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01.12.04 |
Welt-Aidstag
Zum heutigen Welt-Aids-Tag schlagen Experten Alarm. Die Immunschwäche-krankheit
hat in vielen Regionen Osteuropas den Status einer unkontrollier-baren
Epidemie erreicht. Diese könne auch Westeuropa erfassen. Doch
statt mehr für Aufklärung auszugeben, werden in Deutschland
die Mittel gekürzt.
Weltweit steckt sich alle sechs Sekunden ein Mensch mit dem Aids-Erreger
an. Längst ist deshalb die Rede von einer Pandemie - einer globalen
Epidemie wie einst die Pest oder die Spanische Grippe. Weltweit sind
nach Angaben der Vereinten Nationen 39,4 Millionen Menschen mit dem
Virus infiziert. Davon leben geschätzte 44.000 in Deutschland
- Tendenz steigend.
Prävention
und Betreuung hierzulande werden zwar weithin gelobt - doch die
Mittel werden immer mehr gekürzt, während die Infektionsrate
weiterhin jährlich zunimmt. Waren es vor drei Jahren noch 1413
Menschen, die sich mit dem Erreger ansteckten, so lag die Zahl im
vergangenen Jahr laut Robert-Koch-Institut bereits bei 1839. Dieses
Jahr rechnet das Institut mit bis zu 2000 Neuansteckungen. Die Menschen
würden immer unvorsichtiger, warnt der Geschäftsführer
des Hamburger Institut für Infektiologie, Albrecht Stoehr:
"HIV hat seinen Schrecken verloren."
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02.12.04 |
Adventscafé
An
den Adventsfreitagen wird es im Mütter-
und Familienzentrum Klara, Büggenreuterstraße 12, wieder
weihnachtlich: Zur Einstimmung auf die Adventswochenenden sind alle
Interessierten ab 16 Uhr ins "Offene Adventscafé"
eingeladen. Es wird gesungen, Geschichten werden vorgelesen oder erzählt.
Im Kinderzimmer wird gespielt. Instrumente, Geschichten, Gebäck
dürfen mitgebracht und geteilt werden.
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03.12.04 |
Handy-Recycling
Die
Mobiltelefone der Zukunft werden kompostierbar sein, zumindest ihre
Kunststoffteile. Das glauben britische Forscher, die Handyschalen
entwickelt haben, die man im Garten vergraben kann. Im Gerät
integrierte Samenkörner lassen sogar Blumen sprießen.
Weil sich die Technik der Telefone rasant weiter entwickelt, landen
Handys massenweise auf dem Müll. Materialforscher von der University
of Warwick wollen ökologisch bewussten Mobiltelefonierern schon
bald folgenden Rat geben können: Vergrabt es einfach und schaut
zu, wie eine Blume eurer Wahl aus dem abgelegten Telefon heranwächst.
Gemeinsam
mit dem Handybauer Motorola und der Firma PVAXX Research & Development
entwickelte das Team von Kerry Kirwan biologisch abbaubare Polymere
und einen zugehörigen, ebenfalls abbaubaren Lack, aus dem die
Schalen gefertigt werden.
Um
den besonderen Charakter ihres Kompost-Handys noch zu unterstreichen,
arbeiteten die Wissenschaftler ein kleines transparentes Fenster
in die Schale ein, hinter der Benutzer ein Samenkorn ihrer Wahl
durch die Gegend tragen können. Der Samen fange erst an zu
keimen, wenn das Telefon unter der Erde liege, versichern die Entwickler.
Bei
ersten Versuchen mit den kompostierbaren Schalen hätten sich
Samen von Sonnenblumen als besonders geeignet erwiesen. Das Kompost-Handy
soll sich in erster Linie an umweltbewusste Käufer richten.
Doch auch Hersteller könnten so auf den zunehmenden Druck reagieren,
ihre Produkte möglichst sauber zu produzieren und zu entsorgen.
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04.12.04 |
Der
Breisgauer Regio
die
neue und etwas andere Währung für Freiburg und Umgebung
im Probelauf auf dem Wiehremer Wochenmarkt am heutigen Samstag,
den 4. Dezember.
Im folgenden eine Information der Initiatoren:
"Sehr geehrte Bürgerinnen,
sehr geehrte Bürger,
als
Antwort auf den fortschreitenden Globalisierungsprozess starteten
vor etwa zwei Jahren in Deutschland die ersten Regionalwährungsprojekte.
Bundesweit bekannt geworden durch Funk und Fernsehen ist der "Chiemgauer
Regional" in Prien am Chiemsee. Schon in den 30 er Jahren des
letzten Jahrhunderts inmitten von Weltwirtschaftskrise und Deflation
gab es ähnliche private und kommunale Initiativen. Man schuf
ergänzende lokale Währungen, die für die örtliche
Ökonomie eine äußerst belebende Wirkung hatten.
Ihr unübersehbarer Erfolg erregte binnen kurzem internationales
Aufsehen. Innerhalb eines Jahres sank beispielsweise im österreichischen
Wörgl die Arbeitslosigkeit deutlich. Trotz des Erfolgs wurden
diese Währungen aus machtpolitischen Interessen leider wieder
verboten.
Heute
befindet sich die lokale Ökonomie in einer doppelt bedrohlichen
Lage. In Zeiten wachsender Arbeitslosigkeit schwindet einerseits
die allgemeine Kaufkraft oder hält sich abwartend zurück.
Andererseits bedrängt eine globalisierte Billigkonkurrenz den
regionalen Markt und zieht weitere Kaufkraft an sich. Dies gelingt
ihr um so mehr, je mehr der Verbraucher sparen muss und will. Für
kleinere und mittlere Anbieter der Region bleibt ein immer geringeres
Auskommen. Über die tiefer liegenden Ursachen dieser Entwicklung
wird heute zu wenig diskutiert.
Ein
möglicher Ausweg, um dem Abfluss von Kaufkraft und der Abwanderung
von Arbeitsplätzen in Niedriglohnländer entgegenzuwirken,
sind regionale Parallelwährungen. Dabei handelt es sich um
Geld, das nur in der Region ausgegeben werden kann. Auf diese Weise
wird Kaufkraft im regionalen Wirtschaftskreislauf gehalten und der
regionale Markt gegenüber globalisierten Anbietern geschützt.
Von dieser Schutzhülle hängt auch die Sicherheit der Arbeitsplätze
ab. Regionalwährungen tragen den lokalen Bedingungen des Wirtschaftens
Rechnung. Diese können von Region zu Region höchst unterschiedlich
sein. Daher braucht es einen Pluralismus von Währungen, die
sich in hierarchisch übergeordnete Währungen einnisten.
Das Kleine muss neben dem Großen, der regionale Markt gegenüber
dem globalisierten Markt bestehen können und der innere mit
dem äußeren Wirtschaftskreislauf in einem Ausgleich sein.
Dafür gibt es viele zwingende ökonomische, soziale und
ökologische Gründe.
In
einem Wirtschaftskreislauf sollte Geld allerdings nicht schadlos
liegen bleiben können. Bei Waren ist dies auch nicht möglich,
ohne dass sie ständig an Wert verlieren und Lagerkosten entstehen.
Damit das regionale Geld in rechtem Maße fließt, braucht
es daher einen besonderen Anreiz. Dieser soll bewirken, dass es
gerne und bevorzugt ausgegeben wird, um den regionalen Wirtschaftskreislauf
zu beleben.
Anfang
2004 hat sich auch in Freiburg eine Initiative gebildet mit dem
Ziel, eine Regionalwährung, den "Breisgauer Regio",
in Freiburg und Region einzuführen. Dies soll im Frühjahr
2005 geschehen. Beim Probelauf auf dem Wiehremer Wochenmarkt am
1. und 4. Dezember 2004 haben sie eine erste Gelegenheit, mit der
Idee einer ergänzenden Währung in Freiburg und vielleicht
mit einzelnen Scheinen näher in Berührung zu kommen. Wenn
Sie dieses regionale Geld verwenden, bekunden Sie Ihre Verbundenheit
zur Wirtschaft Ihrer Region."
Nähere
Informationen erhalten Sie bei:
"Breisgauer Regional e.V. i.G.", Johannes Weiermann, Kartäuserstr.
25, 79102 Freiburg, Tel.: 0761/39349 sowie unter www.breisgauer-regio.de.
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05.12.04 |
2.Advent
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Advent, Advent
ein Lichtlein brennt
erst eins,
dann zwei ...
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06.12.04 |
Nikolaus
" Herr Nikolaus, Herr Nikolaus,
bring mir zum sechsten Dezember was !
Ich stell des Vaters Schuh vors Fenster,
denn den meinen fand ich viel zu klein.
Gell lieber Nikolaus, du tust was hinein? "
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07.12.04 |
T-Com
senkt Preise für Anrufe in die Mobilnetze
Die
T-Com senkt ab 15. Dezember den Preis für Telefonate in die
Mobilfunknetze. Kunden mit Standardtarif zahlen dann für Anrufe
ins Netz von T-Mobile und Vodafone 23,2 statt bisher 24,6 Cent pro
Minute. Deutlich günstiger werden Telefonate ins E-Plus- und
O2-Netz, der Preis sinkt von 29,2 auf 25,7 Cent pro Minute.
In
den Sondertarifen T-Net XXL, T-ISDN XXL und AktivPlus XXL fällt
der Minutenpreis für Anrufe ins T-Mobile- und Vodafone-Netz
von 20 auf 17,9 Cent, ins E-Plus- und O2-Netz von 24,6 auf 19,9
Cent pro Minute. Die Abrechnung erfolgt weiterhin pro angefangener
Minute. Unverändert bleibt der Minutenpreis bei Alttarifen,
die nicht mehr vermarktet werden, beispielsweise XXL Sunday oder
Aktiv-Plus-Tarifen ohne XXL-Option.
Die
Preissenkung ist offensichtlich die Reaktion auf gesunkene Entgelte
der Mobilfunkanbieter für die Übernahme von Gesprächen
aus anderen Netzen. Diese sinken in zwei Schritten jeweils im Dezember
2004 und 2005.
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08.12.04 |
Rekord:
66,3 Millionen Domains weltweit
Die
US-Domain- und Sicherheitsfirma VeriSign verkündet einen Rekord-
anstieg an Domains im dritten Quartal 2004: weltweit 5,1 Millionen
neue Registrierungen und damit der höchste vierteljährliche
Anstieg in der Geschichte des Internet. Insgesamt beläuft sich
die Zahl registrierter
Domains auf nunmehr 66,3 Millionen -- ebenfalls Rekord.
Die
mit 47 % weltweit am häufigsten genutzte Top Level Domain (TLD)
ist erwartungsgemäß weiterhin .com; an zweiter Stelle
folgen mit 37 % länderbezogene TLDs (country code Top Level
Domain: ccTLD) wie .de (Deutschland), .uk (United Kindom) oder .jp
(Japan). Unter diesen hält die .de-TLD mit über acht Millionen
Eintragungen den Löwenanteil und besetzt damit Position 2 hinter
den .com-Domains.
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10.12.04 |
Lottospielen
und Spenden
Wie in den vergangenen Jahren stellen
die Toto-Lotto-Verkaufsstellen in Freiburg und den Kreisen Breisgau-Hochschwarzwald
sowie Emmendingen nun Sammelhäuschen der Janusz-Korczak-Schule
in der Wiehre
für geistig- und körperlich schwerbehinderte Kinder auf.
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11.12.04 |
Zukunftswerkstatt
An
Ideen für die Verbesserung des Wohnumfeldes Eschholzstraße
will die "Zukunftswerkstatt Stühlinger" bei ihrem
heutigen Workshop weiter arbeiten.
Der Treff findet ab 14 Uhr in der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt
in der Rennerstraße 3 statt und wird von Armin Jacob und Daniela
Ullrich moderiert. Beiträge werden unter anderem der frühere
Emmendinger Oberbürgermeister Uli Niemann, die Architekten
Reiner Probst und Matthias Müller sowie ein Verkehrsexperte
des ADFC liefern.
Die Zukunftswerkstatt ist im Juni 2002 von der Stühlinger SPD
initiiert worden. Sichtbarster Erfolg bisher war nach Angaben der
Veranstalter das Eschholzstraßenfest "Der Boulevard feiert"
am 10. Juni diesen Jahres.
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12.12.04 |
3. Advent
jetzt
ist advend ein lichtlein brennt
am grünen kranz im stillen glanz
ein
zweites licht bringt neuen schein
und stilles glück zu uns herein
nun
leuchtet schlicht ein drittes licht
verstärkt den glanz an unserem kranz
ein
viertes licht kommt dann hinzu
und dann ist im nu weihnacht überall
und das christkind kommt schon bald
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13.12.04 |
Vorankündigung
Ein Vortrag über "Adventliche Aromen und ihre Heilwirkung"
findet am Mittwoch, den 15. Dezember, ab 19 Uhr, in der Klinik für
Tumorbiologie, Breisacher Straße 117 (Zufahrt über die
Lehener Straße) statt.
Auf dem Programm stehen Infos über ätherische Öle für
die Duftlampe, wärmende Tees und wohltuende Bäder. Der Vortrag
findet im Rahmen der Seminarreihe "Unkonventionelle Pflegemethoden"
statt, die über preiswerte, natürliche Heilmittel informieren
will.
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14.12.04 |
Und
heute gibt es etwas zu lachen
Das betagte Ehepaar feiert goldene Hochzeit. "Weißt du
noch, damals ?" erinnert sie sich. "Du hattest es so eilig,
dass ich nicht mal Zeit hatte, mir die
Strümpfe auszuziehen!" -
"Ja, ja", meint der Opa nachdenklich, "aber heute hast
du genügend Zeit, dir vorher ein Paar zu stricken."
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15.12.04 |
Deutschland
im Lotto-Fieber
Weil am Wochenende niemand das ganz
große Lottoglück hatte, lockt jetzt der größte
Jackpot aller Zeiten mit 25 Millionen Euro. An den Lotto-Annahmestellen
bilden sich bereits Schlangen. Heute spielen selbst Menschen, die
noch nie Lotto gespielt haben. Na denn - allen viel Glück! |
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