Aktuelles

Ende Dezember 2003
 
 

 


Stühlinger Online ( Zeitraum: 16.12.03 - 31.12.03  )
 
 
16.12.03

Achtung - So erkennen Sie gefälschte Webseiten

Während der stressigen Weihnachtszeit nutzen viele Menschen das bequeme und schnelle Online-Shopping. Wenn Sie auch zu diesem Kreis gehören, sollten Sie beim Online-Kauf dieselbe Vorsicht walten lassen, wie in einem überfüllten Einkaufszentrum. Sonst laufen Sie Gefahr, dass Sie von einem böswilligen Menschen übervorteilt werden.

Unglücklicherweise treten im Internet zur diesjährigen Weihnachtssaison erstmals „gefälschte“ Webseiten auf. Bei diesen Webseiten werden Sie ungewollt auf eine böswillige Webseite umgeleitet. Solche Angriffe werden
leider immer häufiger und sind schwer zu erkennen – Sie sollten daher bei der Auswahl der besuchten Webseiten und Ihren Aktionen auf diesen Webseiten sehr vorsichtig sein.

Was kann passieren – und wie kann ich das verhindern?

Böswillige Hacker und Virenautoren können Sie auf eine gefälschte Webseite locken, wo Sie einen schädlichen Virus herunterladen oder Ihre persönlichen Informationen bekannt geben. Dies erreichen die Angreifer über gefälschte E-Mails, oder indem sie Sie dazu bringen auf einen Link zu einer böswilligen Webseite zu klicken.

Sie können Ihre Online-Sicherheit verbessern, indem Sie die Webseite auf der Sie Sich befinden vor der Übermittlung persönlicher Daten überprüfen. Stellen Sie sicher, dass das gelbe „Verschlüsselungssymbol“ in der Statusleiste des Microsoft Internet Explorer angezeigt wird. Dieses Symbol bedeutet, dass die Webseite die von Ihnen eingegebenen persönlichen Informationen (Kredit-kartennummer, Zahlungsinformationen usw.) durch eine verschlüsselte Übertragung schützt.

Symbol für eine sichere Übertragung: Wenn das Schloss zu ist, verwendet die Webseite eine Verschlüsselung. Um das entsprechende Sicherheitszertifikat anzuzeigen, klicken Sie einfach doppelt auf das Symbol. Prüfen Sie das Zertifikat. Der Name unter Ausgestellt sollte mit der Webseite auf der Sie sich befinden übereinstimmen. Bei größeren Abweichungen könnte es sein, dass Sie sich auf einer gefälschten Webseite befinden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob das Zertifikat gültig ist, geben Sie keine persönlichen Informationen ein. Sie sollten die Webseite dann sicherheitshalber verlassen.

Außerdem sollten Sie beim Klicken auf Links in E-Mails oder nicht vertrauens-würdigen oder unbekannte Online-Webungen vorsichtig sein. Wenn Sie Beden-ken haben auf einen Link zu klicken, dann sollten Sie dies nicht tun.

Stattdessen geben Sie die Adresse der Webseite manuell in die Adressleiste Ihres Webbrowsers ein, oder versuchen Sie festzustellen, ob der Link korrekt ist. Denken Sie daran: Wenn ein Angebot zu gut klingt um wahr zu sein, dann trifft dies möglicherweise auch exakt so zu.
 
 
17.12.03 Handy-Boom zur Weihnachtszeit

Immer wenn sich ein Jahr zu Ende neigt, herrscht Hochkonjunktur in der Mobilfunkbranche: Wirtschaftsflaute hin, zunehmende Marktsättigung her -- unter dem Christbaum sollen in diesem Jahr wieder Handys klingeln. Das Mobiltelefon gehört nach Auskunft des Bundesverbandes Technik des Einzelhandels (BVT) zu den beliebtesten Geschenkartikeln im Weihnachts-geschäft 2003. Dabei locken die Betreiber T-Mobile, Vodafone D2 und andere die Kunden nicht nur mit günstigen Preisen in ihre Geschäfte.

Mit breiten Werbekampagnen und Superschnäppchen wollen sie ihre neuesten Modelle in den Markt drücken: Kamerahandys. Die Geräte mit serienmäßiger MMS-Ausstattung bieten zugleich einen ersten Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird: Das Zeitalter von UMTS steht vor der Tür. Mit der schnellen Übertragungstechnik soll das mobile Surfen im Internet und der Datentransfer über Handy bequemer werden.

Neben dem Kundenwachstum sollen die neuen Multimedia-Dienste das Mobilfunkgeschäft beleben. Mit t-zones von T-Mobile, Vodafone Live, i-Mode
von E-Plus und 02 active haben die Betreiber entsprechende Internet-Plattformen mit Informations- und Unterhaltungsangeboten geschaffen. Attraktive Handys müssen also her.

"Weihnachten wird bunt (Farbdisplay) und polyphon (Klingeltöne)", beschreibt Catrin Glücksmann von E-Plus die Lage auf dem Handy-Markt. War die Auswahl der Foto-Handys vor einem Jahr noch gering und ein Kauf für den Normalverbraucher unerschwinglich, werden die Geräte in diesem Jahr fast verramscht: Wer sich bei einem Anbieter auf einen neuen Vertrag festlegt, bekommt einen kleinen schicken Knipser mit Farbdisplay stark subventioniert schon für 1 Euro.

Jeder dritte Bundesbürger will sich nach einer Studie in den kommenden zwei Jahren ein neues Gerät zulegen. Das ist eine gute Nachricht für die Betreiber, denn das rasante Teilnehmerwachstum der vergangenen Jahr ist passé. Die Quote der Marktabdeckung liegt in Deutschland bei mehr als 70 % der Bevölkerung. Trotzdem halten Experten ein weiteres Wachstum in den kommenden Jahren auf 90 % und mehr durchaus für möglich.
 
"Die Nachfrage geht 2003 ganz gezielt nach Kamera-Handys", freut sich Vodafone D2-Sprecher Jens Kürten. Bis Jahresende will das Unternehmen mit Vodafone Live etwa 1,5 bis 2 Millionen Kunden haben. Auch beim Branchen-dritten E-Plus herrscht Zuversicht: "Wir haben ein starkes Wachstum geplant", sagt Sprecherin Glücksmann.

Bei hochwertigen Kamera-Handys gibt es nach Einschätzung von Dünkelmann vom BVT angesichts der starken Nachfrage Lieferengpässe, auch wenn die Betreiber die Probleme herunterspielen. Die Schwierigkeiten führt Hildegard Zadach von Samsung unter anderem auf die Zulieferbranche zurück. Auch Axel Schafmeister von Siemens räumt ein, dass es bei einigen Endgeräten längere Lieferzeiten gebe. "Wir sind voll ausgelastet."
 

18.12.03 Was ist das eigentlich: Weihnachten ?

Der Begriff leitet sich ab aus dem mittelhochdeutschen "wihen" für "weihen" und bedeutet so viel wie "geweihte" oder "heilige" Nacht. Gemeint ist die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember des Jahres 0, der Tag der Geburt Christi.

Warum Weihnachten gerade auf diesen Tag fällt?

Tatsächlich wurde dieses Datum eher willkürlich festgelegt. Aber schließlich werden ab Ende Dezember die Tage wieder länger. Und empfing Maria nicht auch im März durch den heiligen Geist? Die orthodoxe Kirche jedenfalls feiert Weihnachten nach wie vor an Epiphanias, dem 6. Januar.

Es gibt also rein theoretisch zwei Weihnachten !
 
19.12.03

Der 4. Advent steht vor der Türe

         

dazu ein schönes Gedicht von Elli Michler:

Liebes Christkind sei so lieb
bring uns keine Gaben,
die es auch im Kaufhaus gibt,
weil wir die schon haben.

Bring uns mehr Verbundenheit,
schenk' uns Ruhe, Einkehr, Rast,
nur ein kleines bißchen Zeit,
statt der Eile und der Hast.

Bring uns Mut und Taperkeit,
Wahres laut zu sagen,
und des andern Not und Leid
liebend mitzutragen.

Schenk uns eine harte Nuß,
die wir knacken müssen.
Weich macht uns der Überfluß,
wenn wir nichts vermissen.

Bring uns einen Tannenbaum
aus gesundem Walde.
O welch' schöner Weihnachtstraum,
Christkind komm' doch balde !

20.12.03

"Das alte Europa" ist Wort des Jahres 2003

Der amerikanische Verteidigungsminister beschert den Deutschen das Wort des Jahres: Donald Rumsfelds Ausspruch vom "alten Europa" habe den Sprachgebrauch nachhaltig geprägt, befand die Gesellschaft für Deutsche Sprache.
Zum Satz des Jahres kürten die Forscher:
"Deutschland sucht den Superstar".

Die Wörter des Jahres, Platz 1 bis 10:

Das alte Europa
Agenda 2010
Reformstreit
Sars ( Lungenkrankheit )
Eingebettete Journalisten
Maut-Desaster
Steuerbegünstigungsabbaugesetz
Jahrtausend-Glut
googeln
Alcopops

Das "Wort des Jahres" hat eine rund 30-jährige Tradition. Erstmals 1971 gekürt, wählt die GfDS damit seit 1977 kontinuierlich Begriffe aus, die die öffentliche Diskussion des jeweiligen Jahres besonders bestimmt haben. Zum "Wort des Jahres" wählten die Sprachpfleger in der Vergangenheit:

2002: Teuro
2001: Der 11. September
2000: Schwarzgeldaffäre
1999: Millennium
1998: Rot-Grün
1997: Reformstau
1996: Sparpaket
1995: Multimedia
1994: Superwahljahr
1993: Sozialabbau
1992: Politikverdrossenheit
1991: Besserwessi
1990: Die neuen Bundesländer
1989: Reisefreiheit
1988: Gesundheitsreform
1987: Aids, Kondom
1986: Tschernobyl
1985: Glykol
1984: Umweltauto
1983: Heißer Herbst
1982: Ellenbogengesellschaft
1981: Nulllösung
1980: Rasterfahndung
1979: Holocaust
1978: Konspirative Wohnung
1977: Szene
1971: Aufmüpfig
  

21.12.03 40 Jahre Carrera-Rennbahn

Väter setzen ihre Hoffnung in den Spieltrieb ihrer Nachkommenschaft, Sammler lieben die detailgenauen Nachbildungen der Rennautos - die Carrera-Bahn ist gefragt wie lange nicht. Dabei sah es nicht so aus, als ob die Modellautos das neue Jahrtausend erleben würden.

Nürnberg - Kleine Autos, die auf schwarzen Kunststoffstrecken durch Wohn- und Kinderzimmer rasen - dafür gibt es eigentlich nur eine Bezeichnung: Carrera-Bahn. Obwohl eine Reihe von Herstellern solche Rennbahnen anbietet, gilt die Marke in Deutschland als Synonym für das Spielprinzip. In diesem Jahr feiert die Carrera-Bahn den 40. Geburtstag. Für manche Anhänger ist das eigentlich Feiernswerte an diesem Geburtstag die Tatsache, dass es Carrera überhaupt noch gibt. Danach sah es noch vor wenigen Jahren überhaupt nicht aus.

Als die Carrera-Rennbahn 1963 in die Läden kam, löste sie in den Kinderzimmern einen Boom aus, der wohl nur mit den Gameboys und Playstations unserer Tage zu vergleichen ist. Erfinder des Spielprinzips ist das damals in Fürth sitzende Unternehmen jedoch nicht. Diese Ehre gebührt vielmehr dem britischen Hersteller Scalextric. Laut dem deutschen Scalextric-Importeur Dickie-Tamiya in Fürth hatte ein gewisser B. Francis Anfang der fünfziger Jahre Metall-Modellautos mit einem speziellen Uhrwerksmotor erfunden. Der Firmenname lautete Scalex.

Nach einigen Jahren suchte Francis nach Ideen, um das Spielzeug zu modernisieren: 1957 wurde die erste elektrische Slotracing-Rennbahn vorgestellt - unter dem Namen Scalextric für Scalex-Electric. Slotracing wird übrigens international als Oberbegriff für die kleinen Rennbahnen verwendet. Slot heißt Schlitz: Zusammen mit dem Leitkiel des Fahrzeuges hält der Slot den Wagen in der Spur.

Der Name Carrera geht auf Porsche zurück

Slotracing wurde schnell erfolgreich - auch in den USA. Dort suchte der Unternehmer Herrmann Neuhierl aus Fürth regelmäßig nach Anregungen für neue Spielzeuge und entdeckte das rasante Spielprinzip. Die von seinem Vater Josef gegründete Firma Neuhierl stellte seit 1920 Blech- und später auch Kunststoffspielzeug her, so der heute in Nürnberg sitzende Carrera-Hersteller Stadlbauer Spiel und Freizeit.

Was noch fehlte war der Name für das Rennspielzeug, den Neuhierl schließlich bei einem Autohersteller fand. "Der Name Carrera geht auf Porsche zurück", erklärt Carrera-Experte und Buchautor Henry Smits-Bode aus Bissendorf in Niedersachsen. Laut Smits-Bode hatte Neuhierl gute Kontakte zu dem Sportwagenbauer, suchte für seine Modelle nach Unterlagen über den Porsche Carrera. Das Wort Carrera kommt aus dem Spanischen und bedeutet auch Rennen.

Nach der Vorstellung 1963 ging es mit der Carrera-Bahn schnell bergauf: Der ursprünglichen "132 Universal" im Maßstab 1:32 folgte die größere "124" im Maßstab 1:24, später gab es noch eine Miniatur-Version im Maßstab 1:60 sowie eine Nutzfahrzeugvariante namens "Transpo". Der Erfolg verführte andere Firmen, wie die Modelleisenbahn-Hersteller Fleischmann und Märklin, selber Rennbahnen anzubieten. Deren Produkte erreichten jedoch nie die Popularität der Carrera-Bahn und verschwanden wieder vom Markt.

Der Carrera-Erfinder beging Selbstmord

Für Carrera war der Höhepunkt 1979 erreicht. Damals hatte der Katalog laut Henry Smits-Bode satte 208 Seiten, allein 130 verschiedene Autos wurden angeboten. Von nun an allerdings ging es mit Carrera ebenso rasant wieder bergab. Die Spurwechsel-Rennbahn "Servo" hatte nicht den erhofften Erfolg. "Dazu kam Konkurrenz wie ferngesteuerte Modellautos oder Videospiele." Das Programm schrumpfte, die Finanzen ebenso, und 1985 folgte der Konkurs. Carrera wurde aufgekauft. "Neuhierl hat es nicht verwunden, dass sein Lebenswerk kaputt ging." Der Mann, der Carrera erfand, beging Selbstmord.

Es folgten Jahre, an die Carrera-Kenner heute am liebsten gar nicht mehr denken. Nicht selten wurde über das endgültige Aus spekuliert. Beim Hersteller in Nürnberg wird das Ende der dunklen Zeit heute so zusammengefasst: "Nach internen Umstrukturierungen in den neunziger Jahren übernahm die Stadlbauer Gruppe aus Salzburg 1999 das traditionsreiche Unternehmen."
  
Mittlerweile sind nicht nur für Carrera, sondern für alle Rennbahn-Bauer merklich bessere Zeiten angebrochen. Die Bahnen sind gefragt wie lange nicht mehr. "Die Kinder von damals haben heute selber Kinder", sagt Henry Smits-Bode. So kommen zum einen die Kinder wieder in Kontakt mit den Rennbahnen, und die nicht wirklich erwachsen gewordenen Väter machen ihr einstiges Spielgerät zum Hobby. "Der Motorsport-Boom ist sicherlich auch für den neuen Erfolg mit verantwortlich."

Am Spielprinzip hat sich über die Jahrzehnte kaum etwas geändert. Stattdessen werden die Fahrzeuge optisch dem Vorbild immer ähnlicher. Die Detailverliebtheit sei unglaublich, so Thomas Peter von Dickie-Tamiya. Das führt dazu, dass manchem Hobby-Rennfahrer die Schlitzpistenflitzer fast zu schade zum Einsatz in unfallträchtigen Rennen sind. "Es gibt Leute, die kaufen sich ein Modell gleich doppelt. Eines ist nur zum Hinstellen, ein zweites zum Fahren."
 

22.12.03 Raubüberfall im Stühlinger

Am frühen Samstagmorgen, gegen 5.50 Uhr, wurden zwei 20-Jährige an der Ecke Kreuz-/Colmarer Straße von einem Unbekannten mit einer Waffe bedroht und zur Herausgabe von Bargeld gezwungen. Hinweise an die Kriminalpolizei Freiburg, Telefon 0761 / 882-4884
 

23.12.03 Zur Abwechslung erfreuliche Polizeimeldungen

14 000 Euro von der Polizei - Spende an Uni-Kinderklinik

Die Polizistinnen und Polizisten des Polizeireviers Freiburg-Nord haben, wie in den letzten acht Jahren auch, dieses Jahr der Universitätskinderklinik einen namhaften Geldbetrag gespendet. Insgesamt sind dabei nunmehr 14 000 Euro zusammen gekommen. Die Mitarbeiter des Reviers Nord unterstreichen mit dieser schon traditionellen Spende ihre Verbundenheit und empfundene Freundschaft zur Kinderkrebsstation der Universitätskinderklinik. Die Spende zeigt einen Teil der sozialen Komponente des Polizeiberufes, welche von Jahr zu Jahr umso mehr gefordert ist, wie die Geldmittel für soziale Einrichtungen eingespart werden.

Der Leiter des Polizeireviers Freiburg-Nord, Polizeirat Werner Hager, überreichte dem Geschäftsführenden Direktor der Kinderklinik, Professor Matthias Brandis, und der Ärztlichen Direktorin der Hämatologie, Professor Charlotte Niemeyer, in einer kleinen Feierstunde den Geldbetrag, der helfen soll, die ärgste Not der erkrankten Kinder zu lindern.
 

24.12.03

bis zum

31.12.03

Stühlinger Online

wünscht
Ihnen allen
ein frohes Weihnachtsfest,
besinnliche Tage, Gesundheit,

und einen guten Rutsch in neue Jahr.

Im Neuen Jahr sind wir wieder mit neuem Elan für Sie da.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen.
 
 
   

Stühlinger Online Anfang Dez. 2003

Stühlinger Online Anfang Januar 2004
   
 

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