorbei: Der 3. Zivilsenat des BGH sprach hier deutlich Recht. Der Kunde sei auch nicht verpflichtet, vorsorglich Abwehrmaßnahmen gegen Dialer zu treffen.

Das BGH wies mit seinem Urteil den Revisionsantrag eines Telefonunter-nehmens zurück, das in der Vorinstanz mit einer Klage auf Zahlung von rund 9.000 Euro Verbindungsentgelt gescheitert war. Die horrenden Telefonrech-nungen liefen auf, weil ein Dialer die Einstellungen auf einem PC so verändert hatte, dass Verbindungen zum Internet nur noch über eine 0190-Nummer hergestellt wurden.

Der Dialer gelangte durch einen Trick auf den Computer. Der Sohn der Beklagten hatte beim Surfen im Internet eine Datei heruntergeladen, die die schnellere Datenübertragung versprach. In Wirklichkeit enthielt die Datei einen Dialer. Die von ihm bewirkten Veränderungen in dem PC bestanden auch dann noch weiter, als die Datei gelöscht worden war. Die Manipulation war bei normaler Nutzung des Computers nicht bemerkbar.

Dem vom BGH bestätigten Urteil der Berufungsinstanz zufolge hat das Telefonunternehmen nur Anspruch auf ein Entgelt, wie es bei einer normalen Verbindung mit dem Internet angefallen wäre. Die Richter erklärten, das Unternehmen müsse sich das Vorgehen des Inhabers der 0190-Nummer anrechnen lassen. Die Beklagte habe einen Schadenersatzanspruch, der gegen die Telefongebühren aufgerechnet werden müsse. Die Rechnung müsse so sein, als ob der Dialer nicht installiert gewesen wäre.

Da der Vertrag über Bereitstellung und Nutzung des ISDN-Anschlusses nicht auf derartige Fälle eingeht, bediente sich der BGH-Senat der "ergänzenden Vertragsauslegung". Er zog eine Klausel der Allgemeinen Geschäftsbe-dingungen des Unternehmens sowie sinngemäß den Paragrafen 16 Absatz 3 Satz 3 der Telekommunikations-Kundenschutzverordnung (TKV) heran.

Danach muss ein Kunde nicht für die Nutzung seines Telefonanschlusses durch andere zahlen, wenn er diese nicht zu vertreten hat. Das Gericht erklärte, in einem solchen Fall müsse das Telefonunternehmen das durch Missbrauch von 0190-Nummern entstehende Risiko tragen, denn schließlich kassiere es ja auch einen Teil der teuren Gebühren.
 

08.03.04 Bauernregeln im März

"Fürchte nicht den Schnee im März, drunter schlägt ein warmes Herz."
"Ein trockener März erfreut des Bauern Herz."
"Trock'ner März ist des Bauern Herz. Feuchter März ist des Bauern Schmerz."
 
09.03.04 Medientage

im Zentrum für ambulante Diagnostik und Chirurgie. Ab heute bis zum Donnerstag, den 11.03.04 finden im Rahmen der Medientage des Berufs-verbandes der niedergelassenen Chirurgen Deutschland e.V. im ZADC Informationsveranstaltungen in der Zeit zwischen 18 und 20 Uhr statt.
Nähere Informationes, siehe Veranstaltungen.
 
10.03.04 Autofahrer bekennen Farbe

Drei eindeutige Sieger stehen auf dem Treppchen, wenn es um die Lieblingsfarbe der deutschen Autofahrer geht. Unangefochten auf Platz eins landet silber/grau. Fast jeder zweite Pkw, der 2003 in Deutschland zugelassen wurde ( 44,9%), ist in diesen Tönen lackiert. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen Schwarz ( 22,6%) und Blau ( 18,6%). Grün und Rot - Farben, die noch Mitte der 90er Jahre sehr beliebt bei Autofahrern waren, sind weit abgeschla-gen. Auch kaum mehr attraktiv als Autofarbe: Weiß ( 2,4%). (Quelle: ADAC)
 
11.03.04

Die Lutherkirche - Ein Kunstwerk von hohem Wert

Als letzter Kirchenbau der Wintererzeit ist die Lutherkirche entstanden, der vierte evangelische Kirchenneubau im Stadtgebiet. Die Ludwigskirche war 1839 eingeweiht worden, 50 Jahre später begann der Bau der Christuskirche in der Wiehre, zum 100-jährigen Bestehen der evangelischen Gemeinde in Freiburg weihte man 1907 die Pauluskirche ein und sechs Jahre später wurde der Grundstein für die Lutherkirche gelegt.

Vorangegangen war eine lange Zeit der Planung, die schon unmittelbar nach dem Bau der Pauluskirche eingesetzt hatte. Nach der Festlegung des Baugeländes am Hohenzollernplatz (heute Friedrich-Ebert-Platz) wurde 1911 ein Bauprogramm aufgestellt, das neben der Kirche selbst ein Pfarrhaus und Gemeindehaus mit Konfirmandensaal und Wohnungen für Vikar und Kirchendiener umfasste. Den ausgeschriebenen Wettbewerb konnte der Architekt Hans Christen für sich entscheiden. 1913 wurde der Bau begonnen, im Herbst 1916 war er fertiggestellt. Kriegsbedingt verzichtete man zunächst auf eine feierliche Einweihung. Sie fand erst am 23. März 1919 , also vor 85 Jahren statt.

Während die in den drei Jahrzehnten zuvor errichteten Pfarrkirchen beider Konfessionen historische Stilformen zeigten - Neorenaissance bei der Christuskirche, Neuromanik bei der Johanneskirche, der Pauluskirche und der Haslacher Michaelskirche, Neugotik bei der Herz-Jesu-Kirche oder bei der Magdalenenkapelle auf dem Hauptfriedhof - spielte in der Architektur der Lutherkirche der späte Jugendstil die Hauptrolle. Seine "modernen" Formen wurden allerdings wie bei anderen Bauten jener Jahre eng mit historisierenden Elementen verbunden.

In der Festschrift zur Kirchweihe werden sie wie folgt beschrieben: "Die Sicherheit der Linienführung und der Behandlung der Flächen, der Verteilung und der Bewegung der Massen wie der gesamten Raumgestaltung, Beherrschung des Zweckmäßigen und ausgeprägte Eigenart in der feinfühligen Schaffung und Verwendung künstlerischer Formen - auf der Grundlage römischer und altchristlicher Kunst in Verbindung mit Eigentümlichkeiten der Spätrenaissance - wirken hier zusammen zu einem Kunstwerke von Schönheit und hohem Werte." In der Tat nutzte der Architekt das Grundstück mit seinem unregelmäßig dreieckigen Grundriss ideal. Zum Hohenzollernplatz hin setzte Christen den prachtvollen Kirchenbau mit seinem von vier kolossalen Säulen getragenen, übergiebelten Portikus, zu dem eine großzügige Treppenanlage hinaufführte. Der sehr hohe, schlanke Turm stand campanileartig neben dem Chor.

Zur Büggenreutherstraße (hinter der Kirche heute Lutherkirchstraße) lagen hinter dem Chor Pfarr- und Gemeindehaus, die eine bauliche Einheit mit der Kirche bildeten, wobei das Pfarrhaus mit seinem repräsentativen Eingangs-pavillon an der Nordwestecke des Grundstücks aus der Flucht des Kirchengebäudes vortrat und den entlang der Nordfassade gelegenen Platz nach Westen abschloss. Sinnfällig bildete der Turm die Nahtstelle zwischen Kirche und Pfarrhaus: durch ihn führte der direkte Zugang zur Sakristei und zur Orgelempore. Mit der Zerstörung der Lutherkirche am 27. November 1944 verlor Freiburg eine seiner schönsten Kirchen. Dabei hatte der Architekt beim Bau ein durchaus kostengünstiges Material verwendet, was letztlich auch die Ausführung mitten im Ersten Weltkrieg erleichtert hat: Wände und plastische Details waren aus gestampftem Muschelkalk gegossen. Die heutige Lutherkirche ist 1951/52 in schlichten kubischen Formen nach Plänen des Mannheimer Architekten Max Schmeckel entstanden. Die Lage der einzelnen Baukörper mit Kirche, Turm und Pfarrhaus entspricht dem Vorgängerbau. Übernommen wurden jedoch lediglich die Stufen, die hinauf auf den Kirchenvorplatz führen. Sie sind der einzige Rest des einstigen Prachtbaus.
 

12.03.04 Café Lederle hat wieder geöffnet

"Das Café gab es schon 13 Jahre lang und nachdem der letzte Pächter aufgehört hat, habe ich es jetzt übernommen", erzählt Ralf Kachel. Der 24-jährige hat das "Café Lederle" in der Guntramstraße nicht nur rundum renovieren lassen, sondern auch völlig neu gestaltet. Nach zwei Monaten Umbau ist das Café jetzt bereit für den Betrieb und wurde am vergangenen Samstag wiedereröffnet. Zur Neueröffnung gab es für jeden Gast ein Glas Sekt und für den ganzen Monat März stehen verschiedene Eröffnungsangebote zur Auswahl, wie zum Beispiel jeden Sonntag ein Frühstücksbüfett für 9,99 Euro.

Der frisch gebackene Restaurantfachmann Kachel und sein Team aus acht Mitarbeitern bieten neben einer umfangreichen Frühstückskarte jeden Tag zur Mittagszeit auch warme Speisen an. Zwei preisgünstige Tagesgerichte - eins mit Fleisch, das andere vegetarisch. Und zum Kaffee kann der Gast zwischen verschiedenen Kuchen- und Eissorten auswählen. Montags und mittwochs gibt es außerdem Cocktails zum Sonderpreis.

Zu einer schönen Atmosphäre soll auch eine Ausstellungsreihe beitragen, die gleichzeitig mit der Neueröffnung startet. Ralf Kachel will heimischen Künstlerinnen und Künstlern so Gelegenheit geben, ihre Werke an die Öffentlichkeit zu bringen. Den Anfang macht Silvia Leibinger, die mit ihren Acrylbildern die Wände des Café Lederle verschönern soll.
 

13.03.04 Verkehrsverstöße werden teurer

Mit neuen Bußgeld-Bestimmungen kommen ab dem 1. April härtere Strafen auf Verkehrssünder zu. Höher bestraft wird in Zukunft das Telefonieren am Steuer und auf dem Fahrrad ohne Freisprecheinrichtung. Außerdem rücken vor allem Lkw- und Busfahrer ins Visier der Ordnungshüter.

Die Handy-Benutzung am Steuer ohne Freisprecheinrichtung kostet dann 40 Euro statt zurzeit 30 Euro, außerdem einen Punkt in der Flensburger Straf-sünderkartei. Der Strafpunkt wird fällig, weil die Benutzung ohne Freisprech-anlage künftig als vorsätzliches Vergehen gewertet wird, wie ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums sagte.

Kein Aprilscherz: Auch telefonierende Radfahrer können mit 25 statt 15 Euro zur Kasse gebeten werden, jedoch ohne Strafpunkt. Wer an Engstellen parkt und Rettungsfahrzeuge oder Feuerwehr dadurch beim Einsatz behindert, riskiert ein Bußgeld von 40 Euro. 20 Euro berappen müssen Verkehrsteilnehmer, die nach links statt rechts in einen Kreisverkehr einbiegen.

Stärker ins Visier der Ordnungshüter rücken Lkw- und Busfahrer. Bei "Elefantenrennen" von Trucks auf Autobahnen drohen ertappten "Kapitänen der Landstraße" 40 (bisher 30) Euro Strafe und zudem ein Punkt in Flensburg. Denn solche Überholmanöver blockieren wegen zu geringer Tempounterschiede der Lkw oder Lastzüge oft teils kilometerlang den Verkehr und behindern andere Verkehrsteilnehmer.

Auch Illuminationen der Führerhäuser mit unerlaubten Lichteffekten werden teurer - statt fünf Euro sind 20 Euro fällig. Deutlich höhere Geldbußen und Strafpunkte drohen für technische Mängel von Lkw und Bussen an Lenkungen und Bremsen, bei unzureichender Ladungssicherung, Überschreiten von Tempolimits oder TÜV-Kontrollfristen sowie für Verstöße bei Gefahrguttransporten.

Reisebus-Insassen müssen mit Geldstrafen von 30 Euro rechnen, wenn sie vorhandene Becken-Sicherheitsgurte nicht anlegen und Hinweise des Fahrers nicht beachten. Versäumt es der Fahrer, auf die Gurt-Pflicht hinzuweisen, soll er ebenfalls zur Kasse gebeten werden. Dagegen ist ein vielfach gefordertes Tempolimit für Kleinlaster zunächst offenbar vom Tisch. Auf dem Verkehrsgerichtstag in Goslar fand sich keine Experten-Mehrheit für einen solchen Schritt.

Viele Kfz-Besitzer haben schon aus den Steuerbescheiden für 2004 erfahren, wieviel sie jetzt mehr zahlen müssen. Denn seit Januar gelten höhere Steuern für Fahrzeuge der Emissionsgruppen 2, 3 und 4. Sie sind um bis zu 1,64 Euro pro 100 Kubikzentimeter Hubraum gestiegen. Kfz, die die so genannten D4-Abgasnorm einhalten, erhalten noch bis Ende 2005 eine befristete Steuerbefreiung von maximal 306,78 (Diesel: 613,55) Euro. Wer diese noch nutzen will, sollte sich baldmöglichst für den Kauf eines solchen Autos entscheiden.

Die Entfernungspauschale, die Berufspendler für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstelle steuerlich absetzen können, wurde zu Jahresbeginn auf einheitlich 30 Cent je Kilometer gekürzt. Als Trost bleibt den kostengebeutelten Autofahrern, dass es zunächst weder eine Pkw-Maut noch höhere Gebühren für die Abgasuntersuchung (ASU) geben wird. Das Bundesverkehrministerium stellte dazu klar, Minister Manfred Stolpe (SPD) habe die vom Überwachungsverein TÜV beantragte höhere ASU-Gebühren für "nicht realisierbar" erklärt.

Verschärft wird möglicherweise bald die Strafpunkteregelung in Flensburg. Das Bundesjustizministerium hat einen Gesetzentwurf dafür vorgelegt, ein genauer Starttermin steht aber noch nicht fest. Künftig sollen neue Strafpunkte schon ab dem Tattag zu eventuell vorhandenen hinzugerechnet werden, um zu verhindern, dass durch "taktische" Einsprüche gegen Strafbescheide die Eintragung neuer Punkte bis zur Streichung vorheriger hinausgezögert wird.
 

14.03.04 Hobbykünstlermarkt in der Luthergemeinde

Die Luthergemeinde veranstaltet heute in der Zeit von 11 - 16 Uhr auf dem Kirchenvorplatz ihren zweiten Hobbykünstlermarkt und in den Kirchenräumen ihren zweiten Kindersachenmarkt. Der Erlös aus Standgebühren und dem Kaffee-und Kuchenverkauf kommt der Jugendarbeit der Lutherkirche zugute.
 
15.03.04 Kreativität einmal anders - Bremsleitung mit Kondom repariert

Die vielseitige Verwendbarkeit von Präservativen im Verkehr hat ein Lkw-Fahrer in Bruchsal unter Beweis gestellt: Er hatte seine defekte Bremsleitung notdürftig mit einem Kondom ausgebessert.

Der 43-jährige Fahrer wurde auf der A 5 von der Polizei gestoppt. Als die Beamten seinen mit Gebrauchtwagen beladenen Lkw bei einer Routinekontrolle anhielten, entdeckten sie das kreative Ersatzteil. Die defekte Bremsleitung sei "notdürftig mit einem Kondom geflickt, da die Bremsluft abgeblasen wurde", hieß es im Polizeibericht.

Am Anhänger habe zudem nur eine von vier Bremsen funktioniert. Der mit älteren Gebrauchtwagen beladene Lastwagen wurde aus dem Verkehr gezogen. Dem findigen Fahrer droht eine Anzeige.
   
 
   

Stühlinger Online Ende Februar 2004

Stühlinger Online Ende März 2004
   
 

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