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16.02.04 |
Zum Nachdenken
"Wenn
Du etwas von ganzem Herzen willst,
dann können Dich nur deine eigenen Ängste aufhalten."
Sergio
Bambaren
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17.02.04 |
Ohne
Worte
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18.02.04 |
Urteil:
Raser muss ins Gefängnis
Ohne Bewährung: Der Karlsruher Autobahnraser ist heute Morgen
wegen fahrlässiger Tötung in zwei Fällen und fahrlässiger
Verkehrsgefährdung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und
sechs Monaten verurteilt worden.
Das Amtsgericht Karlsruhe sah es als erwiesen an, dass der Daimler-Chrysler-Ingenieur
im vergangenen Juli auf der Autobahn 5 bei Karlsruhe einen Unfall
mit zwei Toten verursacht hatte. Nach
Ansicht des Gerichts hat der 34-Jährige durch extrem schnelles
und dichtes Auffahren den Unfall verursacht.
Mit
dem Urteil folgte das Gericht weitgehend den Forderungen der Staatsanwaltschaft.
Sie hatte eine Haftstrafe von einem Jahr und neun Monaten wegen
fahrlässiger Tötung in zwei Fällen und fahrlässiger
Verkehrsgefährdung gefordert. Die Verteidigung hatte dagegen
auf Freispruch plädiert.
Der
Angeklagte hatte während des Prozesses stets seine Unschuld
beteuert und angegeben, frühestens zehn Minuten nach dem Unfall
an der fraglichen Stelle gewesen zu sein. Als
Täterfahrzeug war ein 500 PS starker Mercedes CL 600 Coupé
Bi-Turbo mit Böblinger Kennzeichen ermittelt worden.
Die
Urteilsverkündung hatte sich am Morgen zunächst verzögert.
Wie ein Gerichtssprecher des Amtsgerichts bestätigte, hatte
es im Vorfeld Drohungen gegen die Richterin Brigitte Hecking und
andere Verfahrensbeteiligte gegeben. Deshalb stand die Urteilsverkündung
unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen.
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19.02.04 |
Computerwurm
W32.Beagle.B@mm kommt per E-Mail
Erneut
versucht ein Computerwurm, PC-Nutzern über die Schulter zu
schauen und Rechner mit den Windows-Betriebssystemen 95, 98, ME,
NT, 2000 und XP auszuspionieren.
"W32.Beagle.B@mm
kommt per E-Mail und baut eine Hintertür ein, durch die der
Rechner ferngesteuert werden kann", sagte der Karlsruher Virenexperte
Christoph Fischer.
Der
Schädling wird auch unter anderen Namen geführt, weil
sich die Hersteller der unterschiedlichen Antiviren-Software nicht
auf einen Namen einigen konnten.
So
geistert der Wurm unter den Bezeichnungen Worm.Bagle, I- Worm.Bagle.B,
W32/Tanx.A, W32/Yourid.A oder W32.Alua@mm durch die virtuellen Postfächer.
Aus den Quellcodes habe man aber erkennen können, dass er sich
nur noch bis zum 25. Februar verbreite, erklärte Fischer.
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20.02.04 |
Zettel
mit Handynummer schützt nicht vorm Abschleppen
Wer
mit dem Auto eine Einfahrt zuparkt und an der Windschutzscheibe
einen Zettel mit "bin gleich zurück" und der Handynummer
hinterlässt, ist nicht vorm Abschleppen gefeit. Laut einem
Gerichtsurteil kann der Wagen trotzdem abgeschleppt werden, und
auch ein saftiges Bußgeld ist fällig.
Der
Automobilclub Kraftfahrer-Schutz verweist in diesem Fall auf ein
entsprechendes Urteil des Oberverwaltungsgerichts Hamburg. Dem Urteil
zufolge seien die Angaben nicht ausreichend, um den Autofahrer ausfindig
zu machen.
Ein Falschparker, der einen Zettel hinterlässt, könne
nur dann das Abschleppen verhindern, wenn der Aufenthaltsort und
die erwartete Zeit der Rückkehr präzise angegeben seien.
So müssten auf dem Papier Angaben wie "bin nebenan im
Blumenladen" oder "bringe Paket zur Pforte, hole Ware
bei Firma X" stehen. Außerdem dürfe die Wartezeit
nach einem Anruf auf der angegebenen Handynummer nicht länger
als fünf Minuten sein.
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21.02.04 |
Erfinder
der blauen LED kommt nach Deutschland
Der
Erfinder der blauen LED, Shuji Nakamura, ist seit dem heutigen Donners-tag
Honorarprofessor für experimentelle Festkörperphysik der
Universität Bremen. Im Rahmen einer Feierstunde wurde Nakamura
in Bremen die Ernennungsurkunde für die Professur überreicht.
Neben
einer weiteren Intensivierung der Zusammenarbeit erhofft sich die
Universität damit auch eine besondere Motivation für ihre
Studierenden: Nakamura wird möglicherweise bereits im Herbst
in Blockveranstaltungen in Bremen unterrichten. Gegenwärtig
werden in Bremen Nakamuras neuesten Kristallstrukturen röntgenographisch
untersucht. Dabei handelt es sich um
sehr dicke GaN-Schichten (Galliumnitrid), die zukünftig als
Substrate für optoelektronische Bauelemente Verwendung finden
werden.
Professor
Nakamura, der heute an der University of California in Santa Barbara
forscht und lehrt, hat wie wenige andere Wissenschaftler die Entwicklung
der Optoelektronik geprägt. Mitte der 90er Jahre entwickelte
er für die japanische Industrie die ersten grünen, blauen
und weißen Leuchtdioden auf der Basis
von Galliumnitrid. Für seine wissenschaftlichen Leistungen
hat Professor Nakamura in den Jahren von 1994 bis 2002 weltweit
25 Ehrungen und Preise erhalten -- ein Gericht in Tokio sprach ihm
zudem vor kurzem 20 Milliarden
Yen (rund 151 Millionen Euro) Kompensationszahlung von seinem ehemaligen
Arbeitgeber Nichia zu.
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22.02.04 |
Etwas
zum Lachen ...
Eine
ältere Dame, die erst vor kurzem einen Internet-Anschluss bekommen
hatte, benahm sich höchst seltsam. Sie lief zum Gartentor und
schaute in den Briefkasten und ging ins Haus zurück. Schon
nach wenigen Minuten kam sie wieder und sah nach, und so ging das
eine ganze Weile.
Ein
Nachbar hatte das beobachtet und meinte: "Sie erwarten wohl
eine dringende Nachricht, wenn Sie dauernd nach der Post schauen?"
Die Dame, die an diesem Tage zum ersten Mal das Internet benutzt
hatte, erwiderte: "Nein nein, ich sitze bei mir am Computer
und der behauptet immer wieder: Sie haben Post!"
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23.02.04 |
Rosenmontag
in Deutschland der Montag vor Fastnacht,
an dem große Umzüge veranstaltet werden. Was ein Wunder,
dass die Blumengeschäfte diesen Tag noch nicht für sich
entdeckt haben. Es könnte doch auch ein Tag sein, an dem man
sich Rosen schenkt.
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24.02.04 |
Carneval
in Rio de Janeiro
Auch in Rio de Janeiro läuft derzeit der Karneval. Allerdings
bei anderen Temperaturen. Und so ist es die größte Nacktparade
der Welt. Während sich die katholische Kirche über Umzugswagen
echauffierte, auf denen Gipsfiguren in eindeutigen Positionen angebracht
sind, zeigen nun die Tänzerinnen, was sie haben - und keiner
regt sich auf.
Mit
den Hüllen fallen die Hemmungen. Ein Mal im Jahr ist unterm
Zuckerhut alles erlaubt: Dann fliegen die Büstenhalter in die
Ecke. Die Bikini-Oberteile,
die zu den wichtigsten Kleidungsstücken der Cariocas gehören,
bleiben im Schrank: Ein Mal im Jahr dürfen Frauen zeigen, was
sie haben. Dann ist Carnaval. Dann fließen Alkohol und Schweiß
in Strömen, bei hochsommer-lichen Temperaturen tanzen Favela-Bewohner
neben Touristen, Hausmädchen neben Bankangestellten und Models
neben Straßenfegern.
Unter
dem Refrain "Alle sind nackt/Die pure Schönheit/Alle sind
nackt/Was für eine Freude" startete die Schule São
Clemente als erste der 14 Sambavereine ihr Programm. Tausende Tänzerinnen
und Tänzer versuchten über 80 Minuten lang, das Publikum
in Ekstase zu versetzen. Teilweise waren die Kostüme der Darsteller
auf einen Kopfschmuck und Armbänder beschränkt, am Körper
trugen etliche Darsteller lediglich Goldstaub.
Pech hatte die Schule Grande Rio: Die Wagen der Gruppe waren von
der Justizbehörde zwei Tage vor den Umzügen verboten worden:
Die Gipsfiguren, die Kamasutra-Szenen und Adam und Eva darstellten,
seien "Pornografie pur". Auch die katholische Kirche hatte
die Sexdarstellungen scharf kritisiert. Die Wagen seien "unanständig
und inakzeptabel", hatte Rios Erzbischof Eusebio Scheid erklärt.
Da keine Zeit mehr war, die zu heißen Figuren zu entschärfen,
fuhren die Wagen des Anstoßes unter schwarzen Plastikplanen
versteckt durch das Stadion.
Die
Auftritte der Sambaschule werden von einem Millionenpublikum live
im Fernsehen verfolgt. Jede Gruppe bietet bis zu 4000 Tänzer
und Trommler für ihre Vorstellung auf. Die Jury bewertet Musik,
Kostüme, Originalität, die Gestaltung der Wagen, die Stimmung
unter den Tänzern - am Wichtigsten ist jedoch, wie das Publikum
auf den Samba reagiert.
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25.02.04 |
Der
Aschermittwoch
ist in der katholischen Kirche der 7. Mittwoch vor Ostern und Tag
des Beginns der Fasten- oder Bußzeit. Am Aschermittwoch wird
den katholischen Gläubigen zum Zeichen ihrer Bußgesinnung
mit geweihter Asche ein Kreuz, das sog. Aschenkreuz, auf die Stirn
gezeichnet.
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26.02.04 |
Handy-Boom
hält an
Siemens rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einen
Absatz von 45 Millionen Handys. Nach Aussage von Rudi Lamprecht, Chef
der Siemens-Mobilfunksparte ICM, hatte das Unternehmen im vergangenen
Geschäftsjahr 39,1 Millionen Handys verkauft.
Für
dieses Jahr kündigte Lamprecht mehr als 30 neue Handymodelle
an. Ein neues UMTS-Handy erscheint voraussichtlich aber erst gegen
Ende des Jahres 2004. Siemens hatte im Oktober zuletzt ein UMTS-Modell
auf den Markt gebracht.
Im
ersten Geschäftsquartal 2003/2004 (Start: 30. September) hat
Siemens nach eigenen Angaben 15,2 Millionen Handys verkauft. Im
gleichen Quartal
ein Jahr zuvor waren es elf Millionen Mobiltelefone. Der Nettogewinn
im Handybereich hat sich mit 123 Millionen Euro in diesem Zeitraum
mehr als verdoppelt.
Mit
dem Verkauf von Mobiltelefonen hat Siemens im vergangenen Geschäfts-jahr
4,47 Milliarden Euro umgesetzt. Lamprecht schätzt das Wachstum
im weltweiten Handy-Markt auf 10 % in diesem Jahr. Der Marktanteil
war dabei nach Unternehmensangaben auf über 10 % gestiegen.
Mit dem Aufbau von Netzwerken für Mobilfunkbetreiber erzielte
Siemens einen Umsatz von 4,31 Milliarden Euro. Lamprecht sagt für
dieses Jahr bei Netzausrüstungen ein Umsatzwachstum von über
5 % voraus.
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27.02.04 |
Internetnutzung:
Frauen ziehen nicht nach
Die Hoffnung, dass sich die Kluft zwischen Frauen und Männern
bei der Nutzung des Internets kontinuierlich schließen würde,
hat sich im Jahr 2003 nicht erfüllt. 59 % der Männer und
nur 42 % der Frauen sind 2003 online. Der Unterschied zwischen männlichen
und weiblichen Onlinern, der 2002 noch 14 Prozentpunkte betrug, stieg
2003 auf 17 Prozentpunkte an. Zu diesem Ergebnis kommt eine Sonderauswertung
des "(N)onliner Atlas 2003", die der Verein "Frauen
geben Technik neue Impulse e.V." gemeinsam mit der Initiative
D21 und TNS Emnid durchführt.
Das Fazit: Bei allen Gruppen, sei es in Hinblick auf das Alter, die
Bildung,
das Haushaltseinkommen oder die berufliche Situation, ist es immer
das Geschlecht der Onliner oder Offliner, das innerhalb dieser Gruppen
erhebliche prozentuale Unterschiede ausmacht. Die von TNS Emnid mit
über 30 000 Personen über 14 Jahren durchgeführten
Interviews zur Online-Nutzung, Nutzungsplanung und Nichtnutzung zeigen:
Bei der Generation 60plus mit Abitur oder Hochschulabschluss gibt
es ein gravierendes Gefälle zwischen Frauen (24 % online) und
Männern (44 % online). Schülerinnen (83 % online) liegen
dagegen ähnlich hoch wie ihre männlichen Kollegen (85 %
online). Für Männer in der Altersgruppe zwischen 30 und
59 Jahren mit Volksschul-abschluss ist das Internet ein deutlich attraktiveres
Medium als für die gleichaltrigen Frauen mit vergleichbarem Bildungsabschluss.
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28.02.04 |
Genaue
Uhrzeit gefällig ?
Bis auf 100 Attosekunden genau arbeitet eine Stoppuhr, die Wissenschaftler
aus Bielefeld und Wien entwickelt haben. Sie misst die Zeit auf 16
Stellen hinter dem Komma und ermöglicht erstmals, schnellste
Vorgänge in Atomen zu beobachten.
Beim Hundertmeterlauf zählen hundertstel, manchmal auch tausendstel
Sekunden. Teure Fotoapparate öffnen ihre Blende mitunter sogar
für weniger als eine tausendstel Sekunde. Atomphysikern dürften
solche kaum wahrnehmbaren Momente trotzdem wie eine halbe Ewigkeit
vorkommen. Sie arbeiten mit viel kürzeren Zeiträumen.
Beispielsweise rast ein Elektron in gerade mal 250 Attosekunden einmal
um den Atomkern - das ist die Winzigkeit von 0,00000000000000025 Sekunden.
Eine von Physikern der Universität Bielefeld und der Technischen
Universität Wien entwickelte Stoppuhr kann diese unvorstellbar
kurzen Momente erstmals messen. Dieses Gerät ermittelt die Dauer
atomarer Vorgänge mit einer Genauigkeit von weniger als 100 Attosekunden.
Eine Attosekunde ist der Milliardste Teil einer Milliardstel Sekunde.
Das neue Messverfahren ermöglicht es erstmals, schnellste Vorgänge
in der Elektronenhülle von Atomen zu beobachten, schreibt das
Wissenschaftsmagazin "Nature".
Mit modernsten Mikroskopen können Forscher einzelne Atome in
ihrem Ruhezustand beobachten. Bewegen sich die Atome jedoch, braucht
man sehr kurze Lichtpulse, um die Bewegung aus einer Serie von Schnappschüssen
rekonstruieren zu können. Um einen fliegenden Tennisballes scharf
zu fotografieren, reicht eine Belichtungszeit von einer tausendstel
Sekunde aus. Für die schnellsten atomaren Bewegungen in Molekülen
müssen die Lichtblitze billionenfach auf wenige Femtosekunden
verkürzt werden.
Innerhalb
der Elektronenhülle angeregter Atome sausen Elektronen noch
tausendmal schneller. Sie wechseln binnen 10 bis 1000 Attosekunden
von einem Energiezustand in einen anderen. Dabei fliegen Atome,
die ursprünglich in einem Molekül gebunden waren, auseinander
oder senden ultraviolette oder Röntgenstrahlung aus.
Die
neu entwickelte Stoppuhr kann dafür ausreichend kurze Lichtpulse
erzeugen und aufzeichnen. Die Wissenschaftler hoffen, damit chemische
Reaktionen besser zu verstehen. Die ultraschnellen Abläufe
in der Elektronenhülle sind auch für die Synthese neuer
Materialien interessant.
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29.02.04 |
Schaltjahr
- ein Tag gratis ...
Das Jahr hat 365 Tage. Klar! Naja,
nicht ganz: Genau genommen sind es 365,2422 Tage. Für unsere
heutige Kalenderrechnung verwenden wir genäherte Jahreslängen
mit ca. 365,25 Tagen. Und deshalb bekommen wir auch alle vier Jahre
einen Tag geschenkt: den 29. Februar. |
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