| |
01.10.03 |
Stolpersteine
Es gibt es eine neue Dokumentation zu den "Stolpersteinen"
in Freiburg, die vom Freiburger Webverzeichnis freiburg-im-netz erstellt
wurde.
Die Aktion "Stolpersteine" wurde im Jahr 1992 durch den
Kölner Künstler Gunter Demnig ins Leben gerufen. Stolpersteine
sollen an MitbürgerInnen erinnern, die in der Zeit von 1933 bis
1945 Opfer der Nationalsozialisten wurden. Name, Jahrgang und Schicksal
der Personen werden in ein rund 10 x 10 cm grosses Messingblech eingeschlagen,
das Blech wird in Beton gegossen. Danach kann der Stein wie ein Pflasterstein
verlegt werden.
Marlis Meckel brachte dieses Projekt nach Freiburg. Sie wird dabei
unterstützt vom Büro für ungewöhnliche Massnahmen
und ehrenamtlichen HelferInnen.
Am 22. Oktober 2002 wurde der erste Stein in der Goethestraße
33 verlegt, noch ohne offizielle Genehmigung. Hier wohnte bis zu seiner
Deportation in das Konzentrationslager Gurs in den Pyrenäen im
Jahr 1940 der Nationalökonom Prof. Dr. Robert Liefmann mit seinen
Schwestern. Liefmann starb bereits fünf Monate später in
Morlaàs, die Schwestern konnten auf abenteuerliche Weise flüchten
und überlebten.
Am 10. Dezember 2002 hat der Gemeinderat die Aktion einstimmig beschlos-sen.
Inzwischen wurden fast einhundert Stolpersteine in Freiburg verlegt,
in ganz Deutschland sind es rund 2.800. Alle Steine werden durch Patenschaften
finanziert.
Unter www.freiburg-im-netz.de/stolpersteine
findet sich nun eine Dokumentation aller Freiburger Steine mit Verlegeort,
Foto und Inschrift. "Wir möchten mit dieser Dokumentation
allen Interessierten die Gelegenheit geben, die Stolpersteine gezielt
ausfindig zu machen. Vielleicht liegt einer ja direkt in Ihrer Nachbarschaft.
Zudem wollen wir die Aktion und das Engagement, das dahinter steht,
noch bekannter machen und auch würdigen", so Daniel Hürst,
Betreiber von freiburg-im-netz. Freundlich unterstützt wurde
freiburg-im-netz bei der Erstellung der Dokumentation durch das Büro
für ungewöhnliche Maßnahmen.
Vom 7. bis 10. Oktober wird Gunter Demnig wieder nach Freiburg kommen,
um rund 40 weitere Stolpersteine zu verlegen. Am Abend des 7. Oktober
findet dazu ein Zeitzeuginnengespräch mit Diskussion statt, um
19:00 Uhr im Foyer des Goethe-Institutes in der Wilhelmstraße
17, Freiburg. Weitere
Informationen zur Aktion "Stolpersteine für Freiburg"
und zur nächsten Verlegeaktion von der Initiatorin Marlis Meckel,
Tel. (0761) 707 59 95.
Weitere Informationen zur Aktion "Stolpersteine" allgemein
unter www.stolpersteine.com.
|
|
|
02.10.03 |
Arbeiter
saß fünf Tage tot am Schreibtisch
aus
der New York Times vom 22.1.2003
In der Chefetage eines Verlagshauses macht man sich Gedanken darüber,
weshalb niemandem aufgefallen ist, dass einer der Mitarbeiter FÜNF
TAGE lang tot an seinem Schreibtisch sass. Erst dann hat ihn jemand
gefragt, ob er sich wohl fühlte. George Turklebaum, 51, der
seit 30 Jahren als Korrektor bei der New Yorker Firma gearbeitet
hatte, erlitt im Grossraumbüro, das er mit 23 Mitarbeitern
teilte, einen Herzinfarkt. Er starb ganz still am Montag, aber niemand
bemerkte etwas, bis ihn am Samstag jemand vom Putzpersonal ansprach
und fragte, weshalb er denn auch um Wochenende noch arbeite.
Elliot
Wachiaski, sein Chef, sagte: "George war am Morgen immer der
Erste
im Büro und der Letzte, der abends heimging, Deshalb wurde
niemand misstrauisch, als er immer in der gleichen Position dasaß
und nichts sagte.
Er war immer sehr von seiner Arbeit eingenommen und scheute den
Kontakt mit den Mitarbeitern,"
Eine Obduktion ergab, dass er nach einem Infarkt schon fünf
Tage lang tot gewesen war.
Ironischerweise
war George, als er starb, gerade damit beschäftigt, Manuskripte
von medizinischen Textbüchern zu korrigieren. Es wäre
vielleicht gut, wenn lhr Euren Mitarbeitern von Zeit zu Zeit einen
Schubs geben würdet,
Und die Moral von der Geschichte:
Arbeite nicht zu hart, es merkt ohnehin keiner.
|
|
|
03.10.03 |
Tag
der Deutschen Einheit
ein gesetzlicher Feiertag, in der Bundesrepublik Deutschland von 1954-1990
am 17. Juni zum Gedenken an den Juniaufstand in der DDR, seit 1990
zur Erinnerung an die deutsche Wiedervereinigung am 3. Oktober gefeiert.
|
|
|
04.10.03 |
Schlaue
Kinder gehen
heute in den Cirkus Harlekin, der auf dem Stühlinger Kirchplatz
gastiert, und dort sozusagen "sein Zelt aufgebaut hat".
:-)
Vorstellungen sind am Sa um 15 Uhr und um 18 Uhr, So um 15 Uhr.
|
|
|
05.10.03 |
Heute
ist Erntedankfest
ein kirchliches Fest zum Abschluss der Ernte; seit der Reformationszeit
bekannt. Kennzeichen des meist am 1. Sonntag im Oktober gefeierten
Erntedankfests ist der mit Feldfrüchten geschmückte Altar.
Der Ursprung des Erntedankfests liegt nicht in biblischen Ereignissen
- es ist ein Fest, das die Natur durch den Jahreszeitenwandel bestimmt.
So wird Gott an diesem Tag nicht nur für seine Vorsorge und Liebe
dem Menschen gegenüber gedankt (Eucharistie), sondern hauptsächlich
für das Gedeihenlassen der geernteten Früchte.
Darüber hinaus sollte sich der Mensch seiner Aufgabe als Bewahrer
der Schöpfung bewusst werden.
|
|
|
06.10.03 |
Zum
Nachdenken
Kein Weg ist so gerade wie der, der direkt zum Herzen eines Menschen
führt.
Gerhard
Merz
|
|
|
07.10.03 |
Eben
noch um die 40 Grad Celsius ...
nun
sind schon Winterreifen und Ketten erforderlich.
In
Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Schneefallgrenze
bis auf 1000 Meter gesunken. Der Wintereinbruch hat zu Verkehrbehinderungen
geführt. In den Alpen mussten bereits Pässe gesperrt werden.
Nach
Angaben des österreichischen Automobilclubs (ÖAMTC) fielen
am Sonntag bis zu 30 Zentimeter Neuschnee in den Alpen. Einige Bergstrecken
konnten nur mit Winterausrüstung befahren werden - darunter
der Arlberg-Pass und die Silvretta-Hochalpenstraße. "Das
Ötztal, die Glocknerstraße und die Verbindung über
den Hochkönig wurden gesperrt", berichtete ein Mitarbeiter
der ÖAMTC-Informationszentrale.
Auch
zwischen Chur und Arosa in der Schweiz waren die Straßen schneebedeckt.
Für den Gotthardpass war Winterausrüstung erforderlich.
Der Große St. Bernhard-Pass ist am Montag ebenso gesperrt,
wie Grimsel, Klauen, Nufenen, Pragel und San Bernardino.
Die
Schneefallgrenze in Deutschland schwankt laut Jens Hoffmann, Meteorologe
beim Deutschen Wetterdienst, in den kommenden Tagen zwischen 1000
und 1500 Metern. Ab 1200 Metern Höhe könne der Schnee
liegen bleiben.
|
|
|
08.10.03 |
Damit
haben wir gewartet, nun ist es amtlich...
Der
ehemalige Mister Universum Arnold Schwarzenegger wird der neue Gouverneur
im bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat Kalifornien. Weiter
kommentieren wollen wir das nicht. Warten wir einfach den weiteren
Gang der Dinge ab. Ronald Reagan war schließlich auch Schauspieler.
|
|
|
09.10.03 |
Laut
einer Studie sind Britische User ...
sicherheitsbewusster
als andere Europäer. Eine Studie der Rainbow Technologies Inc.
hat ergeben, dass viele Nutzer oft leichtfertig mit Passwörtern
umgehen. Dabei bestehen jedoch deutliche regionale Unterschiede
innerhalb Europas.
Nur 22 % der deutschen Firmen verbieten es, beim Ändern der
Passwörter dasselbe erneut zu verwenden. In Großbritannien
sind es immerhin 56 %.
Auch die Richtlinien zur Vergabe von Passwörtern sind bei den
Briten strenger: 51 % der Befragten gaben an, dass sowohl Buchstaben
als auch Sonder-zeichen verwendet werden müssen. In Frankreich
bestätigten dies nur 28 %.
Auch
bei der Häufigkeit der Änderung und der Anzahl der verschiedenen
Passwörter pro Benutzer liegt Großbritannien in Führung.
Die deutschen Benutzer geben ihre Passwörter häufiger
( 57 % ) an Dritte weiter als Fran-zosen ( 52 % ) oder Briten (
39 % ). Für die Studie wurden Antworten von rund 2500 IT-Administratoren
und Manager aus Westeuropa berücksichtigt.
|
|
|
10.10.03 |
Internet
gehört für viele Deutsche zum Alltag
Das
Internet gehört mittlerweile fest in den Alltag der Deutschen.
Dies zeigt eine Studie der Deutschen Telekom. Neben dem für
viele selbstverständlichen Online-Shopping setzen 2003 fast
40 % der Bürger das Internet zur Jobsuche ein. Interesse an
E-Government-Systemen ist bei über 70 % der Befragten vorhanden.
Sie erhoffen sich Behördengänge und Steuererklärungen
online erledigen zu können. 87 % der befragten Bürger
glauben, dass die Internet-kompetenz der Bevölkerung im Jahr
2005 hohe Bedeutung für den Standort Deutschland haben wird.
Im
Rahmen der vom Euro Lab for Electronic Commerce & Internet Economics
durchgeführten Studie wurden 2068 Teilnehmer aus vier Gruppen
befragt. Sie setzen sich zusammen aus 427 Bürgern, 629 Unternehmen,
521 Unternehmen der Werbewirtschaft sowie 491 Medienunternehmen.
Beinahe
die Hälfte der befragten Unternehmen bestätigen einen
hohen Einfluss des Internet auf ihre Geschäftstätgkeit.
Besonders trifft dies auf die Werbe-industrie zu, die mittlerweile
"E-Mail-Marketing" als gleichwertig zum Telefon-direktmarketing
einstuft. Mit dieser Marketingform haben bereits 47,1 % der Befragten
Kontakt gehabt.
Der
Trend zu breitbandigen Internetzugängen wird sich laut den
befragten Medienunternehmen fortsetzen und neuen Anwendungen den
Weg ebnen.
So sollen im Jahr 2008 12,6 Millionen Breitbandanschlüsse erreicht
werden.
|
|
|
11.10.03 |
Die
Klinik steht immer unter Strom
Großkrankenhaus produziert mehr Energie, als es selbst verbrauchen
kann
und lädt heute zu einem Tag der offenen Tür des
Geschäftsbereichs 5 "Technik" auf dem Gelände
der Uniklinik, Hartmannstr. 1, von 10 bis 15 Uhr.
|
|
|
12.10.03 |
Forza
Ferrari
und Glückwunsch an Michael Schuhmacher zum 6. Weltmeistertitel.
|
|
|
13.10.03 |
Zum
Nachdenken
Es ist besser ein paar Fragen zu stellen, als alle Antworten zu wissen
James
Thurber |
|
|
14.10.03 |
100
Jahre Eschholzstraße - der Boulevard feiert
Heute abend findet um 19 Uhr in der Gaststätte Auerhahn, Eschholzstraße
tein Planungsgespräch des vorgesehenen Straßenfestes im
kommenden Jahr statt.
alle Interessenten sind herzlich eingeladen.
|
|
|
15.10.03 |
Und
heute machen wir einen Ausflug in die Botanik ...
denn bis zum gestrigen Tage haben wir mit einem "Nadelkissen"
ganz andere Dinge verbunden. Bis wir auf die "Nadelkissen-Protea"
gestossen sind. Mit ihrem lateinischen Namen "Leucospermum_tottum"
hätten wir natürlich sofort etwas anzufangen gewusst und
gleichzeitig damit verbunden, dass ihre Herkunft: der prähistorischer
Südkontinent Gondwana (heute das auseinder-getriftetes Afrika,
Asien, Antarktis und Südamerika) ist. Die Familie der Proteaceae
ist heute fast ausschließlich in Südafrika und Australien
heimisch. Hauptverbreitungsgebiet am Kap der Guten Hoffnung. Sie wachsen
von Meeresniveau bis in die hochgelegen Gebirgsregionen auf 3.000
m Höhe.
Seit gestern erstrahlt ein Exemplar das Büro vom Stühlinger
Online.
|
|
|
|