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01.08.04 |
Und schon ist es wieder August
Wir starten in den 8. Monat des Jahres und des julianischen Kalenders;
benannt nach Kaiser Augustus. ( * 23.9.63 v. Chr. - 19.8.14
n. Chr. ).
Und hier gleich noch die für den August passenden Bauernregeln:
Macht
der August uns heiß, bringt der Winter viel Eis." -
Ists in der ersten Augustwoche heiß, bleibt der
Winter lange weiß." - Hundstage heiß
Winter lange weiß."
Besonders viele Bauernregeln versuchen einen Zusammenhang zwischen
einem warmen August und einem eisigen Winter herzustellen. Doch
diese Regeln lassen sich nicht bestätigen, da nach einem überdurchschnittlich
warmen August mit einer Wahrscheinlichkeit von immerhin 75 Prozent
meist ein zu milder Februar folgt. Zu dieser Erkenntnis kommt aber
auch eine andere Wetter-Weisheit: Wie der August war, wird
der künftige Februar."
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02.08.04 |
20
Jahre E-Mail in Deutschland
"Ein
Pferd frisst keinen Gurkensalat" soll Philipp Reis 1861 als
ersten Testsatz über das von ihm erfundene Telefon geschickt
haben. Als am 2. August 1984 nach zweijähriger Vorarbeit die
erste "deutsche" E-Mail in Karlsruhe einlief, klang das
schon sachlicher - und Deutschland hing als vierte Nation der Welt
am Netz der Netze.
Privat wie beruflich - E-Mails haben längst unseren Alltag
erobert. Was heute eine Selbstverständlichkeit ist, das setzte
Informatiker an der Karlsruher Universität vor 20 Jahren immerhin
in einen "Zustand freudiger Erregung", erinnert sich Internetpionier
Werner Zorn. Am 2. August 1984 versendeten er und seine damaligen
Mitstreiter die erste deutsche E-Mail. Es war die Antwort auf den
offiziellen Willkommensgruß des US-amerikanischen "Csnet",
einer herstellerübergreifenden Plattform zur elektronischen
Kommunikation von Wissenschaftlern.
Es
war ein Mausklick von historischer Tragweite. "Die Bedeutung
des 2. August liegt in der späteren Entwicklung", sagt
Zorn, der zu jener Zeit die schöne Adresse zorn@germany hatte.
"Das technologische Neue war, das es sich um ein offenes Rechnernetz
handelte", erläutert der Informatik-Professor. Offen heißt
in dem Fall, dass sich über standardisierte Schnittstellen
immer weitere Teilnehmer anschließen können. Es ist die
Technologie, die sich gegenüber zentral administrierten Netzen
durchsetzte.
Auf
Grund eines Vertrages mit "Csnet" wurde Karlsruhe zum
deutschen Knotenpunkt. Von dort aus wurde der Dienst bundesweit
zur Verfügung gestellt. Er war nach Kanada, Schweden und Israel
weltweit erst der vierte. Auch in der Bundesrepublik diente das
Netz zunächst zur schnelleren und einfacheren Verständigung
unter Wissenschaftlern. So gehörten Einrichtungen wie Fraunhofer-
oder Max-Planck-Institute zu den ersten Kunden, schnell folgten
dann Unternehmen wie Siemens oder BASF.
Zwei
Jahre Vorbereitung für die E-Mail-Anbindung
Unter
dem Titel "Interkonnektion von Netzen" starteten die Informatiker
in Karlsruhe 1982 ihre Arbeit, eingebunden in das Verbundprojekt
deutsches Forschungsnetz. Zu den Aufgaben der Informatikprofessoren
und -studenten um Zorn gehörte neben der Herstellung einer
internationalen Verbindung auch, den Dienst lokal zu verteilen,
um ihn am einzelnen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen.
Nach zweijähriger Vorarbeit und vielen Tests konnte schließlich
die Erfolgsmeldung verbreitet werden.
Die
stieß nicht auf ungeteilte Freude. Mancherorts sah man die
Karlsruher als "unliebsame Konkurrenz", berichtet Zorn.
Eine Folge war, dass Fördergelder fortan ausblieben. Auf der
anderen Seite stieß die Entwicklung aber auf große Akzeptanz,
und so sicherten Einnahmen aus der Bereitstellung des Mail-Dienstes
die weitere Arbeit. Von Karlsruhe aus wurde die E-Mail-Verbindung
nach China aufgebaut, und 1989 schließlich folgte der Wechsel
zu vollen Internetdiensten mit der ersten deutschen Internet-Direktleitung
in die Vereinigten Staaten.
Heute
liegen in der badischen Stadt auf Servern des Unternehmens Schlund&Partner
über drei Millionen Internetdomains, mehr als in jedem anderen
Rechenzentrum Europas. Über viele Jahre wurden deutsche Internetadressen
ausschließlich von Karlsruhe aus vergeben, 2003 schließlich
kürte man die so genannte Residenz des Rechts zur Internet-Hauptstadt
Deutschlands. Der Anfang aber liegt 20 Jahre zurück und begann
mit den Zeilen: "This is your official welcome to Csnet! We
are glad to have you aboard."
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03.08.04 |
Tour
aus dem All
Über 20 Etappen lassen sich die Hochleistungsradsportler bei
der Tour de France bestaunen. Beim gestrigen Zeitfahren in Besancon
mischten wieder die ganz Großen an der Spitze mit: Lance Armstrong
wird Erster, Jan Ullrich Zweiter, sein Teamkollege Andreas Klöden
Dritter und erobert sich den zweiten Rang im Gesamtklassement. Was
aber, wenn der Lieblingssportler nicht immer in der Führungsgruppe
anzutreffen ist, sondern eher weiter hinten? Dann bleibt dem Fan nur
der abendliche Blick in die Listen mit den Etappen- oder Gesamtwertungen.
Aber während des Rennens hat er kaum eine Chance, die genaue
Position des Rennradlers auszumachen.
Das dürfte bei der nächsten Tour de France anders werden.
Seit Freitag ist es nämlich dank des europäischen Satellitennavigationssystems
EGNOS möglich, Position und Geschwindigkeit jedes Fahrers in
Echtzeit zu ermitteln. Wovon nicht nur Fans und Kommentatoren profitieren
dürften, sondern auch die Teamchefs, die anhand der gewonnenen
Daten die Stärken und Schwächen ihrer Zöglinge besser
einschätzen können, oder die Organisatoren, denen es vor
allem um die Sicherheit von Fahrern, Personal und Zuschauer geht.
Die Positionsdaten werden nach Angaben der europäischen Raumfahrtbehörde
ESA im Internet veröffentlicht oder über den Tour-de-France-Kanal
ausgestrahlt.
Die
ESA propagiert EGNOS (European Geostationary Navigation Overlay
Service, Europäische Erweiterung des geostationären Navigationssystems)
als zuverlässigeres und genaueres Pendant zur US-Variante WAAS
(Wide Area Augmentation System), die im GPS (Global Positioning
System) zum Einsatz kommt. EGNOS soll in das Navigationssystem Galileo
integriert werden. Ins Galileo-Projekt, für das 30 Satelliten
ins All geschossen werden, sollen bis 2008 voraussichtlich 3,5 Milliarden
Euro fließen.
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04.08.04 |
Konrektorin
der Hansjakob-Realschule im Ruhestand
Renate Liessem hat einen Flugschein und Führerscheine für
Bus, Lkw und bald auch Gabelstapler. Sie ist 1392 Kilometer auf Inline-Skates
gefahren - ganz allein, immer entlang der Bundesstraße B 1,
von Aachen bis nach Königsberg. Sie hätte diese Strecke
aber auch mit dem Lkw fahren können oder mit dem Bus. Oder sie
hätte sich das Ganze aus dem Flugzeug angucken können. Denn
für all diese Verkehrsmittel besitzt Renate Liessem einen Führerschein.
Für ihre Projekte hat die 64-Jährige in Zukunft nun mehr
Zeit, denn seit Ende des Schuljahres ist die Konrektorin der Hansjakob-Realschule
im Ruhestand
"Ich bin auf dem Führerschein-Trip", meint Liessem.
Als nächstes wird sie einen Gabelstapler-Führerschein machen.
Einen Gutschein hierfür haben ihr die Schülerinnen und Schüler
ihrer Schule zum Abschied geschenkt. "Die geballte Kraft fasziniert
mich", erklärt Liessem ihre Vorliebe für große
Autos. Und sie ist froh, dass mittlerweile auch Frauen Lkw und Busse
steuern können. Denn früher sei dies rein kraftmäßig
gar nicht möglich gewesen, meint die zierliche Frau mit den schwarzen
Haaren, durch die sich einzelne silberne Fäden ziehen. Gemacht
hat Liessem den Busführerschein, um mit ihren Schülern einfacher
und flexibler Ausflüge unternehmen zu können. Der Lkw-Führerschein
war hierfür Voraussetzung. Gerne erinnert sie sich noch an eine
Fahrt nach Heidelberg, wo sie allein mit 55 Schülern war. "Zwei
der Schüler haben mich perfekt überall hingelotst und eingewiesen",
so Liessem. Dies sei angenehmer gewesen, als wenn noch ein weiterer
Lehrer mit an Bord gewesen wäre, denn "Lehrer sind ja oft
ein bisschen eigen".
Und
wie kommt man auf die Idee, allein auf Inline-Skates die gesamte
B 1 entlang zu fahren - einmal quer durch Europa? Auf Strecken,
die zum Teil alles andere als idyllisch sind? "Ich habe nördlich
von Karlsruhe nichts gekannt", sagt die gebürtige Badenerin,
die in Stuttgart aufgewachsen ist und auch dort studiert hat. Außerdem
habe sie nicht immer nur auf ihren Inline-Skates bis zur nächsten
Wirtschaft fahren wollen. Der Hauptgrund ist aber ihr geschichtliches
Interesse: Zu Beginn ihrer Schullaufbahn Anfang der 1960er Jahre
hat Liessem zusätzlich ein Geschichtsstudium absolviert und
sich viel mit Landeskunde beschäftigt. Und mit Straßenforschung.
"Es macht Spaß, den ursprünglichen Verlauf der Straßen
wieder zu finden", so Liessem.
Von
ihrer Fahrt hat sie einen Film gedreht, der die geschichtlichen
und kulturellen Sehenswürdigkeiten an der Strecke zeigt. Und
natürlich sie selbst, wie sie Schritt für Schritt von
West nach Ost fährt, zum Teil 50 Kilometer am Tag. Nach der
Ost-West-Verbindung kommt als nächstes die Nord-Süd-Verbindung
dran: Zur Zeit fährt Liessem die B 3 entlang - von Basel über
Frankfurt bis nach Hamburg. Und was kommt danach?
Renate Liessem lacht: "Abwarten".
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05.08.04 |
Poetische
Verkehrssünder
Unfallverursacher im Erklärungszwang greifen mitunter zu wundersamen
Formulierungen, um das Geschehen zu schildern. Sachbearbeiter der
Bußgeldstellen im Regierungsbezirk Kassel haben die schönsten
Stilblüten veröffentlicht. In Kassel sammeln die Mitarbeiter
der Zentralen Verwarnungs- und Bußgeldstelle die phantasievollen
Entschuldigungen der Verkehrssünder. Hier eine Auswahl:
Die
Ahnungslosen
Wundersame
Dinge tragen sich auf deutschen Straßen zu: Zielbewusste Telegrafenstangen
("Im hohen Tempo näherte sich mir die Telegrafenstange")
outen sich als böswillige Randalierer ("Ich schlug einen
Zick-Zack-Kurs ein, aber dennoch traf mich die Telegrafenstange
am Kühler"). Fußgänger machen sich ganz klein
und unauffällig ("Ein Fußgänger verschwand
wortlos unter meinem Auto...") und müssen sich über
die gerechte Strafe nicht wundern, wenn sie ahnungs- beziehungsweise
orientierungslos sind ("Ein Fußgänger hatte keine
Ahnung, in welche Richtung er gehen sollte, also überfuhr ich
ihn").
Die
Präzisen
Ganz und gar nicht ahnungslos, sondern sehr kooperativ zeigte sich
ein Fahrer, dessen Fahrt im Straßengraben endete - sogar bei
der Ermittlung der bedauerlichen Unfallursache ist er den Beamten
noch behilflich. "In einer Linkskurve geriet ich ins Schleudern,
wobei mein Wagen einen Obststand streifte und ich - behindert durch
die wild durcheinander purzelnden Bananen, Orangen und Kürbisse
- nach dem Umfahren eines Briefkasten auf die andere Straßenseite
geriet, dort gegen einen Baum prallte und schließlich - zusammen
mit zwei parkenden Pkw - den Hang hinunter rutschte. Danach verlor
ich bedauerlicherweise die Herrschaft über mein Auto."
Seine Hilfsbereitschaft bei der Ermittlung des Tathergangs signalisierte
auch dieser Beifahrer: "Auf Vorladung erscheint der Schäferhund
Bello Spitzohr. Geboren am 1.4.84 in Frankfurt am Main., Beruf:
Beifahrer und macht nach Belehrung folgende Aussage: Wau Wau, Wu
Wu, Wau Wau Wau, Grrr-Grrr." Weitere Angaben wollte Bello allerdings
nicht machen.
Die
Unschuldigen
Manche können kein Fehlverhalten erkennen: "Das ist mir
unbewusst, so wie ich mir erinnern kann, habe ich mir den Verkehr
angepasst." Auch ein anderer Fahrer war unbewusst, allerdings
mit schwerwiegenden Konsequenzen: "Ich prallte gegen die Zaunmauer
und wurde unbewusst. Aus war es mit meiner Gesinnung." Weder
unbewusst noch gesinnungslos, dafür aber ganz sicher unschuldig
ist dieser Crash-Fahrer: "Der Unfall wurde polizeilich aufgenommen,
wobei an Ort und Stelle meine Unschuld einwandfrei erwiesen wurde."
Vielleicht ein klein bisschen schuldig hingegen ist die Braut, die
den Ordnungshütern alles offenbart: "Die Polizisten, die
den Unfall aufnahmen, bekamen von der Braut alles gezeigt, was sie
sehen wollten."
Die
Kranken
Allerlei
kleinere und größere Wehwehchen plagen die deutschen
Verkehrsteilnehmer: "Ich bin ferner mit meinen Nerven am Ende
und habe mit einer schweren Kastritis zu kämpfen." Auch
Unzulänglichkeiten können schmerzhaft sein: "Ich
habe Schmerzen bei jedem Fehltritt." Oder aber - wer hätte
es anders gedacht - die Götter in Weiß sind die Schuldigen
("Mein verletzter Mann befindet sich in größter
Lebensgefahr, denn er steht bei Dr. med S. in ärztlicher Behandlung").
Die
Künstler
Ein
reuiger Raser bekennt sich künstlerisch - in Form einer Zeichnung,
ein schwarzes Schaf zu sein. Ein weiterer empfiehlt eine angemessene
Bestrafung für sein schnelles Überholmanöver: Er
sieht sich am Pranger und liefert das entsprechende Bild der Büßerapparatur
gleich mit.
Die
Poeten
Auch
in Versform wurde um das Verständnis der Sachbearbeiter geworben:
"Vor
mir war alles frei
weit hinner mir nur en Laster
Machts gnädig ihr Leut
ich hab net viel Zaster."
Übrigens: "Freidach de dreizehnte" war Schuld daran,
dass der "alte Simbel" in die "Radarfall enoi"
gefahren ist.
Ein
anderer bekennender Gedichteschreiber macht das weibliche Geschlecht
verantwortlich für seine Tat:
"Mit
Interesse habe ich Ihr Schreiben gelesen
und streit nicht ab ich bin's gewesen.
Wie's kam liebe Leute, ich sag's Euch genau,
in Köln war ich ein paar Tage, bei einer reizenden Frau.
Und hab' dann, sonst hätt' ich etwas versäumt,
von den schönen Tagen geträumt."
Bei
solchen Bitten antworten die Knöllchenschreiber auch mal ganz
unbürokratisch poetisch:
"Ist
der Reim auch noch so gelungen,
zum Bußgeld seh' ich mich gezwungen.
Kommen sie wieder 'mal von dieser Frau,
nehmen sie den Zug, sein Sie schlau."
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06.08.04 |
Und
heute ... Die 7 goldenen Handy Regeln
Sprich am Handy immer besonders laut und deutlich, schließlich
haben Deine Mitmenschen das Recht, das komplette Gespräch mitzuhören.
Menschen wie Du führen sicher nur Gespräche auf höchstem
Niveau.
Wann immer irgendwo ein Handy klingelt, greife wie selbstverständlich
zu Deinem Gerät, damit jeder sieht, daß Du auch eines besitzt.
Anschließend bemerke, mit filmreifer Überraschung, das
es gar nicht Dein Handy war, das geklingelt hat.
Bevor Du einen Anruf entgegennimmst warte ein paar Sekunden. Das wirkt
besonders cool und außerdem registriert so garantiert jeder
das Klingeln. Dann greife mit einem Spruch wie z.B.: 'Können
die denn keine Entscheidung ohne mich fällen?' mit genervtem
Gesichtsausdruck zu deinem Mobilfunk-Gerät.
Sollte das Handy klingeln wenn Du allein bist, ignoriere es. Wenn
keiner zusieht macht es schließlich keine Freude. Du solltest
natürlich, in der Hoffnung, der Anrufer versucht es nach kurzer
Pause erneut, schnell in eine Fußgängerzone laufen.
Besonders geeignet zum telefonieren mit Handy sind die folgenden Orte:
Museen, Bibliotheken, Opern, Klavierkonzerte, Intensivstationen, Friedhöfe
(besonders bei Beerdigungen) und Kirchen.
Beachte auf keinen Fall das Handy-Verbot in Flugzeugen. Das ist doch
albern, die sind alle nur neidisch!
Autofahren und Handy-Benutzung sind überhaupt nicht wirklich
gefährlich. Im Gegenteil, es trainiert dem Fahrer ganz besondere
Fähigkeiten an. Oder konntest Du früher blind und freihändig
zugleich fahren? Beim Wählen einer neuen Nummer oder beim Bedienen
der Spezial-Funktionen (mit gleichzeitigem Nachschlagen im Handbuch)
ist dies absolut unersetzlich !
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07.08.04 |
Zum
Nachdenken
"Nur in der Arbeit wohnt der Frieden, und in der Mühe
wohnt die Ruh."
Theodor
Fontane
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09.08.04 |
9.
August 1943 - Nagasaki
Die US-amerikanische Luftwaffe wirft eine zweite Atombombe über
Japan ab:
In Nagasaki sterben 36 000 Menschen, 40 000 werden verletzt.
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10.08.04 |
Ein
schönes Plätzchen zum verweilen ...
ist sicherlich auch der Lederle-Platz Ecke Guntram- und Egonstraße.
Und für das leibliche Wohl ist auch gleich bestens gesorgt. Das
Café
Lederle sorgt mit dafür.
  
  
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11.08.04 |
Obdachlose
finden neues Zuhause im Stühlinger
Die Sozialbetreuung der Heilsarmee für Wohnungslose versorgt
in Freiburg etwa 80 Menschen. Bis vor kurzem war sie an zwei unterschiedlichen
Standorten in Freiburg untergebracht: in der Lehenerstraße und
auf dem St.-Christoph-Gelände in der Nähe des Flugplatzes.
Im Zuge der Erweiterung der Messe musste das Gebäude auf dem
St.-Christoph-Gelände aufgegeben werden. In der Idingerstraße
1 (Ecke Lehenerstraße) konnte nun ein neues Gebäude bezogen
werden, so dass die Sozialbetreuung der Heilsarmee nun
an einem Standort gebündelt ist.
"Das
ist eine Lösung, auf die ich seit Jahren hingearbeitet habe",
sagt Andreas Kögel, Leiter der Sozialbetreuung. Er ist froh
darüber, nicht mehr in zwei getrennten Büros arbeiten
zu müssen. Auch 50 Bewohner des neuen Hauses sind mit der Lösung
zufrieden. "Hier kann man die letzte Bahn nehmen und es sind
nur fünf Minuten bis zur Haltestelle, vorher kam der letzte
Bus um acht, dann war Schluss", sagt Klaus-Peter Kliewe, einer
der Bewohner.
Auch die Wohnsituation habe sich verbessert: Wohnten auf dem St.-Christoph-Gelände
immer drei Leute auf einem offenen Stockwerk, gibt es hier nun abgeschlossene
Zweizimmerwohnungen. "Früher wurde viel geklaut. Wenn
man ein Schnitzel gebraten hatte und einen Moment rausging, war
es weg. Hier kann ich die Tür zumachen und es kommt niemand
rein", sagt Kliewe.
Die etwa 80 Menschen, die in den beiden Gebäuden Ecke Lehenerstraße
/ Idingerstraße wohnen, finden hier ein neues Zuhause und
sozialen Anschluss. Sie können gehen und kommen, wann sie wollen
und versorgen sich soweit wie möglich selbst. Viele von ihnen
sind suchtkrank. "Oft haben wir hier Leute, die fünf oder
sechs Jahre lang auf der Straße gelebt haben, die krank geworden
sind und dann aus der Klinik wegliefen", sagt Kögel. "Wir
versuchen, wieder Stabilität in ihr Leben zu bringen. Zum Beispiel
dadurch, dass wir eine tägliche Auszahlung der Sozialhilfe
vereinbaren. So werden Alkoholexzesse vermieden und die Leute lernen,
mit ihrem Geld umzugehen."
Die
Unterkunft ist als vorübergehende Wohnung gedacht, bis eine
andere Lösung gefunden ist. Im Schnitt bleiben die Bewohner
gut zwei Jahre lang dort wohnen. Unterstützt werden die fünf
Mitarbeiter der Heilsarmee bei ihrer Tätigkeit unter anderem
von einem ambulanten Pflegedienst. Am neuen Standort soll auch auf
die Anwohner Rücksicht genommen werden. Diese sind durch die
seit 1997 bestehende Unterkunft an der Lehenerstraß, mit etwa
30 Bewohnern bereits mit der Situation vertraut. "Wir bemühen
uns aber, das neue Haus an der Idingerstraße mit ruhigen Personen
zu belegen. Im Notfall besteht eine Verlegungsmöglichkeit in
städtische Obdachlosenunterkünfte", sagt Kögel.
Durch
den Umzug sind hohe Kosten entstanden.. Die Sozialbetreuung ist
daher für Spenden dankbar. Eine große Hilfe wäre
es auch, wenn jemand eine RegioKarte spenden würde. Auf diese
sind fast alle Bewohner, die bei der Heilsarmee unterkommen, angewiesen.
Weitere Spenden an die Heilsarmee:
Spendenkonto: Dresdner Bank AG Freiburg
4076618; BLZ 68080030.
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12.08.04
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Abkühlung
gefällig ?
Heute haben wir eine kleine Abkühlung für Sie vorbereitet,
obwohl mittlwerweile auch das Wetter eine gewisse Ab-
kühlung mit sich bringt.
Doch gehen sie bitte nicht zu nahe an den Bildschirm.
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13.08.04 |
Warum
bringt ein Schwein Glück, Freitag der 13. Unglück?
Wer ein Schwein besaß, galt im Mittelalter als reich: Es benötigte
kein kost-spieliges Futter und bekam trotzdem viel Nachwuchs, den
man schlachten
oder teuer verkaufen konnte. Schwein hat, wer Schwein hat - auch
in anderen
Kulturen: In China ist es Sinnbild für Zufriedenheit und häusliches
Glück, in Japan symbolisiert das Wildschwein Stärke.
Mit
Freitag, dem 13., verbindet man hingegen nur Unglück: an einem
Freitag wurde Jesus gekreuzigt und die Primzahl 13 galt als teuflisch.
Wieso?
Ein einfaches Rechenbeispiel: Die Ziffer zwölf spiegelte die
göttliche Ordnung wider - zwölf Monate hat das Jahr, zwölf
Jünger folgten Jesus; die Zahl, die auf diese heilige Ziffer
folgte konnte nur schlecht sein. Und die Kombination aus Freitag
und 13 war dann natürlich ein Unglücksgarant.
Stühlinger Online wünscht allen viel Glück
heute !
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14.08.04
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Das
Olympische Feuer brennt
Seit gestern Nacht brennt das Olympische Feuer in Athen. Mit einem
Spekta-kel wurden die 28. Olympischen Sommerspiele eröffnet.
Die Innenfläche des Stadions wurde dabei in einen kleinen See
verwandelt, auf dem die Olympischen Ringe in Flammen loderten. Die
Choreographie schlug eine Brücke zwischen Antike und Neuzeit.
Nach 108 Jahren sind die Olympischen Spiele der Neuzeit in der Nacht
zum Samstag nach Athen zurückgekehrt. "Olympische Spiele,
willkommen zu Hause!", mit diesen Worten eröffnete die Präsidentin
des rganisationskomitees, Gianna Angelopoulos-Daskalaki, kurz vor
Mitternacht die 28. Spiele der Neuzeit. "Euer Wettkampf steht
im Zeichen des Friedens" rief sie den Athleten zu. Das Olympische
Feuer entzündet der griechische Surfer und Olympiasieger von
1996, Nikolaos Kaklamanakis. Die spektakuläre Eröffnungsfeier
im Olympia-Stadion begann mit der Flutung der Arena und einer gigantischen
Lichtshow.
74.000
Zuschauer bekamen vor dem Einmarsch der Sportler aus 202 Nationen
und der Eröffnung der Spiele durch Griechenlands Staatschef
Konstantinos Stefanopoulos eine Atem beraubende Show der Überraschungen
zu sehen. Über 4000 Künstler erfüllten das unter
den Leitmotiven "Human Heartbeat" ("menschlicher
Herzschlag") und "Running" ("Laufen") stehende
Programm mit Leben, das von dem Engländer Jack Morton mit größtem
Aufwand produziert wurde. Von der griechischen Geschichte inspiriert
und mit modernster Technologie umgesetzt erlebte das Publikum eine
faszinierende Show, bei der unter anderem 2500 Kostüme präsentiert
wurden. 1838 Lichtquellen hüllten die Arena in einen gleißend
hellen Schein.
Anschließend zog ein Großteil der 10.500 teilnehmenden
Sportler ins Stadion ein - in der Reihenfolge ihrer Länder
nach dem griechischen Namen und Alphabet. Voran schritt nach alter
Tradition allerdings der griechische Fahnenträger. Das griechische
Team selbst bildete dann, wie für den Gastgeber üblich,
den Abschluss der Parade. Die deutsche Fahne wurde vom Springreiter
und vierfachen Olympiasieger Ludger Beerbaum ins Stadion getragen.
Viele Sportler aus der Dritten Welt trugen farbenfrohe traditionelle
Trachten ihrer Länder.
Um
23:46 Ortszeit nach Ansprachen von Angelopoulos-Daskalaki und IOC-Päsident
Jacqes Rogge erklärte Griechenlands Staatschef Stefanopoulos
die Spiele für eröffnet. Anschließend wurde die
weiße Fahne mit den Olympischen Ringen gehisst und das Olympische
Feuer durch Surf-Olympiasieger Nikos Kaklamanakis entfacht. Damit
endete der Fackellauf über 78.000 Kilometer durch 26 Länder
und alle fünf Kontinente im Athener Olympiastadion.
Dem
Startschuss für die 16 Tage dauernde Spiele wohnten zahlreiche
Staats- und Regierungschefs aus aller Welt bei, unter ihnen auch
Bundespräsident Horst Köhler.
Bei
den ersten Olympischen Spielen nach den Terroranschlägen vom
11. September 2001 sind die Sicherheitsvorkehrungen so hoch wie
nie. Dessen ungeachtet hoffen Veranstalter und Athleten auf faire
und fröhliche Spiele. Der griechische Minister für öffentliche
Ordnung, Giorgos Voulgarakis, erklärte am Freitag, es gebe
keine Hinweise auf eine Bedrohung.
Wenige
Stunden vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Athen
waren die Straßen im Zentrum der griechischen Hauptstadt wie
ausgestorben. Aus Sicherheitsgründen wurden die beiden großen
Zufahrtsstraßen für den öffentlichen Verkehr gesperrt,
nur Fahrzeuge mit entsprechender Akkreditierung durften die Polizeikontrollen
passieren.
Selbst
die Anzahl der Zubringerbusse wurde auf ein Fahrzeug pro Stunde
reduziert. Nach dem Beginn der Eröffnungszeremonie (21 Uhr
Ortszeit) herrscht bis 2 Uhr morgens absolutes Fahrverbot. Bei der
Großaktion zum Schutz vor Terroranschlägen waren rund
30.000 Sicherheitskräfte in Athen im Einsatz.
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15.08.04 |
Zum
Nachdenken
"Ohne Freunde ist unser Leben kein richtiges Leben."
Dante Alighieri
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